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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.10.2017

Meditationen für Grundschüler

Keine Angst vor niemand
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Das Büchlein ist im praktischen Format und schnell durchgelesen. Es hat mich erstaunt, wie der Autor es schafft viel psychologisches Wissen so knapp und leicht verständlich rüber zu bringen. Der Hauptaugenmerk ...

Das Büchlein ist im praktischen Format und schnell durchgelesen. Es hat mich erstaunt, wie der Autor es schafft viel psychologisches Wissen so knapp und leicht verständlich rüber zu bringen. Der Hauptaugenmerk liegt hier deutlich auf den Meditationen. Der Sprecher Ralph Caspers spricht sehr ruhig und hat bei den Kindern einen hohen Bekanntheitsgrad. Mein Sohn fand das gleich super.
Insgesamt hat er sich sehr gut auf diese Experiment eingelassen (wir haben vorher noch nie meditiert) und war begeistert. Allein das raussuchen welcher Mediation und die Vorbereitungen sind für ihn schon ein schönes Ritual geworden. Inzwischen durften seine Freunde auch schon die ein oder andere Meditation mit ihm ausprobieren. Das Meditieren macht meinem Drittklässler richtig Spaß. Inzwischen versuchen wir es mind. zweimal die Woche in unseren Alltag einzubauen.
Ich als Mama war da eher skeptisch, meditieren ist nicht so meins. Aber bereits nach zwei Wochen meditieren haben sich die ersten Erfolge eingestellt. Aus einem eher ängstlichen Kind, das nicht mal allein in den Keller geht ist ein deutlich selbstbewussteres Schulkind geworden, der jetzt nicht immer seinen kleinen Bruder fragen muss, ob er mit in den Keller geht.
Fazit: Inzwischen genießen wir beide unsere gemeinsame Auszeit richtig und mein Sohn hat weniger Ängste - was will man mehr?

Veröffentlicht am 25.10.2017

Australiana

Crimson Lake
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Die Hades Bücher von Janice Fox fand ich schon gut, aber dieses hier gefällt mir noch besser. In Crimson Lake gibt es drei Handlungsstränge. Die zwei Protagonisten Ted und Amanda haben jeder ihr Päckchen ...

Die Hades Bücher von Janice Fox fand ich schon gut, aber dieses hier gefällt mir noch besser. In Crimson Lake gibt es drei Handlungsstränge. Die zwei Protagonisten Ted und Amanda haben jeder ihr Päckchen in Form ihrer Vergangenheit zu tragen. Ted wird sexueller Missbrauch einer Minderjährigen vorgeworfen, Amanda ein Mord. Zusammen lösen sie als Privatdetektive den Fall um einen verschwundenen Schriftsteller. Insgesamt tritt der gemeinsame Fall schnell in den Hintergrund und die schrullige Art und die Vergangenheit der Protagonisten in den Vordergrund. Da das Buch als Trilogie angelegt ist werden zwei Handlungsstränge aufgelöst, der dritte bleibt weiter ein Rätsel. Insgesamt fand ich das Buch spannend und ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Da ich selbst mal in kurz Australien gelebt habe fand ich sehr viel Australien in dem Buch, v.a. die Getränke (Wild Turkey/Carlton) und die erwähnten Tiere haben mich an das Land dort erinnert. Den Folgeband werde ich bestimmt lesen.

Veröffentlicht am 22.06.2017

mehr als ein Krimi

Sieh nichts Böses (Ein Kommissar-Dühnfort-Krimi 8)
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Der 8. Fall von Kommissar Dühnfort hat mich positiv überrascht, denn meistens lässt eine Serie irgendwann nach....hier nicht. Ich habe das Buch ziemlich schnell durchgelesen, da die Spannung konstant durch ...

Der 8. Fall von Kommissar Dühnfort hat mich positiv überrascht, denn meistens lässt eine Serie irgendwann nach....hier nicht. Ich habe das Buch ziemlich schnell durchgelesen, da die Spannung konstant durch das Ganze Buch gegeben ist. Gina ist schwanger und bekommt mit Dühnfort das erste Kind. Doch es läuft alles anders als erwartet. Die Autorin spielt mit dem Leser und lässt ihn mal den und mal wieder den Anderen als Täter vermuten. Allerdings war die Richtung gegen Ende des Buches doch recht einseitig und ich hab mir schon gedacht, dass das zu eindeutig wäre. Irgendwann war mir aber die Auflösung des Falles gar nicht mehr so wichtig, denn in dem Krimi werden schon sehr viele Themen angesprochen. Es geht ums mehr Sein als Schein, um was macht gute Eltern aus und was sind die Folgen für Kinder von gewalttätigen Eltern...und das alles ohne zu Moralisieren. Auch das Ende hat noch einen Haken, nicht alles ist wie es scheint. Für mich ein in sich stimmiges Buch und eine klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 05.03.2026

Wohlfühlkrimi mit Geistern

The Morrisey Mysteries 2. Die geheime Treppe
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Da mich der erste Band der Reihe um Meg und ihre geisterhaften Ermittlungen bereits gut unterhalten hat, musste ich auch den nächsten Band lesen. Wie beim ersten Band bewegen wir uns wieder im gleichen ...

Da mich der erste Band der Reihe um Meg und ihre geisterhaften Ermittlungen bereits gut unterhalten hat, musste ich auch den nächsten Band lesen. Wie beim ersten Band bewegen wir uns wieder im gleichen Schema: typische Cosy Crime mit einer Mischung aus Allem was das Herz begehrt. Hier gibt es Humor, sympathische Figuren, Geister, Tiere, Freundschaften und einen spannenden Fall. Ich habe mich sehr über das Wiederlesen altbekannter Charaktere gefreut und auch über die Neuen. Diesmal bewegen wir uns auch etwas außerhalb des Appartmentkomplexes für die Ermittlungen und es gibt gleich zwei Leichen und somit müssen Meg und Ripley einen Fall der Vergangenheit und einen in der Gegenwart lösen, was etwas schwierig ist, da Ripley gerade wenig sie selbst ist (eine Folge aus dem ende von Band 1). Der Flair der 20er hat mir besonders gut gefallen und ich konnte mir die geheime Treppe irgendwie besser vorstellen, als die Lösung im ersten Band. Das Ende ging zwar wieder recht flott, es wurde einer nach dem anderen verdächtigt und am Ende doch schlüssig und überraschend gelöst. Diese Lösung konnte ich diesmal sogar besser nachvollziehen, so dass mir das Buch noch einen Tick besser gefallen hat. Ich fand den Fall spannend und unterhaltsam. Zudem fand ich die neuen Geister sehr sympathisch und am Ende auch ein wenig gruseliger. Dafür gibt es ein bisschen weniger Romantik und die Tiere haben eine kleinere Rolle als im ersten Band, aber es ist eine Reihe und in den folgenden Bänden ist dafür noch genug Raum. Wer unterhaltsame Lektüre zum Wohlfühlen mit Charme, Liebe, Tieren und einen ansprechenden Fall sucht, liegt hier bestimmt nicht falsch; mir jedenfalls gefällt die Reihe und ich werde Meg auch gerne auf ihren nächsten Fall begleiten.

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Veröffentlicht am 16.01.2026

spannende Spiele

The Ordeals
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Zugegeben waren meine Erwartungen hier nicht hoch: altbekanntes Thema, schon etwas abgedroschen und habe ich in der Form schon zigmal gelesen. Irgendwie hat mich die Autorin dann aber total schnell abgeholt ...

Zugegeben waren meine Erwartungen hier nicht hoch: altbekanntes Thema, schon etwas abgedroschen und habe ich in der Form schon zigmal gelesen. Irgendwie hat mich die Autorin dann aber total schnell abgeholt und ich war extrem an die Geschichte gefesselt und es hat richtig Spaß gemacht Sophias Weg zu verfolgen. Sie sieht die Aufnahme an der Kilmarth Akademie als ihre einzige Hoffnung der Abhängigkeit zu entfliehen und setzt alles daran aufgenommen zu werden. Sophia verliert ihr Ziel nicht aus den Augen und ist ein interessanter starker Charakter,. Alden bleibt hingegen (noch) etwas blass, jedoch konnte ich den Love Interest der beiden gut nachvollziehen und der Romantik Anteil hat für mich die richtige Dosis (nicht zu ausufernd). Die Handlung und v.a. die Spiele stehen im Vordergrund, die waren für mich unheimlich spannend und nervenaufreibend. Der Schreibstil ist sehr gut und der Spannungsbogen ist konstant hoch, erst zum Ende hin fand ich das Buch etwas schwächer, wobei die Twists wieder sehr gut platziert waren. Das World Building hat mir auch sehr gut gefallen - es werden altbekannte Figuren und Themen neu verpackt und zusammengeführt. Grundsätzlich hat mich beim Lesen am meisten fasziniert, dass die Autorin es geschafft hat, völlig abgedroschene und oft gelesene Themen für mich so fesselnd und neu zu verpacken, dass ich es nicht mal gemerkt habe. Ich habe viele Dinge schon erahnt und trotzdem mit enormer Begeisterung immer weiter gelesen - mega gut gelöst und schon jetzt ein Highlight. Zum Gluck wird es einen weiteren Band geben und ich hoffe, der lässt nicht allzu lange auf sich warten, denn ich will Sophias Geschichte unbedingt weiter verfolgen.

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