Profilbild von book-wide

book-wide

Lesejury Star
offline

book-wide ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit book-wide über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.12.2019

Konnte mich nicht berühren

The Ivy Years – Was wir verbergen
0

Zum Inhalt:
Als Scarlet Crowley mit neuer Identität am Harkness College beginnt zu studieren, lernt sie schon nach kurzer Zeit Bridger McCaulley kennen. Beide haben Geheimnisse, die alles verändern könnten. ...

Zum Inhalt:
Als Scarlet Crowley mit neuer Identität am Harkness College beginnt zu studieren, lernt sie schon nach kurzer Zeit Bridger McCaulley kennen. Beide haben Geheimnisse, die alles verändern könnten. Nichts desto trotz scheint ihre Anziehung zueinander größer zu sein, als die Probleme, die sich immer mehr türmen …

Meine Meinung:
Nachdem ich schon den ersten Band der Ivy-Years Reihe sehr schön fand, bin ich mit relativ hohen Erwartungen an den 2.Band herangegangen. Leider konnte mich dieser Teil nicht so überzeugen, wie ich es gehofft hätte. Bridger McCaulley hatte ich noch ein wenig aus Band 1 im Gedächtnis und fand es toll, wie die Autorin ihn zum leben erweckt hat. Er ist ein starker, junger Mann, der für sein Alter schon zu viel durchmachen musste. Das gleiche gilt für Scarlet, die sich aus Angst vor ihrer Vergangenheit eine neue Identität zugelegt hat. Zum Schreibstil lässt sich sagen, dass dieser mir ganz gut gefallen hat, leider habe ich aber eine Verschlechterung zu Band 1 gemerkt. Dieses Buch konnte mich mit der Story einfach nicht so fesseln und die Gefühle der Protagonisten kamen nur sehr selten bei mir an. Zum Schluss kam mir die Handlung auch Recht überladen vor, da sich all jenes abgespielt hat, was sich im Laufe des Buches angesammelt hat.

Fazit:
Der 2.Band der Ivy-Years Reihe lässt mich mit eher gemischten Gefühlen zurück, da mich die Handlung nicht packen konnte und ich leider keinen Draht zu den Protagonisten aufbauen konnte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.03.2025

Eher unaufgeregte Romantasy

Married into Magic: Deal with the Elf King
0

Zum Inhalt:
Als Luella von dem geheimnisvollen Elfenkönig als Auserwählte erkannt wird, endet ihr Leben als unscheinbare Heilerin und sie gerät in einen Strudel aus Magie, Intrigen und Liebe ...

Meine ...

Zum Inhalt:
Als Luella von dem geheimnisvollen Elfenkönig als Auserwählte erkannt wird, endet ihr Leben als unscheinbare Heilerin und sie gerät in einen Strudel aus Magie, Intrigen und Liebe ...

Meine Meinung:
Auf diesen Romantasy Auftaktband habe ich wirklich lange hingefiebert. Ich bin ein riesiger Fan von dem wunderschönen Cover und habe bereits andere Bücher von Elise Kova verschlungen und geliebt. Den Einstieg in dieses Buch mochte ich richtig gerne, was unter anderem an dem detaillierten, interessanten Worldbuilding lag, welches gerade auch für Folgebände ganz viel Potenzial verspricht. Der Schreibstil hat mich ebenfalls begeistert, da ich förmlich durch die Seiten gerast bin und die Storyline sehr angenehm und gut mitzuverfolgen aufgebaut gewesen ist. Luella und Eldas - die Protagonisten - fand ich nahbar und sympathisch, wobei mich Luella schon ab den ersten Seiten mit ihrer offenherzigen, geraden und hilfsbereiten Art begeistern konnte. Sie ist eine Heilerin und hat, egal was auch passierte, nie ihre Familie vernachlässigt. Bei Eldas war es die Entwicklung vom eher zurückhaltenden, unterkühlten Herrscher zum Beschützer, der alles für seine Frau tun würde, die mich mitgerissen hat. Die Liebesgeschichten ist sehr Slow Burn, was ich eigentlich total liebe, doch hier hat mir einfach das Feuer und die Tension zwischen den beiden gefehlt, die es für mich bei einer guten Slow Burn Romance braucht um am Ball zu bleiben. Dies zog sich in der Handlung leider fort, da ich mich als Leserin in den Entwicklungsprozess nicht mit einbezogen gefühlt habe. Geheimnisse lösten sich mit einem Fingerschnipsen auf und bei vielen Handlungssträngen wurde einfach das Potenzial nicht ausgeschöpft, indem die Lösung ohne "Vorarbeit" präsentiert wurde. Alles in allem hatte ich zwar Spaß beim lesen, habe aber inhaltlich etwas mehr erwartet.

Fazit:
Eine eher unaufgeregte Romantasy, die sich flott weglesen lässt aber mit einer mittelmäßigen Lovestory und Handlung nicht so sehr überzeugte wie erhofft.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.02.2025

Bei weitem nicht so gut wie Band 1 ...

A Pessimist's Guide to Love
0

Meine Meinung:
Nachdem Band 1 des Heartsong-Duetts beinahe ein Jahreshighlight geworden wäre, konnte ich es natürlich kaum erwarten, das Finale der Dilogie zu lesen. Der Schreibstil von Jennifer Hartmann ...

Meine Meinung:
Nachdem Band 1 des Heartsong-Duetts beinahe ein Jahreshighlight geworden wäre, konnte ich es natürlich kaum erwarten, das Finale der Dilogie zu lesen. Der Schreibstil von Jennifer Hartmann hat mir zwar weiterhin richtig gut gefallen, jedoch muss ich gestehen, dass ich schon etwas enttäuscht vom weiteren Verlauf der Handlung gewesen bin. Wo in Band 1 der Fokus sehr stark auf Lucy und ihrer Lebens- und Leidensgeschichte lag, verschob sich dieser in Band 2 komplett auf Cal, was für mich zwar wunderbar die Titel der Bücher widerspiegelte (Lucy ist Optimistin und Cal eher ein Pessimist), jedoch direkt den gesamten Vibe der Geschichte veränderte. Ich hatte das Gefühl, mich nicht so fallen lassen zu können, was natürlich auch daran lag, dass Cal selbst Schwierigkeiten hatte, sich seine Gefühle einzugestehen und dieses "abblocken" und "gegen sich selbst kämpfen" sehr im Vordergrund stand. Zudem muss ich auch zugeben, dass Cals Lebensgeschichte nicht genügend interessanten Stoff hergegeben hat wie Lucys und der anfängliche Zauber, den das erste Bauchkribbeln so mit sich bringt, hier nicht mehr aufrecht erhalten werden konnte. Cal und Lucy sind als Paar einfach wundervoll: Opposites Attract at it's best. Doch auch hier war nicht alles so schön und tragisch und herzergreifend wie erhofft, da sich die Lovestory nun auf recht plump geschriebenen spice verlagerte, was für mich dieses süße, zarte Band zwischen den beiden fast schon kaputt machte.

Fazit:
Insgesamt bildet das Finale einen runden Abschluss, jedoch hemmte mich die eher spannungslose Storyline und der übermäßige spice, diese Geschichte so zu lieben, wie ich es mir erhofft hatte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.12.2024

Einzigartige Idee aber schwierige Umsetzung

Legacy of Stars 1: Gezeichnetes Schicksal
0

Zum Inhalt:
Als Shedir das Schicksal des Kronprinzen liest und merkt, dass sie ihn retten kann, ahnt sie noch nicht dass sie ausgerechnet mit dem Mann zusammenarbeiten muss, der Menschen wie sie umbringt ...

Zum Inhalt:
Als Shedir das Schicksal des Kronprinzen liest und merkt, dass sie ihn retten kann, ahnt sie noch nicht dass sie ausgerechnet mit dem Mann zusammenarbeiten muss, der Menschen wie sie umbringt ...

Meine Meinung:
Besonders angesprochen hat mich an diesem Romantasy-Auftakt die ausgefallene Idee, die mit Sternen, Sternenbildern und allem was dazugehört, ein Konzept hat, welches ich so bisher noch nirgendwo gelesen habe. Der Schreibstil von Dana Müller-Braun ist unfassbar einnehmend und hat meiner Meinung nach auch einen enormen Wiedererkennungswert. Von verschiedensten Emotionen bis zu einem starken Worldbuilding bekommt man hier alles geboten. Begeistert war ich auch von Beginn an von der Protagonistin Shedir, die als gefallener Stern ihre Identität geheim halten muss und sich durch ein Leben kämpft, welches ihr nicht unbedingt wohlgesonnen ist. Ich mochte ihr Selbstbewusstsein enorm, aber auch ihre Klugheit und Gerissenheit. Auch ihre Emotionen in verschiedensten Situationen waren für mich nachvollziehbar. Bei den Love Interests fiel es mir dann schon schwerer mich fallen zu lassen, denn wir bekommen es hier mit einem Love Triangle zwischen zwei Brüdern und Shedir zutun. Zwar war der Anfang der Geschichte unfassbar mitreißend und ich habe ehrlich großes Potenzial für das Buch gesehen, jedoch schwand etwa ab der Hälfte der Suchtfaktor und ich hatte das Gefühl, weder der Lovestory, noch dem Fantasysystem weiterhin gut folgen zu können. Es passiert unfassbar viel in kurzer Zeit, was zwar für die Dynamik der Handlung spricht, jedoch weniger für die Tiefe der Emotionen. Ich hätte mir tatsächlich auch gewünscht, nicht nur aus Shedirs Sichtweise zu lesen, auch wenn ich sie sehr mochte.

Fazit:
Die Idee hinter der Geschichte finde ich großartig und auch Shedir war mir sehr sympathisch. Leider verlor mich die Autorin etwa ab der Hälfte des Buches sowohl bei der Lovestory, als auch bei den Fantasyelementen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.10.2024

Ein Auf und Ab der Emotionen ...

Broken by Daylight
0

Meine Meinung:
Nach dem spannenden Ende des ersten Bandes war ich sehr gespannt in welche Richtung uns nun das Finale der Romantasy Dilogie steuern würde. Wie ich es bereits von vielen anderen Büchern ...

Meine Meinung:
Nach dem spannenden Ende des ersten Bandes war ich sehr gespannt in welche Richtung uns nun das Finale der Romantasy Dilogie steuern würde. Wie ich es bereits von vielen anderen Büchern der Autorin gewohnt bin, habe ich auch hier den Schreibstil von Jella Benks sehr geliebt. Ihre gefühlvollen Parts, die sich wunderbar mit Spannung und interessanten Dialogen abwechseln haben mir ein flüssiges Leseerlebnis geschenkt. Leider muss ich dennoch zugeben, dass diese Dilogie einfach nicht so recht meinen Geschmack treffen wollte. Die Interpretation des Vampir-Themas war sehr besonders und hebt sich meiner Meinung nach von vielen anderen Büchern ab, jedoch waren es die Protagonisten mit denen ich durchgehend einen kleinen Sympathie-Kampf ausgefochten habe. Mir fiel es sehr schwer mich mit Liz zu connecten, auch wenn es seinen Grund hatte warum sie in manchen Situationen sehr irrational reagierte. Ich finde es super dass sich die Autorin getraut hat psychische Erkrankungen in eine solche Dilogie zu integrieren und meiner Meinung nach ist ihr das auch super gelungen. Die aufkommenden Emotionen beim lesen sind mir jedoch unfassbar wichtig und durch die eher eintönigen Kulissen und das wechselhafte Tempo der Geschichte, gab es keinen Moment wo ich mich wirklich angekommen gefühlt habe. Alles in allem war dieses Finale für mich ein sehr durchwachsenes aber auch unvorhersehbares Leseerlebnis.

Fazit:
Durch das wechselhafte Tempo und die fehlende Nähe zu den Charakteren fühlte ich mich dieser Geschichte nicht so nah wie erhofft. Dennoch bin ich durch die Seiten gerast.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere