Eine tolle Grundidee, kann aber noch Tiefe vertragen.
Nell1932: die junge Nell besucht abends heimlich den Jahrmarkt, das Spiegelkabinett fasziniert sie sehr. Es verschluckt sie und spuckt sie nie wieder aus.
100 Jahre später: eine junge Frau sitzt im Café ...
1932: die junge Nell besucht abends heimlich den Jahrmarkt, das Spiegelkabinett fasziniert sie sehr. Es verschluckt sie und spuckt sie nie wieder aus.
100 Jahre später: eine junge Frau sitzt im Café und ist in ein Buch vertieft. Alwin beobachtet sie fasziniert. Es scheint, als steht die Zeit still..
Toller Grundgedanke, aber etwas oberflächlich und mehr Tiefe benötigend.
Die Protagonisten könnten noch etwas ausgebessert werden und die Entwicklung der Beziehungenim Buch.
Die Personen kennen sich kaum, werden direkt intim miteinander und verlieben sich gefühlt nach einer Stunde Smalltalk ineinander.
Es wäre sicherlich bereichernd, wenn die Charaktere mehr Zeit hätten, sich kennenzulernen, bevor sie eine so intensive Verbindung eingehen.
Dafür war es aber sehr interessant und vor allem prägnant geschrieben. Unwichtiges wurde weggelassen und das Interesse und die Spannung stiegen.
Außerdem würde ich "Nell" auch Jugendlichen empfehlen.