Einzigartige Idee aber schwierige Umsetzung
Legacy of Stars 1: Gezeichnetes SchicksalZum Inhalt:
Als Shedir das Schicksal des Kronprinzen liest und merkt, dass sie ihn retten kann, ahnt sie noch nicht dass sie ausgerechnet mit dem Mann zusammenarbeiten muss, der Menschen wie sie umbringt ...
Zum Inhalt:
Als Shedir das Schicksal des Kronprinzen liest und merkt, dass sie ihn retten kann, ahnt sie noch nicht dass sie ausgerechnet mit dem Mann zusammenarbeiten muss, der Menschen wie sie umbringt ...
Meine Meinung:
Besonders angesprochen hat mich an diesem Romantasy-Auftakt die ausgefallene Idee, die mit Sternen, Sternenbildern und allem was dazugehört, ein Konzept hat, welches ich so bisher noch nirgendwo gelesen habe. Der Schreibstil von Dana Müller-Braun ist unfassbar einnehmend und hat meiner Meinung nach auch einen enormen Wiedererkennungswert. Von verschiedensten Emotionen bis zu einem starken Worldbuilding bekommt man hier alles geboten. Begeistert war ich auch von Beginn an von der Protagonistin Shedir, die als gefallener Stern ihre Identität geheim halten muss und sich durch ein Leben kämpft, welches ihr nicht unbedingt wohlgesonnen ist. Ich mochte ihr Selbstbewusstsein enorm, aber auch ihre Klugheit und Gerissenheit. Auch ihre Emotionen in verschiedensten Situationen waren für mich nachvollziehbar. Bei den Love Interests fiel es mir dann schon schwerer mich fallen zu lassen, denn wir bekommen es hier mit einem Love Triangle zwischen zwei Brüdern und Shedir zutun. Zwar war der Anfang der Geschichte unfassbar mitreißend und ich habe ehrlich großes Potenzial für das Buch gesehen, jedoch schwand etwa ab der Hälfte der Suchtfaktor und ich hatte das Gefühl, weder der Lovestory, noch dem Fantasysystem weiterhin gut folgen zu können. Es passiert unfassbar viel in kurzer Zeit, was zwar für die Dynamik der Handlung spricht, jedoch weniger für die Tiefe der Emotionen. Ich hätte mir tatsächlich auch gewünscht, nicht nur aus Shedirs Sichtweise zu lesen, auch wenn ich sie sehr mochte.
Fazit:
Die Idee hinter der Geschichte finde ich großartig und auch Shedir war mir sehr sympathisch. Leider verlor mich die Autorin etwa ab der Hälfte des Buches sowohl bei der Lovestory, als auch bei den Fantasyelementen.