Ein gelungener Auftakt mit viel Potenzial
The Hurricane WarsDie Dynamik zwischen Talasyn und Alaric hat mich wirklich gefesselt! Ihre Gegensätze – Licht und Dunkelheit, impulsiv und beherrscht – machten jede Interaktion spannend und manchmal auch humorvoll. Besonders ...
Die Dynamik zwischen Talasyn und Alaric hat mich wirklich gefesselt! Ihre Gegensätze – Licht und Dunkelheit, impulsiv und beherrscht – machten jede Interaktion spannend und manchmal auch humorvoll. Besonders Talasyns impulsive Natur, mit der sie alles daran setzt, ihre Liebsten zu schützen, konnte ich sehr gut nachvollziehen.
Das Setting und die Einflüsse der philippinischen Kultur haben dem Buch eine einzigartige Note verliehen und es von anderen High Fantasy Romanen abgehoben. Das fand ich total erfrischend und neu!
Allerdings muss ich auch sagen, dass der Einstieg etwas holprig war. Der Schreibstil überforderte mich anfangs ein wenig durch das viele Infodumping und die Einführung zahlreicher Charaktere und ungewohnter Begriffe. Nach 60 Seiten wurde es jedoch wesentlich flüssiger und ich konnte mich voll auf die Geschichte einlassen. Die Geschichte selbst hat mich gut unterhalten. Es gab einige überraschenden Wendungen und Auch wenn die Story mit verhältnismäßig wenigen Spannungsszenen auskommt, wollte ich immer wissen, wie es mit den Figuren weitergeht.
Ein kleiner Kritikpunkt ist die häufige Misskommunikation zwischen Talasyn und Alaric, die viele Probleme künstlich verursachte. Natürlich sind sie beide auf unterschiedlichen Seiten des Konflikts, aber hier wäre ein offenerer Austausch oft hilfreicher gewesen. Natürlichere Konflikte, die sich auch der Geschichte ergeben, hätten mir persönlich etwas besser gefallen.
Für Fans von Slowburn-Romanzen und High Fantasy mit einem einzigartigen kulturellen Touch ist "The Hurricane Wars" definitiv eine Empfehlung!