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Veröffentlicht am 18.08.2024

Interessante Einblicke in ein fremdes Leben

Wir wünschten uns Flügel
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Auf den 255 Seiten berichtet HaraldStutte in kurzen Kapiteln über sein Leben und seine gesammelten Erfahrungen in der #DDR. Dabei geht er auf seine Kindheit ein, die Ferienlager, Schulbesuche, Politik ...

Auf den 255 Seiten berichtet HaraldStutte in kurzen Kapiteln über sein Leben und seine gesammelten Erfahrungen in der #DDR. Dabei geht er auf seine Kindheit ein, die Ferienlager, Schulbesuche, Politik und Wirtschaft und viel mehr und wie sich seine Ansichten und sein Leben über den Lauf der Zeit verändert haben.

Die eine oder andere Anekdote war mir schon bekannt. Sei es aus Erzählungen von Geschwistern, Eltern oder andren Angehörigen oder eigenen Erfahrungen, die ich noch sammeln durfte. Denn nach dem Mauerfall waren dennoch manche Ansichten und Verhaltensweisen geblieben. Auch wir fuhren noch Jahre zum Balaton, gaben unsere Kleidung an das nächstjüngere Familienmitglied weiter und durften mit dem Kultauto – einem Trabbi – fahren.

Natürlich sollte dieses Buch nicht als Alleinwerk gesehen werden. Denn es beruft sich auf die Erfahrungen eines Einzelnen und ein Jeder empfindet durchlebte Situationen anders. Dennoch ist es wirklich sehr interessant zu lesen, wenn man bedenkt, wie sich unter anderem das Themen wie Politik und Gesellschaften weiterentwickelt haben.

Für mich eine klare Empfehlung um weitere Einblicke in die ‚damalige‘ Welt zu bekommen. Auch wenn ich mir an der einen oder anderen Stelle etwas mehr Abstand gewünscht hätte, um die Ereignisse etwas mehr in das Gesamtbild einordnen zu können.

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Veröffentlicht am 29.07.2024

Wenn Wahrheit und Fiktion sich treffen

Mein Mörder und ich
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In der heutigen Buchvorstellung geht es um einen Protagonisten, der sich auf eine einsame Berghütte zurückzieht, um ungestört an seinem neuen Roman zu schreiben. Dabei lässt er sich von aktuellen Geschehnissen ...

In der heutigen Buchvorstellung geht es um einen Protagonisten, der sich auf eine einsame Berghütte zurückzieht, um ungestört an seinem neuen Roman zu schreiben. Dabei lässt er sich von aktuellen Geschehnissen inspirieren und baut diese in seine Story ein.

Die ersten Kapitel klangen für mich schon ein wenig wie ein Traum: eine kleine Holzhütte, bei der man vollkommen abgeschieden vom Rest der Welt ist. Schlechter Empfang. Dennoch ausreichend Versorgung um zu überleben und vollkommen alleingelassen mit seinen Gedanken und Zeit für sich selbst.
Wäre das bei euch nicht auch der Fall?
Und wie würde es euch dabei ergehen, wenn ihr plötzlich Schritte um das Haus vorfindet oder andere unerklärliche Dinge passieren?

Mir persönlich hat der Thriller sehr gut gefallen. Auch wenn der Leser mit Voranschreiten des Buches eine ungefähre Vermutung hat, wie die Umstände zustande kommen, ist das Ende dennoch unvorhersehbar.
Immer wieder wechseln bei der Erzählung die eigentliche Geschichte und der geschriebene Roman ab, sodass man zudem einen guten Einblick in das Autorenleben erhält. Was zumindest Umsetzung und Ideenfindung anbelangt. Denn unser Autor ist dem Wein sehr angetan.

Ohne zu spoilern möchte ich an dieser Stelle erwähnen, dass mir diese Geschichte und die Entwicklung sowie das Zusammenlaufen der Handlungsstränge sehr gut gefallen hat.

Gern hätte ich mir ein paar mehr Einblicke in die Umgebung gewünscht. Da mich natürlich auch die Natur und das Haus selbst sehr interessiert haben. Aber das ist nur eine persönliche Vorliebe.
Einzig zu erwähnen bleibt, dass der Roman im Winter spielt – was aber mein Lesevergnügen im Sommer nicht geschmälert hat, weil das Buch wirklich super spannend ist und man gern in die Welt eintauchen mag.

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Veröffentlicht am 26.07.2024

Gute Story, die Lust auf mehr macht

Fear Street - Das Skalpell
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Diesmal geht es um Laurie, die ein Praktikum in einem Krankenhaus auf der Kinderstation macht und nicht weiß, dass es einige Risiken mit sich bringt. Gerade wenn man den falschen Leuten auf die Schliche ...

Diesmal geht es um Laurie, die ein Praktikum in einem Krankenhaus auf der Kinderstation macht und nicht weiß, dass es einige Risiken mit sich bringt. Gerade wenn man den falschen Leuten auf die Schliche kommt und versucht diese von ihrem Vorhaben abzubringen.

Zu Beginn lernen wir Laurie und ihre beste Freundin Skye kennen. Doch leider ist nicht alles so, wie die beiden es sich vorgestellt haben. Darunter diese braunen Kittel, die sie als Praktikanten ausweisen und auch Schwester Wilton, die Laurie gegenüber nicht gerade wohlgesonnen ist.
Der eine oder andere mag Lauries verhalten vielleicht als etwas überzogen ansehen. Jedoch scheint sie den richtigen Riecher gehabt zu haben, da sie bei ihren Beobachtungen auf etwas sehr Großes gestoßen ist. Was erst am Ende erläutert wird und für mich vollkommen überraschend war, da ich mit so einer Auflösung ganz sicher nicht gerechnet habe.

Der Schreibstil ist wie bei all den anderen Büchern, sodass man nur so über die Seiten fliegt und gar nicht merkt, wie schnell die Zeit vergeht.
Natürlich hätte man an der einen oder anderen Stelle noch etwas länger verweilen können, aber da es sich um eine Kurzgeschichte handelt, sind die Darstellungen vollkommen okay.

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Veröffentlicht am 21.07.2024

Gelungene Fortsetzung von Band 1

Hunting Prince Dracula
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Der Handlungsort des zweiten Bandes der ‚Audrey Rose‘-Reihe befindet sich in der Heimat Draculas und seinem Schloss. Es verspricht erneut schaurig schön, faszinierend und gruselig zugleich zu werden.

Diesmal ...

Der Handlungsort des zweiten Bandes der ‚Audrey Rose‘-Reihe befindet sich in der Heimat Draculas und seinem Schloss. Es verspricht erneut schaurig schön, faszinierend und gruselig zugleich zu werden.

Diesmal stehen Thomas und Audrey vor neuen Rätseln und der Leser lernt etwas mehr über Thomas und seine Vergangenheit, Herkunft und Familie kennen. Das hat mir persönlich sehr gefallen, war er im ersten Band doch etwas unnahbar und dennoch anziehend beschrieben.
Audrey hat sich im Laufe der letzten Wochen etwas verändert. Zuvor war sie eine sehr starke Frau, die an ihren Zielen festhält und dafür kämpft. Manchmal einen inneren Monolog führt und das für und wider abwägt, aber dennoch selbstbestimmt ihren Weg geht. Diesmal war sie sehr engstirnig, launisch und mitunter ein wenig anstrengend. Das zeigt wiederum, dass die Handlungen bei ihr deutliche Spuren hinterlassen haben und sie nun voller Zweifel ist. Dennoch bleibt zu hoffen, dass sie wieder zu sich zurückfindet.

Im Buch selbst gibt es neben einer Portion Liebe, die auf keiner Weise deplatziert wirkt, sondern sich perfekt in das Geschehen einfügt, ein bisschen Mystik. Darunter die Geschichte um das Schloss herum. Geheimgänge und Tunnel, die es zu erkunden gilt und Orden, die längst in Vergessenheit geraten sind.

Besonders faszinierend fand ich das Einbinden von wahren geschichtlichen Ereignissen und Personen in die fiktive Geschichte. Ganz am Ende des Buches nimmt die Autorin nochmals Stellung hierzu und beschreibt, was der Realität entspricht und ihrer eigenen Hand entstammt.

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Veröffentlicht am 21.07.2024

Der Schein trügt immer

Schlafenszeit – Albträume erwachen, wenn diese Tür sich schließt
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Es handelt sich hierbei um einen Thriller, der mich auf den ersten Seiten sehr an eine andere sehr bekannte Buchreihe erinnert hat. Doch nach den ersten gruseligen Vorkommnissen, war ich vollkommen Gefangen ...

Es handelt sich hierbei um einen Thriller, der mich auf den ersten Seiten sehr an eine andere sehr bekannte Buchreihe erinnert hat. Doch nach den ersten gruseligen Vorkommnissen, war ich vollkommen Gefangen in der Welt von Mallory und wollte unbedingt wissen, was es mit den Bildern auf sich hat.

Bei Mallory handelt es sich um eine ehemalige Süchtige, die schon seit geraumer Zeit clean ist und nun versucht, ein neues Leben zu beginnen. Ob der Job der richtige für sie ist, sollte jeder selbst beurteilen. Meine Entscheidung wäre es ganz sicher gewesen, die Familie irgendwann im Laufe der Vorkommnisse zu verlassen 😉
Doch genau das macht den Charakter auch so interessant. Denn Mallory lässt sich nicht unterkriegen und will diese Änderung in ihrem Leben unbedingt. Vieles von dem, was ihr und Teddy dort wiederfährt, soll ihrem damaligen Missbrauch zugeschrieben werden. Wobei die Erklärungen sehr nachvollziehbar argumentiert werden.

Doch nicht nur die Geschichte an sich, sondern auch der Aufbau des Buches haben mich beeindruckt. Denn die ganze Handlung wird durch Bilder unterstrichen, was das Ganze nochmals glaubwürdiger macht und den Leser somit viel mehr begeistert.

Normalerweise soll man ein Buch nicht nur nach seinem Ende beurteilen, doch leider hat dies bei mir ein paar Sachen zerstört. Der Prolog war mir etwas zu rundgelutscht. Ebenfalls fand ich die letzten Kapitel, wo es nochmals um Ted ging, ebenfalls etwas zu viel.
Dennoch bleibt zu hoffen, dass wir sehr bald noch so viel mehr aus der Feder vom Autor lesen dürfen.

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