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Veröffentlicht am 11.01.2025

Hat mich nicht richtig mitgerissen

Die Insel der Angst
1

Tess McFarlane ist eine britische Dokumentarfilmerin, die vor 10 Jahren mit dem Film "The spill" bekannt wurde. Bei den Filmarbeiten kam ihre Kollegin Gretchen unter seltsamen Umständen ums Leben.
Die ...

Tess McFarlane ist eine britische Dokumentarfilmerin, die vor 10 Jahren mit dem Film "The spill" bekannt wurde. Bei den Filmarbeiten kam ihre Kollegin Gretchen unter seltsamen Umständen ums Leben.
Die Untersuchungen der Polizei laufen noch..

Nun wird Tess wieder engagiert, um mit der Organisation 'Seawild' Robben zu dokumentieren. Auf der einsamen Insel wird eine Leiche gefunden und einer aus dem Team könnte der Mörder sein...

Die Leseprobe handelte vom Prolog und somit von der Zeit als Gretchen starb und hatte mein Interesse stark geweckt.
Im weiteren Verlauf, als es um die Gegenwart ging, fehlte mir die Spannung.
Der Schreibstil ist sehr gut, aber ich denke es war oftmals nicht mein Geschmack. Mir kamen viele Stellen zu detailliert rüber, zu viel rethorisch gefragt und zu ich-bezogen.
Für die Beschreibung der Insel oder der 'Tatorte' war dies natürlich optimal, aber an weniger relevanten Stellen erschien es mir zu lang.

Womit ich am meisten zu kämpfen hatte, waren aber die Sympathien für die Protagonisten, die ich einfach nicht aufbringen konnte. Wie gesagt, Tess erschien mir ich bezogen, Alex war extrem unsympathisch und an die Männer kam ich gar nicht ran, die waren einfach nur da aber blieben mir persönlich kalt.
Vielleicht war es vom Autor so gewollt, da man niemandem trauen konnte, wer weiß.

Zum Ende hin kam glücklicherweise endlich ein wenig Spannung auf und hat viel gerettet.

Dennoch bleibe ich empfindlich bei den Begriffen "Thriller" und "Krimi".
Thrill hatte ich keinen.

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Veröffentlicht am 31.10.2024

Geht in die cozy crime Richtung und ist meiner Meinung nach nicht als Thriller zu betiteln. Die anderen Teile haben mir besser gefallen.

Die Wahrheit liegt in Tötensen
0

Der Kriminalkomissar Jens Jacobsen wird nach einem Treffen mit dem Journalisten und Freund Steffen Baumann niedergeschlagen.
Ein Hinweis vor dessen Bewusstlosigkeit führt Steffen in die Gemeinde Tötensen ...

Der Kriminalkomissar Jens Jacobsen wird nach einem Treffen mit dem Journalisten und Freund Steffen Baumann niedergeschlagen.
Ein Hinweis vor dessen Bewusstlosigkeit führt Steffen in die Gemeinde Tötensen südlich von Hamburg.
Rückhalt von der Polizei erhält er nicht, denn diese fokussieren alte Fälle von Jens, weil sie von einem Racheakt ausgehen.

Der vierte Teil startet vertraut und wie gewohnt in leichtem Schreibstil.
Mir kam es allerdings so vor, dass es dieses Mal viel ausschweifender geschrieben wurde und viele Nebensächlichkeiten enthalten waren.
Die Protagonisten empfand ich dieses Mal nicht besonders sympathisch.
Auch der Täter war relativ schnell ausgemacht und auch das Ende verlief relativ unspektakulär und spannungslos.

Weil mir die Reihe aber mittlerweile ans Herz gewachsen ist, vergebe ich noch 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 19.06.2024

Anspruchsvoll

Kriegsheim
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Nach dem ersten Teil war ich sehr dankbar, dass vieles im Zweiten nachträglich erklärt wurde. Das hat mir sehr geholfen.
Maggie und TJ helfen sich gegenseitig und man taucht immer weiter in die magischen ...

Nach dem ersten Teil war ich sehr dankbar, dass vieles im Zweiten nachträglich erklärt wurde. Das hat mir sehr geholfen.
Maggie und TJ helfen sich gegenseitig und man taucht immer weiter in die magischen Welten ein.
Dann trifft Maggie ihren Bruder wieder und die Erinnerungen kommen zurück..

Familienkonstellationen und Namen bleiben mir noch ein Rätsel.
Dafür verstehe ich immer mehr von der Handlung, die es wirklich in sich hat.
Auch mit Emotionen wird nicht gespart: )

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Veröffentlicht am 19.06.2024

Können zwei Menschen den Frieden zwischen ihren Völkern schaffen?

Kriegsheim:
0

Im dritten Teil versucht Maggie als Herrscherin der Macian und TJ als Herrscher der Hushen einen Frieden zwischen den verhassten Völkern wiederherzustellen. Dazu muss man mit der Vergangenheit abschließen ...

Im dritten Teil versucht Maggie als Herrscherin der Macian und TJ als Herrscher der Hushen einen Frieden zwischen den verhassten Völkern wiederherzustellen. Dazu muss man mit der Vergangenheit abschließen und mit einer anderen Sichtweise in die Zukunft schauen.

Fantasy ist sonst nicht mein Genre, aber ich bin neugierig geworden und wollte mal was anderes ausprobieren.
Wer nach dem ersten Teil weiter liest, hat das schwierigste überstanden. Ich habe zwar meine Problemchen mit den Namen und Verbindungen, aber bin mittlerweile richtig drin in der Geschichte. Zwischendurch habe ich es etwas langgezogen empfunden.

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Veröffentlicht am 20.05.2026

Hokuspokus für mich

Schatten Eis
0

"Schatten Eis" ist der dritte Teil aus Dänemark und kann unabhängig von den anderen gelesen werden.
Der vermeintliche Thriller mit dem düsteren eisigen Cover startet zunächst sehr vielversprechend.
Mehrere ...

"Schatten Eis" ist der dritte Teil aus Dänemark und kann unabhängig von den anderen gelesen werden.
Der vermeintliche Thriller mit dem düsteren eisigen Cover startet zunächst sehr vielversprechend.
Mehrere Personen werden auf brutalste Weise umgebracht und das Team von Kirsten beginnt zu ermitteln. Schnell bekommt auch Marit, eine Externe, davon mit und ist sehr bald involviert.


Das Buch hat für meinen Geschmack bei 100 angefangen und bei knapp über 0 aufgehört, wie die Tankuhr.
Die Ermittler wirken sehr sympathisch, Jesper braucht dringend mehr Selbstbewusstsein und hätte mit Kjell tauschen sollen.
Der Schreibstil ist auch gut und verständlich.
Es gibt unterschiedliche Sichtweisen bzw. Perspektiven, was das Interesse der Lesenden stärkt. Auch für Privates wird etwas Platz eingeräumt.

Als die Richtung nach ca dem halben Buch umschlägt auf der Suche nach Marits Wurzeln, verschiebt sich der Fokus zu sehr.

An sich finde ich es gut, wenn man den Lesenden Bräuche etc. von anderen Kulturen näherbringt. Wie abergläubisch sie sind und ihre Träume deuten bspw ist interessant.
An den richtigen Stellen.
Aber hier beim Mörder von Geistern, immateriellen Wesen usw. zu reden, war Hokuspokus und nervte an einigen Stellen.

Es sei sollte ein teuflischer Mordkomplott voller Intrigen werden, ist aber nicht komplett durchdacht.
Natürlich ist es höchst interessant und wichtig, was dort passiert ist und richtig, den Lesenden dieses Wissen auch zu vermitteln.

Leider wollte die Autorin wohl etwas zu viel.
Medizinische Eingriffe bei der Bevölkerung, Atomwaffen, militärische Stützpunkte, Spione und die böse DDR.

Das Ende ist leider völliger Quatsch.
Vom Fahrer, der keinen Verdacht schöpft, über bewachte Posten, die nur an einer Stelle stehen über Geheimagenten bis hin zu unzähligen Toten durch radioaktive Strahlung durch jahrzehntelange Suche und dann kommt Marit.

Hätte mir mehr Fokus auf Polizeiarbeit gewünscht, und weniger Verschwörungstheorien.
Weniger ist mehr.

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