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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 02.08.2024

Süße Sommer Kleinstadt Romanze

Sterne, die im Sommer tanzen
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Sterne, die im Sommer tanzen von Tarah DeWitt


3.75 Sterne

Genre: Romance

Smut: 2.5 Chillies

Tropes: Small Town Romance, Fake Dating, Slow Burn, Summer Romance, Dual POV , Farm, Großstadtmensch kommt ...

Sterne, die im Sommer tanzen von Tarah DeWitt


3.75 Sterne

Genre: Romance

Smut: 2.5 Chillies

Tropes: Small Town Romance, Fake Dating, Slow Burn, Summer Romance, Dual POV , Farm, Großstadtmensch kommt in die Kleinstadt

Habe ich gelacht? eher gekichert // Habe ich geweint? War emotional, aber nein


Als ich das Cover von "Sterne, die im Sommer tanzen" sah, war ich sofort verzaubert. Es verspricht auf den ersten Blick einen herrlichen Sommerroman und genau den habe ich bekommen.

Der Schreibstil hat mich sofort angesprochen, da er flüssig ist und wird mit einer Prise Humor versehen wurde. Schön war es, dass die Geschichte abwechselnd aus den Perspektiven der beiden Hauptcharaktere Sage und Fisher erzählt wurde. Zwar brauchte ich ein wenig Zeit, um richtig in die Handlung einzutauchen, doch einmal gefesselt, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Ein erfrischender Aspekt war, dass diesmal der Protagonist aus der Großstadt kommt und nicht, wie so oft, die Protagonistin, die sich dann in die Kleinstadt verirrt. Sowieso hat es mir Sage einfach angetan und will sie nur knuddeln.

Das Buch spricht auch ernstere Themen an, z.B. Burnout und Verlust, was an sich gut ist, aber die Umsetzung dessen fand ich nur okay. Da ging mehr. Das gleiche mit den Nebencharakteren, diese vertragen mehr Tiefe. Dennoch, trugen diese bereits jetzt viel zum Charme des Buches bei.

Das Fake-Dating-Element nimmt nur einen kleinen Teil der Handlung ein, was für mich perfekt war, da ich kein großer Fan dieses Tropes bin.

Es ist ein super Buch für einen entspannten Nachmittag um nicht zu viel nachzudenken und die Seele baumeln zu lassen. Für mich hatte es auch gewisse Virgin River Vibes, wer die Serie kennt. Nicht vom Inhalt, aber von der Atmosphäre. Der Roman ist eine Einladung, sich in eine kleine Stadt zu träumen, wo das Leben süßer und die Liebe magisch ist.

Danke an Tarah DeWitt und Verlagsgruppe Droemer Knaur für das Rezensionsexemplar.

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Veröffentlicht am 14.05.2024

Spannende Geschichte

Die Tribute von Panem X. Das Lied von Vogel und Schlange
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Die Tribute von Panem X. Das Lied von Vogel und Schlange von Suzanne Collins

”The ability to control things. Yes, that was what he’d loved best of all.”

Sterne: 4
Smut: nicht wirklich vorhanden

Genre: ...

Die Tribute von Panem X. Das Lied von Vogel und Schlange von Suzanne Collins

”The ability to control things. Yes, that was what he’d loved best of all.”

Sterne: 4
Smut: nicht wirklich vorhanden

Genre: Fantasy, Dystopia, YA
Habe ich gelacht? Habe ich geweint? Manchmal musste ich grinsen, manchmal vor Schock laut aufatmen. Tränen kamen zwar keine, aber es gab genug traurige Momente. Es ist definitiv kein “leichtes” Buch.

Ich hatte damals die Tribute von Panem Bücher sehr gemocht und war so glücklich zu hören, dass es noch ein weiteres geben wird. Wie immer hat mich der Schreibstil sofort in die Geschichte eintauchen lassen. Der Schreibstil hat mich wieder sofort in die Geschichte gezogen, wie bei den vorherigen Büchern. Es war echt spannend, einen Blick in die Vergangenheit des Panem-Universums zu werfen, und ehrlich gesagt, hätte ich gerne noch mehr davon gelesen. Lucy Grey hat mich als Figur wirklich fasziniert, obwohl das Ende für mich etwas überraschend kam. Snow als Hauptcharakter war richtig packend und glaubhaft, obwohl ich manchmal dachte, seine Ambiguität hätte noch stärker betont werden können. Für mich war leider die Erzählgeschwindigkeit manchmal zu langsam und an anderen Stellen zu schnell. Jedoch waren die letzten Seiten mit dem Direktor der perfekte Abschluss.

Die Vorgeschichte war eine atemberaubendes Erzählung voller Spannung, Dunkelheit und manchmal beängstigender Momente, das meisterhaft den moralischen Abstieg von Snow den Lesern vor Augen führt.

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Veröffentlicht am 14.05.2024

Komplexes Thema gut beschrieben.

Weibliche AD(H)S
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Sterne: 4 ☆☆☆☆

Normalerweise bin ich eher im fiktionalen Bereich anzutreffen, doch hin und wieder ist auch ein Sachbuch auf meiner Agenda. Das Buch von Astrid Neuy-Lobkowicz ist eine wegweisende Erkundung ...

Sterne: 4 ☆☆☆☆

Normalerweise bin ich eher im fiktionalen Bereich anzutreffen, doch hin und wieder ist auch ein Sachbuch auf meiner Agenda. Das Buch von Astrid Neuy-Lobkowicz ist eine wegweisende Erkundung des oft übersehenen Themas AD(H)S bei Frauen. Beim Lesen hatte ich immer wieder den Gedanken, dass ich endlich gesehen werde.

AD(H)S äußert sich bei Mädchen und Frauen anders, daher ist es wichtig, sich damit auseinanderzusetzen. Neuy-Lobkowicz bietet nicht nur einen tiefen Einblick in die Herausforderungen, mit denen Frauen mit AD(H)S konfrontiert sind, sondern auch praktische Strategien und Ratschläge, um ein erfolgreiches, selbstbewusstes und stabiles Leben zu führen.

Das Buch ist leicht zu verstehen und zu lesen. Es macht einen bewusst, an was wir arbeiten können und sollen und dass wir unsere Stärken herausfinden sollen. Durch ihre klare und verständliche Darstellung sowie ihre Empathie schafft die Autorin eine unterstützende Lektüre für Betroffene, Angehörige und Fachleute gleichermaßen.
Durch die einfache Sprache kann man es auch flüssig und problemlos lesen.

Natürlich muss ich aber auch Kritik äußern, so gut das Buch auch beschreibt, was und wie passiert so unhilfreich sind manche Tipps. Ein Beispiel fällt mir ein, dass man einfach seinen Perfektionismus ablegen soll oder das an Langeweile noch keiner zuschaden gekommen ist. Besonders für AD(H)S Menschen und ich spreche aus Erfahrung, sind solche Aussagen wirklich nicht hilfreich.

Alles in allem ist es für alle Menschen, neurodivergent oder nicht, eine gute einführende Lektüre und kann es nur weiter empfehlen.

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  • Handlung
Veröffentlicht am 07.03.2025

Mittelmäßiges Buch aber tolle Sprecherin

Hey guten Morgen, wie geht es dir?
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Bewertung des Buches: 3.5 Sterne.
Bewertung der Sprecherin: 4.5 Sterne

In unserem monatlichen Lesesalon des Buchclubs Sachsen haben wir dieses Mal Hey, guten Morgen, wie geht es dir? von Martina Hefter ...

Bewertung des Buches: 3.5 Sterne.
Bewertung der Sprecherin: 4.5 Sterne

In unserem monatlichen Lesesalon des Buchclubs Sachsen haben wir dieses Mal Hey, guten Morgen, wie geht es dir? von Martina Hefter gelesen. Das Buch hat mich zwiespältig zurückgelassen: es war nicht schlecht, aber auch nicht wirklich beeindruckend.
Die Geschichte dreht sich um Juno, eine Performance-Künstlerin aus Leipzig, die sich neben Arbeit und der Pflege ihres kranken Mannes Jupiter mit sogenannten „Love-Scammern“ im Internet unterhält. Diese Chats sind für sie eine Mischung aus Täuschung, Unterhaltung aber auch Selbstreflexion.

Das Buch wurde vorgelesen von Inka Löwendorf und ich muss sagen, hätte es jemand anders gemacht, hätte ich bestimmt meine Schwierigkeiten gehabt es zu beenden. Das hat so authentisch gewirkt und mich so mitgenommen, dass ich manchmal vergessen habe, dass es nur eine fiktive Erzählung ist. Das einzige Manko: die langen Pausen zwischen den Kapiteln.

Besonders gefallen hat mir das Cover des Buches. Auch der Schreibstil mit seinen kurzen, knappen Sätzen und der lockeren Sprache war angenehm zu lesen und hat mich schnell ins Geschehen gezogen. Juno als Protagonistin fand ich interessant, da sie eine vielschichtige Persönlichkeit hat, die sich nicht so leicht einordnen lässt. Das Thema Love-Scamming aus einer anderen Perspektive als die typische Täter-Opfer Dichotomie zu betrachten, war spannend. Ebenso haben mich die Mini-Einblicke in die finanziellen Aspekte von Kunst und dessen Förderungen fasziniert. Auch die Erwähnung von Leipzig und Chemnitz hat mir gefallen, da es schön ist, diese Städte in einem bekannteren literarischen Werk wiederzufinden.

Trotz dieser positiven Aspekte hat mir jedoch ein klarer roter Faden oder ein Spannungsbogen gefehlt. Die Handlung wirkte auf mich wenig überraschend und entwickelte sich nicht wirklich weiter. Eine eindeutige Botschaft konnte ich ebenfalls nicht wirklich erkennen. Im Buch wird ein Kunststück beschrieben, über das gesagt wird: „Es gab keine Handlung, nur eine Situation.“ Diese Beschreibung lässt sich auch auf das gesamte Buch übertragen. Es war ein netter Zeitvertreib, aber leider ohne nachhaltigen Wow-Effekt.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.03.2025

Ein Roman wie ein Kunstprojekt – interessant, aber ohne klare Botschaft

Hey guten Morgen, wie geht es dir?
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Bewertung: 3.5 Sterne.

In unserem monatlichen Lesesalon des Buchclubs Sachsen haben wir dieses Mal Hey, guten Morgen, wie geht es dir? von Martina Hefter gelesen. Das Buch hat mich zwiespältig zurückgelassen: ...

Bewertung: 3.5 Sterne.

In unserem monatlichen Lesesalon des Buchclubs Sachsen haben wir dieses Mal Hey, guten Morgen, wie geht es dir? von Martina Hefter gelesen. Das Buch hat mich zwiespältig zurückgelassen: es war nicht schlecht, aber auch nicht wirklich beeindruckend.
Die Geschichte dreht sich um Juno, eine Performance-Künstlerin aus Leipzig, die sich neben Arbeit und der Pflege ihres kranken Mannes Jupiter mit sogenannten „Love-Scammern“ im Internet unterhält. Diese Chats sind für sie eine Mischung aus Täuschung, Unterhaltung aber auch Selbstreflexion.

Besonders gefallen hat mir das Cover des Buches. Auch der Schreibstil mit seinen kurzen, knappen Sätzen und der lockeren Sprache war angenehm zu lesen und hat mich schnell ins Geschehen gezogen. Juno als Protagonistin fand ich interessant, da sie eine vielschichtige Persönlichkeit hat, die sich nicht so leicht einordnen lässt. Das Thema Love-Scamming aus einer anderen Perspektive als die typische Täter-Opfer Dichotomie zu betrachten, war spannend. Ebenso haben mich die Mini-Einblicke in die finanziellen Aspekte von Kunst und dessen Förderungen fasziniert. Auch die Erwähnung von Leipzig und Chemnitz hat mir gefallen, da es schön ist, diese Städte in einem bekannteren literarischen Werk wiederzufinden.

Trotz dieser positiven Aspekte hat mir jedoch ein klarer roter Faden oder ein Spannungsbogen gefehlt. Die Handlung wirkte auf mich wenig überraschend und entwickelte sich nicht wirklich weiter. Eine eindeutige Botschaft konnte ich ebenfalls nicht wirklich erkennen. Im Buch wird ein Kunststück beschrieben, über das gesagt wird: „Es gab keine Handlung, nur eine Situation.“ Diese Beschreibung lässt sich auch auf das gesamte Buch übertragen. Es war ein netter Zeitvertreib, aber leider ohne nachhaltigen Wow-Effekt.

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  • Charaktere