Hat mich nicht richtig mitgerissen
Die Insel der AngstTess McFarlane ist eine britische Dokumentarfilmerin, die vor 10 Jahren mit dem Film "The spill" bekannt wurde. Bei den Filmarbeiten kam ihre Kollegin Gretchen unter seltsamen Umständen ums Leben.
Die ...
Tess McFarlane ist eine britische Dokumentarfilmerin, die vor 10 Jahren mit dem Film "The spill" bekannt wurde. Bei den Filmarbeiten kam ihre Kollegin Gretchen unter seltsamen Umständen ums Leben.
Die Untersuchungen der Polizei laufen noch..
Nun wird Tess wieder engagiert, um mit der Organisation 'Seawild' Robben zu dokumentieren. Auf der einsamen Insel wird eine Leiche gefunden und einer aus dem Team könnte der Mörder sein...
Die Leseprobe handelte vom Prolog und somit von der Zeit als Gretchen starb und hatte mein Interesse stark geweckt.
Im weiteren Verlauf, als es um die Gegenwart ging, fehlte mir die Spannung.
Der Schreibstil ist sehr gut, aber ich denke es war oftmals nicht mein Geschmack. Mir kamen viele Stellen zu detailliert rüber, zu viel rethorisch gefragt und zu ich-bezogen.
Für die Beschreibung der Insel oder der 'Tatorte' war dies natürlich optimal, aber an weniger relevanten Stellen erschien es mir zu lang.
Womit ich am meisten zu kämpfen hatte, waren aber die Sympathien für die Protagonisten, die ich einfach nicht aufbringen konnte. Wie gesagt, Tess erschien mir ich bezogen, Alex war extrem unsympathisch und an die Männer kam ich gar nicht ran, die waren einfach nur da aber blieben mir persönlich kalt.
Vielleicht war es vom Autor so gewollt, da man niemandem trauen konnte, wer weiß.
Zum Ende hin kam glücklicherweise endlich ein wenig Spannung auf und hat viel gerettet.
Dennoch bleibe ich empfindlich bei den Begriffen "Thriller" und "Krimi".
Thrill hatte ich keinen.