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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.07.2017

Ganz nett !

Tiefe Schuld
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31.07.2017 – 19:00
Von hexelilli
Hier nun der zweite Fall um die Kommissarin Toni Stieglitz.
Das Cover passt prima zu dem Mord im Wald und machte neugierig auf das Buch. Spannend und flüssig zu lesen ...

31.07.2017 – 19:00
Von hexelilli
Hier nun der zweite Fall um die Kommissarin Toni Stieglitz.
Das Cover passt prima zu dem Mord im Wald und machte neugierig auf das Buch. Spannend und flüssig zu lesen obwohl die Höhepunkte im Spannungsbogen fehlten, außer auf den letzten Seiten beim großen Finale.
Für mich stand der Täter schon lange vorher fest. Es ging mir einfach zu sehr um die Person Toni. Der Mordfall rückte zu sehr in den Hintergrund.
Zwei Jugendliche finden beim Geocaching im Wald eine Frauenleiche. Es sieht aus als wäre sie jahrelang misshandelt worden. Schon überkommt Toni die Erinnerung an ihren brutalen Exfreund Mike, von dem sie lange misshandelt wurde. Es spricht alles dafür dass als Täter nur der Ehemann in Frage kommt.
Ein netter unterhaltsamer Krimi ohne viel Blutvergießen.

Veröffentlicht am 11.08.2025

Die Sünden der Urgroßeltern

Der Sommer am Ende der Welt
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Das Cover des Buches passt gut in die 60er Jahre. Der Schreibstiel ist flüssig und detailgetreu. Aber für mich dauerte es zu viele Seiten, bis die Autorin endlich zum Thema Kinderlandverschickung kam, ...

Das Cover des Buches passt gut in die 60er Jahre. Der Schreibstiel ist flüssig und detailgetreu. Aber für mich dauerte es zu viele Seiten, bis die Autorin endlich zum Thema Kinderlandverschickung kam, durch die andere Schriftart sehr gut zu erkennen. Es sollte eine Reportage werden, allerdings kam nur eine Betroffene zu Wort. Durch das Tagebuch einer ehemaligen Betreuerin waren es dann zwei. Stattdessen Kennenlernen und Liebesgeplänkel von Mutter und Tochter. Da blieb das Schicksal der Kinder ziemlich auf der Strecke.
Hanna fährt mit ihrer 15 jährigen Tochter Katie nach Borkum. Sie plant einen Zeitungsartikel über die Verschickungskinder in den 60er Jahren. Dazu gehört auch ihre Mutter, die auf der Insel traumatische Erfahrungen machen musste. Sie deckt dabei Familiengeheimnisse auf, die weit in die NS Zeit zurückreichen. Davon betroffen ist auch der Inselarzt Ole, in den sie sich sofort verliebt hat.
Dieses Buch hat mich leider enttäuscht. Das eigentliche Thema viel zu kurz, dafür viele angeschnittene, die ich teilweise für überflüssig hielt. Warum gab die Autorin nicht mehr Betroffenen eine Stimme, zumal ja auch Bruder und Schwester dazu gehörten. Ging es in anderen Heimen ähnlich zu? Warum war Margret so verbittert und bösartig?
Ich denke zu diesem Thema hätte man noch viel mehr zu erzählen gehabt, schade.

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Veröffentlicht am 29.08.2024

Gestohlene Zeit

Hast du Zeit?
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Das Cover ähnelt den Vorgänger Büchern. Diesmal dunkel, weiße Schrift, Teil einer roten Sanduhr, rote Seitenschnitte. Ich weiß nicht, woran es gelegen hat, aber mit diesem neusten Buch des Autoren konnte ...

Das Cover ähnelt den Vorgänger Büchern. Diesmal dunkel, weiße Schrift, Teil einer roten Sanduhr, rote Seitenschnitte. Ich weiß nicht, woran es gelegen hat, aber mit diesem neusten Buch des Autoren konnte ich so gar nicht warm werden. Es wird in mehreren Handlungssträngen erzählt, auch aus der Sicht des Täters. Mit dessen wirren Gedanken konnte ich zunächst nicht viel anfangen. Der Anfang begann sehr vielversprechend, aber viele neue Personen und Geschehnisse sorgten teilweise für Verwirrung. Beim Schreibstiel störten mich die ständigen Wiederholungen. Sinngemäß das Gleiche, nur mit anderen Worten.
Wahllos werden Menschen entführt. Mit der Frage "Hast du Zeit?" werden sie betäubt und verschleppt. Angeblich haben sie die Zeit des Täters gestohlen. Verschiedene Personen machen sich auf die Suche, unter anderem der Vater des letzten Opfers der ehemalige Polizist Lars Erik Grotheer.
Das Thema Zeit nimmt für mich einen viel zu hohen Stellenwert ein. Künstlich aufgebaute Spannung lenken den Leser einige Mal auf die falsche Spur. Die Handlung war für mich oft schwer durchschaubar, es dauerte bis die Zusammenhänge klar wurden. Der einzige Protagonist der mir sympathisch war, war Herr Grotheer, zu den Anderen konnte ich nicht die rechte Beziehung aufbauen, sie wirkten für mich zu blass. Gerne hätte ich am Schluss noch erfahren, in wie fern die Opfer die Zeit des Täters gestohlen haben.
Alles in allem fand ich den Thriller planlos, zu unruhig und unübersichtlich. Das kann Herr Winkelmann besser.

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Veröffentlicht am 18.08.2024

Tödliche Schachpartie

Schwarze Dame
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Das Cover ähnelt den Vorgängerbüchern. Dies ist der nunmehr 24. Band aus der Krimireihe mit der Kommissarin Julia Durant und ihrem Team. 12 Bände wurden von Andreas Franz geschrieben, nach seinem Tod im ...

Das Cover ähnelt den Vorgängerbüchern. Dies ist der nunmehr 24. Band aus der Krimireihe mit der Kommissarin Julia Durant und ihrem Team. 12 Bände wurden von Andreas Franz geschrieben, nach seinem Tod im Jahre 2011 trat Daniel Holbe sein Erbe an. Der Schreibstiel ist flüssig und beinhaltet auch viel Privates der Protogonisten. Mir war, als träfe ich auf alte Bekannte. Die Geschichte spielt im Jahre 2019 in Frankfurt mitten zur Corona Zeit, die auch einen großen Stellenwert einnimmt. Es kommt zu einigen undurchsichtigen Mordfällen in der Stadt. Es dauert bis Julia Durant einen Zusammenhang erkennt. Sollte der vor Jahren tätige Hammermörder einen Nachahmer gefunden haben? Dann bekommt sie einen alten Stadtplan zugeschickt, unterteilt in 8 x 8 Feldern, wie ein Schachbrett, jeder Zug bereit für ein neues Mordopfer. Julia wird heraus gefordert, sie soll die schwarze Dame sein. Für mich als Laie was das Schachspiel betrifft, war es schwierig den Zusammenhang zu erkennen, obwohl es am Schluss ganz einfach war. Die Ermittlungsarbeit war gut durchdacht, die Charaktere kamen glaubwürdig rüber. Doch durch viel überflüssiges Blabla blieb für mich die Spannung auf der Strecke. Kann es sein, dass nach so vielen Bänden die Luft nach oben dünner wird.? Für mich leider nicht der beste Fall in diesem Katz-und Maus Spiel. Aber sicher Pflicht für alle Fans dieser Reihe.

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Veröffentlicht am 13.05.2024

Tod in der Sauna

Tödliche Tide in St. Peter-(M)Ording (St. Peter-Mording-Reihe 3)
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Von hexelilli

Cover und Titel lassen uns auf einen eher vergnüglichen Krimi hoffen. Dies ist der mittlerweile dritte Band aus der Küstenkrimi Reihe. Leichte Kost, ohne die Vorgänger Bände zu kennen. Die ...

Von hexelilli

Cover und Titel lassen uns auf einen eher vergnüglichen Krimi hoffen. Dies ist der mittlerweile dritte Band aus der Küstenkrimi Reihe. Leichte Kost, ohne die Vorgänger Bände zu kennen. Die Geschichte spielt in St. Peter Ording. Der Schreibstiel ist leicht, locker und angenehm, die Kapitel kurz gehalten. Landschaft und Personen wurden gut dargestellt. Die Handlung sollte man allerdings nicht auf die Goldwaage legen. Es wird in zwei Handlungsstränge erzählt, eine davon in der Ich-Form aus Sicht des Täters. Es dauert ziemlich lange bis die Geschichte an Fahrt gewinnt.
Auf St. Peter Ording wird ein Film gedreht. Einheimische und Touristen sind schier aus dem Häuschen, kennt man die Schauspieler doch aus dem Fernsehen. Dann brennt es in einem Ferienhaus und man findet den Hauptdarsteller tot in der Sauna. Schnell ist klar, es handelt sich um Mord. Die Inselpolizei nebst Familie versucht den Fall zu lösen. Diesmal ist Fred´s Vater Ede Kommissar a.D. mit dabei, er ermittelt undercover.
Spannung und Nervenkitzel sucht man in diesem Buch vergeblich. Wer leichte, lockere Unterhaltung mit einfach gestrickter Handlung sucht, ist mit dieser Geschichte gut bedient.

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