Für Fans des viktorianischen Englands mit einem guten Schuss Slow Burn und Magie!
Blood & SilverDer Schreibstil ist detailreich, man kann sich viele Szenen sehr gut vorstellen, es wurde auch auf die Moral- und Umgangsformen in dieser Zeit geachtet. Erzählt aus der Sicht von Catherine und James, zwischendurch ...
Der Schreibstil ist detailreich, man kann sich viele Szenen sehr gut vorstellen, es wurde auch auf die Moral- und Umgangsformen in dieser Zeit geachtet. Erzählt aus der Sicht von Catherine und James, zwischendurch taucht auch der gesichtslose Mann auf.
Das Cover zeigt eine Szene aus dem Roman: Catherine im Silberwald. Die Borde um das eigentliche Cover bildet einen schönen Rahmen und lässt es edel wirken. Die gewählte Schrift rundet das Gesamtbild wunderbar ab.
Fazit:
Im Roman lernen die junge Irin Catherine O‘Connell kennen, eigentlich möchte studieren und auf keinen Fall heiraten. Doch das scheint nicht ihr Schicksal zu sein, den es erwachen besondere Kräfte in ihr die diese Pläne nicht zu lassen. Was sie nicht ahnt: Ihr Schicksal wurde schon vor langer Zeit im magischen Silberwald vorherbestimmt.
Hals über Kopf flieht sie von Irland nach England, um dort unerkannt nach ihren magischen Wurzeln zu suchen. Dort begegnet sie mehr oder weniger zufällig James Winter, einem zwielichtigen Halbsterblichen. Schnell macht er es sich zur Aufgabe, Catherine vor jenen Mächten zu schützen, die es auf ihr Blut abgesehen haben.
Zwischen Catherine und James entsteht eine geheimnisvolle Anziehung, doch eine düstere Prophezeiung verbietet es ihnen, sich näher zu kommen.
Bald weiß Catherine nicht mehr, wem sie noch trauen kann. Denn im Verborgenen lauert nicht nur der Geist des Silberfuchses, sondern auch der gefährliche „Mann ohne Gesicht“.
Das Setting ist zuerst Irland und von dort geht es in das viktorianische Zeitalter Englands, hier spielt der Roman erst kurze Zeit in Southampton und dann in Lindshurst. Natürlich bleibt es nicht nur bei den Orten, wir besuchen einen Pub, eine Apotheke und deinen einen Wald – den Silberwald der nun sagen wir ein wenig magisch ist. Das Setting fand ich wunderbar und würde es gerne selbst besuchen.
Catherine (Cat) ist für die damalige Zeit eine echt „moderne“ Frau, die sich einen ganz unkonventionellen Lebensweg für sich andenkt. Nicht die stumme und treuergebene sowie Kinder bekommende Ehefrau. Allerdings ihre Flucht nach England zwingt sie einem anderen Leben eher unauffällig und angepasst, etwas, was ihr sichtlich schwerfällt.
Dann haben wir da noch James Winter, halbsterblich und mysteriös. Scheint er aber eine treue Seele zu sein und Catherine helfen mit ihrem Leben, ihrer Gabe und sie vor allem vor denen schützen die hinter ihr her sind. Das er sie ganz nebenbei auch noch sehr anziehend findet ist eher nicht so passend (Slow Burn).
Auch so mancher Nebencharakter/in kann punkten Richard (Bruder von James), sein Vater (leitet die Apotheke), Annie, Gillian, der geheimnisvolle schwarze Lord Marcus und seine Schwester. Sie findet einige Freunde und Verbündete unter ihnen. Und wir wollen wissen wer der Mann ohne Gesicht ist
Der Roman konnte mich aber nicht durchweg überzeugen, kann aber nicht festmachen, was es war, das Setting gefiel und die meisten Charaktere auch, vielleicht der Schreibstil oder aber wie man Frauen behandelt hat. Wie Menschen zweiter Klasse.
Aber ich vergebe 4 Sterne, ist aber auf jeden Fall lesenswert und macht mit einem Cliffhanger am Ende neugierig auf den 2.Band der Dilogie.