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Veröffentlicht am 11.08.2024

Berührend

Der Silberriese
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Ein wortgewaltiger Roman über die tiefe Verbundenheit zwischen einem alleinerziehenden Vater und seiner Tochter und vom Schmerz sie irgendwann loszulassen.

Patrick lebt mit seiner Tochter Ada zusammen. ...

Ein wortgewaltiger Roman über die tiefe Verbundenheit zwischen einem alleinerziehenden Vater und seiner Tochter und vom Schmerz sie irgendwann loszulassen.

Patrick lebt mit seiner Tochter Ada zusammen. Adas Mutter Kara verlässt ihre Familie als Ada noch ein Baby ist. Von da an ist Patrick auf sich allein gestellt. Schlaflose Nächte, viele Krankheiten und Trotzanfälle meistert Patrick jetzt allein. Sein vorheriges Leben kann er nicht mehr so weiterführen, seine Leben als Sportler ist mit Baby einfach nicht mehr machbar. Als Ada älter wird und mehr Freiraum braucht fängt er an sein Leben zu reflektieren, denkt an die gemeinsame Zeit mit Adas Mutter, an die Zeit mit Ada als Kleinkind und an seine Karriere als Leistungssportler im Diskuswurf.
Patrick beginnt zu verstehen, dass er Ada langsam loslassen muss und seinem eigenen Leben wieder mehr Beachtung schenken darf. Für Ada wird es immer wichtiger zu erfahren wer ihre Mutter eigentlich ist.


Schonungslos und zugleich zärtlich wird über die Beziehung zwischen Vater und Tochter erzählt. Die Nähe zwischen ihnen ist wunderbar einfühlsam eingefangen. Und auch Patricks Zerrissenheit als Ada älter ist, ist deutlich spürbar und tat mir manchmal schon richtig weh beim lesen.

Gibt ne Empfehlung.

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Veröffentlicht am 09.08.2024

Bewegend

Unser leuchtendes Leben
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Ein bewegender Roman, der über mehrere Generationen einer weit verzweigten Familie erzählt.

Es ist 2089 in Island und Johanna ist alleinerziehend und hat seit einer Weile keinen Kontakt mehr zu ihrem ...

Ein bewegender Roman, der über mehrere Generationen einer weit verzweigten Familie erzählt.

Es ist 2089 in Island und Johanna ist alleinerziehend und hat seit einer Weile keinen Kontakt mehr zu ihrem Vater. Er hat einen Roman über seine Familie geschrieben und eines Abends beginnt sie darin zu lesen. So erfährt sie beginnend im ersten Weltkrieg in der Toskana die Geschichte ihrer Familie, die über Kanada wieder nach Island führt.

Anfangs hatte ich ein paar Startschwierigkeiten, da es doch unheimlich viele Personen sind, um die es hier geht und die Geschichte auch erst sehr schnell erzählt wurde. Dann bin ich allerdings gut in der Story angekommen wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen. Klug, bewegend und tiefgründig wird hier erzählt, etwas mystisch, mit feinem Humor. Der Autor hat hier einen wunderbaren, melancholischen Roman erschaffen über Familie, Geheimnisse und auch die Sprachlosigkeit, die über viele Generationen weitergegeben wurde.

Bekommt eine Empfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 08.07.2024

Toll

Mitternachtsschwimmer
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Der Roman hat es in sich. Beginnt er doch so ruhig und langsam, hat er mich später ganz schön herausgefordert. Es wurde richtig spannend und ich konnte das Buch gar nicht mehr weglegen.

Even soll sich ...

Der Roman hat es in sich. Beginnt er doch so ruhig und langsam, hat er mich später ganz schön herausgefordert. Es wurde richtig spannend und ich konnte das Buch gar nicht mehr weglegen.

Even soll sich nach einem Schicksalsschlag eine Auszeit nehmen. Es verschlägt ihn ein ein kleines Dorf an der irischen Küste. Anfangs fühlt er sich sehr verloren und wartet nur darauf wieder nach Hause zu kommen. Dann kommt die Pandemie und alles ist plötzlich anders. Als auch noch sein 8jähriger, tauber Sohn zu ihm kommt wird es nicht einfacher. Grace lebt sehr zurückgezogen in diesem Dorf. Sie ist eine Einzelgängerin und verbringt ihre Zeit mit schwimmen, angeln und ihrem Hund. Grace hat eine sehr direkte Art aber ist unglaublich warmherzig. Evan und Grace treffen aufeinander und müssen sich miteinander auseinandersetzen. Wir lernen auch einige Dorfbewohner kennen, die alle anders mit der Pandemie umgehen und auch auf ihre Art eigen sind.

Ein wunderbar feinsinniger, kluger Roman über Freundschaft, Familie, Trauer und der Frage wer man sein und wie man leben möchte. Grace und Evans Sohn Luca hab ich sehr in mein Herz geschlossen. Sie sind beide herrlich eigensinnig. Das Ende hätte ich mir persönlich etwas anders gewünscht aber es war auch so okay.

Eine große Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 04.06.2024

Tiefgründiger Liebesroman

Sieben Sommer
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Ein sehr emotionaler Roman, in dem wir über mehrere Jahre die Protagonisten während der Sommermonate begleiten dürfen.

Liv und Finn lernen sich kennen und fühlen sich zueinander hingezogen. Bald schon ...

Ein sehr emotionaler Roman, in dem wir über mehrere Jahre die Protagonisten während der Sommermonate begleiten dürfen.

Liv und Finn lernen sich kennen und fühlen sich zueinander hingezogen. Bald schon entsteht eine unheimliche Nähe zwischen den beiden aber leider beschränkt sich die „Beziehung“ nur auf ein paar Wochen im Sommer. Zwischendurch besteht meist kein Kontakt. Zwischendurch lernen beide auch andere potentielle Partner kennen aber immer ist da noch die Sommerliebe im Hinterkopf. Bis Tom auftaucht und Livs Welt durcheinanderbringt.

Wunderbar warmherzig, verträumt, bittersüß und melancholisch ist dieser Roman. Da können auch ein paar Tränen fließen. Ein toller Sommerroman für alle Leser, die es gern etwas tiefgründiger mögen.

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Veröffentlicht am 28.05.2024

Tolles Buch

Lügen, die wir uns erzählen
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Ich habe bisher schon mehrere Jugendromane von Anne Freytag gelesen, eins davon gehört sogar zu meinen Lieblingsbüchern. Dieser Roman ist ihr literarisches Debüt und ich war sehr gespannt.

Helene und ...

Ich habe bisher schon mehrere Jugendromane von Anne Freytag gelesen, eins davon gehört sogar zu meinen Lieblingsbüchern. Dieser Roman ist ihr literarisches Debüt und ich war sehr gespannt.

Helene und Georg leben aneinander vorbei, die Kinder sind bereits Teenager und das Leben trist, eingefahren und lieblos. Georg zieht aus und plötzlich wird das Leben von einem auf den anderen Tag auf den Kopf gestellt. Helene Schmerz ist groß aber irgendwann fängt sie an zu reflektieren. Wir erfahren viel aus ihrer Vergangenheit, einer großen Liebe, einer lieblosen Mutter, wie es sich für sie angefühlt hat Mutter zu werden und von dem Gefühl nie gut genug zu sein.

Das alles hat Anne Freytag wunderbar zart und einfühlsam aber manchmal auch voller Wut erzählt. Sie hat auch toll beschrieben wie die Kinder mit der Trennung umgehen, wie zerrissen und voller Fragen und Vorurteilen sie sind und auch von den eigenen Sorgen, die das Erwachsenwerden mit sich bringt.

Vielleicht braucht es im Leben auch mal ein Unwetter um den Weg frei zu machen für lange unterdrückte Gefühle und um das „bequeme“ Leben neu zu überdenken und zu sortieren.

Ein sehr gelungener und vielschichtiger Roman, den ich euch gern ans Herz legen möchte.

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