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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.06.2026

Spannender Thriller

Code Null. Dieses Spiel kennt keine Regeln
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Nachdem die Künstliche Intelligenz in aller Munde ist, ob im Gesundheitswesen bei der Diagnose von Krankheitsbildern etc, hat es mich nicht gewundert, dass auch dieses Thema in der Literatur behandelt ...

Nachdem die Künstliche Intelligenz in aller Munde ist, ob im Gesundheitswesen bei der Diagnose von Krankheitsbildern etc, hat es mich nicht gewundert, dass auch dieses Thema in der Literatur behandelt wird. Der Bestseller-Autor Florian Schwiecker hat nun auch einen Thriller über die KI veröffentlicht.Das Buchcover und vor allem der Buchtitel hat mir gleich sehr gut gefallen.
Inhalt:
Das Galileo-Satellitensystem wird durch Hacker angegriffen und die geniale Computerspezialistin und Programmiererin Charlie hat den Auftrag, diese Gefahr abzuwehren. Hierbei soll ihr KI-Prototyp KIM helfen.
Struktur:
Der Thriller ist sehr gut strukturiert. Insgesamt wird die Geschichte in 95 Kapiteln unterteilt, wobei einzelne Kapiteln teilweise sehr wenige Seiten umfassen, so dass man immer schnell noch ein weiteres Kapitel lesen kann.
Umsetzung des Themas:
Die sympathische Protagonistin Charlie wird eher introvertiert dargestellt und bedient damit dem typischen Stereotypen der IT-Spezialisten. Der sympathische Lukas, der immer alles hinterfragt, findet sehr schnell Vertrauen zu Charlie, was mich pesönlich sehr wunderte.
Aufgrund des flüssigen Schreibstils von Florian Schwiecker hat mich das Buch gleich in den Bann gezogen, über manche Fachbegriffe aus der Spieltheorie wie Brute-Force-Attacke bin ich allerdings gestolpert. Ich hätte mir ein Nachwort mit Erläuterung der Computerfachwörter gewünscht. Er schafft es einen guten und spannenden Thriller zu schreiben und den Spannungsbogen bis zum Ende des Buches zu halten. Ich fand nicht alle Szenen glaubwürdig und mich haben die mehrfachen Wiederholungen der Zusammenhänge etwas gestört. Des Weiteren lese ich gerne Bücher, die in sich abgeschlossen sind und mich am Ende mit keinen Fragen zurücklassen, wie es in diesem Thriller war. Aufgrund dieser Kritikpunkten habe ich insgesamt zwei Punkte abgezogen.
Fazit:
Kauf- und Leseempfehlung für Thriller-Fans mit besonderer Vorliebe, Interesse und Kenntnisse für Künstliche Intelligenz

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Veröffentlicht am 27.04.2025

Das achte Weltwunder mit kleinen Schwächen

Die Brücke von London
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Das kunstvoll gezeichnete Buchcover zeigt die beiden Hauptprotagonisten, den Straßenjungen Alder und die verwitwete Tuchhändlerin Juliana, die 1749 auf der London Bridge ihren Laden hat. Nachdem Juliana ...

Das kunstvoll gezeichnete Buchcover zeigt die beiden Hauptprotagonisten, den Straßenjungen Alder und die verwitwete Tuchhändlerin Juliana, die 1749 auf der London Bridge ihren Laden hat. Nachdem Juliana Alder das Leben rettet und sie sich gegenseitig sympathisch finden, will Alder ihr helfen, aus ihren Geldsorgen herauszukommen und gleichzeitig ein neues Zuhause finden. Doch Juliana muss schnell feststellen, dass sie den Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben hat. In der zweiten Zeitebene geht es um den Brückenbau der London Bridge im Jahr 1202.
Der Klappentext und der geheimnisvolle Prolog weckten auch gleich mein Interesse. Ich hatte aber danach bis zum Ende von Kapitel Sieben mehr oder weniger Probleme überhaupt in diese Geschichte zu kommen. Dies lag nicht nur daran, dass ein Personenverzeichnis gefehlt hat. Mich hat auch gestört, dass ein Nachwort fehlt, indem beschrieben wird, ob die im Roman erwähnten historischen Informationen real oder fiktiv sind. Das fand ich schade, weil mich die Informationen über dieses achte Weltwunder, das mir bis zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt war, an sich sehr interessiert hat. Obwohl das Buch sehr gut strukturiert ist, ich also genau wusste, in welcher der beiden Zeitebenen die Handlung gerade spielt, hatte ich gerade beim Wechsel von einer Zeitebene in die vorherige, Schwierigkeiten, wieder zurück zukommen. Dies hemmte dann auch meinen Lesefluss, da anfänglich Personen erwähnt werden, wie zum Beispiel Brona, die zuerst einmal gesichtslos blieben und ein direkter Zusammenhang zur Geschichte nicht (sofort) erkennbar war. So erfährt der Leser erst auf Seite 375, in welchem Verhältnis Brona zu Estrid stand.
Ab Kapitel Acht (Seite 84) war ich dann endlich in der Geschichte drin und mein Lesespaß hat sich dann entsprechend erhöht. Gestört hat mich trotzdem auch danach, dass ich die Laufwege von Alder aufgrund des fehlenden historischen Stadtplan von London nicht nachvollziehen konnte.
Fazit:
In diesem Buch gibt es wenige Überraschungen und die Handlung war meistens vorhersehbar. Da die Umsetzung des interessanten Themas einige kleinen Schwächen hatte, vergebe ich noch drei von fünf Sterne.

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Veröffentlicht am 20.07.2024

Unterhaltsame Romanbiographie über Agatha Christie

Agatha Christie
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Da ich in der Vergangenheit bereits eine Romanbiographie über Agatha Christie gelesen habe, hat mich besonders interessiert, welche neuen Informationen mir diese Romanbiographie liefern wird. Vor allem ...

Da ich in der Vergangenheit bereits eine Romanbiographie über Agatha Christie gelesen habe, hat mich besonders interessiert, welche neuen Informationen mir diese Romanbiographie liefern wird. Vor allem der Klappentext „Der Detektiv Hercule Poirot ist fortan ihr ständiger Begleiter, auch die scharfsinnige Miss Marple gesellt sich zu ihr....“ suggerierte mir, dass ich einige Hintergrundinformationen über die Entstehung der Kriminalromane erhalten werde. Diese Informationen war mir persönlich jedoch zu wenig. Ich hätte gerne mehr davon gelesen. Ich finde es auch nicht so gut, wenn der Klappentext bereits das meiste vom Buchinhalt bekannt gibt. Teilweise hätte ich auch mehr Tiefgang gewünscht. Ich konnte mit dem ersten Teil des Untertitels „in der Liebe sucht sie nach Hoffnung...“ leider überhaupt nichts anfangen. Ich habe mich immer wieder gefragt nach welcher Hoffnung Agatha Christie suchte. Eine Antwort habe ich im Buch leider nicht gefunden. Positiv fand ich die Erläuterungen der Autorin im Nachwort.
Fazit:
Es ist eine unterhaltsamer, leicht zu lesende Romanbiographie über das Leben der Kriminalautorin Agatha Christie zwischen den Jahren 1908 bis 1928.

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Veröffentlicht am 12.03.2024

Vermutlich eher was für ältere Kinder

Naturgeschichten rund um die Welt
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Die Idee, Naturgeschichten aus aller Welt für Kinder, in einem Buch zusammenzutragen, finde ich total super und auch wichtig. Das beste am Buch sind die herrlichen Bilder und der stabile Umschlag und bedauerlicherweise ...

Die Idee, Naturgeschichten aus aller Welt für Kinder, in einem Buch zusammenzutragen, finde ich total super und auch wichtig. Das beste am Buch sind die herrlichen Bilder und der stabile Umschlag und bedauerlicherweise nicht die Geschichten an sich.
Als ich anfing die Geschichten zu lesen, war ich vom Inhalt leider nicht hingerissen und ich konnte mir auch nicht vorstellen, dass mein vierjährige Neffe von diesen total begeistert sein würde. Mein Neffe und ich fanden nur wenige Geschichten wirklich lesenswert, was wir sehr schade fanden. Um so mehr, da ich von dem Verlag Ravensburger eigentlich bisher nie enttäuscht wurde, da immer wieder sehr interessante Themen angesprochen und auch die darin enthaltenen Illustrationen kunstvoll und doch einfach dargestellt wurden. Auch die Texte waren bisher immer altersgerecht geschrieben. Bei diesem Buch musste ich jedoch noch einmal nachschauen, ob ich das empfohlene Alter richtig gelesen habe. Ich habe in diesem Buch keine Geschichte gefunden, die ich meinem vierjährigen Neffen vorlesen und er diese Geschichte auf Anhieb verstehen konnte.
Fazit:
Das Buch eignet sich vermutlich eher was für ältere Kinder, die sich vor allem für die außereuropäische Geschichten interessieren.

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Veröffentlicht am 21.01.2023

Die Hoffnung nach einem lebenswerten Leben

Die Wiege der Hoffnung
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Das kunstvolle Buchcover passt wunderbar zum Buchtitel und zeigt eine junges Frau im Vordergrund und im Hintergrund ein Bauernhaus mit Olivenbäumen in Apulien, die Wiege der Hoffnung für verfolgte Juden. ...

Das kunstvolle Buchcover passt wunderbar zum Buchtitel und zeigt eine junges Frau im Vordergrund und im Hintergrund ein Bauernhaus mit Olivenbäumen in Apulien, die Wiege der Hoffnung für verfolgte Juden. Der Klappentext hat mich veranlasst, auch das Buch zu lesen.
Struktur und Inhalt:
Das Buch ist in drei Teilen aufgeteilt. Im ersten Teil „Die Kunst der Anpassung“ (beginnt im Jahr 1935) ist Vater Rosenbaum noch zuversichtlich, dass die Nazis ihm, den geschätzten Apotheker nichts anhaben können. Seine Einstellung ändert sich jedoch im zweiten Teil „Die Kunst des Überlebens“, als sich die Lebensumstände von Luises Famile ab 1938 drastisch ändern. Sohn Hannes distanziert sich von der Familie, um seinen Traum, Schauspieler zu werden, verwirklichen zu können. Tochter Luise, die Hauptprotagonistin, führt das Kunstgeschäft ihres Onkels, der sich ins Ausland abgesetzt hat, und arbeitet mit den Nazis zusammen, damit man ihre Familie in Ruhe lässt und auch, um Gutes zu tun, also „entartete Kunst“ ins Ausland zu retten. Im dritten Teil „Die Kunst des Hoffens“ wird die Flucht von Luise und ihrem wieder aufgetauchten Freund Emilio nach Apulien beschrieben.
Fazit:
Ich fand nicht alle beschriebenen Szenen nachvollziehbar. Eher leichte Lektüre (ohne Tiefgang) mit flüssigem Schreibstil.

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