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Veröffentlicht am 03.06.2024

Mehr als nur eine süße Young Adult Romance Geschichte!

Imogen, Obviously
1

„Wenn ich queer wäre, müsste ich es denn nicht wissen?“

Mit ihren wichtigen Geschichten, ihren authentischen und humorvollen Charakteren hatte sich Becky Albertalli mit ihren queeren Young Adult Büchern ...

„Wenn ich queer wäre, müsste ich es denn nicht wissen?“

Mit ihren wichtigen Geschichten, ihren authentischen und humorvollen Charakteren hatte sich Becky Albertalli mit ihren queeren Young Adult Büchern direkt in mein Herz geschrieben. Als ihr neuestes Buch „Imogen, Obviously“ angekündigt wurde, stand direkt fest das ich es lesen musste. Wie es mir gefallen hat, erfahrt ihr in der Rezension!

Handlung
Mit viel Feingefühl erzählt „Imogen, Obviously“ die Geschichte von Imogen, die sich langsam ihrer Sexualität bewusst wird. Hierbei schaffte Becky Albertalli eine sehr sanfte, aber unfassbar schöne und authentische Romanze, die in keinster Weise toxisch ist.
Handlungstechnisch mag „Imogen, Obviously“ für einige Lesende nicht sonderbar spannend sein, da es auf größeres Drama verzichtet und sehr viel Wert auf Imogens Gefühle und Gedanken legt, für mich war es jedoch perfekt. Die Handlung selbst spielt an gerade Mal neun Tagen. Der Zeitraum mag für eine Geschichte, die eine Romanze beinhaltet, relativ kurz sein, aber vertraut mir, wenn ich sage, dass es am Ende dennoch alles passt. Die Romanze ist auch nicht der Hauptbestandteil der Geschichte. Im Buch u.a. noch zahlreiche wichtige Diskussionen über die queere Identität statt und das Thema Freundschaft und gegenseitiger Support spielen hier eine große Rolle. Der Spaß und die witzigen Szenen, die man aus ihren anderen Werken kennt, findet man hier selbstverständlich auch.
Besonders gut hat es mir auch gefallen, dass die Geschichte sich größere Dramen erspart. Der, für mich persönlich vorhersehbare Konflikt, war zwar vorhanden, wurde jedoch nicht unnötigerweise in die Länge gezogen.
Wer die Autorin verfolgt und ihre Geschichte kennt wird auch schnell feststellen, wie viel persönliches von ihr in dieser Geschichte steckt und somit ist „Imogen, Obviously“ für mich wieder ein Beweis, wie groß die Auswirkung von Own Voice Autoren ist. Ich habe zwar schon zahlreiche queere Geschichten gelesen, aber sobald eine solche Geschichte von einem/einer Own Voice Autoren/Autorin geschrieben wird, ist die Wirkung und Tiefe dieser nochmals ganz anders.

Charaktere
Die Charaktere bleiben für mich, neben den tiefgreifenden Geschichten, immer das Beste an den Büchern von Becky Albertalli.
Imogen selbst war eine sehr sympathische und authentische Protagonistin. Ihre Gedanken, Sorgen und Unsicherheiten waren sehr greifbar. Sie versucht es alles recht zu machen und verliert dabei einen Teil von sich selbst. Es fiel mir sehr leicht mich in ihr hineinzuversetzen, da ich mich mit vielen ihrer Charakterzüge und Gedankengänge identifizieren konnte. Es war sehr schön ihre Entwicklung im Verlaufe der Geschichte mitzuerleben und wie sie es langsam schafft, für sich einzustehen.
Tessa war ebenfalls ein großartiger Charakter. Chaotisch, lustig und einfach nur liebenswürdig. Es ist kein Wunder das Imogen Gefühle für sie entwickelt hat.
Die Romanze zwischen den beiden war wirklich großartig. Die Gespräche, die Blicke und die Nachrichten. Es war wirklich schön mitanzusehen, wie sich die Romanze Stück für Stück entwickelt und wie sie ohne größeres und vor allem unauthentisches Drama auskommt.
Die Dynamik zwischen den Charakteren empfand ich auch generell aus großartig. Besonders die zwischen Imogen/Lili und Imogen/Edith. Es war deutlich spürbar das sich die beiden sehr um Imogen sorgen und sie nur das Beste für sie wollen.
Gretchen hingegen war ein etwas schwieriger Charakter, den aus den Gründen hier nicht genauer erläutern werde.
Auch die College Freundesgruppe war großartig. Ich fand es sehr schön wie sie ohne großes Nachfragen Imogen in ihre Kreise aufgenommen haben.

Schreibstil
Locker und flockig beschreibt den Schreibstil von Becky Albertalli perfekt.

Fazit
Mit „Imogen, Obviously“ hat Becky Albertalli ein weiteres großartiges queeres YA Buch geschrieben, welches den Lesenden wichtige Themen vermittelt. Mit einem stetigen Grinsen auf den Lippen bin ich förmlich durch die Seiten geflogen. Wer ihre anderen Bücher liebt, sollte es sich definitiv anschauen.
Ein Teil von mir hofft, dass wir vielleicht in der Zukunft noch mit Spin Off Geschichten rechnen können. Edith hätte nämlich meiner Meinung nach ihre eigene Geschichte mehr als nur verdient.

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  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 26.02.2024

Zwei Kinder, eine alte Frau, ihre jüngere Version, Brandan Fraser (als Charater Inspiration) und ein Wettlauf durch die Zeit

Alma und die Landkarte der Zeit
3

Auf meiner Suche nach neuen Middle Grade Büchern bin ich auf den Akram El-Bahay gestoßen, der mit “Alma und die Landkarte der Zeit” sein neuestes “Kinderbuch” rausgebracht hat. Sowohl das Cover, welches ...

Auf meiner Suche nach neuen Middle Grade Büchern bin ich auf den Akram El-Bahay gestoßen, der mit “Alma und die Landkarte der Zeit” sein neuestes “Kinderbuch” rausgebracht hat. Sowohl das Cover, welches viele Elemente aufweist, die in der Geschichte vorkommen (schöne Cover sind das eine, schöne Cover, die auch Motive aufweisen die mit der Geschichte in Verbindung stehen das andere), als auch der Klappentext konnten meine Neugierde erwecken. Umso dankbarer bin ich, dass ich dieses Buch als Rezensionsexemplar vorablesen konnte. Die Tatsache, dass ich dieses Buch als RE bekommen habe, beeinflusst nicht meine Meinung zu dem Buch. Im Folgenden könnt ihr nun meine Meinung zu dem Buch erfahren.

Handlung

“Alma und die Landkarte der Zeit” nimmt uns auf ein interessantes Zeitreisebenteuer mit. Zeitreisen sind zwar ein recht komplexes Thema, welches mich aber immer wieder in Büchern fasziniert. Ich war sehr gespannt darauf wie mit dem Thema in einem Buch umgegangen wird, was sich eher an eine jüngere Leserschaft richtet.
Die Geschichte legt ein recht schnelles Tempo vor, schafft es aber dennoch den Leser nicht durch die Geschichte zu ziehen. Schnell findet sich Alma in eine ihr fremde Welt (oder besser gesagt Zeit) wird und muss gemeinsam mit ihren neuen Bekannten die Zeitlinie retten. Gemeinsam mit Alma, Eddie, Olivia und Benjamin begibt man sich auf eine Reise durch die Zeit, wo man auf bahnbrechende Ereignisse in der Geschichte trifft. Die geschichtlichen Ereignissen fungieren als sogenannte “Knotenpunkte”, die eine Art Haltestelle für Zeitläufer darstellt.
Mir hat es sehr gut gefallen, dass der Autor mittels diesen Knotenpunkten das Zeitreisen limitiert. In vielen anderen Zeitreisegeschichten ist es meistens so, dass man nicht an bestimmten Orten/Zeiten gebunden ist und man somit frei entscheiden kann, wo man hinreisen möchte. Auch fand ich es sehr gut, dass die Fähigkeit sich nicht nur auf das Zeitreisen beschränkt, sondern dass die sogenannten “Zeitläufer” noch weitere besondere Fähigkeiten haben, die sie auszeichnen.
Zum Ende hin hält das Buch einige Twist bereit, die zum Teil zwar recht vorhersehbar waren (hier nochmals zu Erinnerung: Dieses Buch ist primär für eine jüngere Leserschaft gemacht), die mir aber sehr gut gefallen haben. Allgemein muss ich auch sagen das es Akram El-Bahay sehr gut gelungen ist, dass komplexe Thema “Zeitreisen” einfach darzustellen.
Das Ende des Buches könnte man offen bezeichnen, was unter Anbetracht der Tatsache, dass keine Fortsetzung geplant ist, etwas frustrierend sein könnte. Die Handlung an sich ist zwar abgeschlossen, jedoch bietet das Ende viel Spielraum dahingehend, wie es weitergehen könnten. Der Autor selbst hatte sich dabei jedoch was gedacht. Das “offene Ende” (welches genau genommen ist) soll die LeserInnen dazu verleiten, ihre eigene Fantasy einzusetzen und selbst zu überlegen, wie Almas Geschichte mit den Zeitläufern weitergehen könnte. Diese Gedanke gefällt mir persönlich sehr gut.

Charaktere
Die Geschichte selbst erleben aus der Sicht von Alma. Alma war eine sehr angenehme, aufgeweckte und neugierige Protagonistin. Es hatte mir Spaß sie auf ihren Abenteuer zu begleiten.
Da der Hauptfokus auf Alma liegt, werden die anderen Charaktere etwas weniger beleuchtet, wobei sie dennoch genug Scheinwerferlicht erhalten.
Von Eddie wusste ich zu Beginn nicht, was genau ich von ihm halten soll und ich habe ihn ähnlich wie Alam erst als nervig wahrgenommen. Dieses änderte sich jedoch im Verlaufe der Geschichte.
Mein persönlicher Herzenscharakter war Olivia. Ich liebte die quirlige und aufgeweckte Art von ihr sehr. Auch Benjamin, der im Vergleich zu den anderen Charakteren weniger im Fokus steht, mochte ich sehr gerne. Als der Autor meinte, dass sein Vorbild für ihn Branden Fraser war (als er in der Filmreihe “Die Mumie” mitgespielt hatte), konnte ich es nicht übersehen.

Schreibstil
Der Schreibstil ist altersentsprechend locker und flockig und das Buch ließ sich wirklich sehr gut lesen.

Fazit
”Alma und die Landkarte der Zeit” bietet eine schnelle mit humorgespickte Abenteuergeschichte über die Zeitreisen und ist mal wieder ein Beweis dafür, dass auch Geschichten für jüngere Leser ältere begeistern können.

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Veröffentlicht am 29.09.2025

Ein kurzweile Popcorn YA Thriller mit einem Charme von Scooby Doo und Scream!

Let's Split Up - Ein verfluchtes Haus. Vier Freunde. Eine verhängnisvolle Entscheidung.
3

Wenn es eine Sorte von Büchern gibt zu denen ich immer gerne greife, dann sind es Jugendthriller. Bei den zahlreichen Autoren die ich schon kenne freue ich mich immer sehr darauf, wenn ich neue entdecke. ...

Wenn es eine Sorte von Büchern gibt zu denen ich immer gerne greife, dann sind es Jugendthriller. Bei den zahlreichen Autoren die ich schon kenne freue ich mich immer sehr darauf, wenn ich neue entdecke. Umso glücklicher war ich als ich „Lets Split Up“ von Bill Wood entdeckte. Wie mir das Buch gefallen hat, erfahrt ihr in dieser Rezension!

Handlung
Beim Lesen des Buches konnte ich mit bildlich direkt einen Horrorfilm vorstellen. „Lets Split Up“ bietet viele Elemente klassicher Teenager Horrorfilme und vermischt diese mit einem leichten Scooby Doo meets Scream Charme. Während die Handlung am Anfang mit sehr viel Spannung punktet, verliert sie sich schnell in die Vorhersehbarkeit. Wer hinter den Morden steckt war für mich ziemlich schnell erkennbar. Dennoch konnte mich die Handlung und der Showdown am Ende packen.
Das Ende selbst wirkte recht konstruiert und im Vergleich zu dem was passiert war eher unrealistisch. Dennoch konnte meine Vorfreude auf Teil 2 geweckt werden.

Charaktere
Die Geschichte wird aus drei unterschiedlichen Sichten erzählt, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Die Charaktere selbst handeln nicht immer logisch, wobei dies eine Sache ist, die ich häufiger in YA-Thrillern erlebt habe. Bei den Charakteren und deren Handlungen bemerkt man meiner Meinung nach auch die Einflüsse von Scooby Doo. Von den Charakteren fand ich persönlich Buffy am interessantesten, was u.a. daran liegen könnte, dass man keine eigene Sicht von ihr bekommen hat.

Schreibstil
Der Schreibstil ist angenehm und das Buch lies sich wirklich schnell lesen. Für mich persönlich hat sich dieses Buch jedoch nur bedingt wie ein YA Buch gelesen und ich denke generell das auch jüngere Lesende ihre Freude daran haben könnten

Fazit
„Lets Split Up“ liefert eine solide YA Thriller Geschichte, die meiner Meinung nach Spannungstechnisch nicht mit anderen YA-Thriller mithalten kann. Wer einen kurzweiligen und nicht ganz so gruseligen YA Thriller lesen möchte, könnte hieran seine Freude haben.

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Veröffentlicht am 08.04.2024

"Du musst mich an die Stardust Academy begleiten, Aaron. Das ist der Ort, an den du gehörst. Dort wirst du ein Asteria werden."

Stardust Academy - Hüter der Sterne
2

Obwohl es dunkel war und die Nacht die Welt beherrschte, waren all diese Sterne erfüllt mit Licht und Leben

Das schöne an Middle Grade Büchern ist, dass sie kein höchst Alter haben. Hinter Geschichten ...

Obwohl es dunkel war und die Nacht die Welt beherrschte, waren all diese Sterne erfüllt mit Licht und Leben

Das schöne an Middle Grade Büchern ist, dass sie kein höchst Alter haben. Hinter Geschichten die sich primär an eine jüngere Leserschaft richten, verbergen sich häufig wahre Goldschätze. Dementsprechend gespannt war ich, was für eine Art von Geschichte mich bei "Stardust Aacademy - Hüter der Sterne" erwarten wird, das den Auftakt der "Stardust Academy" Reihe bildet. Von der Autorin selbst habe ich noch nichts gelesen und bin alleinige durch das Cover darauf aufmerksam geworden. Das Thema rund um die Astronomie führte denn zur Leseentscheidung.
Wie mir das Buch gefallen hat, erfahrt ihr nun in der Rezension.

// Vorab möchte ich sagen, dass ich nicht zur Hauptzielgruppe der Geschichte gehöre und somit gewisse Sachen anders wahrnehme, als jüngere Lesende. Die Zielgruppe habe ich beim Schreiben der Rezension auch immer im Hinterkopf und richte meine Einschätzung auch danach //

Handlung
Die Grundstory von „Stardust Academy – Hüter der Sterne“ hat mir sehr gut gefallen. Für mich als Person die Themen rund um die Astrologie schon in der Kindheit geliebt hatte und auch schon damals eine gewisse Faszination für Sternzeichen innehatte, war es schön mal ein Buch für eine jüngere Leserschaft mit diesem Thema zu sehen.
Der Aspekt mit der astralen Magie, die sich nach den Planeten richtet (und Parallelen zur römischen Mythologie zieht) und die Tatsache, dass Sterne und Kometen zum Leben erwachen, ebenso wie die Sternzeichen, hat mir sehr gut gefallen.
Die erste Hälfte des Buches hat mir sehr gut gefallen. Langsam hat Francesca Peluso den Protagonisten, sein Leben und all das, was ihn an der Stardust Academy widerfahren wird, eingeführt. Gerade die Ankunft von Aaron an der Stardust Academy hat sie meiner Meinung nach sehr gut beschrieben und die Gedanken Aarons entsprachen dem eines 12jährigen. In meinen Augen hat die Autorin es generell sehr gut geschafft die Kinder authentisch darzustellen.
Die zweite Hälfte hingegen hatte mir zu viele Schwächen und hatte mich aufgrund des atmosphärischen und sehr guten Anfangs etwas enttäuscht. Entgegen zum Anfang wird hier vieles zu überhast angegangen und es bleibt keine wirkliche Zeit dafür, dass die Charaktere sich selbst und ihre Kräfte sichtbar entwickeln können. Gerade was ihre Fähigkeiten angeht gab es keine wirkliche Entwicklung der Charaktere.
Ich kann verstehen das man aufgrund der gewählten Zielgruppe sich dazu entschieden hat, die Geschichte etwas simpler zu halten und sich nicht in Details zu verlieren, aber dennoch hätte ich mir phasenweise etwas mehr gewünscht.
Ansonsten stehen in dem Auftakt der "Stardust Academy" Reihe die klassischen Themen wie Freundschaft und Familie im Vordergrund.
„Stardust Academy“ bietet einige Parallelen zu anderen bekannten Middle Grade Büchern die z.T. nur schwer zu übersehen sind. Ich möchte an dieser Stelle keine direkten Titel nennen, denn es sind Sachen die ich schon bei vielen Middle Grade Büchern wahrgenommen haben. An sich verfolgt die Geschichte auch ein klassisches Muster (dieses bitte nicht als negativ Wahrnehmen): Wir erhalten mit Aaron einen Protagonisten, der plötzlich erfährt, dass er besondere Fähigkeiten hat, die ihn dazu befähigen, einige Akademie zu besuchen, in der er, wenn er Glück hat, eine komplette Ausbildung genießen kann, um dann dem Kampf gehen Gut und Böse beizuwohnen, der ihm natürlich schon während seiner Schulzeit begegnet. Ein Konzept, welches man an sich schon kennt, aber immer wieder anders umgesetzt wird.
Als Auftakt einer Reihe sehe ich Potential im Werdegang der Geschichte. Wenn die Autorin es schaffen würde, sich von den starken Parallelen zu lösen und die Welt zu etwas eigenen zu verschaffen und gerade hinsichtlich der Charaktere, deren Beziehungen und Konflikten mehr Tiefe einzubauen, könnte es sich zu einer guten Reihe entwickeln, wobei ich mir so schon sicher bin, dass die Zielgruppe daran Spaß haben wird.

Charaktere
Aaron war für mich ein sehr authentischer und sympathischer Protagonist. Die restlichen Charakteren waren in Ordnung, wobei viele wirklich nicht viel Zeit bekommen haben.
Remi fand ich mit seiner Art direkt sympathisch und auch Pippa habe ich direkt ins Herz geschlossen.

Schreibstil
Der Schreibstil ist altersentsprechend und man kann das Buch gut lesen.

Fazit
Der Auftakt der "Stardust Academy" Reihe hatte mir leider nicht ganz das gegeben, was ich mir erhofft hatte. Trotzt des guten Anfangs hat das Buch mich leider gegen Ende immer weiter verloren, was dem viel zu schnellen Tempo und der Oberflächlichkeit zu Schulden war.
Für die Zielgruppe empfinde ich das Buch als sehr passend und würde dahingehend auch definitiv eine Empfehlung aussprechen. Ob ältere Lesende an diesem Buch Freude haben würde, hängt von den jeweiligen Erwartungen ab, weswegen ich keine allgemeine Empfehlung aussprechen möchte. Wer Lust auf eine kurzweilige magische Academy Geschichte hat, könnte sich dieses Buch mal genauer anschauen.


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Veröffentlicht am 16.11.2025

Kein würdiger Abschluss

Magisterium - Das 5. Jahr
0

Nachdem Teil vier mich mit eher gemischten Gefühlen zurückgelassen hat, war ich gespannt ob das Finale meine Erwartungen vielleicht wieder erfüllen kann, dem war leider nicht so.

Handlung
Dem finalen ...

Nachdem Teil vier mich mit eher gemischten Gefühlen zurückgelassen hat, war ich gespannt ob das Finale meine Erwartungen vielleicht wieder erfüllen kann, dem war leider nicht so.

Handlung
Dem finalen Band der Magisterium fehlt es meiner Meinung nach an Spannung und einem vernünftigen Pacing. Die Handlung verläuft viel zu schnell, vieles wird nicht genauer ausgeführt und als die Spannung zum Ende hin aufkam und ich mir einen großen Showdown erhoffte, war es gefühlt schon vorbei. Der finale Kampf wirkte meiner Meinung nach auch viel zu kindlich. Ja, wir haben hier eine Middle Grade Buch Reihe, aber anderen Buchreihen mit selber Zielgruppe bieten hier deutlich mehr Spannung.
Leider waren einzelne Handlungselemente für mich auch nicht wirklich logisch. Um Spoiler zu vermeiden werde ich darauf nun nicht genauer eingehen, aber die Sache mit Alastair hätte man komplett streichen können, da es nicht notwendig war.
Das generelle Ende des Buches wirktes für mich auch zu konstruiert und zu sehr auf ein Happy End fokussiert. Die Handlungen der Charaktere spielten am Ende des Geschichte absolut keine Rolle mehr.

Charaktere:
Die Charaktere waren für mich zum Teil plötzlich nicht mehr greifbar und haben meiner Meinung nach sich auch plötzlich komplett gänzlich anders Verhalten, als in den vorherigen Bänden.

Fazit:
Leider muss ich sagen das der Finale Band der Magisterium mich eher enttäuscht zurückgelassen hat. Die Buchreihe hatte stark angefangen, wurde dann jedoch von Band zu Band schwächer.

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