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Veröffentlicht am 29.07.2024

Spannend und 3fach spicy

Triple Duty Bodyguards (Why Choose 2)
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Inhalt
Nachdem ein penetranter Stalker in ihr Schlafzimmer eingedrungen ist, braucht der Filmstar Briar dringend ein neues Sicherheitssystem. Und dazu gehören auch die drei Bodyguards Matt, Kenta und Glen. ...

Inhalt
Nachdem ein penetranter Stalker in ihr Schlafzimmer eingedrungen ist, braucht der Filmstar Briar dringend ein neues Sicherheitssystem. Und dazu gehören auch die drei Bodyguards Matt, Kenta und Glen. Sie versuchen alles, um die sture Briar zu schützen. Und gleichzeitig müssen sich alle mit der immer größer werdenden Anziehung auseinandersetzen, um ihre eigentliche Aufgabe nicht aus den Augen zu verlieren…

Meine Meinung
Die Leseprobe hat mich direkt überzeugt, weshalb ich die Geschichte unbedingt lesen wollte. Die drei Bodyguards sind nicht nur beruflich ein gut eingespieltes Team und ihre anfängliche Skepsis dem neuen Job gegenüber verfliegt schnell, als sie merken, wie ernst die Sache ist. Mir gefällt gut, dass alle drei eine eigene Persönlichkeit haben und sich gut von den jeweils anderen unterscheiden.
Briar ist für die Außenwelt ein ziemlich arroganter Star, aber durch die Einblicke in ihr Privatleben lernen wir sie wesentlich besser kennen und können dadurch auch ihre Beweggründe verstehen. Sie und besonders Matt können recht stur sein, wodurch es natürlich ab und zu zu Missverständnissen kommt, die hätten vermieden werden können. Dennoch mochte ich alle vier Hauptcharaktere sehr gern.
Der Schreibstil an sich hat mir auch gut gefallen, ebenso die (wenn auch etwas verstörenden) Einblicke in die Gedankenwelt von X. Spannend war es auch durchweg (bis das Happy End begann).
Ebenfalls gut finde ich, dass vorher explizit auf die spicy Szenen im Buch hingewiesen wird (sowohl im Klappentext als auch nochmal vorn im Buch). D.h. wer auf Grund des niedlichen Covers weniger erwartet, ist selbst schuld. Die Szenen haben mir ebenso gefallen und haben gut zur Geschichte selbst gepasst.

Fazit: Tolle Geschichte für zwischendurch mit Spannung und 3fach Spice.

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Veröffentlicht am 25.07.2024

Spannend, witzig und kurzweilig

Drei Magier und eine Margarita
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Inhalt
Tori ist mal wieder auf der Suche nach einem neuen Job, nachdem sie auf Grund der Auswirkungen ihres Temperaments mal wieder gekündigt wurde. Dabei stößt sie auf einen seltsam wirkenden Pub und ...

Inhalt
Tori ist mal wieder auf der Suche nach einem neuen Job, nachdem sie auf Grund der Auswirkungen ihres Temperaments mal wieder gekündigt wurde. Dabei stößt sie auf einen seltsam wirkenden Pub und darf gleich dort bleiben zum Probearbeiten. Im Laufe des Abends legt sie sich nicht nur mit den Gästen an, sondern schüttet einem von ihnen auch noch eine Margarita ins Gesicht. Dass sie in eine Gilde geraten ist und diese eine Barkeeperin mit ihrer toughen Art ganz gut gebrauchen können, ist ihr da noch nicht klar. Ebenso wenig, worauf sie sich dabei einlässt, wenn sie mit drei attraktiven Magiern in Kontakt kommt…

Meine Meinung
Mir hat der Schreibstil der Geschichte sehr gut gefallen. Zu Beginn weiß man als Leser noch nichts von der magischen Welt und erfährt alles andere auch nur durch die Beschreibungen der Gildenmitglieder, die Tori alles erklären. Ich fand anfangs etwas merkwürdig, wie schnell sie ihr „vertraut“ und in (fast) alles magische eingeweiht haben, daran habe ich mich allerdings recht schnell gewöhnt.
Die vier Hauptcharaktere fand ich sehr sympathisch, Tori ist ein wenig aufbrausend, aber trotzdem eine sehr liebe Person. Die drei Magier, mit denen sie in Kontakt kommt – Ezra, Kai und Aaron – mochte ich ebenfalls sehr gern, insbesondere die kleineren Neckereien untereinander. Charakterlich unterscheiden sie sich ganz gut, wodurch man sie recht schnell gut voneinander unterscheiden kann.
Spannungstechnisch fand ich die Geschichte auch gut aufgebaut, mit kleineren Wendungen und Verrat, den man nicht sofort durchschaut hat.
Von der Buchbeschreibung her hätte ich mehr intimere Szenen zwischen Tori und einem (oder mehreren) der drei Männer erwartet, allerdings war die Geschichte auch ohne sehr rund. Ich bin daher gespannt, ob sich das in der Fortsetzung noch ändert.
Insgesamt war die Geschichte sehr kurzweilig und leider auch viel zu schnell vorbei.


Fazit: Sehr kurzweilige und spannende Geschichte mit sympathischen Protas und Szenen zum Schmunzeln.

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Veröffentlicht am 27.06.2024

Spannung mit Golem-Potenzial

Jezebel Files - Wenn der Golem zweimal klingelt
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Inhalt
Ashira Cohen ist schon länger Privatdetektivin für weltige Angelegenheiten. Als ihr jedoch ein Fall mit Nefesh-Beteiligung eine Schlag auf den Kopf einbringt und ein Tattoo zum Vorschein kommt, ...

Inhalt
Ashira Cohen ist schon länger Privatdetektivin für weltige Angelegenheiten. Als ihr jedoch ein Fall mit Nefesh-Beteiligung eine Schlag auf den Kopf einbringt und ein Tattoo zum Vorschein kommt, steht ihre Welt plötzlich Kopf. Denn bei ihr zeigt sich, im Gegensatz zu anderen Nefesh, ihre Magie nicht schon in der Kindheit, sondern erst jetzt. Und da plötzlich Nefesh-Kinder verschwinden, muss sie sich mit deren Anführer Levi herumplagen, den sie schon länger kennt und absolut nicht leiden kann. Behauptet sie zumindest…

Meine Meinung
Der Einstieg in die Geschichte war gut gelungen und auch nicht zu kompliziert, um sich in der Welt der Magie zurechtzufinden. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, die Handlung an sich fand ich ebenfalls sehr spannend, einige wenige Dinge konnte man gut vorausahnen, den Großteil der Handlung aber eher nicht, sodass es nicht langweilig wurde.
Mir hat gut gefallen, dass die Protagonistin immer glaubte, eine Weltige zu sein und nun mit ihrem Leben als Nefesh klarkommen muss. Mir hat zudem der jüdische Einfluss auf die Geschichte gut gefallen, da mir recht wenig über diese Religion bekannt ist und ich bisher auch wenig Bücher mit Bezug dazu gelesen habe.
Ash ist eine sympathische, wenn auch recht misstrauische Person, was bei ihrem persönlichen Umfeld aber nicht weiter verwunderlich ist. Ihre beste Freundin und Mitbewohnerin Priya mochte ich ebenso (und hoffe mal, dass man ihr so bedingungslos vertrauen kann, wie Ash es tut). Die Kabbeleien mit Levi mochte ich ebenfalls sehr gern und hätte mich über ein paar detaillierte Rückblicke gefreut.
Ich mochte nicht ganz so gern, dass sich Ash so schnell an den Umgang mit ihrer Magie gewöhnt hat und nur sehr wenig Training benötigt hat bzw. das zumindest so dargestellt wurde. Alle anderen Nefesh haben ihr Jahre an Umgang voraus und sind teilweise nicht halb so gut?
Da wir in diesem Band gefühlt nicht allzu viel über den eigentlichen Bösewicht (bzw. die Organisation? Wer weiß das schon…) erfahren, bin ich gespannt, wie es in der Fortsetzung weitergeht und ob es sich dort ändert. Außerdem wäre es cool, mehr über ihre Magie zu erfahren.
Und für das titelgebende Wesen kamen mir fast zu wenig Golems vor.

Fazit: Spannend, gut geschrieben und macht neugierig auf den nächsten Teil.

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Veröffentlicht am 15.02.2024

Unerwartet spannend und gut geschrieben

Die Mission des Goldwäschers
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Inhalt
Als sie ein Buch mit geheimen Notizen finden, machen sich Markus und seine Tochter Eleonore auf, den sagenhaften Schatz der Nibelungen zu bergen. Dabei treffen sie unter anderem auf Frieder, einen ...

Inhalt
Als sie ein Buch mit geheimen Notizen finden, machen sich Markus und seine Tochter Eleonore auf, den sagenhaften Schatz der Nibelungen zu bergen. Dabei treffen sie unter anderem auf Frieder, einen Goldwäscher, und seine Freunde, auf den jungen Goethe. Doch sie müssen nicht nur gemeinsam die Hinweise auf den Ort des Schatzes enthüllen, sondern auch versuchen, einem wild entschlossenen französischen Baron und seinen Schergen entkommen…

Meine Meinung
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen. Teilweise hatte ich beim Schreibstil etwas das Gefühl, dass die Geschichte recht nüchtern und ohne große Gefühle erzählt wird, aber rein vom Spannungsbogen fand ich den Schreibstil sehr gut, ich konnte die Geschichte kaum zur Seite legen. Das lag nicht nur daran, dass immer wieder fraglich war, was die Bösewichte als nächstes anstellen, wo sie auftauchen werden, sondern auch an den Hinweisen auf den nächsten Hinweis, wie diese versteckt waren und die Rätsel letztendlich gelöst wurden.
Erstaunlich fand ich, wie auf die recht geringe Seitenzahl gesehen die einzelnen Charaktere recht gut beleuchtet werden konnten und jeder seine Eigenarten ans Tageslicht bringen konnte.
Mir hat auch gut gefallen, wie die Nibelungensage nochmal in die Geschichte eingebaut wurde und war froh um die Auffrischung meiner Schulkenntnisse dazu. Und auch wenn ich kein allzu großer Goethe-Fan bin, fand ich die Anspielungen und Zitate (jedenfalls die, die ich erkannt habe), gelungen.
Am Ende waren dann ein paar Fragen noch für mich offen, aber trotzdem war die Geschichte in sich relativ rund.

Fazit: Unerwartet gute und spannende Geschichte mit vielfältigen Charakteren.

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Veröffentlicht am 19.12.2023

Wir sind zurück in Alagäsia!

Murtagh - Eine dunkle Bedrohung
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Inhalt
Nach dem Sturz und Tod von Galbatorix ziehen Murtagh und Dorn durch die Lande, gehasst von nahezu jedem, weshalb sie möglichst unentdeckt und unerkannt bleiben wollen. Das wird jedoch unmöglich, ...

Inhalt
Nach dem Sturz und Tod von Galbatorix ziehen Murtagh und Dorn durch die Lande, gehasst von nahezu jedem, weshalb sie möglichst unentdeckt und unerkannt bleiben wollen. Das wird jedoch unmöglich, als sie mitbekommen, dass etwas Böses in den Schatten lauert. Gemeinsam gehen sie Hinweisen auf eine Hexe nach und versuchen herauszufinden, was es mit ihr auf sich hat und wie alles zusammenhängt…

Meine Meinung
Der Anfang der Geschichte war für mich einfach nur klasse, ich habe mich gefühlt, als würde ich nach Hause kommen. Die meisten Namen und Orte haben mir noch etwas gesagt und es war, als wäre ich einfach wieder da – zurück in Alagäsia. Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen, ich bin gut durch die Geschichte gekommen. Da ich Eragon schon lange nicht mehr gelesen habe, kann ich das nicht mit seinem früheren Schreibstil vergleichen. Allerdings gab es immer mal wieder ein paar Stellen, an denen Ereignisse so merkwürdig beschrieben waren, dass ich gar nicht richtig mitbekommen habe, was da gerade eigentlich passiert ist.
Besonders nach dem (missglückten) Film hatte ich Murtagh schon längst in mein Herz geschlossen und nun war es sehr interessant, die Welt aus seiner Perspektive mitzuerleben. Dabei haben mir auch sehr die Interaktionen mit Dorn gefallen, einfach weil er ein komplett anderes Wesen als die menschenartigen Völker in Alagäsia ist, aber auch, weil er mir ebenfalls sehr sympathisch ist und ich seinen Humor mag.
Im Laufe der Geschichte gibt es immer mal wieder Rückblenden in Murtaghs und Dorns Vergangenheit, vor allem als sie unter Galbatorix „gedient“ haben. Diese Szenen waren teils sehr traurig und aufwühlend und haben gut verdeutlicht, was die beiden (gemeinsam) bereits erlitten haben.
Im ersten Teil ging es zunächst um Murtaghs Leben, während er mit Dorn durch die Lande zieht. Mit Dorn gesehen zu werden, ist zu auffällig, weshalb sich dieser eher außerhalb der Städte versteckt hält, während Murtagh Tarnungen nutzt, um nicht als der erkannt zu werden, der er ist. Als er dann allerdings auf die merkwürdigen Vorkommnisse stößt, kann er sich nicht mehr komplett bedeckt halten und muss im Austausch für Informationen einige Aufgaben erledigen.
Nachdem er dann die Informationen hat, konnte er sich im zweiten Teil der Geschichte auf die Suche nach der Hexe begeben. In diesem Abschnitt wurde es dann auch nochmal spannender, weil das Gefühl aufkam, jetzt im eigentlichen Teil der Geschichte angekommen zu sein, um den es gehen soll.
Ohne Spoiler kann ich jetzt hier leider nicht weiter darauf eingehen, aber mir haben einige Aspekte dieses Teils, besonders in der Entwicklung rund um Murtagh und Dorn, sehr gut gefallen und es kamen zudem Nebencharaktere hinzu, die ich sehr ins Herz geschlossen habe.
Der letztendliche Abschluss der Geschichte war für mich ebenfalls stimmig, obwohl – laut Paolinis eigener Aussage – einige Handlungsstränge noch offen sind und vielleicht auch noch geschlossen werden.

Fazit: Rundum ein tolles Erlebnis mit sympathischen Protagonisten zurück in Alagäsia.

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