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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.08.2018

Stark angefangen....

Das Opfer
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... aber leider auch stark nachgelassen.
Eigentlich mag ich die Bücher von John Katzenbach - das war jetzt allerdings das 2. in Folge, das mich etwas enttäuscht hat.
Die erste Hälfte hat sich sehr gut ...

... aber leider auch stark nachgelassen.
Eigentlich mag ich die Bücher von John Katzenbach - das war jetzt allerdings das 2. in Folge, das mich etwas enttäuscht hat.
Die erste Hälfte hat sich sehr gut gelesen; war spannend und auch erschreckend. Wendepunkt war dann, als das weitere Vorgehen gegen den Stalker zum Thema wurde. Ab da wurde es dann zäh, unlogisch und langatmig. Das Ende kam allerdings dann "hopplahopp"; ein Ende mit dem ich übrigens auch nicht einverstanden war....
Katzenbach hat es in den gut 650 Seiten leider nicht geschafft, die Charaktere näher "vorzustellen". Das blieb alles etwas farblos und oberflächlich.
Deswegen und wegen dem Ende nur 3 Sterne.
Ich würde das Buch nicht nochmal lesen und nur bedingt weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 08.06.2018

Solider Krimi mit leichten Schwächen

Ein dunkler Fleck
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Ich habe dieses Buch als Mängelexemplar gekauft und gelesen, ohne zu wissen, dass es bereits das 6. Buch in der Reihe um die Ermittlerin Vera Stanhope ist. Das war allerdings kein Problem: Man kann es ...

Ich habe dieses Buch als Mängelexemplar gekauft und gelesen, ohne zu wissen, dass es bereits das 6. Buch in der Reihe um die Ermittlerin Vera Stanhope ist. Das war allerdings kein Problem: Man kann es gut lesen, auch ohne irgendwelche Vorgeschichten wissen zu müssen.
Laut Klappentext ist Vera "eine Komissarin, die man einfach mögen muss" (Kommentar der "Freundin")
Nun: Ich finde Vera sehr launisch, unberechenbar und wechselhaft, außerdem weiß sie wohl nicht, was sie eigentlich will und hat keinerlei Ahnung von Personalführung. Mir war sie unsympathisch - ich mochte sie nicht. Joe und die anderen Ermittler waren mir wesentlich sympathischer.
Ansonsten umfaßt der Klappentext im Wesentlichen ganz gut den Inhalt des Buches.
Das Buch ist im Allgemeinen sehr flüssig und spannend geschrieben. Sehr viele mögliche Täter - es könnte jeder oder keiner gewesen sein. Wobei letztendlich die Person, die die Morde begangen hat, für mich schon bald festgestanden hat. Zwischendurch (etwa zwischen den Seiten 300 und 400) gab es einige Längen. Hier hat sich die Autorin mehr mit den Körpermaßen der einzelnen Charaktere (man bekommt den Eindruck, dass so ziemlich jeder Engländer "fett" bzw "unförmig" ist) oder mit anderen Belanglosigkeiten beschäftigt. Auf den letzten 40 Seiten aber wurde dann aber noch einmal richtig Gas gegeben.
Die deutsche Übersetzung ist leider nicht wirklich gelungen. Sehr viele grammatikalische Fehler - manche Sätze musste ich mehrmals lesen, um den Sinn zu verstehen.
Bis jetzt weiß ich nicht, ob es sich bei dem Priester um "Pater" oder "Peter" Gruskim handelt. Entweder wusste Ann Cleeve selbst das auch nicht, oder auch hier ist bei der Übersetzung geschlampt worden. Zumindest wechseln sich beide Bezeichnungen regelmäßig, teilweise innerhalb einer Seite, mehrmals ab.
Das Buch hat Schwächen, war aber dennoch gut zu lesen. Ich würde, sollte mir nochmals ein Buch aus dieser Reihe "zwischen die Finger kommen", auch dieses lesen.

Veröffentlicht am 22.01.2026

Was für ein Durcheinander!

Das Sanatorium
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Ich möchte jetzt nicht allzu viel dazu erklären - sonst müsste ich spoilern...
Erin, aufgrund diverser Ereignisse vom Polizeidienst beurlaubt, reist mit ihrem Partner Will in die Schweiz zur Verlobung ...

Ich möchte jetzt nicht allzu viel dazu erklären - sonst müsste ich spoilern...
Erin, aufgrund diverser Ereignisse vom Polizeidienst beurlaubt, reist mit ihrem Partner Will in die Schweiz zur Verlobung ihres Bruders. Die Feier soll in einem Hotel, ehemals Sanatorium, in den Bergen stattfinden. Neben Will bringt sie noch allen möglichen seelischen Ballast mit. Um es kurz zu machen: irgendwann hat mich Elin insgesamt nur noch genervt in ihrem Handeln, Denken und Verhalten. Die Frau soll Polizistin gewesen sein???
Plötzlich verschwindet die Verlobte des Bruders, mehrere Morde passieren und die Leiche eines lange Vermissten wird gefunden. Aufgrund widriger Wetterverhältnisse ist das Hotel von der Außenwelt abgeschnitten - und Elin beginnt mehr oder weniger eigenmächtig zu ermitteln.
Diese Story hätte so viel Potential. Leider hat die Autorin es jedoch nicht geschafft, mich zu fesseln. Die Charaktere bleiben flach und unsympathisch, die Erzählung strotzt vor Fehlern in der Logik, die Auflösung (wenn sie nicht so tragisch wäre) ist lachhaft und der Schreibstil langweilig.
Das Cover gefällt mir gut - auch wenn das Hotel/Sanatorium darauf total anders aussieht als es ausführlichst und wiederholt beschrieben wird.
Es gibt wohl noch Nachfolgebände um Elin. Ich denke, das werde ich mir nicht antun.

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Veröffentlicht am 03.06.2025

Frechheit siegt nicht immer!

Die verborgene Tochter
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Als ich den Klappentext gelesen habe, musste ich tatsächlich noch mal auf den Namen der Autorin sehen: Tatsächlich stand da ein anderer Name als Lucinda Riley...
Wer so dreist ein Erfolgskonzept klaut, ...

Als ich den Klappentext gelesen habe, musste ich tatsächlich noch mal auf den Namen der Autorin sehen: Tatsächlich stand da ein anderer Name als Lucinda Riley...
Wer so dreist ein Erfolgskonzept klaut, muss sich natürlich auch dem Vergleich stellen. Und da verliert Soraya Lane haushoch! Während LR es immer wieder geschafft hat, mich mit ihren Erzählungen der sieben Schwestern in ihren Bann zu ziehen, bleibt SL doch sehr farblos und hat mich auch kaum berührt.
Die Story an sich wäre okay; der Schreibstil selbst hat mich jedoch nicht abgeholt.
Bleibt bei Lucinda Riley!

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Veröffentlicht am 16.08.2024

Irgendwie ganz nett - aber irgendwie auch ziemlichlich banal

Oleanderregen
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Valentina ist einer der Menschen, bei denen man sich wundert, wie sie abends wieder nach Hause finden....
Kurz zur Handlung: Valentina nimmt ihren "Freund" Eric (Herr Doktor, der sich schon nach 2 Seiten ...

Valentina ist einer der Menschen, bei denen man sich wundert, wie sie abends wieder nach Hause finden....
Kurz zur Handlung: Valentina nimmt ihren "Freund" Eric (Herr Doktor, der sich schon nach 2 Seiten als ziemlicher A. herausstellt) mit nach Hause, um ihn ihrem aus Sizilien stammenden Vater als Verlobten vorzustellen. Es kommt anders als gedacht: urplötzlich stirbt ihr Vater.
Das auf dem Klappentext angekündigte große Familiengeheimnis ist ihr recht bald bekannt - bis sie jedoch herausfindet, wie sich alles ergeben hat, dauert es.
Valentina fliegt nun nach Palermo um den Vater dort zu beerdigen und wieder mit der sehr sehr großen Familie zusammen zu kommen. Sie hofft dort durch Irma, auch einer Verwandten, an weitere Infos zum großen Geheimnis zu gelangen. Aber Irma liegt urplötzlich im Koma.Aber Es gibt ja noch Angelina - noch eine Verwandte.....
Eigentlich eine schöne und spannende Geschichte- für mich aber stellenweise zu schnell, unrealistisch und unlogisch "abgearbeitet" Über manche Handlungen von Valentina konnte ich nur den Kopf schütteln.
Ein schöner Handlungsort, viel italienisches Essen und ein hübsches Cover reichen leider nun mal nicht für eine gute, runde Erzählung.

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