Profilbild von Rajet

Rajet

Lesejury Star
online

Rajet ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Rajet über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.08.2024

Mit Vollgas und Gewinn in den Untergang ohne Rücksicht auf die Erde und alles, was wir kennen!

Phytopia Plus
0

Der Schreibstil ist gut zu lesen, auch wenn man sich nicht so gut mit Pflanzen und deren Vermehrung auskennt.

Das Cover wirkt für heutig Zeit eher minimalistisch, ganz grauer Hintergrund mit einem orangen ...

Der Schreibstil ist gut zu lesen, auch wenn man sich nicht so gut mit Pflanzen und deren Vermehrung auskennt.

Das Cover wirkt für heutig Zeit eher minimalistisch, ganz grauer Hintergrund mit einem orangen Blatt (Monstera) dem Titel (groß) und Namen der Autorin (kleiner) – aber ich finde das reicht vollkommen aus.

Fazit:
Das Szenario im Roman spielt in den 2040ern, brütende Hitze, Artensterben, Dürreperioden und in der Folge immer mehr leere Regale in den Supermärkten. Wer glaubt das ist Utopie, einfach mal die Augen auf Machen und den Kopf aus dem Fenster strecken – die unmittelbaren Vorboten sind schon unser tägliches Brot und die Wetterphänomen schon Wirklichkeit. Gerade die Südlichen Länder in Mitteleuropa: Spanien, Portugal und Griechenland können ein Liedchen davon singen, hinzukommend verheerende Brände und in gemäßigteren Gegenden Starkregen und Überschwemmungen.

Der Roman spielt in Teilen von Hamburg, die Elbe beginnt immer mehr Gebiete zu unterspülen, die Böden versumpfen. Wie immer kann sich nur der vor diesen Klimakapriolen retten der über genügend Vermögen / Geld verfügt.

Und dann verspricht die Drosera AG eine Art der Bestattung, die alles in den Schatten stellt, was wir kennen: das menschliche Bewusstsein zu digitalisieren und in Pflanzenzellen zu speichern. Kostenpunkt 350.000,00 Euro pro Person. Als geistiges Erbe! Was wird gespeichert Gedanken? Mit Sicherheit nicht die Seele die uns ausmacht. Nur wieder eine neue Art viel Geld zu machen? Oder doch eine Möglichkeit für den Fortbestand der Menschheit zu sorgen, wie es von der Drosera AG beworben wird.

Aylin eine junge Frau (ohne Vermögen) arbeitet für diesen Hamburger Biotech-Konzern als Aushilfsgärtnerin. Sie ist für die Pflanzen mit dem gespeicherten Bewusstsein verantwortlich hinsichtlich Pflege und Wachstum, sie am Leben zu erhalten. Als sie Veränderungen bei den Pflanzen feststellt – sie bekommen Panaschierungen (die Blätter haben keine einheitliche Färbung, sondern mit Flecken, Strichen usw. in weiß) sucht sie nach Antworten. Gerne hätte sie für ihren Großvater einen Speicherplatz auf einer Pflanze. So stiehlt sie kurzerhand Ableger dieser Pflanzen und beginnt auf dem Schwarzmarkt Profit (durch Tauschgeschäfte) daraus zu schlagen, um ihrem Großvater dies zu ermöglichen. Auch fragt sie sich was geschieht, wenn das in eine Pflanze implantierte digitalisierte Bewusstsein wieder "zum Leben erweckt" wird? Und was denken die Pflanzen über all das?

Erklärung zu Panaschierung: Es gibt Pflanzen die haben dies, aber hier handelt sich um Pflanzen, die dies vorher nicht hatten – ein sichtbares Zeichen, das in ihnen ein Bewusstsein gespeichert wurde und so die Optik sich verändert?

Der Roman ist eine gesellschaftliche Reflexion einer nicht allzu weit entfernenten Zukunft. Wie immer wird nur an das Überleben vorrangig betuchter Menschen gedacht, die es sich leisten können. Die Schere zwischen Wohlstand und Armut klafft immer weiter auf. Wobei es wieder mal nur um Individuen (einzelne Menschen) geht und nicht um die Erde (global gedacht). Aber wie kann man (in Pflanzen) Überleben, wenn die Umwelt / die Erde stirbt. Wieder zu kurz und nicht nachhaltig gedacht. Noch dazu benötigen die Gewächshäuser mit den Pflanzen Ressourcen (Wasser und Technik), die für Nahrung besser angelegt wären. So würde die Umweltkrise mit Sicherheit nicht abgewendet werden und ein Ende für uns Menschen wäre abzusehen. Ein Szenario, was man nicht weiterdenken will – denn wie immer wollen sich einige wenige an der Notlage bereichern – aber Geld wird sie am Ende auch nicht vor dem Tod bewahren.

Aber auch das Thema Sterben wird thematisiert: was wird aus uns und was bleibt von uns nach dem Tod. Auch die Themen wie Diskriminierung von Armen, das skrupellose Vorgehen von Konzernen, KI und ihre Einsetzung im täglichen Leben, Migration und Demenz finden genauso Eingang in den Roman.
Gerade Aylin (Hauptprotagonistin) die sich so liebevoll und fürsorglich um ihren Großvater kümmert, Pflanzen liebt, den Umgang mit ihnen und das nicht nur an der Arbeit. Sie ist eine liebevoll gezeichnete Person, die in Einklang und mit Einfühlungsvermögen versucht ihren Alltag zu bewältigen.

Für mich ein echt nachdenklich machender Roman mit viel Gesellschafts- und Kapitalismuskritik („immer mehr“) die nicht nur die Gefahren solchen Denkens aufdeckt, sondern auch ihre Wirkungen auf alle auch auf nicht direkt Beteiligte. Mir gefallen auch die gelegentlichen Einschübe mit dem Denken der Pflanzen (als Chor) ein echtes fantastisches Element. Das Ende (nicht abgeschlossen), ich verrate jetzt nicht was, ist aber typisch für unsere Gesellschaft – aber vielleicht sind denkend Pflanzen fähig zu überleben. Denn eines müssen wir uns vor Augen führen: wir können nur in gewissen Parametern auf der Erde leben und wir verbrauchen zu viel zu schnell, die Erde kann sich ohne uns transformieren und anders entwickeln. Aber ohne Menschen, Pflanzen und Tiere wie wir es kennen.

Von mir 5 Sterne für diesen Roman, der uns an Themen heranführt, die in der Gesellschaft eher Tabu sind, aber viel Raum für Gesprächsstoff liefern und eine Diskussion über unsere Zukunft als Menschheit geben. Originell, ansprechend und kein bisschen Langweilig.

Er erhält verdient den Phantastik Preis der Stadt Wetzlar 2024.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.08.2024

Wieder ein Hammermörder in Frankfurt? Aber was hat es mit der schwarzen Dame auf sich!

Schwarze Dame
0

Der Schreibstil ist gut und flüssig lesbar, es bleibt spannend von Anfang bis zum Ende.

Das Cover wirkt in schwarz und pink auffallend (okay Pink und Krimi!), man sieht im oberen Teil eine S-Bahn / Eisenbahn ...

Der Schreibstil ist gut und flüssig lesbar, es bleibt spannend von Anfang bis zum Ende.

Das Cover wirkt in schwarz und pink auffallend (okay Pink und Krimi!), man sieht im oberen Teil eine S-Bahn / Eisenbahn Unterführung, die sich Richtung Stadt öffnet. Der untere Teil wird vom typischen Schriftzug der Reihe gebildet.

Fazit:
Nachdem ich schon in die Parallelreihe mit Sabine Kaufmann eingestiegen bin und schon einige Bände gelesen habe ging es jetzt an den ersten Julia Durant Krimi (Fall 24). Wer mich kennt weiß Krimi lesen ist bei mir eher die Ausnahme – aber hier kenne ich halt viel Schauplätze und Handlungsorte – wie zuhause! lach

In Frankfurt scheint sich ein Serienmörder festgesetzt zu haben, ein Obdachloser wurde mit einem Hammer erschlagen. Gibt es einen Nachahmer des berüchtigten Frankfurter Serienmörder?
Für die Kommissarin Julia Durant und ihr Team beginnt eine äußerst zähe Ermittlung. Es sind kaum Zeugen oder verwertbares Spurenmaterial vorhanden zu sein. Als kurz darauf eine Frau ermordet wird, scheinen die Fälle nicht zusammenzuhängen, denn der Modus Operandi ist ein völlig anderer. Erst ein weiterer Hammer-Mord bringt Julia Durant ins Grübeln.
Dann wird ihr ein alter Stadtplan zugespielt, auf dem Frankfurt in acht mal acht Felder unterteilt ist – wie ein Schachbrett! Jeder Tatort passt zu einem Spielfeld. Und das Feld der schwarzen Dame ist das Polizeipräsidium …

Julia Durant scheint eine kompromisslose, mutige und ernsthafte Kommissarin zu sein, sie ermittelt bis keine Fragen mehr offenbleiben, auch wenn ihr Leben in Gefahr scheint, ist sie die schwarze Dame im Spiel? Und auch privat scheint es eingreifende Änderungen zu geben, wird sie jetzt Oma und wie kommt sie mit der Rolle zurecht?

1996 schrieb Andreas Franz seinen ersten Krimi mit der toughen Kommissarin Julia Durant. Seit dem Tod des Bestseller-Autors 2011 führt Daniel Holbe die erfolgreiche deutsche Krimi-Serie fort.

Für mich war es ein interessanter und gelungener Roman, obwohl ich mit meinem Verdacht schon ziemlich in der Mitte des Romans richtig lag. Der Stadtplan als Schachbrett und die mehr oder weniger versteckten Hinweise machte den Plot zu einem gelungenen Katz-und-Maus-Spiel zwischen dem Mörder und Julia Durant. Aber keine Angst man muss nicht Schach können, um diesem folgen zu können.

Ich bin gespannt auf den nächsten Julia Durant Fall und werde wohl Fan beider Serien bleiben, von mir 5 Sterne für den 24.Fall.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.08.2024

Erdbeben in Bayern und sture Einwohner – was mag an den alten Mythen echt sein!

Feuer - Steine - Ungeheuer
0

Der Schreibstil ist gut zu lesen, flüssig und die Spannung kommt nicht zu kurz. Mir haben es bestimmte Protagonisten angetan, sag nur mit Flügel.

Das Cover wirkt im Großen ganzen dunkel, im Vordergrund ...

Der Schreibstil ist gut zu lesen, flüssig und die Spannung kommt nicht zu kurz. Mir haben es bestimmte Protagonisten angetan, sag nur mit Flügel.

Das Cover wirkt im Großen ganzen dunkel, im Vordergrund ist eine Frau mit blondem Haar und dem Rücken zum Betrachter zu sehen im Hintergrund sieht man einen Teil einer Hölle und etwas wie ein Glühwürmchen (wird im Roman klar was es ist). Schön ist der Schriftzug oben (Edition Moonflower), aber auch sonst passt alles gut und harmonisch zusammen.

Fazit:
Die Edition Moonflower ist eine Mystery-Novellenreihe aus dem Hause Shadodex - Verlag der Schatten. Erscheinungsturnus: Vierteljährlich. Alle Novellen sind in sich abgeschlossen.

„… Denn einst wird sie wieder hervorbrechen aus den hohlen Kegeln unter den Gipfeln von Osser und Arber. Und sie wird nicht mehr allein sein.“

Als im Bayrischen Wald leichte Erschütterungen die Gegend für Wanderer und Ausflügler unsicher machen, ahnt niemand wer oder was dafür verantwortlich ist. Doch gerade das reizt Rebecca Goldmann, sie verbringt kurzerhand ihren Urlaub genau in dieser Gegend, um dem Phänomen (seismischen Unregelmäßigkeiten) auf den Grund zu gehen. Sie trifft auf Einheimische die eigentlich nicht wollen das jemand dem Geheimnis in irgendeiner Form nachspürt. Ein altes Buch, was ihr in die Hände fällt, gibt den alten Mythen einen Sinn. Sie begibt sich auf eine abenteuerliche Reise und findet erstaunliches ….

Gelungene Novelle und ein wohl nicht seitenstarker, aber spannender Lesegenuss, genau wie ich ihn mir gewünscht habe und erwartet da ich schon mehr von der Autorin gelesen habe. Für Zwischendurch, mit Gruselfaktor und Gänsehaut Garantie – sowie dem Aufdecken eines alten Mythos von mir 5 Sterne dafür.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.08.2024

Eine jahrhundertalte Lüge, eine verbotene Liebe und der Kampf um die Macht!

Die Wortweberin - Geheimnisse und Glut
0

Der Schreibstil ist wie man ihn von der Autorin kennt, voller Freundschaft und Abenteuer in einer fantastischen Welt.

Über das Cover muss man wohl nicht mehr viel sagen oder, es ist die absolut passende ...

Der Schreibstil ist wie man ihn von der Autorin kennt, voller Freundschaft und Abenteuer in einer fantastischen Welt.

Über das Cover muss man wohl nicht mehr viel sagen oder, es ist die absolut passende Ergänzung zum Roman und seiner Handlung. Es zeigt Chiara in einem roten Kleid inmitten von blühenden Bäumen und einem Drachen. Im inneren gibt es eine wunderschön gestaltete Karte der Welt, in der die Wortweberin wandelt. Und die auf eine bestimmte Menge begrenzte Ausgabe ist auch mit einem passenden Buchschnitt gestaltet, in dem es ein wiedersehen mit dem Drachen vom Cover gibt.

Fazit:
Die Autorin konnte uns in ihren bisherigen Reihen (Edingaard und Eowyn) in bezaubernde und fantastische Welten eintauchen und so ist der Auftaktband einer neuen Leinwand, die sie mit einer Geschichte füllt. In der neuen Trilogie solltest du Band 1 gelesen haben, da die Geschehnisse aufeinander aufbauen.
Chiara kommt nach einer langen gefühlten Reise in Laran an, doch ihr Lage wird damit nicht besser, dass sie König Lexor fortwährend unter Druck setzt, um Informationen zu erhalten. Auch Cadrim begegnet ihr mit Ablehnung (warum?), obwohl weiter eine gegenseitige Anziehung besteht, die keiner von beiden leugnen kann.

Währenddessen scheint ein Krieg zwischen den Ländern Arnawal und Laran unausweichlich. Chiara ist gefangen in ihrer Rolle als Kronprinzessin, muss sie sich zwischen ihrer Liebe zu Cadrim und der Loyalität ihrem Heimatland gegenüber entscheiden? Gibt es keine andere Lösung? Und auch in ihrer Heimat scheint nicht alles so zu sein, wie es nach außen hinwirkt – gibt es ein dunkles Geheimnis?

Wir begleiten Chiara auf ihrem gefahrvollen Weg in eine unbekannte Zukunft, den ihre wahre Identität könnte jederzeit aufgedeckt werden. Sie lernt nicht immer nur im Hintergrund zu bleiben, Selbstvertrauen und Selbstliebe zu entwickeln, erlebt Freundschaft und Freude, aber auch Leid und Trauer. Sie muss sich zwischen Abenteuer, Mut und Pflichtgefühl entscheiden.

Das Setting Laran ist wieder mehr mittelalterlich gehalten, wie alle anderen Reihen der Autorin auch, was aber sehr passt und Lese Spaß in einer für uns fremden Welt garantiert.

Wie immer verbindet die Autoren in ihrem Roman eine spannende, fantastische und abwechslungsreiche Handlung mit allem, was so dazu gehört im Leben. Durch manche überraschende Wendung, alte Geheimnisse und verdorbene Magie ist dieser Band als Fortsetzungsband ein „must have“ für Fantasy und Romantasy Fans (dieser Teil nimmt keine zu gewaltige Rolle ein) und fügt sich gut ein.

Für mich ein weiterer gelungener Roman der Autorin, optisch sehr ansprechend (Cover, Buchschnitt und Weltkarten Gestaltung). Bei mir konnte der Roman nur Punkten und man ist auf Band 3 mit dem Titel „Die Wortweberin: Frost und Flammen“ (erscheint am 26.November 2024 – wurde von mir in meiner Lieblingsbuchhandlung sofort vorbestellt) gespannt Von mir 5 Sterne und ein klare Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.08.2024

Ein überraschendes Jobangebot in einer Buchhandlung und eine Reise in eine fremde Welt!

Anicor - Jenseits der Nebelbrücken
0

Der Schreibstil ist flüssig, spannend und man kann sich gut in das Setting anhand der Umschreibung versetzen.

Das Cover ist wunderschön in Farb- und übriger Gestaltung, in der Mitte scheint ein Portal ...

Der Schreibstil ist flüssig, spannend und man kann sich gut in das Setting anhand der Umschreibung versetzen.

Das Cover ist wunderschön in Farb- und übriger Gestaltung, in der Mitte scheint ein Portal in eine andere Welt (Anicor) zu sein, Bücher bewegen sich dort hinein (oder raus, kann man nicht so genau sagen). Das Taschenbuch verfügt über einen Buchschnitt, in dem die Taschenuhr von Kylim zu sehen ist.

Fazit:
Im Roman treffen wir auf die junge Liv, sie braucht händeringend einen Job. Auch wenn ihr gesundheitlicher Zustand es kaum zu lässt, denn jeder Tag könnte ihr letzter sein. Nach einer erneuten Absage stolpert sie über ein Stellenangebot nur zwei Straßen entfernt von ihrer Wohnung in einer Buchhandlung. Der Besitzer Keylem weckt sofort ihr Interesse, auch die etwas skurrilen Gestalten die dort als Kunden verkehren – Liv schließt sie umgehend in ihr Herz.

Gerade als Liv das Gefühl hat, es würde endlich einmal gut im Leben laufen, holt ihre Krankheit sie ein. Doch statt dem Ende eröffnet sich Liv eine unglaubliche Welt der Fabelwesen – und Keylam ist ein Teil davon. Bald schon muss Liv erkennen, dass diese so faszinierende Welt ebenso im Verfall begriffen ist wie Liv auch. Mit Keylams Hilfe macht sie sich auf die Suche nach Heilung und stolpert in einen jahrhundertealten Kampf, der nicht nur ihr Leben bedroht.

Liv kann man nur lieben, obwohl ihr die Krankheit so viel nimmt und eine Heilung ausgeschlossen ist, will sie für sich selbst aufkommen. Da kommt ihr die Arbeit in der Buchhandlung gerade recht und Keylim gefällt ihr auch wenn sie vielleicht nicht mehr Zeit hat. Allerdings wird ihre Welt auf den Kopf gestellt und Geheimnisse kommen zu Tage um ihre Familie und auch Freunde.

Keylem der attraktive Buchhandlungsbetreiber, Markenzeichen: immer wie aus dem Ei gepellt mit Taschenuhr und einem geheimnisvollen Doppelleben als Brückenbauer, wohin und warum erfahrt ihr im Roman.

Aber auch die anderen Protagonisten bis auf Vanir sind sympathisch und zum Teil überraschend „anders“. Ob das ihre beste Freundin seit Kindertagen ist oder die sehr interessanten Buchhandlung Besucher die diese zum Beispiel als Buch Club aufsuchen.

Das Setting ist erstmal die Buchhandlung hier und heute dann natürlich Anicor, eine liebevolle und detailreiche Fantasywelt die uns in den Bann zieht und gefällt.

Ohne zu viel zu verraten es wird magisch und spannend, überraschende Wendungen und alte Geheimnisse runden die Handlung ab und wer kann als Bücherwurm einer Buchhandlung widerstehen noch dazu mit so einem charmanten Besitzer. Mir hat der Roman gut gefallen und ich vergebe 5 Sterne dafür.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere