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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.04.2018

Klischeehaft aber gut!

Save Me
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Sie kommen aus unterschiedlichen Welten.
Und doch sind sie füreinander bestimmt.

Geld, Glamour, Luxus, Macht ― all das könnte Ruby Bell nicht weniger interessieren. Seit sie ein Stipendium für das renommierte ...

Sie kommen aus unterschiedlichen Welten.
Und doch sind sie füreinander bestimmt.

Geld, Glamour, Luxus, Macht ― all das könnte Ruby Bell nicht weniger interessieren. Seit sie ein Stipendium für das renommierte Maxton Hall College erhalten hat, versucht sie in erster Linie eins: ihren Mitschülern so wenig wie möglich aufzufallen. Vor allem von James Beaufort, dem heimlichen Anführer des Colleges, hält sie sich fern. Er ist zu arrogant, zu reich, zu attraktiv. Während Rubys größter Traum ein Studium in Oxford ist, scheint er nur für die nächste Party zu leben. Doch dann findet Ruby etwas heraus, was sonst niemand weiß ― etwas, was den Ruf von James‘ Familie zerstören würde, sollte es an die Öffentlichkeit geraten. Plötzlich weiß James genau, wer sie ist. Und obwohl sie niemals Teil seiner Welt sein wollte, lassen ihr James ― und ihr Herz ― schon bald keine andere Wahl.

Save me ist nicht mein erstes Buch von Mona Kasten, aber bisher das klischeehafteste. Reicher Bad Boy und ein starkes, eigenwilliges Mädchen aus der normalen Arbeiterklasse. Beide müssen zusammen arbeiten, stoßen sich aber voneinander weg und verlieben sich trotzdem. Doch ihre Liebe hat keine Chance auf eine Zukunft. So könnte man es grob zusammen fassen. Die ersten 140 Seiten konnten mich auch wirklich nicht vom Hocker hauen. Obwohl schon einiges passiert war hat es mich nicht gepackt. Doch dann Unternehmen die beiden für die Schule einen Ausflug und ab da hat mich das Buch nicht mehr los gelassen. Die Seiten flogen nur so vorbei und ehe ich mich versah war ich fertig. Das Ende beinhaltet natürlich einen fiesen Cliffhanger, immerhin wird es noch zwei weitere Bücher geben. Zurück blieb ich mit einigen offenen Fragen und Vorfreude auf den nächsten Teil. Denn auch wenn hier viel nach Klischee funktioniert passt es einfach für mich und ich wurde wirklich gut unterhalten.

Ruby ist schlagfertig, zielstrebig, für ihr Alter recht konsequent und wenn man sie kennen lernt sehr sympathisch. Ich mag sie als Protagonistin sehr gerne.
James konnte ich auch recht schnell gut leiden, sein Verhalten wird logisch erklärt und ist nachvollziehbar. Er ist ein junger Mann der wirklich unter seinem Erbe leidet.
Es gibt viele Nebencharaktere die ich stellenweise gerne mehr kennen gelernt hätte. Da wurde stellenweise gespart und das finde ich schade. Grade auch von Rubys Familie hätte ich gern mehr gelesen. Aber vielleicht bekommen die Nebencharaktere ja in den weiteren Teilen mehr Raum.

Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und leicht zu lesen. Es erfolgt immer wieder ein Perspektivenwechsel zwischen Ruby und James was einen die Gefühle und Beweggründe der beiden besser verstehen lässt.

Anschließend kann ich das Buch gerne weiter empfehlen, möchte jedoch nochmals darauf hinweisen dass es einige Klischees erfüllt und die ersten Seiten etwas langwierig sind. Trotzdem vergebe ich gerne vier Sterne.

Veröffentlicht am 04.11.2017

Umfangreiche Welt und einige Schlachten

Blutsbande
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Die Brüder Seran und Kayo entstammen einer Linie nordischer Krieger. Als Kinder wurden sie ihrer Familie entrissen, nachdem ihr Dorf vom Volk der Thebaner erobert wurde, aber daran erinnern sie sich kaum. ...

Die Brüder Seran und Kayo entstammen einer Linie nordischer Krieger. Als Kinder wurden sie ihrer Familie entrissen, nachdem ihr Dorf vom Volk der Thebaner erobert wurde, aber daran erinnern sie sich kaum. Während Kayo als Sklave niederste Dienste verrichten muss, macht der junge Seran Karriere als Offizier im thebanischen Heer. Doch dann wird sein Bruder ermordet, und die Stämme des Nordens erheben sich zum Aufstand gegen das Kaiserreich. Seran muss sich entscheiden: Will er als Feldherr in die Fußstapfen seines thebanischen Ziehvaters treten oder sein Volk befreien?

Für mich war dies der erste Roman von David Falk und es wird sicher nicht der letzte sein! Denn er hat eine wirklich umfangreiche und abwechslungsreiche Welt erschaffen in der es endlich einmal "neue" Fantasywesen gab - neben ein paar Bekannten. Dabei schafft er authentische Charaktere die einem im Gedächtnis bleiben werden. Aber erst einmal zum Anfang...

Der Prolog hat mich zunächst leider etwas abgeschreckt. Denn er besteht nur aus einer Schlacht. Ich habe zwar prinzipiell nichts dagegen einzuwenden, aber hier würde es mir einfach zu lang und es hat sich gezogen. Dann geht es ähnlich weiter und so kommt es dass die ersten 70 Seiten fast nur aus Kämpfen, bzw Schlachten bestehen und das war dann doch zu viel. Aber wie ich mitbekommen haben sind Schlachten eine Spezialität des Autors.

Aber zum Glück nicht nur das, sondern auch Fantasy. In diesem Buch findet sich zwar noch nicht allzu viel davon, aber das wovon ich bisher gelesen habe ist wahnsinnig vielversprechend und ich freue mich schon auf die nächsten Bücher in denen hoffentlich immer mehr Fantasy zum Vorschein kommt!

Besonders toll fand ich auch immer wieder die Dialoge. David Fall versteht es einfach den Leser zuerst durch Schlachten zu schicken und dann ganz nebenbei wieder eine gute Portion Humor einfließen zu lassen. Überhaupt ist der Schreibstil toll, ziemlich plastisch und flüssig zu lesen.

Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und man baut schnell eine Verbindung zu ihnen auf. Manchmal zu schnell, denn hier ist man nicht kleinlich, da stirbt schob mal der ein oder andere.

Obwohl ich mir mit dem Anfang so schwer getan habe hat mich das Buch dann trotzdem gefesselt und ich habe wirklich it gebangt und gezittert. Jetzt bin ich sehr gespannt wie die Reihe weiter geht, denn auch wenn das Buch in sich abgeschlossen ist bin ich viel zu neugierig wie es weiter geht und was da noch alles kommt. Auch im Bezug auf die Magie.

Ich kann das Buch definitiv weiter empfehlen, möchte aber zu bedenken geben dass es viele ausführliche Schlachten enthält und diese werden auch nicht weichgespült.

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Veröffentlicht am 29.09.2017

Nalia - Tochter der Elemente

Nalia, Tochter der Elemente - Der Jadedolch
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Mit diesem Buch konnte mich Heather Demetrios auf jeden Fall überzeugen. Ich habe noch nicht viele Bücher mit Dschinn gelesen und so war es für mich mal eine willkommene Abwechslung. Der Schreibstil ist ...

Mit diesem Buch konnte mich Heather Demetrios auf jeden Fall überzeugen. Ich habe noch nicht viele Bücher mit Dschinn gelesen und so war es für mich mal eine willkommene Abwechslung. Der Schreibstil ist flüssig leicht zu lesen und sprgt dafpr dass die seiten vorüber ziehen. Auch die Spannung nimmt kontinuierlich zu und letztendlich möchte man das Buch kaum aus der Hand legen. Zim Schluss hin spitzt sich die Lage nochmal sehr zu, aber der Cliffhanger ist zum Glück nicht so schlimm.


Nalia ist ein toller Charakter, sie war mir gleich sympathisch. Ihre Art sich immer weiter durch zu kämpfen gefällt mir sehr gut und ich mag aicj ihren Humor.
Raif war anfangs recht blass, hat sich aber schnell und gut entwickelt und ist schon fast zu meinem Liebling avanciert. Er hat es im Leben alles andere als leicht gehabt und ich hoffe sehr dass er irgendwann einmal Ruhe haben wird.
Malek ist sehr speziell, ich würde ihn trotzdem nicht als "den Bösen" bezeichnen, dafür hat er zu viel Liebe für Nalia entwickelt. Trotzdem ist bei ihm höchste Vorsicht geboten und ich bin gespannt was er noch alles verbirgt.


Das Cover ist perfekt. Genau so, mit diesen ausdrucksstarken Augen, stelle ich mir Nalia vor. Der verschnörkelte Schriftzug des namens passt perfekt und auch die Farbgebung ist toll.


Ich empfehle das Buch gerne weiter, denn nicht nur das Cover ist Top sondern aich der Inhalt!

Veröffentlicht am 11.09.2017

Eine geheimnisvolle Bibliothek...

Die Bibliothek der flüsternden Schatten - Bücherstadt
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Ein neues Buch von Akram? Das muss ich doch unbedingt lesen! Dies war mein erster Gedanke als ich Büchstadt entdeckt habe. Immerhin bin ich ein großer Fan seiner Bücher. Zum Glück durfte ich Die Bücherstadt ...

Ein neues Buch von Akram? Das muss ich doch unbedingt lesen! Dies war mein erster Gedanke als ich Büchstadt entdeckt habe. Immerhin bin ich ein großer Fan seiner Bücher. Zum Glück durfte ich Die Bücherstadt zusammen mit anderen LeserInnen in einer Leserunde entdecken. Dafür nochmals herzlichen Dank an die Lesejury und Bastei Lübbe.

Sam ist ein Dieb, der sein bisheriges Leben hinter sich lassen und neu anfangen möchte. Mit etwas Glück und einer List schafft er es den Palastwachen bei zu treten. Sein Ziel: die Leibwache des Königs. Doch es kommt anders, er wird einem Tor in Paramythia zugeteilt. Der Bücherstadt. Samir rechnet mit einem langweiligen Posten, doch schon bald erlebt er einige Überraschungen mit denen er nicht gerechnet hat. Denn das kann doch nicht wirklich eine Vogelfrau gewesen sein die ihn da angegriffen hat? Doch! Zusammen mit der mutigen Dienerin Kani versucht er das Rätsel zu lösen woher die Sagengestalten kommen. Doch dabei begeben sie sich in große Gefahr.

Wie schon zuvor bin ich von Akrams plastischen, eindrucksvollen und lebhaften Erzählstil begeistert. Der Autor versteht es einfach einen an die Buchseiten zu fesseln! Die Beschreibungen der Orte und vor allem von Paramythia sind dermaßen gut dass ich schon fast meinte mich selbst mit meinem Buch dort zu befinden. Ich hing an den Seiten fest und konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen.

Die Geschichte geht gleich spannend los; zuerst lernt man Samir kennen - und lieben - und kann lesen was für ein guter Dieb er doch ist. Seine Fähigkeiten werden ihm dann im Verlauf des Abenteuers sehr helfen.
Kani scheint "nur" eine Dienerin zu sein, doch sie birgt viele Geheimnisse von denen noch nicht alle gelöst sind. Sie ist zwar neben Sam die Hauptprotagonistin, doch bleibt trotzdem noch etwas im Hintergrund. Ich hoffe wir bekommen im zweiten Teil mehr von ihr.
Hakim ist mein Liebling. Er ist ein liebenswerter Gelehrter und richtiger Büchernarr. Außerdem Kanis Vater. Mit seiner leicht schrulligen Art und Weise hat er sich schnell in mein Herz geschlichen.
Sabah ist eine sehr geheimnisvolle Frau die ich trotz allem auch wirklcih mag. Ich bin gespannt wie stark sie wirklich ist.
Es gibt noch viele weitere Charaktere die mich gereizt haben, bzw. von denen ich hoffe noch viel zu lesen. Allesamt haben mir gut gefallen!

Akram El-Bahay hat eine fantastische Bibliothek erschaffen in der ich auch gerne mal ein paar Monate verbringen würde. Denn Paramythia lässt mein Bücherherz höher schlagen. Trotz der Gefahr die über allem schwebt. El-Bahay beweist wieder einmal das Fantasy ihm im Blut liegt. Seine Ideen, Gestalten und Geschichten in der Geschichte haben mich wieder völlig begeistert und lassen sicherlich jedes Leserherz höher schlagen. Der Plot baut sich langsam auf und hat auch noch Luft nach oben. Hier wurde mehr Wert auf das fantastische und die richtige Einführung in die Welt des Buches gelegt. Ich erwarte mir auf jeden Fall vom nächsten Teil nochmal eine Steigerung in der Spannung und dem Plot.

Ich empfehle das Buch allen Fantasy- und Buchliebhabern die beim Lesen richtiges Kopfkino haben wollen. Ein toller, fantastischer Einstieg in die Trilogie "Die Bibliothek der flüsternden Schatten" die aber noch ein bisschen Luft nach oben hat.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Atmosphäre
  • Charaktere
  • Originalität
  • Handlung
Veröffentlicht am 12.05.2017

Anfang ziemlich lanweilig, doch dann kam das Wow!

Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen
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Sie hat ein Leben genommen. Jetzt muss sie mit ihrem Herz dafür bezahlen. Die junge Jägerin Feyre wird in das sagenumwobene Reich der Fae entführt. Nichts ist dort, wie es scheint. Sicher ist nur eins: ...

Sie hat ein Leben genommen. Jetzt muss sie mit ihrem Herz dafür bezahlen. Die junge Jägerin Feyre wird in das sagenumwobene Reich der Fae entführt. Nichts ist dort, wie es scheint. Sicher ist nur eins: Sie muss einen Weg finden, um ihre Liebe zu retten. Oder ihre ganze Welt ist verloren.


Auf Grund der vielen positiven Feedbacks war ich ziemlich gespannt auf das Buch. Zuerst einmal war ich aber sehr enttäuscht. Denn circa die ersten 150 Seiten lang war das Buch wirklich langweilig. Es ist nicht viel passiert und vorwärts schien die Geschichte sich auch nie zu bewegen. Kurz habe ich überlegt ob sich das weiter lesen überhaupt lohnt (da ich durch online leihen Zeitdruck hatte) und habe mich dazu entschlossen weiter zu lesen. Zum Glück! Denn so langsam kam mehr Spannung und Dynamik in die Geschichte bis ich das Buch beim letzten Viertel nicht mehr aus der Hand legen konnte und völlig gefangen von der Story war. Geendet hat es mit einem großen Knall und ich bin sehr gespannt wie es weiter geht. Man könnte allerdings meiner Meinung nach die Geschichte hier auch abbrechen und die Folgebände nicht mehr lesen. Aber ich gebe den nächsten definitiv wieder eine Chance!

Feyre ist anfangs ziemlich ruhig, später heftig verliebt. Trotzdem wirkte sie auf mich nicht kindisch oder zu sehr auf Wolke sieben. Ihre Art hat sehr gut in die Story gepasst und ich mochte es wie sie allem eine Chance gibt und sich selbst treu bleibt.

Tamlin war zuerst noch ziemlich uninteressant, da hat mich Lucien schon neugieriger gemacht. Aber später hat auch er sich als starker, unnachgiebiger Charakter gezeigt der mir sympathisch war.

Meine Lieblinge sind Lucien und Rhysand die für mich besonders interessant waren und sind. Ich mag ihre mehr oder weniger mysteriöse, nicht zu durchschauende und raubeinige Art. Auch ihren jeweiligen Umgang mit Feyre fand ich sehr unterhaltsam, vielleicht verstehen mich manche die das Buch schon gelesen haben.

Auch Feyres Schwestern sind für Überraschungen gut und Alis ist auch toll! Ich finde einfach dass Sarah J. Maas die Charaktere sehr gut gelungen sind!

Das Cover spricht mich persönlich nicht so an, da gefällt mir die Originalversion deutlich besser.

Abschließend kann ich das Buch eigentlich jedem Fantasy und Jugendbuch Liebhaber empfehlen. Bitte kämpft euch durch den langweiligen Teil durch, es wird definitiv VIEL besser!