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Veröffentlicht am 12.02.2025

Kein Highlight in Sachen „Spannung“

Die blaue Stunde
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In ihrem aktuellen Roman „Die blaue Stunde“ führt uns Paula Hawkins auf die Spuren einer introvertierten Künstlerin – und auf eine abgelegene Insel.

Vor fünf Jahren starb Vanessa Chapman. Ihr Vermächtnis, ...

In ihrem aktuellen Roman „Die blaue Stunde“ führt uns Paula Hawkins auf die Spuren einer introvertierten Künstlerin – und auf eine abgelegene Insel.

Vor fünf Jahren starb Vanessa Chapman. Ihr Vermächtnis, hauptsächlich Malereien und Arbeiten aus Keramik, ließ sie, trotz diverser Zerwürfnisse, der Fairburn-Stiftung zugute kommen. Jedoch befand sich auch eine Skulptur unter den Stücken, das „Division II“ – diese sorgt nun für Aufsehen, ist einer der Bestandteile eine menschliche Rippe.
Diese Entdeckung führt James Becker, Kurator des Museums und Fan der Künstlerin, an den Ort, an dem die die Verstorbene ihr Leben aushauchte. Dort trifft er nicht nur auf Grace – Freundin, Testamentsvollstreckerin und Erbin von Vanessa – sondern auch auf allerhand Ungereimtheiten und Geheimnisse...

Erzählt wird einerseits aus den Perspektiven von Grace, deren Persönlichkeit basierend auf ihren Erfahrungen schwer einzuschätzen ist, und James, andererseits erhalten wir durch Tagebucheinträge der Künstlerin eine Ahnung von ihren Gedanken und Einblicke in das Leben, das sie führte.
Sowohl die charakterlichen als auch die Ortsbeschreibungen sind – im Gegensatz zu dem Knochenfund – sehr detailreich, was die Atmosphäre der schottischen Insel wunderbar untermalt, für einen Hauch Bedrohung und Mystik sorgt. Jedoch verliert sich die Autorin rege in endlosen philosophischen Ansätzen, irrelevanten Erwähnungen und Ausschweifungen, sodass kaum Spannung erreicht wurde und mein Interesse an der Handlung selbst mehrfach abflaute.
Nichtsdestotrotz ist der Stil ausdrucksstark, eindringlich und leise. Kunstvolle, poetische Passagen zeigen, dass Hawkins mit Worten umzugehen weiß.

Beworben als „literarisches Spannungs-Highlight“ kann ich dem Roman „Die blaue Stunde“ letztlich nur 3 Sterne geben, handelt es sich doch widererwartend nicht um eine Geschichte, die Aufregung oder Plottwist bereithält, sondern um eine, die von einer einsamen Frau erzählt, die bis zum Schluss unfähig war, emotionale Bindungen zu knüpfen.

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Veröffentlicht am 02.01.2025

Nicht sonderlich einfallsreich.

One Perfect Couple
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Fünf Paare. Eine einsame Insel. Und Tote.

„One perfect Couple“ erfindet das Rad nicht neu – es gibt zig Storys, die auf einem begrenzten Radius eine gewisse Anzahl Menschen versammeln und eine/n MörderIn ...

Fünf Paare. Eine einsame Insel. Und Tote.

„One perfect Couple“ erfindet das Rad nicht neu – es gibt zig Storys, die auf einem begrenzten Radius eine gewisse Anzahl Menschen versammeln und eine/n MörderIn beherbergen. Einige solcher Thriller empfand ich in den letzten Jahren als spannend und durchaus originell, dieser gehört nicht dazu. Der Plot ist fade, hält keine Überraschungen bereit und kann auch durch den Reality-Show-Aspekt, der nur bedingt zur Geltung kommt, nicht aufgewertet werden. Dass die TeilnehmerInnen, einquartiert auf einer tropischen Insel, durch einen Sturm von Hilfe und diversen Kommunikationsmöglichkeiten abgeschnitten werden, verrät der Klappentext – in Kombination mit der Show und dem Kampf ums Überleben, der zeigt (zeigen soll), wie Fassaden bröckeln und die Urinstinkte im Einzelnen weckt, erinnert das alles seeeehr stark an ein anderes Buch. Aber wie gesagt: Das Rad kann nicht neu erfunden werden, nur sollte man hier und da vielleicht ein paar einfallsreiche Elemente und Twists verwenden.

Der Stil, mit dem uns die Autorin durch diese wenig authentisch inszenierte Storyline führt, war eher mau und eintönig, die Charaktere blieben größtenteils blass und nicht mal die Atmosphäre konnte mich an das Geschehen fesseln. Leider waren auch die Morde bzw. das Auffinden der Leichen nicht sonderlich aufregend oder Gänsehaut verursachend. Mir fehlte es durchweg an Spannung und nachvollziehbaren, überlegten Reaktionen – und das Ende? Nun.… Hätte man sicher mehr – oder überhaupt etwas – draus machen können.

„One perfect Couple“: für mich kein Thriller, nicht mal ein spannender Roman.

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Veröffentlicht am 25.09.2024

Unausgereift, oberflächlich und auch in der Logik gibt's allerhand Überarbeitungsbedarf.

Snowshill Academy – Nebelnacht
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Dark Academia, Fantasy-Vibes und eine unkonventionelle Protagonistin – da der Klappentext die Legende des kopflosen Reiters sowie mysteriöse Begebenheiten anteaserte, war ich sehr auf das Debüt von Laili ...

Dark Academia, Fantasy-Vibes und eine unkonventionelle Protagonistin – da der Klappentext die Legende des kopflosen Reiters sowie mysteriöse Begebenheiten anteaserte, war ich sehr auf das Debüt von Laili Atlas gespannt.

Drei Monate sind vergangen, seit man die Leiche von Evaline in der Nähe des privaten und konservativen Internats, das sie gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester besuchte, fand. In der Überzeugung, gefestigt und stabil zu sein, kehrt Sindre zu Beginn ihres Abschlussjahres zurück. Mit dem Ziel, weiterhin die Beste zu sein, erneut mit herausragenden Leistungen zu glänzen. Doch alles kommt anders, als die Einzelgängerin begreift, dass sie zu oft auf sich selbst und ihre Leistungen fokussiert war und das Leben ihrer Schwester aus den Augen verlor. Als River auftaucht und allerhand Fragen mit sich bringt, historische Artefakte die Schule verlassen müssen und sich unheimliche Beobachtungen samt der Anzahl von Toten häufen, steckt Sindre schon zu tief drinnen. Doch was ist wahr und was Stoff aus Horrorgeschichten? Zu Beginn: ich fand Idee und Setting vielversprechend und interessant. Das ehemalige Kloster sowie die dichten Wälder, von Statuen gesäumt, kamen vorstellbar zur Geltung, während das Geschehen öfter von einer düsteren, schaurigen Stimmung begleitet wird. Jeder Schatten schreit nach Vorsicht, verbirgt die Bedrohung.

Im Vordergrund steht Sindre. Wir lernen die introvertierte Schülerin, auf deren Schultern nicht mehr nur Verlust, Druck und Erwartungen lastet, sondern nun auch das Schicksal der Welt, ausreichend kennen, bekommen eine Ahnung von ihrem Auftreten und ihren Prioritäten vor Evalines schrecklichem Tod und ihrer – für die KlassenkameradInnen und LehrerInnen überraschenden – Veränderung. Denn seit River auf der Bildfläche auftauchte, mit Anschuldigungen und Prophezeiungen um sich warf, scheint die Realität aus den Angeln gehoben worden zu sein und der Untergang allen Seins nah. Doch was hat ihre Schwester damit zu tun und wieso musste diese wirklich sterben? Wer will, dass die Apokalypse hervorbricht, und welche Rolle spielt die „Snowshill Academy“?

Obgleich Atlas allerhand gute Ansätze einbrachte, ist nicht zu übersehen, dass ein Großteil nicht zu Ende gedacht wurde. Viele Fragen bleiben offen und der Verbleib von Figuren und Zusammenhängen unklar. Angefangen damit, dass die Gefahren aus der Hölle von allen „menschlichen“ Charakteren einfach an- und hingenommen werden. Des Weiteren waren viele Informationen über den Mythos des Kopflosen Reiters – ob vom Totengräber preisgegeben oder aus Büchern stibitzt –, maximal Annahmen der sich bildenden „Clique“. Es gab halbgare Pläne, genauso willkürlich wie die eine oder andere Reaktion. Neben Struktur, einem nachvollziehbaren Aufbau und Logik mangelt es diesem Roman auch an Tiefe und authentischen Entwicklungen. Abgesehen der Erzählenden, die sich im Verlauf zumindest teilweise ihrer eigenen Fehler bewusst wird, bleiben andere „unsympathisch gezeichnete“ Schemen. Damit bietet die Autorin zumindest einige MitschülerInnen, FördererInnen und Lehrkräfte an, die für das Beschwören der Apokalypse infrage kämen. (Wobei ich ehrlich gesagt recht schnell sicher war, wer falsch spielt.) Enttäuschend war die Rolle von River, der letztlich gar nicht so viel mit Wissen und Tatendrang glänzte wie angenommen. „Nebelnacht“ wird zwar als Romantasy vermarktet, aber weder konnte ich eine bittersüße Romanze noch eine (entstehende) Liebe ausmachen. Der romantische Strang war komplett unausgegoren – wie auch jener, der hinter das mysteriöse Geheimnis der Schule, den Reitern und dem „Böse“ führt. Wenngleich Fantastische- und Spannungselemente rar gesät sind, gab es jedoch Szenen zum Mitfiebern. Ich hoffte bis zum Schluss, dass sich Lücken schließen, ein bisschen Drama für Emotionen sorgt, ein actionreicher Showdown wartet … Tja – und dann kamen die letzten 50, 40, 30 Seiten, und die kleine Truppe, die den Untergang der Welt verhindern will, steht quasi immer noch am Anfang. Vielleicht könnt ihr erahnen, wie abrupt, nichtssagend und blass das Finale ablief?

Positiv zu erwähnen: In diesem Roman gab es nicht annähernd so viele Fehler wie vom Verlag gewohnt. Fazit: Guter Anfang, spannende Idee – leider entpuppt sich „Snowshill Academy – Nebelnacht“ als lasch, oberflächlich und irgendwie nicht ausgereift.

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Veröffentlicht am 28.08.2024

0815-Story, deren Umsetzung alles andere als originell war.

THE CHOICE: Die Erwählten
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In ihrer Romantasyserie führt uns Sophia Hunter nach „Prime Union“ – ein dystopisches Europa, in dem sich alle Frauen im heiratsfähigem Alter einer Jury stellen müssen, um in einer Art Reality-Show, die ...

In ihrer Romantasyserie führt uns Sophia Hunter nach „Prime Union“ – ein dystopisches Europa, in dem sich alle Frauen im heiratsfähigem Alter einer Jury stellen müssen, um in einer Art Reality-Show, die die ganze Welt verfolgt, das Herz von einem der acht Männer, zwei aus jeder Monarchie und vier unter ihnen von königlichem Blut, zu gewinnen.
Juliana ist alles andere als begeistert, als sie zu „The Choice“ geladen wird, hat sie doch aufgrund ihres bescheidenen Lebens am Rande der Gesellschaft keinerlei Chancen. Immerhin sind es immer die Adeligen, die siegen. Doch einem Fauxpas – oder steckt etwas anderes dahinter? – ist es zu „verdanken“, dass sie wahrhaftig Teil der Show wird… Einer Show, die es nicht darauf anlegt, ihre Kandidatinnen wohlwollend darzustellen.

Sind wir ehrlich: Der Plot erinnert u. a. stark an „Selection“ – Liebe im Rahmen eines Wettbewerbs, in dem die Loveinterests aus unterschiedlichen Gesellschaftsschichten stammen. Auch die 0815-„Heldin“ – ein armes Mädchen, das wiesoauchimmer (besonders) intelligent/bissig/gewitzt, jedem/r ein Dorn im Auge ist und begehrt/geliebt wird – kennen wir.
Man kann das Rad nicht neu erfinden, und das ist vollkommen ok, aber leider fand ich in diesem Auftakt nur wenig, was ich als originell bezeichnen könnte.

War es interessant, sich Informationen über „Prime Union“ und die Entstehung herauszupicken, war es der Rest nur selten. Denn klischeehafte Figuren und ein vorhersehbarer Verlauf mimen den Beginn dieser Serie, in der einander weder kennengelernt wurde noch Zeit für etwaige Entwicklungen blieb.
Juliana Gardener – eine junge Frau, die sich nichts aus dieser inszenierten Challenge, der Dekadenz macht und schnell zurück zu ihrer hungernden Familie will – beginnt durch ein verlockendes Angebot für ihren Platz und das Weiterkommen bei „The Choice“ zu kämpfen.
Dass sie im Fokus aller steht, und zwar nicht nur durch ihren „Auftritt zum Niederknien“ bei der Auswahlprozedur, ist dabei nicht sonderlich hilfreich. Mit mehr Glück als Verstand hangelt sich die Protagonistin durch die Aufgaben und den Alltag im Palast, findet fast augenblicklich Verbündete, schlägt jeder Intrige ein Schnippchen und, wie sollte es anders sein, verliebt sich prompt.
Hier wird von „allen Männern schöne Augen machen“, von tiefen Gefühlen, gar Liebe, und Freundschaften gesprochen und ich fragte mich: Wann passierte das? Und wie? Auch zu anderen, rasch gesprochenen, aus dem Nichts kommenden Einschätzungen fehlte mir das Handfeste.

Spannung und Freude blieben bei mir aus. Dabei weckte die Kombination – Dystopie, Brautschau, Reality-TV-Casting und Wettbewerb – sofort meine Aufmerksamkeit. Zusätzlich zu der flachen Umsetzung konnte mich auch Sophias Stil nicht an das Geschehen fesseln. Vieles wirkte überstürzt, Reaktionen übertrieben/für mich nicht nachvollziehbar, Dialoge und Gedanken gestellt. Auch bin ich kein Fan des Insta-Love-Tropes.
Wenn Plot- und Weltidee sowie die vorhandene Gesellschaftskritik ansprechend schienen, halten mich die Klischees und die für mich mangelhafte Ausarbeitung der Figuren inkl. der zwischenmenschlichen Entwicklungen davon ab, weiterzulesen.

Wahrscheinlich gehöre ich nicht zur geeigneten Zielgruppe, denn andere Vorab-LeserInnen warten gespannt auf die Fortsetzung.
„The Choice“ erscheint am 31. August und ich wünsche Sophia Hunter viel Erfolg.

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Veröffentlicht am 22.07.2024

Leider nicht überzeugend.

WHISPERS. Die Wahrheit wird dich zerstören
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Spice, Spannung, Studenten in Kombination mit Geheimnissen, gefährlichen Challenges und einem Mrd – das verspricht „𝐖𝐡𝐢𝐬𝐩𝐞𝐫𝐬: 𝐃𝐢𝐞 𝐖𝐚𝐡𝐫𝐡𝐞𝐢𝐭 𝐰𝐢𝐫𝐝 𝐝𝐢𝐜𝐡 𝐳𝐞𝐫𝐬𝐭𝐨𝐞𝐫𝐞𝐧“ von Ayla Dade.

„Whispers“ ist eine App ...

Spice, Spannung, Studenten in Kombination mit Geheimnissen, gefährlichen Challenges und einem Mrd – das verspricht „𝐖𝐡𝐢𝐬𝐩𝐞𝐫𝐬: 𝐃𝐢𝐞 𝐖𝐚𝐡𝐫𝐡𝐞𝐢𝐭 𝐰𝐢𝐫𝐝 𝐝𝐢𝐜𝐡 𝐳𝐞𝐫𝐬𝐭𝐨𝐞𝐫𝐞𝐧“ von Ayla Dade.

„Whispers“ ist eine App für Harvard-Studierende, in der der soziale Status abgerufen und durch verschiedene Challenges aufgewertet werden kann. Diese ominöse Plattform hat eine ungeahnte Macht, die sogar Konsequenzen für all jene bereithält, die Aufforderungen ablehnen oder nicht bestehen. Die von „Noktura“ gestellten, fragwürdigen Aufgaben gefährden nicht selten Gesundheit oder Zukunft der jungen Erwachsenen. Genau in solch einem perfiden Spiel befinden sich Willow, Deepika, Benedict und Jacob. Vier Studierende, die nichts gemein haben, außer des medial befeuerten Verdachts, etwas mit dem T
d ihres Kommilitonen zu tun zu haben, und im Laufe der Geschichte näher zusammenrücken müssen.

Der neue Roman von

AylaDade beginnt damit, dass wir die Hauptakteure zumindest flüchtig kennenlernen und Informationen über die Gegebenheiten sowie die App sammeln können.
Stilistisch liest sich das Geschehen modern, der Ton ist oft hart und direkt – passend gewählt –, der Verlauf hingegen entfaltet sich recht schnell zu einer überladenen, temporeichen Story, in der ein Ereignis auf das andere folgt, spannende Momente keine Chance haben, ihr Potenzial zu entfalten, und auch für eine charakterliche oder zwischenmenschliche Entwicklung kaum Zeit aufgewendet wurde. Dementsprechend blieben die Figuren blass und emotionale Regungen auf der Strecke, während „romantische“ Gefühle plötzlich „einfach da waren“.
Obgleich die App und die Thematik rund um

SocialMedia , die drohende Abhängigkeit und der Druck, mit dem die öffentliche Selbstinszenierung einhergeht, sehr interessant und wichtig anmuten, bin ich nicht sicher, ob dieser Roman die Intention hat, davor zu warnen.
Auch andere sensible Inhalte finden Erwähnung, ohne schlüssig abgeschlossen oder tiefer behandelt zu werden.

Der Mrdfall – nun ja. Wer hier auf ein nervenaufreibendes Thrill-Erlebnis hofft, wird aufgrund der schlichten und konstruierten Ereignisse enttäuscht werden. Auch konnten mich weder die unrealistisch aufgebauschten, expliziten Abschnitte noch die oft überspitzten und gewollt wirkenden „deftigen“ Dialoge unterhalten.
Nichtsdestotrotz fand ich die Idee faszinierend. Die Neugier, wer sowohl hinter der App als auch hinter den Erpressungen der vier und dem Mord steckt, sorgt dafür, dass man weiter lesen will – selbst wenn am Ende kein stimmiges und rundes Bild zurückbleibt.

Spice und harte Szenen, blutige und gew
ltvolle, finden sich innerhalb der Handlung, die zwar mit einem vorstellbaren Setting, einer einnehmenden Atmosphäre und hin und wieder Adrenalin daherkommt, aber auch mit vielen Fragen, Klischees und Augenroll-Momenten.

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