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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.12.2017

Ein solider Schwedenkrimi

Dominotod (Ein Nathalie-Svensson-Krimi 2)
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Nach "So tödlich nah" ist dieses das zweite Buch der Krimi-Reihe mit der Psychiaterin Nathalie Svensson.

Gleich zu Beginn des Buches findet der Leser ein Personenverzeichnis, das finde ich sehr gut, ...

Nach "So tödlich nah" ist dieses das zweite Buch der Krimi-Reihe mit der Psychiaterin Nathalie Svensson.

Gleich zu Beginn des Buches findet der Leser ein Personenverzeichnis, das finde ich sehr gut, somit weiß der Leser gleich alles Relevante zu den Personen.

Zum Inhalt:

Der Oberarzt Thomas Hoffman verschwindet während seines Dienstes spurlos. Einige Tage später wird seine Leiche in einem Waldstück gefunden. In seinem Rachen steckt ein Dominostein.

Dann verschwindet der Oberarzt Erik Jensen. Auch hier gibt es einen Hinweis mit einem Dominostein, der signalisiert, dass diese beiden Fälle zusammenhängen.

Nathalies Familienverhältnisse sind keine einfachen: Zu ihrer Schwester Estelle hat sie seit vielen Jahren keinen Kontakt. Estelle hatte seiner Zeit ganz abrupt den Kontakt zur Familie abgebrochen, was war der Grund dafür?
Nathalies Vater ist gerade gestorben, die Hintergründe liest man in ihrem erstem Fall. Nathalies Mutter hat ihre eigenen Probleme im Leben.
Nathalie selbst lebt von ihrem Mann getrennt und es wird gerade ein Streit bezüglich des Sorgerechtes für die beiden Kinder ausgefochten.

Im Rahmen der Ermittlungen ist schnell ein Verdächtiger ausgemacht, aber auch Estelle gerät mit ins Visier der Ermittlungen.

Nathalie steht zwischen den Stühlen. Wem kann sie glauben? Wer verheimlicht etwas?

Insgesamt ist es ein solider Schwedenkrimi. Ich vermisse allerdings auch etwas Tiefe in den Persönlichkeiten, die könnten meiner Meinung nach noch etwas besser herausgearbeitet werden.

Das Cover (besonders die Farbgestaltung) und den Buchtitel finde ich sehr ansprechend. Ich mag es, dass man bereits auf den ersten Seiten die Verbindung zum Buchtitel hat.

Es ist sicherlich kein Problem, wenn man Dominotod ohne Kenntnis des ersten Buches liest. Ich würde es aber dennoch empfehlen, so hat der Leser doch mehr (und wie ich finde wichtige) Hintergrundinformationen zu der Protagonistin Nathalie.

Veröffentlicht am 25.11.2017

Ein sehr schönes Buch für die Vorweihnachtszeit

Das Weihnachtsdorf
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Als erstes habe ich mich über die wunderschöne Gestaltung des Buches gefreut: das Titelbild und auch die Innenseiten des Buchtitels und Buchrückens laden richtig zum Lesen ein.


Das Vorwort und die ersten ...

Als erstes habe ich mich über die wunderschöne Gestaltung des Buches gefreut: das Titelbild und auch die Innenseiten des Buchtitels und Buchrückens laden richtig zum Lesen ein.


Das Vorwort und die ersten Seiten runden einen gelungenen Einstieg in ein wunderschönes weihnachtliches Lesevergnügen ab.


Wer "Die Kräuter der Provinz" kennt, ist gleich wieder in dem beschaulichen Maierhofen angekommen. Aber auch, wenn man das erste Buch nicht kennt, mindert das keinesfalls das Lesevergnügen. Es hat mir einfach Freude bereitet, am "Leben der Maierhofener" teilzuhaben. Wie z.B. Therese, die nach ihrer Krebserkrankung wahre Lebensfreude spürt. Oder Christine, die das erste Weihnachten erlebt, nachdem Herbert sie und die Familie verlassen hat.


Insgesamt war der Roman sehr kurzweilig und war fix durchgelesen. Für meinen Geschmack hätte der Roman noch gerne "mehr Inhalt" und länger sein dürfen. Das Ende kam für mich dann doch sehr überraschend. Ich dachte, wo geht denn die Geschichte weiter?
... aber dann kamen nur noch Rezepte.
Ergänzung: es handelt sich hierbei auch um einen Kurzroman.

Veröffentlicht am 31.10.2017

ein wunderschöner Liebesroman

Morgen ist es Liebe
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Mir hatte seiner Zeit die Leseprobe bereits sehr gut gefallen und und nun hat mich auch der gesamte Roman begeistert. Es ist eine wunderschöne Liebesgeschichte, die um die Weihnachtsfeiertage spielt.

Zum ...

Mir hatte seiner Zeit die Leseprobe bereits sehr gut gefallen und und nun hat mich auch der gesamte Roman begeistert. Es ist eine wunderschöne Liebesgeschichte, die um die Weihnachtsfeiertage spielt.

Zum einen geht es um Dr. Martin Hallberg. Er ist Rechtsanwalt und führte mit seinem Bruder gemeinsam eine gut gehende Kanzlei. Nun lebt er in einer sehr günstigen Pension und sitzt tagsüber als Bettler vor einem Supermarkt. Was hat ihn nur derart aus der Bahn werfen können?

Dr. Alexandra Novak beschließt für den Heimweg nach einer Weihnachtsfeier, die Abkürzung durch die Weinberge zu nehmen.

Genau zu der Zeit, wo Alexandra dort entlang fährt, beschließt Martin Hallberg, seinem Leben ein Ende zu setzen.

Alexandra, irritiert durch Bewegungen, die sie am Wegesrand wahr genommen hat, hat einen schweren Autounfall. Martin rettet Alexandra aus dem Auto, kurz bevor es in Flammen aufgeht. Martin ist nicht mehr am Unfallort, als die Rettungskräfte eintreffen. Alexandra kann sich an nichts mehr nach dem Unfall erinnern. Erst im Krankenhaus ist sie wieder voll bei Bewusstsein.

Die Beschreibung der Gedanken von den einzelnen Personen haben mir sehr gefallen. Dadurch hat der Leser ein wunderbares Gesamtbild. Die einzelnen Personen wissen selber nicht, wie sie auf die Anderen wirken - war schon schön zu lesen.

Mr. Spock hat mir besonders gut gefallen .


Es hat mir einfach unheimlich viel Spaß gemacht zu lesen, wie Martin eigentlich nur an seinen Brief im Mantel kommen wollte, wie Alexandra die ganze Situation nicht erkennt und die echt tolle Mutter von Alexandra. Der ehemalige Freund von Alexandra bereichert das ganze noch dazu. Es war ein richtig schönes Leseerlebnis.

Veröffentlicht am 15.10.2017

Teil eins der Trilogie

Oxen. Das erste Opfer
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Niels Oxen war zunächst bei der Polizei, wo er allerdings seine Ausbildung abgebrochen, dann wurde er zum dänischen Elitesoldat, wo er mit mehreren Tapferkeitsorden ausgezeichnet wurde, was in Dänemark ...

Niels Oxen war zunächst bei der Polizei, wo er allerdings seine Ausbildung abgebrochen, dann wurde er zum dänischen Elitesoldat, wo er mit mehreren Tapferkeitsorden ausgezeichnet wurde, was in Dänemark etwas sehr besonderes ist. Inzwischen lebt er ein sehr spezielles Leben, vollkommen unabhängig lebt er allein im Wald. Nein, nicht ganz allein, sein Hund Mr. White ist im ein wichtiger und treuer Partner. Die Beschaffung von Nahrungsmitteln ist seine Tagesaufgabe.

Dann werden mehrere sehr einflussreiche Menschen getötet, dem voran ging die Ermordung der Hunde der jeweiligen Herrchen. Die Hunde wurde in einem Baum erhängt, wenig später wurde das Herrchen getötet. Bei einem Opfer war Oxen in der Nähe, er wird zum Verdächtigen.

Mit Niels Oxen, diesem doch sehr speziellen Protagonisten ist dem Autor ein großartiger Thriller gelungen. Gleich zu Beginn hat mich dieses Buch sehr gefesselt und ich bin sehr gespannt, was wir in den nächsten beiden Teilen über Oxen erfahren.

Veröffentlicht am 30.09.2017

sehr gut geschrieben - für unbeschwerte Lesestunden

Bea macht blau
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Bei diesem Roman handelt es sich um einen lockeren Unterhaltungsroman für Frauen, der richtig gut geschrieben ist und mit einer wunderbaren Geschichte daherkommt. Der Schreibstil ist locker flockig und ...

Bei diesem Roman handelt es sich um einen lockeren Unterhaltungsroman für Frauen, der richtig gut geschrieben ist und mit einer wunderbaren Geschichte daherkommt. Der Schreibstil ist locker flockig und leicht verständlich.

Zum Inhalt:
Im Mittelpunkt steht Bea. Sie führt das Leben, wie sie es sich gewünscht hat: sie hat einen erfolgreichen Ehemann, ein tolles Haus am Tegernsee und eine Tochter, die gerade ein hervorragendes Abitur in der Tasche hat und studieren möchte. Doch dann wird alles anders: Bea's Mann Matthias eröffnet ihr, dass er sich wegen einer anderen Frau von Bea trennen wird. Bea's Tochter Caroline ist nicht wegen des Studiums, sondern wegen ihres Freundes nach Passau gezogen, von dem sie schwanger ist. Geschockt von der ganzen Situation, braucht Bea erst einmal eine Auszeit. Ihre Reise führt sie in das Baskenland, wo sie früher wunderschöne Urlaube in einem Gästehaus erlebt hat. Dort trifft sie auch auf ihre Schwester Karin, zu der sie seit vielen Jahren keinen Kontakt mehr hatte.

Tessa Hennig erzählt eine wunderschöne Geschichte über die Veränderung, die das Leben so mit sich bringt.