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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.10.2024

Ergreifend

Zwischen den Welten
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Die Autorin Hadley Vlahos ist eine junge Frau, die in Louisiana als Krankenschwester in der Hospizpflege tätig ist. In „Zwischen den Welten“ schreibt sie in zwölf Geschichten vom Leben Schwererkrankter. ...

Die Autorin Hadley Vlahos ist eine junge Frau, die in Louisiana als Krankenschwester in der Hospizpflege tätig ist. In „Zwischen den Welten“ schreibt sie in zwölf Geschichten vom Leben Schwererkrankter. Durch ihre warmherzige Art begegnet sie den Menschen mit einer respektvollen Haltung und beschreibt einfühlsam von ihrem Übergang in das Jenseits. Die Einblicke in ihre eigene berufliche und private Biographie runden die Geschichten ab. Beim Lesen geht hervor, mit welcher Hingabe sie ihrer Tätigkeit nachgeht und wie feinfühlig sie bestimmte Themen beschreibt.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, sodass sich die Lektüre trotz der Emotionalität angenehm lesen lässt. Man denkt viel über die eigene Haltung zum Leben nach und reflektiert tiefgründiger über so manche Themen, die im Alltag eher untergehen. Daher kann ich das Buch wärmstens empfehlen!

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Veröffentlicht am 13.05.2024

Anregend und lehrreich!

Mit Nachsicht
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In dem Sachbuch „Mit Nachsicht“ befasst sich Sina Haghiri mit dem Thema des Einfühlvermögens und der Nachsicht.
Mir hat besonders gefallen, dass der Schreibstil flüssig und angenehm ist, obwohl auch wissenschaftliche ...

In dem Sachbuch „Mit Nachsicht“ befasst sich Sina Haghiri mit dem Thema des Einfühlvermögens und der Nachsicht.
Mir hat besonders gefallen, dass der Schreibstil flüssig und angenehm ist, obwohl auch wissenschaftliche Hinweise und Fachtermini vorkommen. Haghiri führt Ereignisse und bekannte Fälle an, wobei er den Leser zum Hinterfragen und Nachdenken über diese anregt. Er schreibt hierbei nicht unbedingt über bahnbrechende oder welterschütternde Erkenntnisse oder Theorien, sondern leitet einen Perspektivwechsel über bereits Bekanntes an. Somit ist der Bezug zum eigenen Alltag greifbarer und man reflektiert die eigenen erlernten Denkmuster.
Wenn man zudem generell Interesse an Psychologie hat, erfährt man auch einige Eindrücke aus seiner therapeutischen Tätigkeit, was meiner Meinung nach den Inhalt des Buches abrundet. Ich kann das Sachbuch wärmstens empfehlen!

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Veröffentlicht am 07.04.2024

Bewegend und rührend

Wort für Wort zurück ins Leben
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Der Roman „Wort für Wort“ handelt von der 52-jährigen Pearl, die seit längerer Zeit keinen Kontakt zu ihrem Vater hat. Als sie die Nachricht erreicht, dass dieser nun im Sterben liegt, begibt sie sich ...

Der Roman „Wort für Wort“ handelt von der 52-jährigen Pearl, die seit längerer Zeit keinen Kontakt zu ihrem Vater hat. Als sie die Nachricht erreicht, dass dieser nun im Sterben liegt, begibt sie sich wider Erwarten von Frankreich nach England. Leider schafft sie es nicht mehr rechtzeitig, aber erhält die Tagebücher des Vaters, die er jahrelang in Stenografie führte.
Im Laufe der Handlung stehen die Tagebucheinträge sowie das Auftreten einiger Charaktere und ihre Gedankens- und Gefühlswelt im Wechsel. Dies erscheint zu Beginn ein wenig erschlagend, doch findet man sich inhaltlich ein und begegnet komplexen und vielfältigen Themen, die durch den klaren und warmherzigen Schreibstill Beth Millers ergänzt werden.
Obwohl das Cover eine leichte und idyllische Geschichte suggeriert, stimmen der Inhalt und insbesondere das Ende einen nachdenklich.

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Veröffentlicht am 01.04.2024

Absolute Leseempfehlung!

Mit Kindern über Diskriminierungen sprechen
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Besonders nennenswert und gut durchdacht finde ich den Aufbau dieses Sachbuchs, der förderlich für das gezielte Nachschlagen ist. Die Kapitel umfassen jeweils eine bestimmte Diskriminierungsform und geben ...

Besonders nennenswert und gut durchdacht finde ich den Aufbau dieses Sachbuchs, der förderlich für das gezielte Nachschlagen ist. Die Kapitel umfassen jeweils eine bestimmte Diskriminierungsform und geben hierzu Begriffserklärungen sowie weitere Informationen wieder. Am Ende gibt es weiterführende Tipps, wie beispielsweise weiterführende Literatur oder Podcasts. Das Buch ist praxisnah gestaltet und das vermeintlich unbegreifbare Thema wird durch die herangezogenen Studien sowie die Interviewten greifbarer vermittelt.

Als Erziehungswissenschaftlerin und Tochter einer Familie mit Migrationsgeschichte befasse ich mich hin und wieder intensiver mit Ausgrenzung und Diskriminierung. Aus dieser Literatur konnte ich viele spannende Inhalte mitnehmen und durch die schöne Aufmachung hat das Studieren der Literatur umso mehr Freude bereitet!

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Veröffentlicht am 17.02.2024

Generationsübergreifende Einflüsse

Wir sitzen im Dickicht und weinen
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Felicitas Prokopetz schreibt in diesem Buch über das Leben von Müttern und Töchtern einer Familie.
Der Roman umfasst Biografien aus drei Generationen, vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zur heutigen Zeit. ...

Felicitas Prokopetz schreibt in diesem Buch über das Leben von Müttern und Töchtern einer Familie.
Der Roman umfasst Biografien aus drei Generationen, vom Beginn des 20. Jahrhunderts bis zur heutigen Zeit. Die Kapitel sind eher kurz gehalten und geben jeweils Einblick in die Erlebnis- und Gefühlswelt der weiblichen Familienmitglieder.
Anfangs fiel es mir ein wenig schwer die konkreten Beziehungen der vorkommenden Namen zuzuordnen, aber im Leseprozess erkennt man nach und nach die Verbindungen zwischen den Biografien und auch die (positiven als auch negativen) Einflüsse, die über die Generationen hinweg, greifen. Besonders die Einblicke aus Valeries Perspektive fand ich sehr eindrücklich und ich konnte mich gut in sie hineinfühlen als auch die schwierige Beziehung zur Mutter zwischen Verpflichtungen und Kränkungen nachempfinden.

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