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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Sehr zäh

Sternen-Trilogie 1: Sternenschimmer (mit Bonus-Material!)
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Mein erster Gedanke: endlich fertig!

Das Buch hat für mich sehr vielversprechend begonnen, obwohl ich so gar keine Ahnung mehr hatte was mich eigentlich erwartet.
Die Grundidee und das Setting fand ich ...

Mein erster Gedanke: endlich fertig!

Das Buch hat für mich sehr vielversprechend begonnen, obwohl ich so gar keine Ahnung mehr hatte was mich eigentlich erwartet.
Die Grundidee und das Setting fand ich ziemlich klasse, aber am Ende bin ich dann doch eher zwiegespalten. Es kam mir leider lange Zeit so vor, als ob es nur eine Aneinanderreihung kleinerer Ereignisse ist und die Handlung als großes Ganzes fehlte mir. Dadurch wirkte die Geschichte für mich stellenweise extrem langgezogen und auch sehr langatmig. Ich habe mich zwar nicht direkt gelangweilt, aber zum Teil war das Buch schon sehr zäh. Die Handlung als Ganzes war für mich, gerade auf 570 Seiten gesehen, einfach zu dünn, um mich komplett überzeugen und unterhalten zu können.

Die Liebesgeschichte hat mich leider ebenfalls nicht völlig erreicht, so dass ich hier kaum mit den beiden mitfiebern konnte.
Mia habe ich als extrem nervig empfunden. Mit ihrer zickigen Art und Naivität ist sie mir leider eher negativ aufgefallen. Manchmal war sie so schwer von Begriff, dass ich am liebsten den Kopf auf den Tisch geknallt hätte.
Iason ist für mich leider bis zum Ende nicht völlig greifbar. Er hatte seine sympathischen und süßen Momente, aber leider auch einige, in denen er eher durch sein Verhalten eher negativ aufgefallen ist. Leider nicht der Alien-Held, den ich mir versprochen hatte.
Highlight waren auf jeden Fall die Alien-Kinder, die waren einfach nur niedlich und man musste sie einfach gerne haben.

Thematisch hätte das Buch nicht aktueller sein können, denn die Situation der Außerirdischen war in vielen Punkten mit der aktuellen der Flüchtlinge vergleichbar. Dies wurde von der Autorin gut und authentisch dargestellt.

Ich bin noch ziemlich unentschlossen, ob ich die Reihe weiterlese, insbesondere weil die anderen Teile auch solche Brocken sind und Teil 1 auch mit keinem Cliffhanger endet, so dass man hier getrost einen Schlussstrich ziehen könnte.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Tolles setting

Küss mich unterm Nordlicht
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Das Highlight des Buches war für mich das beeindruckende Setting, denn die Autorin beschreibt mit viel Liebe und Detailwissen die Landschaft von Alaska. Hier merkt man wirklich, dass sich die Autorin mit ...

Das Highlight des Buches war für mich das beeindruckende Setting, denn die Autorin beschreibt mit viel Liebe und Detailwissen die Landschaft von Alaska. Hier merkt man wirklich, dass sich die Autorin mit den Gegebenheiten vor Ort besten auskennt.
Auch hat mir die Einbindung der Schlittenhundrennen gefallen, da man hiervon nicht wirklich oft etwas liest.

Die Protagonistin Jenny hat mir auch gut gefallen. Es war sehr sympathisch, dass sie mal nicht das typische Highschool Mädchen war, dass gleich große Augen bekommt, wenn ein interessanter Junge vor ihr steht. Jenny wirkt sehr selbstbewusst und ist eine Person, die genau weiß was sie will. Gut gefallen hat mir außerdem, dass sie sich so sehr mit ihrer Heimat identifiziert hat.

Dennoch konnte mich das Buch in seiner Gesamtheit nicht überzeugen, denn die Handlung an sich ist mir zu unausgereift mit zu vielen Schauplätzen gewesen. Die Liebesgeschichte war leider eher Randerscheinung. Der Spannungsbogen war nicht sehr gut ausgearbeitet und es fehlte mir an spannenden Momenten. Oft dümpelte die Handlung leider nur so vor sich hin.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Faszination Wale

Tief
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2.5

Schon seit meiner Kindheit finde ich Wale absolut faszinierend und habe schon damals alles verschlungen, was ich über Wale lesen konnte. Dies ging sogar so weit, dass ich mal Meeresbiologin werden ...

2.5

Schon seit meiner Kindheit finde ich Wale absolut faszinierend und habe schon damals alles verschlungen, was ich über Wale lesen konnte. Dies ging sogar so weit, dass ich mal Meeresbiologin werden wollte, um selbst Wale zu erforschen. Die Ernüchterung kam in der Schule als ich gemerkt habe, dass mir Naturwissenschaften überhaupt nicht liegen.

Die Informationen rund um die Wale fand ich in diesem Buch auch sehr interessant. Die Geschichte selbst ist allerdings sehr einfach gestrickt und konnte mich leider nicht überzeugen. Es st schnell klar, was im Meer los ist und eine Überraschung gab es hier leider nicht mehr. Der Spannungsbogen ist sehr gering gehalten.

Es besteht kein Zweifel daran, dass Wale intelligente Wesen sind, aber zum Teil war mir das Verhalten etwas zu überzogen und ich halte es nicht für realistisch. Es besteht ebenfalls kein Zweifel daran, dass der Mensch die Meeresbewohner und deren Lebensraum immer weiter zerstört, aber dennoch war es mir hier stellenweise zu moralisierend.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Sehr langatmig

Der Ruf des Kuckucks
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Lange habe ich überlegt, ob ich mich an dieses Buch wagen soll, denn bei Rowling hat man einfach zu sehr Harry Potter im Kopf.

Das Buch hat dann durchaus vielversprechend begonnen. Ich mochte den Schreibstil ...

Lange habe ich überlegt, ob ich mich an dieses Buch wagen soll, denn bei Rowling hat man einfach zu sehr Harry Potter im Kopf.

Das Buch hat dann durchaus vielversprechend begonnen. Ich mochte den Schreibstil und auch die Charaktere waren mir mit ihrer etwas skurrilen Art sympathisch. Der Fall schien ebenso interessant und spannend zu sein.

Leider war das Spannungslevel über das gesamte Buch dann doch eher gering ausgeprägt und es gab stellenweise ziemliche Längen. Hier hätte sich die Autorin deutlich kürzer halten können und man hätte bestimmt 200 Seiten einsparen können und dafür mehr etwas Spannung aufbauen können, denn die fehlte mir fast völlig. Es war zwar auch nicht langweilig, aber es fehlte einfach was.
Außerdem bin ich kein Fan davon, wenn der Ermittler quasi am Leser vorbei ermittelt und auf einmal weiß wie alles passiert ist und dann die komplette Auflösung des Falls und darüber hinaus aus dem Ärmel geschüttelt wird. Ein paar Brocken hier und da hätte für den Leser deutlich an Spannung aufbauen können.

Den nächsten Teil werde ich vermutlich irgendwann mal lesen, aber große Eile habe ich damit nicht.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Konnte mich leider nie komplett erreichen

Leda & Silas 1: Regenbogenzeit
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Das Buch an sich hat eigentlich eine viel bessere Bewertung verdient, denn die Geschichte hat eine Menge Potenzial. Leider hat es das Buch nie geschafft mich so ganz abzuholen und das ist eigenlich der ...

Das Buch an sich hat eigentlich eine viel bessere Bewertung verdient, denn die Geschichte hat eine Menge Potenzial. Leider hat es das Buch nie geschafft mich so ganz abzuholen und das ist eigenlich der Hauptgrund für "nur" 3 Sterne.

Die Handlung ist interessant und bewegt sich auf einem anderen Gebiet als sonst, auch der erwartete erhobene Zeigefinger ist zum Glück ausgeblieben.
Die Charaktere waren an sich nicht unsympathisch, aber sind für meinen Geschmack etwas blass geblieben, so dass ich nicht wirklich mit ihnen mitfiebern. Die Liebesgeschichte konnte mich leider auch nicht erreichen und war leider zu sehr insta-love, daher konnte man das Prickeln zwischen den Protagonisten leider nicht spüren.

Außerdem gab es für mich auch ein paar Logiklücken. Mit was für Dingen die 17-jährige Leda in dem Buch durchkommt, halte ich für unwahrscheinlich bis unmöglich, gerade in Deutschland. Wie kommt eine 17-jährige an ein Praktikum für ein Tierarztpraktikum bei einem großen internationalem Unternehmen?! Das wird schon für einen Studenten nicht besonders einfach sein. Es gab noch ein paar weitere Dinge, auf die ich hier nicht weiter eingehen werde, um die Handlung nicht zu spoilern.

Der Schreibstil war angenehm und flüssig zu lesen. Man merkt auch, dass die Autorin bereits Erfahrung im Schreiben hat und dies kein Debütwerk ist.