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Veröffentlicht am 02.12.2024

Einzigartige Idee aber schwierige Umsetzung

Legacy of Stars 1: Gezeichnetes Schicksal
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Zum Inhalt:
Als Shedir das Schicksal des Kronprinzen liest und merkt, dass sie ihn retten kann, ahnt sie noch nicht dass sie ausgerechnet mit dem Mann zusammenarbeiten muss, der Menschen wie sie umbringt ...

Zum Inhalt:
Als Shedir das Schicksal des Kronprinzen liest und merkt, dass sie ihn retten kann, ahnt sie noch nicht dass sie ausgerechnet mit dem Mann zusammenarbeiten muss, der Menschen wie sie umbringt ...

Meine Meinung:
Besonders angesprochen hat mich an diesem Romantasy-Auftakt die ausgefallene Idee, die mit Sternen, Sternenbildern und allem was dazugehört, ein Konzept hat, welches ich so bisher noch nirgendwo gelesen habe. Der Schreibstil von Dana Müller-Braun ist unfassbar einnehmend und hat meiner Meinung nach auch einen enormen Wiedererkennungswert. Von verschiedensten Emotionen bis zu einem starken Worldbuilding bekommt man hier alles geboten. Begeistert war ich auch von Beginn an von der Protagonistin Shedir, die als gefallener Stern ihre Identität geheim halten muss und sich durch ein Leben kämpft, welches ihr nicht unbedingt wohlgesonnen ist. Ich mochte ihr Selbstbewusstsein enorm, aber auch ihre Klugheit und Gerissenheit. Auch ihre Emotionen in verschiedensten Situationen waren für mich nachvollziehbar. Bei den Love Interests fiel es mir dann schon schwerer mich fallen zu lassen, denn wir bekommen es hier mit einem Love Triangle zwischen zwei Brüdern und Shedir zutun. Zwar war der Anfang der Geschichte unfassbar mitreißend und ich habe ehrlich großes Potenzial für das Buch gesehen, jedoch schwand etwa ab der Hälfte der Suchtfaktor und ich hatte das Gefühl, weder der Lovestory, noch dem Fantasysystem weiterhin gut folgen zu können. Es passiert unfassbar viel in kurzer Zeit, was zwar für die Dynamik der Handlung spricht, jedoch weniger für die Tiefe der Emotionen. Ich hätte mir tatsächlich auch gewünscht, nicht nur aus Shedirs Sichtweise zu lesen, auch wenn ich sie sehr mochte.

Fazit:
Die Idee hinter der Geschichte finde ich großartig und auch Shedir war mir sehr sympathisch. Leider verlor mich die Autorin etwa ab der Hälfte des Buches sowohl bei der Lovestory, als auch bei den Fantasyelementen.

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Veröffentlicht am 24.10.2024

Ein Auf und Ab der Emotionen ...

Broken by Daylight
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Meine Meinung:
Nach dem spannenden Ende des ersten Bandes war ich sehr gespannt in welche Richtung uns nun das Finale der Romantasy Dilogie steuern würde. Wie ich es bereits von vielen anderen Büchern ...

Meine Meinung:
Nach dem spannenden Ende des ersten Bandes war ich sehr gespannt in welche Richtung uns nun das Finale der Romantasy Dilogie steuern würde. Wie ich es bereits von vielen anderen Büchern der Autorin gewohnt bin, habe ich auch hier den Schreibstil von Jella Benks sehr geliebt. Ihre gefühlvollen Parts, die sich wunderbar mit Spannung und interessanten Dialogen abwechseln haben mir ein flüssiges Leseerlebnis geschenkt. Leider muss ich dennoch zugeben, dass diese Dilogie einfach nicht so recht meinen Geschmack treffen wollte. Die Interpretation des Vampir-Themas war sehr besonders und hebt sich meiner Meinung nach von vielen anderen Büchern ab, jedoch waren es die Protagonisten mit denen ich durchgehend einen kleinen Sympathie-Kampf ausgefochten habe. Mir fiel es sehr schwer mich mit Liz zu connecten, auch wenn es seinen Grund hatte warum sie in manchen Situationen sehr irrational reagierte. Ich finde es super dass sich die Autorin getraut hat psychische Erkrankungen in eine solche Dilogie zu integrieren und meiner Meinung nach ist ihr das auch super gelungen. Die aufkommenden Emotionen beim lesen sind mir jedoch unfassbar wichtig und durch die eher eintönigen Kulissen und das wechselhafte Tempo der Geschichte, gab es keinen Moment wo ich mich wirklich angekommen gefühlt habe. Alles in allem war dieses Finale für mich ein sehr durchwachsenes aber auch unvorhersehbares Leseerlebnis.

Fazit:
Durch das wechselhafte Tempo und die fehlende Nähe zu den Charakteren fühlte ich mich dieser Geschichte nicht so nah wie erhofft. Dennoch bin ich durch die Seiten gerast.

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Veröffentlicht am 01.10.2024

Nicht das was ich erhofft hatte ...

The Lies We Hide (Brouwen Dynasty 1)
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Zum Inhalt:
Als Leenard plötzlich zurück zu seiner Familie kehrt, muss er die Gin-Dynastie seiner Familie retten. Dass ausgerechnet seine Kindheitsfreundin Nika eine große Rolle darin spielen wird, ahnt ...

Zum Inhalt:
Als Leenard plötzlich zurück zu seiner Familie kehrt, muss er die Gin-Dynastie seiner Familie retten. Dass ausgerechnet seine Kindheitsfreundin Nika eine große Rolle darin spielen wird, ahnt er noch nicht ...

Meine Meinung:
Es konnten mich bereits einige Bücher der Autorin überzeugen und so sehr ich es mir gewünscht habe: dieser Roman gehört leider nicht zu meinen Lieblingen. Positiv hervorheben möchte ich auf jedenfall den wundervollen Schreibstil von Kate Corell. Egal wie schwer ich mich manchmal mit der Handlung tat - ich raste immer und immer wieder über die Seiten, was ich bereits von anderen Büchern von ihr gewohnt war. Jedoch fing es dann schon bei den Protagonisten an zu kriseln. Leenard ist Erbe einer Gin Dynastie und auch wenn er dieses Erbe niemals antreten wollte, lastet jetzt alle Last auf seinen Schultern. Als jemand der schon immer angeeckt ist konnte ich seine Komplexe absolut nachvollziehen, doch der Fakt dass er immer "zu viel" für alle war, wurde so sehr in den Vordergrund gerückt dass es mir tatsächlich auch zu viel wurde. Insgesamt war er mir nicht unsympathisch, jedoch fehlte mir - wie bei der Protagonistin Nika - vollkommen die Tiefe innerhalb des Charakters. Auch Nika ist eine sympathische junge Frau mit jeder Menge Talent Menschen zu begeistern. Ich mochte ihre Entwicklung - dass sie langsam aus dem Schatten hervortrat, jedoch fehlte mir zu viel um sie vollends in mein Herz schließen zu können. Auch die Lovestory hatte einen eher schwierigen Rhythmus. Insgesamt war es zwar schön zu sehen wie die beiden wieder zueinander fanden, jedoch fiel die Annäherung viel zu lang und die darauf losgetretenen Emotionen viel zu plötzlich aus. Gleiches mit der Handlung. Wir bekommen als Lesende viele lose Handlungsstränge aber kein wirklich befriedigendes Ergebnis.

Fazit:
Das Potenzial ist riesig aber die Umsetzung war für mich einfach absolut unbefriedigend. Jegliche Tiefe hat mir gefehlt und die erhoffte Gefühlsachterbahn blieb leider auch aus.

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Veröffentlicht am 09.07.2024

Gutes Finale, wenn auch mit Luft nach oben.

Dark Elite – Redemption
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Zum Inhalt:
Simonas Leben gerät aus den Fugen als ein umstrittenes Video über sie die Runde macht. Um sich zu rehabilitieren muss sie eine Gedenkfeier organisieren und ausgerechnet mit dem besten Freund ...

Zum Inhalt:
Simonas Leben gerät aus den Fugen als ein umstrittenes Video über sie die Runde macht. Um sich zu rehabilitieren muss sie eine Gedenkfeier organisieren und ausgerechnet mit dem besten Freund der Verstorbenen zusammenarbeiten ...

Meine Meinung:
Mit diesem Roman endet die dreiteilige Dark Elite Reihe, die mit dem Setting einer Schweizer Eliteuni und drei unterschiedlichen Lovestorys begeistert. Ein großes Lob gibt es von mir in erster Linie für den tollen Schreibstil. Julia Hausburg weiß einfach wie man einen Suchtfaktor erzeugt und durch eine Geschichte rast. Trotz ein paar Kritikpunkten fiel es mir super leicht den Roman in all seinen Facetten zu erkunden. Die Protagonisten Simona und Emil sind die Definition von opposites attract. Sie stammt aus einer sehr wohlhabenden Familie ab, lebt schon immer einen teuren Lifestyle und ist teil der mysteriösen Studentenverbindung. Simona war grundsätzlich ein super interessanter Charakter, nur leider war es die Entwicklung die mich ein bisschen störte. Ich erhoffte mir eine starke Frau die für sich einstehen kann, selbstbewusst ist und kein Blatt vor den Mund nimmt ... nur leider hat der Schein getrügt und irgendwie hat mich dies ziemlich enttäuscht. Zu Emil fehlte mir leider die Verbundenheit. Er wuchs sehr bodenständig und zurückgezogen auf aber als er an die Universität kam störten mich seine Vorurteile und dieses gewollt männliche, was ich ihm einfach nicht abnahm. Ich gewöhnte mich jedoch an die Charaktere und auch wenn ich die Lovestory nicht so ganz fühlte, war die Konstellation der beiden einfach sehr unterhaltsam. Auch das Geheimnis rund um die Studentin Sara wurde nun gelüftet. Mir persönlich war alles etwas zu vorhersehbar und zu leicht gestrickt doch insgesamt ergab die Handlung ein rundes Bild und ich kann jetzt guten Herzens diese Trilogie abschließen.

Fazit:
Ein durchwachsenes Finale, welches sich für mich super lesen ließ aber mit ein paar kleinen Kritikpunkten zurückließ.

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Veröffentlicht am 01.07.2024

Mir persönlich zu spicy und oberflächlich

Consider Me (Playing for Keeps 1)
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Zum Inhalt:
Olivia hält nichts von dem Bad Boy Carter Beckett und vor allem will sie sich auf keinen Fall auf ihn einlassen, doch mit seiner Hartnäckigkeit hat sie nicht gerechnet ...

Meine Meinung:
Ich ...

Zum Inhalt:
Olivia hält nichts von dem Bad Boy Carter Beckett und vor allem will sie sich auf keinen Fall auf ihn einlassen, doch mit seiner Hartnäckigkeit hat sie nicht gerechnet ...

Meine Meinung:
Ich bin ein ziemlich großer Fan von Sport Romance jeglicher Art, deswegen freute ich mich riesig auf diesen neuen Reihenauftakt, der mich vor allem mit den Themen Eishockey, Bad Boy und Opposites Attract angesprochen hat. Becka Macks Schreibstil kann ich sehr positiv hervorheben. Locker, leicht und absolut mitreißend erzählt die Autorin die Geschichte von Carter und Olivia. Über die Protagonisten bin ich gespaltener Meinung. Olivia war ein richtig süßer Charakter. Sie ist Lehrerin, sehr aufgeschlossen, selbstbewusst und weiß, wann sie Kontra geben kann und muss. Sich ausgerechnet auf einen Bad Boy einzulassen ist eigentlich das letzte was sie will und ich bin ehrlich: ich verstand es erst sehr spät, wie sie ausgerechnet ihr Herz an Carter verlieren konnte, denn seine kindische, draufgängerische Art hat mir von Beginn an einen ganz schönen Dämpfer verpasst. Ja, die Charakterentwicklung war gut bei ihm, denn es schlummert etwas sanftes, vertrautes, loyales in ihm, doch die immer wieder aufblitzenden Ego-Schübe waren mir einfach too much ... genauso wie die spicy Szenen. Ich bin vielleicht selbst daran Schuld, da mit "spicy Sport Romance" geworben wurde, aber mir waren diese Szenen zu ausschweifend, zu viel, zu explizit ausgeschrieben. Der Roman hat 619 Seiten und 200 davon hätte man kürzen können, ohne dass mir etwas an Handlung gefehlt hätte. Besonders gut gefallen haben mir die Freundschaften in dem Buch und der Großteil der doch sehr authentisch erzählten Liebesgeschichte, die (bis kurz vor Ende) ohne überflüssiges Drama auskam.

Fazit:
Wer locker leichte Lesestunden sucht und vor allem spicy Bücher liebt, für den ist der Roman genau das Richtige. Mir persönlich fehlte es an ein paar Ecken an Tiefgründigkeit, Spannung und Ideenreichtum was die Handlung anging.

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