Die spannende Geschichte des vermutlich größten Kunstdiebs aller Zeiten
Der MeisterdiebStéphane Breitwieser wird häufig als größter Kunstdieb aller Zeiten bezeichnet - denn schließlich erbeutete er über viele Jahre hinweg unter anderem Gemälde, Skulpturen und Werke aus Silber im Wert von ...
Stéphane Breitwieser wird häufig als größter Kunstdieb aller Zeiten bezeichnet - denn schließlich erbeutete er über viele Jahre hinweg unter anderem Gemälde, Skulpturen und Werke aus Silber im Wert von mehr als einer Milliarde Euro in ganz Europa. Welche Rollen seine Mutter und seine Freundin Anne-Catherine dabei spielten, wie dreist und genial zugleich er bei seinen Raubzügen vorging und warum er sich von allen anderen Kunstdieben der Geschichte abhebt, erfahren wir in Finkels Buch „Der Meisterdieb“.
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Auch ich habe von Breitwieser schon einmal in den Medien gehört, denn dieser Kunstdieb ist der sogenannte „Gentleman-Gauner“ unserer Zeit. Die bislang letzte Gerichtsverhandlung fand erst vor wenigen Jahren statt. Doch was Breitwieser tatsächlich für ein Mensch ist und wie er zum Meisterdieb wurde, habe ich erst jetzt durch dieses kurzweilige und spannende Buch erfahren.
Durch die Serie „Lupin“ habe ich ein kleines Faible für geniale Raubzüge entwickelt, sodass mich das Buch „Der Meisterdieb“ bereits durch den Titel gecatched hat. Hinzu kommt meine Begeisterung für Kunst und schon war ich bereits nach dem ersten Kapitel im Bann.
Am beeindruckendsten war es für mich, dass der Autor seine Informationen für dieses Buch aus erster Quelle erhielt. Denn er hat Breitwieser viele Male getroffen, befragt, Zeit mit ihm verbracht und die einstigen Tatorte zusammen mit ihm besucht.
Rundum sind die Hintergründe herausragend gut recherchiert, sodass auch verschiedene Psychologinnen und die am Fall ermittelnden Kommissarinnen zu Wort kommen. So gelingt es dem Autor, aus unterschiedlichen Perspektiven auf diese unfassbar spannende Lebensgeschichte zu blicken.
Große Leseempfehlung für Kunstfans, die Lust haben auf fesselnde True Crime Vibes - ganz ohne körperliche Gewalt.