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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.07.2024

Nicht ganz meins

Maybrick und die Toten vom East End
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Joseph Maybrick ist leitender Ermittler der berüchtigten H-Division des East Ends. Setting ist London 1910: Maybrick kommt aus den Slums - ist nun Divisionsinspektor und muss zu einem Tatort: ein totes ...

Joseph Maybrick ist leitender Ermittler der berüchtigten H-Division des East Ends. Setting ist London 1910: Maybrick kommt aus den Slums - ist nun Divisionsinspektor und muss zu einem Tatort: ein totes Kind, abgeladen auf einem Haufen Müll, einen menschlichen Fingerknochen in der Faust umschlossen. Schnell wird klar, dass jemand Jagd auf Kinder macht. Mit einem Kollegen wagt er sich tief in die Gassen der Docks, um unverhoffte Verbündete und neue Feinde in der düsteren Welt eines grausamen Killers zu finden.

Das Cover ist ein echter Hingucker und gibt peaky blinder vibes:)
Der Krimi hat eine gute spannende Story, die sich für mich leider etwas zu lange gezogen hat. Maybrick ist aus diesem Viertel und hat nicht die üblichen Vorurteile, das macht ihn sympathisch. Der London 1910 - vibe kommt gut rüber.
Leider ist irgendwie zuviel neben der eigentlichen Story und Perspektivwechsel, sodass die Spannung für mich irgendwie verloren ging.
Insgesamt eine gute Story, die mir persönlich aber zu langatmig war.

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Veröffentlicht am 15.04.2024

Muss man mögen

Leute von früher
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Auf der Insel Strand im nordfriesischen Wattenmeer ist noch alles so wie vor 100 Jahren. Marlene ist Ende zwanzig und arbeitet nach dem Studium für den Sommer dort. Als Marlene auf Janne trifft, ...

Auf der Insel Strand im nordfriesischen Wattenmeer ist noch alles so wie vor 100 Jahren. Marlene ist Ende zwanzig und arbeitet nach dem Studium für den Sommer dort. Als Marlene auf Janne trifft, die schon ihr ganzes Leben lang auf der Insel lebt, fühlt sie sich sofort ungewohnt stark von ihr angezogen. Gegen Ende passieren mysteriöse Dinge.
Die Geschichte ist auf Marlenes Sicht fokussiert, allerdings fand ich den Schreibstil teilweise anstrengend zu lesen. Marlene hat eine seltsame Art wie sie über Dinge und Personen denkt, was für mich nicht zu einer Studentin Ende 20 passt. Die anderen Charaktere werden gut beschrieben und man kann sich das historische Dorf gut vorstellen. Der Aufbau der Beziehung von Marlene und Janne war gut geschildert und hat mir gefallen.
Die “unheimlichen Phänomene” und die “mysteriöse Vergangenheit der Insel” werden im Klappentext angekündigt, wurden für mich allerdings zu wenig thematisiert- nur kurz am Rand erwähnt, und dann am Ende zu kurz abgehandelt, das ging mir viel zu schnell.

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Veröffentlicht am 15.03.2024

Leider vorhersehbar

Mörderfinder – Stimme der Angst
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Mörderfinder - Stimme der Angst ist der vierte Teil der Reihe, den man aber auch unabhängig lesen kann.
Ich hatte große Erwartungen, die leider nicht erfüllt wurden.
Max sieht auf einer Beerdigung eine ...

Mörderfinder - Stimme der Angst ist der vierte Teil der Reihe, den man aber auch unabhängig lesen kann.
Ich hatte große Erwartungen, die leider nicht erfüllt wurden.
Max sieht auf einer Beerdigung eine Frau, die ihn an seine große Liebe erinnert. Er spricht sie an, doch scheinbar haben sich die beiden noch nie gesehen.
Plötzlich werden Max Bekannte entführt bzw. Niedergeschlagen und er ermittelt zusammen mit einem guten Freund auf eigene Faust. Die Freundschaft mit Marvin gefällt mir eigentlich gut, allerdings wird es nach der x-ten Wiederholung, wie “außergewöhnlich” er aussieht und den übertrieben schlauen Sprüchen dann irgendwie nervig.
Leider war ziemlich schnell klar, auf was es hinausläuft und wer hinter allem steckt. Trotz interessanter Ermittlungen war das letzte Drittel sehr vorhersehbar und damit wirklich nicht spannend.
Gute Idee, leider aber zu vorhersehbar.

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Veröffentlicht am 23.03.2020

Tolles Sachbuch für Kinder

Einfach alles!
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„Einfach alles“ ist ein Sachbuch von Christopher Lloyd, dass die Geschichte sehr anschaulich beschreibt. Mit Geschichte ist hier alles seit der Entstehung des Universums gemeint. Jedes Thema wird nur sehr ...

„Einfach alles“ ist ein Sachbuch von Christopher Lloyd, dass die Geschichte sehr anschaulich beschreibt. Mit Geschichte ist hier alles seit der Entstehung des Universums gemeint. Jedes Thema wird nur sehr kurz angeschnitten, allerdings erhält man so einen guten Überblick über die wichtigsten Ereignisse und kann bei Bedarf gezielt wo anders nachlesen. Die Zeichnungen, die es zusätzlich gibt haben mir gut gefallen und lockern die etwas trockenere Materie auf.

Ich bin jedoch davon ausgegangen, dass es nicht nur Erklärungen zur Geschichte, sondern auch zu anderen "Dingen" Erfindungen etc. gibt und die Erklärungen etwas anspruchsvoller sind. Ganz am Ende werden ein paar Erfindungen genannt, aber nur die Sie im Lauf der Geschichte vorkomen.

Alles in allem ein schönes Geschichtsbuch für Kinder/Jugendliche.

Veröffentlicht am 14.09.2025

Brutal

Zeitbrand: Genesis
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Rhea will die Krone Thalmarks. Leycon hat den Auftrag Rhea und ihren Drachen zu töten. Es droht nicht nur ein Kreig, sondern das letzte Gericht.

Der Klappentext könnte auch auf eine nette Fantasy/Romantasy ...

Rhea will die Krone Thalmarks. Leycon hat den Auftrag Rhea und ihren Drachen zu töten. Es droht nicht nur ein Kreig, sondern das letzte Gericht.

Der Klappentext könnte auch auf eine nette Fantasy/Romantasy hindeuten, aber das ist es absolut nicht!

Einen besseren Hinweis liefert die Autorenbeschreibung Eryx Vails Bücher betrachten die Welt kritisch, es sollen keine Bücher sein, bei denen man sich wohlfühlt!

Und genau das ist es: viel Gesellschaftskritik und eine sehr brutale Fantasygeschichte.

Die Idee finde ich gut, der Schreibstil war kurz gewöhnungsbedüftig aber dann auch echt gut!

Was mich leider gestört hat, waren die vielen Perspektiven und dass es total viele Handlungsstränge gab, die vorerst nichts miteinander zu tun hatten, sowie die vielen unsympatischen Charaktere.

Ich bin davon ausgegangen, dass es sich um einen Einzelband handelt und war etwas überrascht vom Ende, bei dem beinahe alle Handlungsstränge noch offen sind.

Sehr brutale Fantasy!

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