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Veröffentlicht am 02.03.2025

Muss ich denn sterben, um zu leben?

Our Infinite Fates
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Oh auf Infinte Fates war ich einfach so gespannt.

Die ganze Story klang einfach soooo gut, zwei Menschen, die immer und immer wieder andere Leben leben (Reinkarnation), aber niemals ihren 18. Geburtstag ...

Oh auf Infinte Fates war ich einfach so gespannt.

Die ganze Story klang einfach soooo gut, zwei Menschen, die immer und immer wieder andere Leben leben (Reinkarnation), aber niemals ihren 18. Geburtstag erreichen, weil dann einer den anderen immer umbringt. Und vor allem Arden scheint meint zu wissen als Evelyn und man begleitet Evelyn auf ihrer Reise durch einerseits Wales 2022, da ihre Schwester schwerkrank ist und sie der einzige mögliche Spender ist und nebenbei kommen immer noch Kapitel aus vielen Leben davor.

Das Konzept habe ich so geliebt! Allerdings muss ich sagen, hat mich die Umsetzung nicht ganz so überzeugt. Ich hatte das Gefühl, dass gerade die Kapitel aus den früheren Leben sehr random waren und wenig zur eigentlichen Story und vor allem zur Lüftung des Geheimnisses um ihre Situation beigetragen haben. Außer die letzten paar Kapitel.
Manche waren da schon ganz okay und unterhaltsam, aber oft hat sich's nur sehr gezogen, weil man irgendwie gar keine Antworten bekommen hat und sowas ist auf Dauer sehr frustrierend, verstehe natürlich, dass man das Hauptgeheimnis nicht sofort lösen kann, aber irgendwie ging die Story so richtig erst in den letzten paar Kapiteln her.
Auch muss ich sagen fand ich's was merkwürdig, dass Evelyn jetzt plötzlich soviel mehr um ihre aktuelle Familie kümmert als um alle anderen vorher und jetzt muss sich dann was ändern... und das wurde alles mehr angegangen. Super komisch, wenn man in vielen der anderen Stories mitbekommt, dass sie da ihre Familien halt auch sehr mochte.

Charakterlich fand ich Arden super interessant, mochte ihn sehr gerne, aber Evelyn war irgendwie nicht ganz so mein cup of tea, vor allem nach dem Reveal am Ende, was irgendwie ganz cool hätte sein können, aber mich aus diversen Gründen, die ich hier nicht nennen kann, leider eher nicht gekriegt hat.

Aber habe das letzte Kapitel sehr geliebt!

Schreibstilmäßig war das alles schon ganz okay, man hat gut reingefunden und war alles sehr flüssig, hätte es mir minimal poetischer gewünscht, aber whatever.
Nebencharaktere hm, wünschte irgendwie man hätte die Schwester ein wenig besser kennengelernt, hab das Gefühl ihr von Evelyn so gelobter Charakter kam in den Kapiteln nicht so gut rüber und von der Mutter hat man eh fast gar nichts mitbekommen.

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Veröffentlicht am 01.10.2024

Ein magischer Kuss

Nightbirds, Band 1 - Der Kuss der Nachtigall
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Nightbirds handelt von drei jungen Frauen, den „Nightbirds“, die eine Art Magie in sich tragen. Magie ist allerdings etwas, was in der Welt, in der sie leben, von der Kirche hart bestraft wird und sie ...

Nightbirds handelt von drei jungen Frauen, den „Nightbirds“, die eine Art Magie in sich tragen. Magie ist allerdings etwas, was in der Welt, in der sie leben, von der Kirche hart bestraft wird und sie es deswegen verdeckter praktizieren. In einer Art Nachtclub können die Reichen für ein wenig Geld und einem Geheimnis die Magie der Nightbirds kaufen.

Oh, ehrlich gesagt, hat sich das Buch sehr gezogen. Die ersten 200 Seiten ist so gut wie nichts passiert, man hat ein wenig von den Charakteren erfahren, was ganz interessant war, aber ansonsten gab es weder große Action, noch viel Interaktion der Hauptcharaktere selbst untereinander. Deswegen war ich zugegebenermaßen ein wenig gelangweilt. Nach den ersten 200 Seiten nimmt das Buch dann allerdings ein wenig mehr Fahrt auf und man beginnt auch andere Parts der Welt zu entdecken und ein paar Geheimnisse zu lüften und es kommen auch noch sehr interessante Charaktere vor, vor allem Alec und Fen hab' ich sehr ins Herz geschlossen.
Leider finde ich keine der drei MC Frauen sehr interessant oder spannend geschrieben, deswegen war mein Drang mehr über diese zu erfahren gar nicht mal so groß, wobei Sawyer da noch mit am spannendsten war.

Der Schreibstil war sehr solide, kam man gut rein, konnte man gut lesen und verstehen, wünschte echt nur das Buch hätte schneller was an Fahrt aufgenommen.
Das Cover allerdings ist wirklich traumhaft, das hat mich ehrlich gesagt direkt gereizt, deswegen war es umso trauriger, dass das Buch selbst nicht so ganz mithalten konnte. Ich hoffe der Farbschnitt des nächsten Bandes ergänzt diesen und passt am besten auch perfekt drauf, sonst wird es etwas komisch aussehen, weiß immer nie wie ich zu so fortlaufenden Farbschnitten stehen soll.

Alles in alles war das Buch okay, jetzt echt nicht der Wahnsinn, aber ab Mitte hat es mich angefangen zu unterhalten und ich kam ab da schneller durch.

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Veröffentlicht am 27.06.2024

Dem Tode so nah

To Gaze Upon Wicked Gods – Falsche Götter
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Manchen Menschen wurde Magie in die Wiege gelegt, andere haben sie gar nicht und wiederum anderen wir Ruying bekommen Ihre Magie ein wenig später. Ruying hat Ihre Gabe vom Tod bekommen und somit eine sehr ...

Manchen Menschen wurde Magie in die Wiege gelegt, andere haben sie gar nicht und wiederum anderen wir Ruying bekommen Ihre Magie ein wenig später. Ruying hat Ihre Gabe vom Tod bekommen und somit eine sehr sehr starke Magie inne. Natürlich hält sie das großteils geheim, da sie, wenn vor allem die Römer das erfahren, in Gefahr ist entweder getötet oder benutzt zu werden. Ruying kämpft für ihre Familie, muss ihre opiumabhängige Schwester versorgen und sich vor den Römern verstecken. Da kommt es ihr mehr als ungelegen, als ein gewisser Prinz ein Auge auf sie wirft.

Zugegebenerweise hatte ich so meine Schwierigkeiten mit dem Buch, weswegen es auch ein wenig gebraucht hat. Das lag nichtmal an den Topics – und ich empfehle jedem Opfer von Abuse sich vorher die Triggerwarnungen durchzulesen – sondern einfach, dass es mich nicht packen konnte. Viele Gespräche und Gedanken haben sich oft wiederholt, es war unglaublich schwer mit Ruying zu connecten was echt schade ist, da ich die Grundidee echt klasse finde.

Auch geht mir ihre Charakterwandlung ein wenig zu schnell, also die negative Charakterentwicklung, die halt erstmal stattfindet – was natürlich auch Sinn macht und ich vollends nachvollziehen kann, aber der Übergang war einfach so ein großer Bruch all of sudden?

Und ganz ehrlich waren viele Passagen auch schlicht und ergreifend ein wenig langatmig für mich und ich wünschte das ganze World Building wäre ein wenig besser erklärt worden.

Der Schreibstil ist aber sehr flüssig, man merkt ein wenig, dass es ein Debut ist, da hier und da noch ein paar Handgriffe fehlen, die man bei erfahrenen AutorInnen wiederfindet, aber das stört eher wenig. Was ich aber auch sehr mochte, ist der Perspektivenwechsel, der war immer sehr erfrischend, ich tu mich immer schwer mit durchgehend Ich-Perspektive, da ich auch gerne mehr über die anderen Charaktere lernen will und das war hier ganz schön und unkonventionell umgesetzt, hat mir sehr gefallen. Generell hätte ich mir aber trotzdem auch gewünscht man hätte noch mehr von den Charakteren erfahren, manche fand ich unglaublich spannend. Baihu.

Das Ende hat aber auch sehr viel wettgemacht! Das fand ich extrem cool und da kann ich leider wenig sagen ohne groß zu Spoilern, aber das Ende motiviert mich total auch den nächsten Band zu lesen, wenn er erscheint.

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Veröffentlicht am 26.02.2024

Der Spiegel wird entscheiden.

Trial of the Sun Queen
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So, habe das Buch soeben gelesen und okay okay verstehe jetzt sehr wie man auf die Throne of Glass ACOTAR Vibes kommt, bzw mehr als nur vibes.
Das Cover war zugegebenerweise auch direkt das was mich als ...

So, habe das Buch soeben gelesen und okay okay verstehe jetzt sehr wie man auf die Throne of Glass ACOTAR Vibes kommt, bzw mehr als nur vibes.
Das Cover war zugegebenerweise auch direkt das was mich als erstes angesprochen hat und allein auch der Farbschnitt, so so schön!

Geschrieben ist das ganze in Ich-Perspektive aus Lor's, einer Gefangenen, (FMC) Sicht im sehr ungleichen Wechsel mit Nadir, dem Aurora Prinzen, geschrieben. Ich bin generell recht Fan von mehreren Povs, einfach weil ich es sehr einseitig finde immer nur Einsicht in einen Charakter und deren Wahrnehmung zu bekommen, wenn ich was lese, mag ich auch gerne die anderen Charaktere erleben. Was mich allerdings da ein wenig abgeschreckt hat war, dass es Wechsel zwischen Ich und Er Perspektive war – warum?? Hat den Lesefluss da sehr gestört.

Storyaufbau war... okay schätz ich, ich fand's ein wenig langweilig, da die ganzen Trials irgendwie doch ein wenig kurz kamen, obwohl das ja im Vorfeld immer sehr angepriesen war, dass das so Hunger Vibes ha und eh- ne nicht so wirklich.
Und dafür dass uns Lor direkt am Anfang erzählt hat, dass sie nie weint, hat sie eigentlich alle 2 Minuten geweint, like sure gurl, show emotions, aber ich bin nie so der Fan davon, wenn man vorher sich sonst wie tough gibt und dann doch immer nur gerettet werden will und ständig in Tränen ausbricht. Hab das Gefühl, dass irgendwie eine andere Art von Heldin vorgesehen war, aber die Umsetzung eher mau war.

Leider gab es keinen Charakter, den ich so richtig mochte, was schade ist, da ich auch sonst immer gern Fan on Sidecharacters bin, aber jeder war irgendwie furchtbar. Ich glaub Nadir war da noch der, mit dem ich am besten klarkam.

Das Ende war recht vorhersehbar, was ich schade finde, da ich immer großer Fan von sudden plottwists bin.

Schreibstil war allerdings fernab vom Ich- zu Er Perspektivenwechsel recht flüssig und konnte sich gut lesen lassen.

Alles in allem war es jetzt auch nicht schlecht, aber irgendwie leider nicht das, was ich erwartet habe und ich überleg mir dann mal, ob ich die nächsten Bände noch lese :)

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Veröffentlicht am 13.05.2026

Geheimnisse

Unmasking Billionaires’ Row
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Hatte mich total auf das Buch gefreut, habe die Autorin immer so gern auf Insta verfolgt und war dann total gespannt mal was von ihr zu lesen bzw zu hören.

Kit hat jahrelang nichts mehr mit ihrer Ziehfamilie ...

Hatte mich total auf das Buch gefreut, habe die Autorin immer so gern auf Insta verfolgt und war dann total gespannt mal was von ihr zu lesen bzw zu hören.

Kit hat jahrelang nichts mehr mit ihrer Ziehfamilie im Londoner Billionaires' Row zutun gehabt, zwar haben diese sie aufgenommen, nachdem ihr Vater wegen Betrugs jahrelang ins Gefängnis gekommen war, aber wohl hat sie sich dort nie gefühlt, vor allem wegen deren Sohn, der ihr das Leben zur Hölle gemacht hat. Aber wie es das Leben so will stirbt ihr Vater, ohne, dass sie ihn jemals wieder gesehen hat (da sie keinen Kontakt mehr zu ihm wollte) und sie besucht seine Beerdigung sowieso seine Wohnung und findet dort Hinweise, die vielleicht alles verändern.
Nun wohnt sie erneut bei ihrer Ziehfamilie und es ist nicht alles Gold, was glänzt.

Die Prämisse war definitiv spannend und ansprechend, aber ich muss sagen ich fand Kit sehr fad als MC, man hätte sie mit jeder x-beliebigen Figur ersetzen können und irgendwie hat nichts so richtig herausgestochen. Sie war weder tough, noch charismatisch oder irgendwas, ist nichtmal so, dass ich sie nicht mochte, aber ich erinner mich kaum noch an sie, obwohl ich's erst vor Kurzem beendet habe.

Killian war ein sehr cooler Charakter, auch ein richtiges Schwein, aber das sollte auch so, ich habe ihn gehasst und geliebt und dann wieder gehasst haha, war eine große Achterbahnfahrt mit ihm und ich hab das Gefühl ich kann ihn so gar nicht einschätzen und selbst nach dem ersten Band bergt dieser Mann noch zig Geheimnisse, hoffe wir bekommen dort noch einiges heraus.

Spannend fand ich auch den männlichen namenlosen POV manchmal, das hat mich auch sehr positiv überrascht vor allem gegen Ende.

Side Charaktere gab es leider verhältnismäßig wenige. Olli war sehr sweet und hat mich mit seinen Nachrichten oft belustigt, blöd nur, dass Männer leider auch in solchen Büchern Männer bleiben und ich da immer noch schreien möchte.

Ich wünschte generell Kit hätte ein paar mehr Bindungen gehabt, die zu ihrer Arbeitskollegin fand ich total toll, aber das wurde dann irgendwann auch nicht weiter geführt (aus Gründen) und wenn man immer nur MC und potential Love Interest hat, wird’s halt doch ein wenig langweilig, ich liebe, wenn Hauptcharas viele verschiedene Beziehungen zu anderen Charas haben ;;

Alles in allem weiß ich gerade noch nicht, ob sich der zweite Teil für mich lohnt, aber ich überleg mir das nochmal, da mich die Auflösung von einigen Dingen halt doch sehr interessieren.

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