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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.08.2023

Schön locker und unterhaltsam - aber leider nicht wirklich Fake-Love?

The Perfect Fit
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Kara Atkin konnte mich mit ihrem lockeren und unterhaltsamen Schreibstil sehr schnell catchen. Schon nach wenigen Zeilen war ich in der Story versunken. Und das versprochene Trope Fake-Love war ein weiterer ...

Kara Atkin konnte mich mit ihrem lockeren und unterhaltsamen Schreibstil sehr schnell catchen. Schon nach wenigen Zeilen war ich in der Story versunken. Und das versprochene Trope Fake-Love war ein weiterer Faktor der mich gespannt weiterlesen lies - ich mochte die Grundidee einfach sehr gern!
Leider musste ich dann aber feststellen, dass die Fake Beziehung eigentlich alles andere als Fake war? Hier war ich dann schon etwas enttäuscht, da ich ja doch eigentlich genau wegen dem Trope Lust auf das Buch bekommen hatte. Es gab allerdings eine Szene in der das Trope dennoch ganz gut umgesetzt wurde - und dann auch noch auf eine sehr unterhaltsame Weise. Ich denke rückblickend betrachtet ist das eine meiner Lieblingsszenen :)

Was die Charaktere angeht konnte ich sehr schnell mit Ellie und Caleb mitfiebern. Zwei sehr coole Protagonisten. Aber auch die Nebencharaktere Mia und Roan haben mir gut gefallen, ich freue mich schon auf die Story der zwei im nächsten Band!
Ich fand es ein bisschen schade dass das Team Rund um die Künstler zwischendurch ein bisschen in Vergessenheit geriet, ich hätte mir gewünscht dass sie noch präsenter vorkommen.

Meine absolute Lieblingsszene war gleich zu Beginn des Buches, als Ellie sich an ihren Stylistenjob macht und Roan einkleidet. Die Szene war total gut geschrieben, ich konnte mir die Kleidungsstücke und das Outfit total gut vorstellen. Vor allem aber hat man ihre Begeisterung für Mode spüren können und wie sehr sie dafür brennt. Gerne hätte ich noch mehr solcher Szenen gelesen, denn als Stylistin auf Fashion Week ist das ja eigentlich auch das was man von Ellies Story erwartet.

Ich bin also leider etwas zwiegespalten in meiner Bewertung, weil das Buch total tolle Seiten hatte und so schön locker unterhaltsam war - aber andererseits leider das beworbene Trope so gar nicht erfüllt wurde.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 15.11.2025

Guter Start, schwaches Ende

Spookily Yours
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Tja was soll ich sagen. Das Buch hat eigentlich echt gut begonnen, die Story wirkte richtig cozy gespickt mit lauter Herbstvibes, also genau was man bei dem Titel und Cover erwartet. Ich fand die Idee ...

Tja was soll ich sagen. Das Buch hat eigentlich echt gut begonnen, die Story wirkte richtig cozy gespickt mit lauter Herbstvibes, also genau was man bei dem Titel und Cover erwartet. Ich fand die Idee dass der Love interest zunächst im Körper einer Katze gefangen ist und von der Protagonistin (die eine Hexe ist) befreit werden muss richtig gut. Zumal Damien als (Dämonen-)Katze wirklich unterhaltsam war. Entsprechend habe ich mich von der ersten Hälfte des Buchs gut unterhalten gefühlt. Auch die beginnende Anziehung und die sich damit anbahnende Lovestory passte gut zum Bild des Cozy Herbstreads. Klar, die Handlung hatte nicht wer weiß für einen Tiefgang oder einen riesigen Spannungsbogen, aber das erwartet man bei einem 250-Seiten Buch ja auch gar nicht. Eigentlich war ich recht happy mit dieser netten Story für zwischendurch. Ab der Hälfte kippte es dann aber leider völlig, da das Buch plötzlich fast nur noch aus Spice bestand. Die zuvor schon recht knappe Handlung war ab dem Zeitpunkt dann quasi nonexistent. Ganz ehrlich, eine Spice Szene hätte völlig gereicht, danach hätte man gern wieder zu der vorherigen Art der Story zurückkehren können. Ich fand es echt super schade dass das Buch sich auf diese Weise entwickelt hat. Die letzten paar Seiten sind dann auch richtig wild, wenn man bedenkt in welch kurzem Zeitraum das Buch doch eigentlich spielt.
Wer Spice mag und keinen Wert auf Handlung legt ist hier richtig, wer hingegen ein cozy Herbstbuch sucht, sollte lieber zu etwas anderem greifen.

Veröffentlicht am 27.10.2024

Cute und weihnachtlich, aber zu viel Spice

The Christmas Fix
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Da ich überall immer wieder die Bücher von Lucy Score sehe und sie ja scheinbar bei der breiten Masse auch gut ankommen, wollte ich dem ganzen nochmal eine Chance geben. Denn Forever Never war ja leider ...

Da ich überall immer wieder die Bücher von Lucy Score sehe und sie ja scheinbar bei der breiten Masse auch gut ankommen, wollte ich dem ganzen nochmal eine Chance geben. Denn Forever Never war ja leider so gar nicht meins.
Zu Beginn des Buchs war ich auch eigentlich positiv überrascht von dem Buch. Es liest sich wie eine cute Smalltown Romance mit einem Schuss Weihnachtsstimmung. Also eigentlich perfekt für die kommende Zeit oder? Auch das Projekt dem sich Catalina King widmet - die Rettung der Kleinstadt Merry - fand ich ziemlich interessant. Das in der Kombi mit dem eher grumpy Bürgermeister Noah Yates fand ich schon irgendwie fesselnd, interessante Wortgefechte die die beiden sich da liefern.
Eine ziemliche Bereicherung für die Geschichte war außerdem die 12-jährige Tochter von Noah. Ich finde sie hat nochmal ganz andere Seiten aus Noah und Catalina herausgekitzelt und hat witzige kleine Twists in die Geschichte gebracht. Ein sehr gelungener Nebencharakter. Dass diese auch noch Interesse am Showbiz von Catalina zeigt, sorgt dafür dass wir noch ein paar mehr Einblicke in ihren beruflichen Alltag erhalten. Auch das fand ich sehr interessant und habe es gern gelesen.
Leider kam dann etwa ab der Mitte des Buchs der Turn. Die Handlung geriet immer mehr in Vergessenheit und es reihte sich eine Spice Szene an die nächste. Weniger ist da echt mehr, eine gut geschriebene Spice Szene würde völlig reichen. Ich fand es so schade wie sehr der Fokus dabei von der eigentlichen Handlung (die ich sehr cozy fand und echt mochte!) abgerückt ist. Gegen Ende hat man zwar wieder zu der Ursprungshandlung zurückgefunden und ein rundes Ende bekommen, aber ich finde das einfach schade für Catalina & Noah. Da war definitiv mehr drin und das Buch hatte auf jeden Fall Potenzial mehr zu sein. Aber durch die gewaltige Menge Spice, die einen irgendwann auch einfach langweilt, war es dann für mich leider doch nur ein "Zwischendurch"-Buch. Schade!

Veröffentlicht am 22.09.2024

Hat mich nicht überzeugt

Empire of Sins and Souls 1 - Das verratene Herz
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Ich kenne bereits Schattenthron von Beril Kehribar, welches mich damals schon eher zwiegespalten hinterlassen hat. Aber dieses Buch klang ziemlich cool & hat ja eine recht ansprechende Aufmachung, weswegen ...

Ich kenne bereits Schattenthron von Beril Kehribar, welches mich damals schon eher zwiegespalten hinterlassen hat. Aber dieses Buch klang ziemlich cool & hat ja eine recht ansprechende Aufmachung, weswegen ich es nochmal mit einem Buch der Autorin probieren wollte.
Auch die Playlist des Buchs fand ich echt mega. Bad Omens, Bullet for My Valentine, Billie Eilish, Slipknot und Metallica? Das sorgt auf jeden Fall für eine gute Stimmung und Atmosphäre beim Lesen. Finde die Songs auch echt gut gewählt, da das Buch ja immer wieder als sehr düster beworben wurde.

Leider muss ich zugeben dass ich das Buch schon beinahe bei einer der ersten Szenen abgebrochen hätte. Ich fand die Szene ziemlich furchtbar zu lesen. Hier sollte man also definitiv einen Blick auf die Content Note werfen. Danach wurde es dann aber schnell besser und die "Flucht" der Protagonistin recht spannend. Die Art und Weise wie Zoé in die Hölle gerät war also schon interessant zu lesen, vor allem weil man sie als Person auch ein wenig kennenlernt und erfährt was sie dazu antreibt so zu leben wie sie es tut.
Die Idee mit der Hölle an sich fand ich eigentlich ziemlich cool. Aber irgendwie passte die Umsetzung für mich nicht so ganz. Die Mission drei Relikte zu stehlen hat immer wieder spannende Punkte, aber gleichzeitig gab es irgendwie häufiger Punkte wo der Plot ruhig ein paar mehr Infos hätte liefern können oder mehr Tiefgang schön gewesen wäre.
Ich glaube mein Hauptproblem war dass der Romantasy-Anteil für mich nicht wirklich funktioniert hat. Ich konnte nicht wirklich nachvollziehen warum Zoé sich derart von Alexei angezogen fühlt, wo er doch alles andere als ehrlich mit ihr ist. Entsprechend konnte ich mit den beiden nicht wirklich mitfiebern und das ist eigentlich der Part an Romantasy der mir so viel Spaß macht und so fesselnd ist.
Generell erschien mir Zoé eher naiv und leichtgläubig, da sie den Personen in der Hölle meiner Meinung nach viel zu schnell glaubt. Aber gut, letzten Endes soll ja bei dem Handel auch etwas für sie rausspringen... aber ob sich das wirklich erfüllt?

Interessant und gelungen fand ich den Umgang mit dem Thema Schuld und dem Mord von Zoé. Das Thema wird echt oft aufgegriffen und man merkt dass sie als Person sich wirklich mit dem Thema auseinandersetzt und wie sehr es sie quält. Den Part fand ich ziemlich gut geschrieben.

Ich fand auch dass das Buch erst so richtig Fahrt aufnahm, als es schon endete. Die letzte Szene war so spannend, deutlich spannender als die Geschehnisse zuvor. Also vielleicht steckt da ja doch noch ordentlich Potenzial drin dass sich erst in den nächsten Bänden so richtig entfaltet? Ich hoffe es sehr!

Veröffentlicht am 18.08.2024

Leider enttäuschend

When The Moon Hatched
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Ich bin ein großer Fan von Drachen, also war dieses Buch quasi ein Must-Read für mich. Und wie schön ist das Buch bitte? Da hat der Verlag sich richtig viel Mühe mit der Aufmachung gemacht! Schade nur ...

Ich bin ein großer Fan von Drachen, also war dieses Buch quasi ein Must-Read für mich. Und wie schön ist das Buch bitte? Da hat der Verlag sich richtig viel Mühe mit der Aufmachung gemacht! Schade nur dass der Inhalt so ein großer Kontrast dazu ist.

Es ging zunächst eigentlich recht vielversprechend los, ich fand Raeve ziemlich cool als total toughe Assassinin, die ihre Aufträge in einer kleinen Stadt erledigt. Es gab auch direkt ein paar spannende Szenen zu lesen und das Worldbuilding wirkte auch überzeugend. Leider begannen dann aber die Schwächen.
Mein Hauptproblem mit dem gesamten Buch waren eigentlich die viel zu vielen offenen Fragen, die größtenteils bis zum Ende des Buchs auch nicht beantwortet wurden. Sie haben leider dafür gesorgt dass mich das Buch überhaupt nicht gefesselt hat, stattdessen wurde ich irgendwann sogar leicht frustriert und hatte nicht mehr wirklich Freude am weiterlesen. Dies liegt auch daran dass die Story das Setting vom Anfang verlässt und man dann hunderte Seiten lang wirklich nur das Hin- und Herspiel zweier Charaktere liest. Man hätte wirklich einige Szenen kürzen oder streichen können, damit das Buch weniger zäh ist. Irgendwie war dann auch die Handlung der ersten 200 Seiten völlig hinfällig, da man eh nie wieder von diesen Charakteren gehört hat.
Ich hätte so so gern mehr über das Worldbuilding erfahren, da die Autorin sich da wirklich einige coole Dinge hat einfallen lassen! Aber leider blieb auch hier seeeehr viel offen.
Und wo waren eigentlich die versprochenen Drachen? Klar, sie kamen vor. Aber ich dachte echt sie würden eine vieel viel größere Rolle spielen. Vielleicht ja dann im Folgeband?

Fakt ist, dass ich das Buch leider überhaupt nicht weiterempfehlen kann und es gegen Ende selbst gern abgebrochen hätte. Stattdessen habe ich mich zum Ende durchgebissen und wurde mit 10.000 Fragen zurückgelassen.

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