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Veröffentlicht am 27.10.2024

Cute und weihnachtlich, aber zu viel Spice

The Christmas Fix
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Da ich überall immer wieder die Bücher von Lucy Score sehe und sie ja scheinbar bei der breiten Masse auch gut ankommen, wollte ich dem ganzen nochmal eine Chance geben. Denn Forever Never war ja leider ...

Da ich überall immer wieder die Bücher von Lucy Score sehe und sie ja scheinbar bei der breiten Masse auch gut ankommen, wollte ich dem ganzen nochmal eine Chance geben. Denn Forever Never war ja leider so gar nicht meins.
Zu Beginn des Buchs war ich auch eigentlich positiv überrascht von dem Buch. Es liest sich wie eine cute Smalltown Romance mit einem Schuss Weihnachtsstimmung. Also eigentlich perfekt für die kommende Zeit oder? Auch das Projekt dem sich Catalina King widmet - die Rettung der Kleinstadt Merry - fand ich ziemlich interessant. Das in der Kombi mit dem eher grumpy Bürgermeister Noah Yates fand ich schon irgendwie fesselnd, interessante Wortgefechte die die beiden sich da liefern.
Eine ziemliche Bereicherung für die Geschichte war außerdem die 12-jährige Tochter von Noah. Ich finde sie hat nochmal ganz andere Seiten aus Noah und Catalina herausgekitzelt und hat witzige kleine Twists in die Geschichte gebracht. Ein sehr gelungener Nebencharakter. Dass diese auch noch Interesse am Showbiz von Catalina zeigt, sorgt dafür dass wir noch ein paar mehr Einblicke in ihren beruflichen Alltag erhalten. Auch das fand ich sehr interessant und habe es gern gelesen.
Leider kam dann etwa ab der Mitte des Buchs der Turn. Die Handlung geriet immer mehr in Vergessenheit und es reihte sich eine Spice Szene an die nächste. Weniger ist da echt mehr, eine gut geschriebene Spice Szene würde völlig reichen. Ich fand es so schade wie sehr der Fokus dabei von der eigentlichen Handlung (die ich sehr cozy fand und echt mochte!) abgerückt ist. Gegen Ende hat man zwar wieder zu der Ursprungshandlung zurückgefunden und ein rundes Ende bekommen, aber ich finde das einfach schade für Catalina & Noah. Da war definitiv mehr drin und das Buch hatte auf jeden Fall Potenzial mehr zu sein. Aber durch die gewaltige Menge Spice, die einen irgendwann auch einfach langweilt, war es dann für mich leider doch nur ein "Zwischendurch"-Buch. Schade!

Veröffentlicht am 22.09.2024

Hat mich nicht überzeugt

Empire of Sins and Souls 1 - Das verratene Herz
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Ich kenne bereits Schattenthron von Beril Kehribar, welches mich damals schon eher zwiegespalten hinterlassen hat. Aber dieses Buch klang ziemlich cool & hat ja eine recht ansprechende Aufmachung, weswegen ...

Ich kenne bereits Schattenthron von Beril Kehribar, welches mich damals schon eher zwiegespalten hinterlassen hat. Aber dieses Buch klang ziemlich cool & hat ja eine recht ansprechende Aufmachung, weswegen ich es nochmal mit einem Buch der Autorin probieren wollte.
Auch die Playlist des Buchs fand ich echt mega. Bad Omens, Bullet for My Valentine, Billie Eilish, Slipknot und Metallica? Das sorgt auf jeden Fall für eine gute Stimmung und Atmosphäre beim Lesen. Finde die Songs auch echt gut gewählt, da das Buch ja immer wieder als sehr düster beworben wurde.

Leider muss ich zugeben dass ich das Buch schon beinahe bei einer der ersten Szenen abgebrochen hätte. Ich fand die Szene ziemlich furchtbar zu lesen. Hier sollte man also definitiv einen Blick auf die Content Note werfen. Danach wurde es dann aber schnell besser und die "Flucht" der Protagonistin recht spannend. Die Art und Weise wie Zoé in die Hölle gerät war also schon interessant zu lesen, vor allem weil man sie als Person auch ein wenig kennenlernt und erfährt was sie dazu antreibt so zu leben wie sie es tut.
Die Idee mit der Hölle an sich fand ich eigentlich ziemlich cool. Aber irgendwie passte die Umsetzung für mich nicht so ganz. Die Mission drei Relikte zu stehlen hat immer wieder spannende Punkte, aber gleichzeitig gab es irgendwie häufiger Punkte wo der Plot ruhig ein paar mehr Infos hätte liefern können oder mehr Tiefgang schön gewesen wäre.
Ich glaube mein Hauptproblem war dass der Romantasy-Anteil für mich nicht wirklich funktioniert hat. Ich konnte nicht wirklich nachvollziehen warum Zoé sich derart von Alexei angezogen fühlt, wo er doch alles andere als ehrlich mit ihr ist. Entsprechend konnte ich mit den beiden nicht wirklich mitfiebern und das ist eigentlich der Part an Romantasy der mir so viel Spaß macht und so fesselnd ist.
Generell erschien mir Zoé eher naiv und leichtgläubig, da sie den Personen in der Hölle meiner Meinung nach viel zu schnell glaubt. Aber gut, letzten Endes soll ja bei dem Handel auch etwas für sie rausspringen... aber ob sich das wirklich erfüllt?

Interessant und gelungen fand ich den Umgang mit dem Thema Schuld und dem Mord von Zoé. Das Thema wird echt oft aufgegriffen und man merkt dass sie als Person sich wirklich mit dem Thema auseinandersetzt und wie sehr es sie quält. Den Part fand ich ziemlich gut geschrieben.

Ich fand auch dass das Buch erst so richtig Fahrt aufnahm, als es schon endete. Die letzte Szene war so spannend, deutlich spannender als die Geschehnisse zuvor. Also vielleicht steckt da ja doch noch ordentlich Potenzial drin dass sich erst in den nächsten Bänden so richtig entfaltet? Ich hoffe es sehr!

Veröffentlicht am 18.08.2024

Leider enttäuschend

When The Moon Hatched
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Ich bin ein großer Fan von Drachen, also war dieses Buch quasi ein Must-Read für mich. Und wie schön ist das Buch bitte? Da hat der Verlag sich richtig viel Mühe mit der Aufmachung gemacht! Schade nur ...

Ich bin ein großer Fan von Drachen, also war dieses Buch quasi ein Must-Read für mich. Und wie schön ist das Buch bitte? Da hat der Verlag sich richtig viel Mühe mit der Aufmachung gemacht! Schade nur dass der Inhalt so ein großer Kontrast dazu ist.

Es ging zunächst eigentlich recht vielversprechend los, ich fand Raeve ziemlich cool als total toughe Assassinin, die ihre Aufträge in einer kleinen Stadt erledigt. Es gab auch direkt ein paar spannende Szenen zu lesen und das Worldbuilding wirkte auch überzeugend. Leider begannen dann aber die Schwächen.
Mein Hauptproblem mit dem gesamten Buch waren eigentlich die viel zu vielen offenen Fragen, die größtenteils bis zum Ende des Buchs auch nicht beantwortet wurden. Sie haben leider dafür gesorgt dass mich das Buch überhaupt nicht gefesselt hat, stattdessen wurde ich irgendwann sogar leicht frustriert und hatte nicht mehr wirklich Freude am weiterlesen. Dies liegt auch daran dass die Story das Setting vom Anfang verlässt und man dann hunderte Seiten lang wirklich nur das Hin- und Herspiel zweier Charaktere liest. Man hätte wirklich einige Szenen kürzen oder streichen können, damit das Buch weniger zäh ist. Irgendwie war dann auch die Handlung der ersten 200 Seiten völlig hinfällig, da man eh nie wieder von diesen Charakteren gehört hat.
Ich hätte so so gern mehr über das Worldbuilding erfahren, da die Autorin sich da wirklich einige coole Dinge hat einfallen lassen! Aber leider blieb auch hier seeeehr viel offen.
Und wo waren eigentlich die versprochenen Drachen? Klar, sie kamen vor. Aber ich dachte echt sie würden eine vieel viel größere Rolle spielen. Vielleicht ja dann im Folgeband?

Fakt ist, dass ich das Buch leider überhaupt nicht weiterempfehlen kann und es gegen Ende selbst gern abgebrochen hätte. Stattdessen habe ich mich zum Ende durchgebissen und wurde mit 10.000 Fragen zurückgelassen.

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Veröffentlicht am 09.06.2024

Nicht sehr funny...

Funny Story
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Nachdem ich Book Lovers von Emily Henry gelesen hatte und mochte, dachte ich mir ich lese auch mal ihr neuestes Buch Funny Story. Bei dem Titel habe ich natürlich direkt an eine witzige, erfrischende Liebesgeschichte ...

Nachdem ich Book Lovers von Emily Henry gelesen hatte und mochte, dachte ich mir ich lese auch mal ihr neuestes Buch Funny Story. Bei dem Titel habe ich natürlich direkt an eine witzige, erfrischende Liebesgeschichte gedacht. Und der Anfang war auch so: es gab einige Momente zum Schmunzeln, der Erzählstil war sehr locker, witzig und unterhaltsam. Aber leider hat dies recht schnell aufgehört, weswegen ich das Buch eher als "weirde sad Story" bezeichnen würde. Vermutlich ist mit 'Funny' hier auch eher "komisch/seltsam" gemeint gewesen.
Ich fand sowohl die Haupt- als auch die Nebencharaktere eigentlich recht interessant aufgebaut, besonders schön fand ich dass für Daphne neben den offensichtlichen Akteuren Miles, Peter & Petra auch ihre neuen Freundinnen Ashleigh und Julia von Bedeutung waren. Das hat der Geschichte auf jeden Fall einen gewissen Mehrwert gegeben, da so der Fokus nicht nur komplett auf den beiden Paaren lag. Einer Randperson wurde dann aber doch sehr viel Raum in der Geschichte eingeräumt, damit hatte ich so nicht gerechnet und ich fand es irgendwie unpassend. Dadurch gab es einen plötzlichen Fokusshift in der Geschichte. Am Ende macht es zwar schon irgendwie Sinn, aber man hätte dies deutlich kürzer halten können um dann mehr Platz für die Vertiefung anderer Dinge zu haben.
Ich finde es sehr cool dass Emily Henry ihre Charaktere oft sehr bibliophil darstellt - Daphnes Gedanken und Worte zum Thema Bücher waren so schön zu lesen! Ich mochte auch insbesondere die Einblicke in ihren Berufsalltag als Bibliothekarin - ganz besonders die Art und Weise wie sie beim Bestellen an bestimmte Kunden denkt.
Insgesamt fand ich die Geschichte recht vorhersehbar, aber ganz nett für Zwischendurch!

Veröffentlicht am 09.05.2024

Hach naja...

Not Worth Saving
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Ich schätze an New Adult Büchern eigentlich immer dass sie zusätzlich zu einer Lovestory noch immer einen Mehrwert in Form guter Nebenhandlung bieten - aber hier habe ich diesen leider nicht gefunden. ...

Ich schätze an New Adult Büchern eigentlich immer dass sie zusätzlich zu einer Lovestory noch immer einen Mehrwert in Form guter Nebenhandlung bieten - aber hier habe ich diesen leider nicht gefunden. Dabei fand ich den Klappentext mit angeteaserter Neuseeland Location und dem Übernehmen des Repair-Cafés des kranken Vaters echt spannend. Aber irgendwie haben diese 3 Komponenten in meinen Augen echt wenig Platz in der Geschichte eingeräumt bekommen. Die einzige Nebenhandlung die etwas mehr thematisiert wurde war der Konflikt mit dem Bruder. Für mich ist das leider viel verschenktes Potenzial, man hätte so schön mehr Neuseeland Vibes einfließen lassen können, oder aber auch den Vater präsenter in der Geschichte vorkommen lassen können.
Stattdessen besteht das Buch eigentlich nur daraus wie sich die Protagonistin nach dem besten Freund des Bruders verzehrt und ihn das auch permanent wissen lässt. Für mich war das leider etwas too much. Es hätte mir deutlich besser gefallen wenn dies nicht nahezu den kompletten Raum der Handlung eingenommen hätte und stattdessen die vorher genannten Komponenten etwas mehr ausgearbeitet worden wären.
Leider war mir die Protagonistin auch nicht sonderlich sympathisch, weil ich mit ihrer Art und dem "Frontalangriff" auf den besten Freund des Bruders nicht viel Anfangen konnte.
Für Zwischendurch ist es eine ganz nette Geschichte, aber eben leider kein Buch an das man zurückdenkt oder in irgendeiner Weise Re-Read Qualitäten zeigt - zumindest für mich nicht. Wer aber eine Lovestory mit Spice ohne viel Nebenhandlung sucht, ist hier genau richtig.