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Veröffentlicht am 06.07.2024

ein magisches Abenteuer

School of Myth & Magic, Band 1 - Der Kuss der Nixe
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“Der Kuss der Nixe“ erzählt die Geschichte von Devin, die auf schockierende Weise entdeckt, dass sie Nixen-Kräfte in sich trägt. Diese Entdeckung stellt ihr Leben auf den Kopf und führt sie an die geheime ...

“Der Kuss der Nixe“ erzählt die Geschichte von Devin, die auf schockierende Weise entdeckt, dass sie Nixen-Kräfte in sich trägt. Diese Entdeckung stellt ihr Leben auf den Kopf und führt sie an die geheime „School of Myth & Magic“, wo sie lernen soll, ihre Kräfte zu kontrollieren.
Nachdem Devin ihren Schwarm Tyler versehentlich beim Schwimmen verletzt und dieser ins Krankenhaus muss, wird ihr klar, dass die Geschichten über gefährliche Nixen wahr sind. An der „School of Myth & Magic“ trifft sie auf eine Vielzahl magischer Wesen wie Hexen, Drachen, Vampire und Sirenen. Dort muss sie nicht nur ihre neuen Fähigkeiten meistern, sondern auch mit den Anfeindungen der Nixenanführerin umgehen, die ihr das Leben an Schule erschwert.
Die Darstellung der „School of Myth & Magic“ ist faszinierend. Die Schule ist detailreich und lebendig beschrieben, wodurch man sich als Leser sofort in die magische Umgebung hineinversetzen kann. Besonders den Bereich der Wasserwesen hätte ich sehr gerne mit eigenen Augen gesehen. Die verschiedenen magischen Wesen sind interessant und ich hätte sehr gerne mehr über diese erfahren.
Devin ist eine sympathische und mutige Protagonisten, die sich sehr um andere sorgt, und Angst vor ihren Kräften hat, nachdem sie mehr über ihre Vorfahren erfährt. Als die Schülerschaft durch einen ihrer Fehler bedroht wird, zögert Devin nicht zusammen mit ihren neuen Freunden sich der Gefahr entgegenzustellen. Die Nebencharaktere sind gut ausgearbeitet und tragen wesentlich zu den Wendungen der Geschichte bei.
Die Handlung ist spannend und voller magischer Lösungswege. Der Sprachstil und die Erzählweise machen das Buch besonders für jugendliche Leser zugänglich und fesselnd. Die detailreiche und lebendige Beschreibung der „School of Myth & Magic“ zieht die Leser in eine bezaubernde Welt voller Wunder und Geheimnisse. Und der Cliffhanger am Ende der Story macht einen besonders neugierig auf den zweiten Band.

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Veröffentlicht am 21.01.2022

Eine schöne Geschichte

Riskante Gefühle
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Geschichten, die in Schottland spielen, wecken sofort mein Interesse und auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Die Story wird abwechselnd aus der Sicht von Marcie und Shane erzählt und so wirkten ...

Geschichten, die in Schottland spielen, wecken sofort mein Interesse und auch der Klappentext hat mich neugierig gemacht. Die Story wird abwechselnd aus der Sicht von Marcie und Shane erzählt und so wirkten beide schnell sympathisch auf mich. Durch den Prolog und spätere Informationen stand Shane aber unter Beobachtung. Ist er wirklich der nette Typ, in den man sich verlieben kann oder zeigt er erst später sein wahres Gesicht und Marcie sollte schnell Abstand suchen?

An Marcie gefiel mir, dass sie nicht mit rosaroter Brille durch die Gegend läuft. Sie stellt andere Menschen zur Rede, hinterfragt Dinge, glaubt aber auch nicht jedes Gerücht. Ich mag Menschen, die sich ihre eigene Meinung bilden.

Die Handlung folgt einem roten Faden ohne viele Nebensträngen. Man erfährt zwar auch einiges über Marcies beste Freundin, was mich vermuten lässt, dass diese auch eine eigene Geschichten bekommen könnte, aber das Hauptaugenmerk liegt auf der Entwicklung von Marcie Gefühlen und ob sie sich mit Shane den richtigen Mann aussucht. Der Erzählstil passte auch zu der Geschichte. Klar und ruhig und zu den passenden Zeiten wird es romantisch ohne kitschig zu werden.

Das Ende, bei dem die Geschehnisse aus dem Prolog erklärt werden, gefiel mir. Fragen blieben nicht offen und, was ich bei Liebesgeschichten ja mag, bekommt man einen kleinen Zeitsprung, der dem Leser zeigt, wie Marcies Leben nach den ganzen Geschehnissen weiter verläuft.

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Veröffentlicht am 28.08.2019

Ein spannender Lebensweg im schönen Australien

Der Himmel über dem Outback
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Ich habe schon mehrere Bücher von Elizabeth Haran gelesen und war immer wieder begeistert von ihren Geschichten. Als ich den Klappentext gelesen hatte, hatte ich natürlich überlegt, wie die Geschichte ...

Ich habe schon mehrere Bücher von Elizabeth Haran gelesen und war immer wieder begeistert von ihren Geschichten. Als ich den Klappentext gelesen hatte, hatte ich natürlich überlegt, wie die Geschichte ablaufen könnte und war dann doch überrascht, dass es in eine völlig andere Richtung ging. Vor allem damit, dass in der Geschichte größere Zeitsprünge vorkommen, hatte ich nicht gerechnet.

Die Charaktere sind alle toll gezeichnet. Nebenfiguren wie Hauptfiguren. Besonders im Mittelpunkt steht Maggie, die mit mehreren Schicksalschlägen umgehen muss und zu ihrem Glück immer wieder Personen trifft, die ihr aus den Tiefs heraushelfen und zu guten Freunden werden. Was mir an ihr besonders gefiel, war, dass sie im Grunde ein sehr positiv eingestellter Mensch und unglaublich hilfsbereit und offen anderen gegenüber ist. Mit Patrick hingegen bin ich allerdings das ganze Buch über nicht so richtig warm geworden. Lag vielleicht auch daran, dass mehr aus Maggies Sicht geschrieben wurde und aus der Sicht einer anderen Person, von der ich nichts verrate.

Maggies Lebensweg war spannend zu lesen. Immer wieder überraschende Wendungen und die Frage, ob Maggie das gut übersteht. Als alleinstehende, unverheiratete, schwangere Frau hatte man es zu der damaligen Zeit wirklich nicht leicht. Das wird auch durch die Handlung sehr deutlich. Aber nicht nur das machte die Geschichte spannend. Ich wollte natürlich auch wissen, ob Maggie in Sachen Liebe ihr Glück finden wird.

Leider war für meinen Geschmack zu wenig Gefühl da. Also Gefühl bezogen auf Liebe. Irgendwie konnte ich Maggies Gefühle nicht nachvollziehen. Sie sind bei mir nicht angekommen. Vorallem wegen der Zeitsprünge hätte ich auch irgendwie erwartet, dass diese sich verändern, dass sie hinterfragt werden, dass ein gebrochenes Herz neu erobert werden muss. Kam mir allerdings beim Lesen nicht so vor.

Veröffentlicht am 31.07.2019

Wie ein Buch ein Leben ändern kann

Effi liest
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Effi liest und fliegt deswegen aus dem Pensionat. Obwohl ... eigentlich muss es heißen, Effi will ein Buch lesen und wird deswegen rausgeworfen. Ohne richtige Erklärung, warum, wird sie zurück zu ihrem ...

Effi liest und fliegt deswegen aus dem Pensionat. Obwohl ... eigentlich muss es heißen, Effi will ein Buch lesen und wird deswegen rausgeworfen. Ohne richtige Erklärung, warum, wird sie zurück zu ihrem Vater geschickt und von da an Kreisen ihre Gedanken um das mysteriöse Buch, welches ihr soviel Ärger bereitet hat. Effi will nur eins: Das Buch lesen. Und damit fängt das Abenteuer für sie an.

Die Geschichte wird hauptsächlich aus Effis Sicht erzählt und beinhaltet einen richtig tollen Humor. Ich liebte Effi für ihre Gedankengänge. Sie hinterfragt die Tatsache, dass gewisses Wissen für Frauen schädlich wäre und zusammen mit zwei Freundinnen versucht sie Wege zu finden, um an genau solches Wissen heranzukommen. Gleichzeitig muss sie Latein erlernen, da sie gerne mit Sondergenehmigung auf die Universität möchte, sich in die Gesellschaft einführen lassen und sich mit ihren Gefühlen für eine Person auseinandersetzen.

Aber Effi liest nicht nur, sie niest auch. Hauptsächlich wenn ein gewisser Arzt in ihrer Nähe ist und dadurch wird sie schnell zum Beobachtungsobjekt. Max, der Arzt, ist die zweite Person, aus deren Sicht die Leser einen Blick auf die damaligen Gedankengänge erhalten. Seine Gefühle und Gedanken werden hauptsächlich durch Briefe gezeigt, die er an seinen jüngeren Bruder schreibt. Ich fand es unglaublich, welche "Krankheiten" diagnostiziert werden, nur weil eine Frau bzw. Effi niest. Noch unglaublicher wird es, wenn einem bewusst wird, dass diese Diagnosen eben nicht nur im Roman existieren, sondern wirklich so von Doktor Freud und Doktor Fließ erforscht und behandelt wurden. Zwei Personen, die auch im Buch eine wichtige Rolle spielen und deren Behandlungsmethoden gezeigt werden.

Meiner Meinung nach kann man Effi nur sympathisch finden, bei Max schwankten meine Sympathiepunkte je nach Kapitel und die größte Überraschung hielt Tante Auguste für mich bereit. Ich fand die Charaktere alle wunderschön gezeichnet und ich hoffe auch eine Fortsetzung. Vor allem Max Bruder, von dem ich nur durch die Briefe erfuhr, hat mich neugierig gemacht. Bens Briefe sind ja nicht abgedruckt und trotzdem lässt sich der Inhalt super nachvollziehen.

Die Handlung kommt immer wieder mit überraschenden Wendungen um die Ecke. Es ist trotzdem eine ruhige Geschichte, die sich langsam entwickelt und einen tollen Einblick darin gibt, wie über Frauen teilweise gedacht wurde. Aber zum Glück sind nicht alle so furchtbar wie Freud und Fließ, sondern Effi begegnet auch offen Charakteren, die bereit sind, ihre bisherige Haltung zu hinterfragen.

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Veröffentlicht am 10.04.2019

Tolle Geschichte

Waffenschwestern
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Ich war ganz gespannt auf Nonas Geschichte und die Welt, in der sie lebt. Und irgendwie fand ich, dass beide zusammenpassen. Nona ist anders. Sie hat einen anderen Blick auf Menschen und manchmal fiel ...

Ich war ganz gespannt auf Nonas Geschichte und die Welt, in der sie lebt. Und irgendwie fand ich, dass beide zusammenpassen. Nona ist anders. Sie hat einen anderen Blick auf Menschen und manchmal fiel es mir schwer, ihre Gedankengänge nachzuvollziehen. Es ist keine Naivität, sondern eher ein Unvermögen Menschen so zu sehen, wie ich sie sehe. Dieses Verschlagene, die Tatsache, dass man eine Sache sagen und eine andere meinen kann. Nona muss das alles lernen und so viel kann ich sagen, dass schafft sie nur oberflächlich. Aber genau das und anderes machte sie für mich zu einem total interessanten Charakter.

Die Welt ist auch vollkkommen anders als unsere. Nicht nur wegen der Tatsache, dass wir hier einen Fantasyroman haben. Nein, der Planet umkreist eine sterbende Sonne. Eiszeit herrscht. Nur ein kleiner Flecken wird vom "Brennmond" erwärmt und ist damit lebensnotwendig. Den Brennmond konnte ich allerdings nicht ganz fassen. Ich weiß nicht, ob ich irgendwas darüber überhört habe oder ob er im ersten Band noch nicht fassbar für mich sein sollte. Ihn umgibt auf jedenfall ein Geheimnis. Und ich bin fest davon überzeugt, dass das noch größer ist, als das, was ich schon über ihn erfahren konnte. Genauso wie die "Herzen", die in diesem Roman eine Rolle spielen.

Auch sonst ist die Welt kalt. Nicht nur wegen des Eises. Ich fand, dass die Mentalität der Menschen eisig war. Ich spürte wenig Zuneigung und Liebe. Eltern, die ihre Kinder verkaufen. Kampfarenen, in denen Kinder und Jugendliche zum Vergnügen anderer Kämpfen. Auch im Kloster geht es nicht friedvoll zu. Gut, die Mädchen werden dort unter anderem zu Assassinen erzogen, hätte ich da überhaupt etwas anderes erwarten sollen? Wer nicht spurt, wird blutig geschlagen. Oder auch gerne mal vergiftet, um ein neues Gift auszuprobieren und den Schülerinnen beizubringen, dass sie niemanden völlig vertrauen dürfen. Zuneigung findet man nur unter den Mädchen, die zusammenleben und lernen.

Die Geschichte erzählt uns von Nona. Von ihrem Leben, von ihrer Ausbildung, den Freunden und Feinden, die sie im Kloster findet. Von ihrer Charakterentwicklung, von blutigen und tödlichen Kämpfen. Intrigen tauchen auf. Einige werden erstmal nur angedeutet, andere direkt aufgedeckt. Freunde werden zu Feinden, Feinde zu Freunden. Manchmal sind sie auch beides gleichzeitig. Nona hat ein interessantes Verständnis von Freundschaft. Das wird in Folgebänden sicherlich zu spannenden Handlungen führen.

Innerhalb des Buches gibt es neben der Handlung drei Zukunftseinblicke. Immer die gleiche Szene, aber jedes Mal ein Stückchen länger. Beim ersten Mal wusste ich es nicht einzuordnen. Beim zweiten Mal konnte ich die Namen, den Mädchen aus dem Kloster zuordnen und war danach sehr gespannt, was passiert ist, damit eine solche Zukunft kommt. Beim dritten Mal erklärte sich einiges und neue Fragen tauchten auf. Diese Zukunftseinblicke sind gut gesetzt. Helfen dabei die Spannung zu steigern.

Apropos Spannung. Das Buch ist nicht langweilig. Ich fand, dass es eine gute Mischung aus Unterrichtsphasen, in der Nona und mir das Übersinnliche erklärt wurde und Kämpfen, die gewonnen bzw. Geheimnissen, die aufgedeckt werden müssen, beinhaltete. Manchmal stellte ich aber fest, dass ich beim Hören komplett mit den Gedanken weggewandert war und zurückspulen musste. Ab und an musste ich auch zurückspulen, weil ich, dass was grad erzählt wurde, nicht ganz verstanden habe. Das Buch ist an manchen Stellen nicht leicht geschrieben und da hätte ich mir am liebsten gewünscht, selbst lesen zu können, um das Erzählte besser aufnehmen zu können. Der Schreibstil von Mark Lawrence ist meistens toll, aber manchmal übertreibt er es auch mit Details und erklärt zu kompliziert.

Die Sprecherin Stephanie Preis gefiel mit sehr gut. Sie hat eine angenehme Stimme, der ich gerne zuhörte. Auch ihre Stimmlage fand ich passend an die jeweiligen Charaktere bzw. an die Handlung angepasst.