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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.04.2025

Der zweite Schlag der Empyrean-Reihe

Iron Flame – Flammengeküsst
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"Iron Flame" ist der zweite Band der Drachenreiter-Reihe rund um Violet und Xaden. Das zweite Jahr am College steht an und die Aufgaben werden für Violet nur noch schwerer und lebensbedrohlicher. Nebenbei ...

"Iron Flame" ist der zweite Band der Drachenreiter-Reihe rund um Violet und Xaden. Das zweite Jahr am College steht an und die Aufgaben werden für Violet nur noch schwerer und lebensbedrohlicher. Nebenbei muss sie noch herausfinden, wen sie überhaupt alles vertrauen kann, und ob Xaden auch zu diesen Menschen dazuzählen wird.

Das Setting ist weiterhin wunderbar gewählt. Wir verbringen wieder viel Zeit am College und ich mochte das sehr. Die ansteigenden Schwierigkeiten der Aufgaben und Kurse, bringen eine gute Spannung in die Geschichte hinein. Auch die Probleme außerhalb des Colleges unterstützen das sehr, weshalb mich die Story sehr überzeugen konnte.

Violets und Xadens Beziehung empfand ich wiederum teilweise als nervig. An einige Passagen war es mir einfach viel zu viel hin und her. Zwar konnte ich Violets Gedanken nachvollziehen, aber ihre Entscheidungen bzw. ihr Umgang mit den Problemen dann teilweise wieder nicht. Auf der anderen Seite fand ich die Drachen-Charaktere alle als sehr bereichernd für die Story. Sie waren mit Abstand die am besten geschriebenen Charaktere in diesem Buch und haben unglaublich Spaß gemacht zu verfolgen.

Nichtsdestotrotz konnte die Story wieder sehr überzeugen und alle Fans des ersten Bandes ist auch dieser Teil hier eine klare Empfehlung. Wer den ersten Teil nicht gelesen hat, sollte diesen Teil definitiv nicht als einzelnes Buch lesen.

Bewertung: 4,5 Sterne

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Veröffentlicht am 29.08.2024

Ein Wiederfinden im Krieg?

Ruthless Vows
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„Ruthless Vows“ ist der zweite und abschließende Teil der Letters Of Enchantment Dilogie und fürht die Geschichte nach dem Abschluss des ersten Teils nahtlos weiter. Wir erleben wieder Iris, die nach ihrem ...

„Ruthless Vows“ ist der zweite und abschließende Teil der Letters Of Enchantment Dilogie und fürht die Geschichte nach dem Abschluss des ersten Teils nahtlos weiter. Wir erleben wieder Iris, die nach ihrem letzten Kampf an der Front nach Hause gekehrt ist und nun auf der Suche nach Roman ist.

Der Plotttwist des ersten Bandes dient als ein wunderbarer und spannender Einstieg in dieses Buch. Man hat keine Ahnung wie es jetzt weitergeht und was einen erwartet.

Iris hat mich abermals sehr berührt. Ihre Geschichten und Taten haben so viel tiefe, dass ich immer wieder gerne in ihre Geschichte eingesunken bin. Besonders ihre Überzeugungen und mit welcher Kraft sie diese immer versucht umzusetzen, lässt mich jedes Mal wieder staunen. Ihre Stärke und Entschlossenheit wurden wieder sehr deutlich und machten einfach nur Spaß zu verfolgen.

Romans Entwicklung in diesem Teil war sehr mitreißend. Die Tatsache, dass er seine Erinnerungen an Iris vergessen hat, bringt einen neuen interessanten Aspekt in die Geschichte mit ein. Besonders wichtig fand ich, dass man durch seine Sicht auch viel von Dacre mitbekommen hat, was die ganze Geschichte sehr spannend und abwechselnd gemacht hat.

Mit Forest brauchte ich einige Seiten, um einigermaßen warm mit ihm zu werden. Seine kühle und ablehnende Art machte es mir sehr schwer ihn wirklich gern zu mögen. Doch im Laufe des Buches wurde es besser und seine wichtige Rolle kam stark zum Vorschein.

Am Ende fehlten mir persönlich noch ein paar weitere Informationen über die Götter. Ich bin ein sehr großer Fan der Nebengeschichte von Enva und Dacre, aber zum Ende hin wurde mir das etwas zu schnell abgearbeitet. Ich hätte mir da noch etwas mehr Tiefe gewünscht, um die Geschichte der beiden auch ihnen gerecht zu Ende zu erzählen.

Zusammenfassend kann aber gesagt werden, dass „Ruthless Vows“ mich komplett überzeugt hat. Die Stories rund um Romans Erinnerungen, dem Krieg und dem Wiederfinden wurden sehr gut miteinander verknüpft und boten viel Abwechslung. Iris sowie auch Roman haben mich tief berührt und mitgerissen. Nach dem Erfolg des ersten Bandes, kann sich auch dieser Teil definitiv sehen lassen. Für alle Fans von Divine Rivals, sowie auch für alle Fantasy Fans, ist dieses Buch einfach nur empfehlenswert.

Insgesamt: 4,5 Sterne

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Veröffentlicht am 29.06.2024

Vom Schicksal und dem Tod

Foxglove – Das Begehren des Todes (Belladonna 2)
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„Foxglove“ ist der zweite Band der Belladonna Trilogie und erzählt Signas Geschichte weiter. Nachdem sie nun vom Tod getrennt wurde, hat sie kaum Zeit lange drüber nachzudenken und zu handeln. Der Bruder ...

„Foxglove“ ist der zweite Band der Belladonna Trilogie und erzählt Signas Geschichte weiter. Nachdem sie nun vom Tod getrennt wurde, hat sie kaum Zeit lange drüber nachzudenken und zu handeln. Der Bruder vom Tod, nämlich das Schicksal, ist aufgetaucht und hat nur das eine Ziel: Signa dem Tod wegzunehmen und sie für sich zu gewinnen. Nachdem aber Signas Onkel für Mord angeklagt wird, begeben sich Signa und ihre Cousine Blythe auf Suche nach dem richtigen Mörder und treffen auf überraschende Erkenntnisse.

Foxglove knüpft nahtlos an die Geschichte vom ersten Teil „Belladonna“ an, was es einem sehr leicht macht wieder in die Geschichte einzutauchen. Wie auch schon beim ersten Band empfand ich den Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig, fand aber deutlich besser hinein als letztes Mal.

Neben dem Tod lernen wir eine weitere interessante Persönlichkeit kennen. Das Schicksal eröffnet weitere Möglichkeiten, die neben dem Tod als Handelnder sehr interessant und ungewöhnlich wirken. Neben Signas Fähigkeiten bieten die beiden eine wunderbare Grundlage für vielschichtige Handlungen, die auch sehr gut umgesetzt worden sind.

Signa hat mich sehr überzeugt. Ich bin großer Fan von ihrem Charakter. Sie steht für sich, ihre Ansichten und Gefühle ein, genauso wie für ihre Liebsten, was mir sehr gefällt. Auch ihre kleinen Detektivarbeiten haben sehr viel Spaß gemacht zu lesen. Signas Entwicklungen und Einsichten waren sehr interessant zu verfolgen, besonders als es zu Situationen kam in denen sie schwierige Entscheidungen treffen musste, wurde gut aufgezeigt wie stark sie geworden ist. An manchen Stellen hätte ich mir ein paar mehr Erklärungen gewünscht. Ich habe noch einige Fragezeichen im Kopf, die dann hoffentlich im letzten Band geklärt werden. Besonders faszinierend empfand ich die Einbindung der Fantasy. Der Umgang mit den Schatten und ihren Fähigkeiten bekommt man ein sehr gutes Bild vermittelt, was für die eigenen Vorstellungen gut geholfen hat.

Wir erfahren in diesem Teil auch viel mehr von Blythe, da auch ihre Perspektive uns vermehrt vermittelt wird. Am Anfang war ich etwas irritiert, da es von Beginn an nicht unbedingt hundertprozentig wichtig war ihre Ansicht auch zu sehen. Aber mit der Zeit war es zum einen sehr spannend, wie ihre Meinungen und Handlungen sind, aber war es auch eine angenehme Abwechslung, welche auch viele wichtige Aspekte in die Hauptgeschichte mit einbrachte.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass mir der zweite Band etwas besser gefallen hat als der Erste. Zum einen lag es daran, dass ich dieses Mal viel besser in die Geschichte reingefunden habe als davor, aber war die ganze Handlung auch klarer und durch das Einbringen von verschiedensten Orten und Charakteren auch sehr abwechslungsreich. Ein paar wenige Schritte waren und blieben mir unklar und ich hoffe sehr, dass im abschließenden Band alles aufgeklärt wird. Für alle Fans des ersten Bandes ist „Foxglove“ aber definitiv ein Muss.

Insgesamt: 4,5 Sterne

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Veröffentlicht am 25.06.2024

Eine einzigartige Verbindung zum Tod

Belladonna – Die Berührung des Todes (Belladonna 1)
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„Belladonna“ ist der erste Band der Trilogie und erzählt die Geschichte von Signa, die verflucht zu seinen scheint. Ihre Eltern sind sehr früh gestorben und viele ihrer Verwandten, die sie aufgenommen ...

„Belladonna“ ist der erste Band der Trilogie und erzählt die Geschichte von Signa, die verflucht zu seinen scheint. Ihre Eltern sind sehr früh gestorben und viele ihrer Verwandten, die sie aufgenommen haben, sterben ebenfalls. Als sie von ihrem Onkel in ein reiches Herrenhaus aufgenommen wird, lernt sie erstmals das Leben der Reichen kennen. Doch im Hintergrund braut sich was zusammen, den Signas Cousine Blythe scheint gar nicht krank, sondern vergiftet worden zu sein. Signa macht sich auf, um den Täter zu finden und wird überraschender Weise vom Tod höchstpersönlich unterstützt.

Die Thematik rund um das Thema Tod faszinierte mich von Beginn an. Etwas schwer tat ich mich aber mit dem Schreibstil. Das alles aus einer dritten Perspektive geschrieben wird, ist eher unüblich und war für mich doch sehr gewöhnungsbedürftig. Man gewöhnt sich aber doch sehr rasch dran, was für das Leseerlebnis sehr positiv ist.

Signa hat mir sehr gefallen. Zum einen ist ihre Situation sehr einzigartig, was sie als Charakter sehr spannend wirken lässt. Zum anderen gefallen mir aber ihre Einstellung zur Familie auch sehr gut. Ihre Handlungen fand ich zu jedem Zeitpunkt nachvollziehbar, was sie sehr glaubhaft wirken lässt. Alleine der Umgang mit dem Tod war an wenigen Stellen etwas verwirrend. Auch die Art wie sie ihn wahrnimmt hat sehr schnell umgeschlagen, sodass ich kurzzeitig etwas verwirrt war. Ihre Entwicklung war sehr schön anzusehen. Besonders durch die sehr detailreiche Darbietung war es möglich, jeden Schritt genaustens zu verfolgen.

Der Tod als Charakter war sehr interessant zu erleben. Ihn als eine wahre Persönlichkeit agieren zu sehen ist gleichermaßen faszinierend wie auch verstörend. Er wird sehr vermenschlicht, auch durch seine Handlungen und Einstellungen gegenüber Signa, was mich doch teilweise etwas irritiert hat. Insgesamt hat er mir aber sehr gefallen und hat dem Buch sein gewisses Extra gegeben.

Außerdem gab es doch den einen oder anderen Plot-Twist, den ich so nicht habe kommen sehen und welche sehr viel Spannung in die Geschichte gebracht haben. Die Handlung hat mir sehr gut gefallen. Die einzelnen Schritte waren immer klar und somit sehr einfach nachzuvollziehen. Es war abwechslungsreich, dadurch dass die Handlung in einem guten Verhältnis zu zwischenmenschlichen Beziehungen gehalten wurde.

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass „Belladonna – Die Berührung des Todes“ mich doch sehr überzeugt hat. Am Anfang war der Schreibstil etwas schwer, aber die Handlung und die interessante Thematik haben das schnell wettgemacht. Die einzelnen Charaktere haben mir im Ganzen sehr gefallen und haben mich sehr fasziniert. Für alle Fans von einer etwas anderen Enemies-To-Lovers-Geschichte ist mit diesem Buch ein guter Fang gelungen.

Insgesamt: 4,5 Sterne

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Veröffentlicht am 30.04.2024

Zwei Welten treffen aufeinander

Save Me
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„Save Me“ ist der Auftaktband der Maxton-Hall-Reihe und erzählt die Geschichte von Ruby Bell. Sie ist Schülerin an der berühmten Maxton-Hall und möchte das letzte Jahr nur unbeschwert durchstehen, um ihren ...

„Save Me“ ist der Auftaktband der Maxton-Hall-Reihe und erzählt die Geschichte von Ruby Bell. Sie ist Schülerin an der berühmten Maxton-Hall und möchte das letzte Jahr nur unbeschwert durchstehen, um ihren Traum von der Oxford-Universität zu verwirklichen. Durch einen unglücklichen Zufall erfährt sie ein Geheimnis, das sie sehr in Schwierigkeiten bringt und viel mehr Aufmerksamkeit auf sie zieht als sie eigentlich möchte. Doch entwickeln sich die Dinge anders als sie gedacht hätte.

Monas Kasten Schreibstil ist mir schon aus vielen Büchern bekannt. Und auch in diesem Buch hat man ihren leichten und sehr angenehmen Stil spüren können. Der Lesefluss war sehr flüssig, weshalb es sehr einfach war durch die Geschichte zu fliegen.

Mit der Maxton-Hall haben wir ein High-School-Setting im besonderen Stil. Der extravagante Stil der Schule wird einem von Beginn an bewusst und bietet gute Möglichkeiten um weitere Nebenstränge aufzubauen.

Ruby ist eine sehr angenehme Person. Was mir sehr gefallen hat war die Tatsache, dass sie keine introvertierte Person darstellt, die sich auf einmal verliebt und komplett extrovertiert handelt. Sie hat von beginn an eine sehr offene Persönlichkeit, weshalb alle ihre Aktionen sehr realistisch und nicht überdreht wirken. Ihre eigene Abgrenzung zwischen Schule und Familie wird auch sehr deutlich und unterstützt sie dabei sehr. Ihre Familie bringt dabei absolut wunderschöne Momente in die Geschichte ein, die dem ganzen Buch einen gefühlsvollen Touch verpassen.

James in der Rolle des reichen und eingebildeten Schnösels überzeugt ebenfalls sehr. Seine emotionale Seite kommt auch immer mehr zum Vorschein, was seine starke Charakterentwicklung unterstützt. An manchen Stellen ist er mir dann doch wieder zu flippig. Einige Aktionen von ihm waren nicht hundertprozentig nachvollziehbar und machten die Handlung dadurch teilweise etwas schwer. Ich hatte das Gefühl, dass da einfach ein paar Hintergrundgeschichten und Einblicke in sein Familienleben fehlten, die das vielleicht etwas besser aufgearbeitet hätten.

Besonders das Ende fand ich dadurch auch eher schwierig. Zum einen konnte man bestimmte Handlungen gut nachvollziehen, andere dann aber wieder nicht. Trotz allem hat es einen quasi aufgefordert direkt in den nächsten Teil einsteigen zu müssen, da man unbedingt wissen wollte wie es weiter geht.

Zusammenfassend ist „Save Me“ ein wunderbarer Einstieg der Trilogie. Mit der Maxton-Hall gibt es ein zwar nicht neues, aber etwas anderes Setting, dass sehr viel Lust auf mehr macht. Ruby finde ich super überzeugend und ich möchte unbedingt erfahren wie ihre Geschichte weiter geht, wie sie sich weiterentwickelt und ob sie ihre Ziele erreicht. Mit James hatte ich meine kleinen Probleme, die aber dann auch wiederum einfach gut zu ihm passen. Die Handlung war sehr schlüssig und ich möchte unbedingt wissen wie es weiter geht.

Insgesamt: 4,5 Sterne

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