Ist Ok.
Die Kathedrale der verlorenen Dinge„Er ist der gleiche, Mark“, flüsterte Lily. „Woher er sie hat weiß ich nicht, Vater Wolfram ist im Besitz der gleichen Kristalle wie der Waage-Bund.“
„Die Kathedrale der verlorenen Dinge“ von David Whitley ...
„Er ist der gleiche, Mark“, flüsterte Lily. „Woher er sie hat weiß ich nicht, Vater Wolfram ist im Besitz der gleichen Kristalle wie der Waage-Bund.“
„Die Kathedrale der verlorenen Dinge“ von David Whitley ist ein faszinierendes Konzept, das sich mit der Idee von verlorenen Gegenständen und den Geschichten hinter ihnen auseinandersetzt. Trotz der interessanten Prämisse konnte mich das Buch jedoch nicht richtig fesseln.
Whitleys Schreibstil ist an sich schön und poetisch, jedoch gelang es mir oft nicht, in die Geschichte einzutauchen. Die Charaktere blieben für mich blass und ihre Motivationen waren nicht immer nachvollziehbar. Ich fand es schwierig, eine Verbindung zu ihnen aufzubauen, was mein Leseerlebnis maßgeblich beeinflusste.
Der Verlauf der Handlung war manchmal langatmig und ich hatte den Eindruck, dass die Erzählung sich an einigen Stellen in Nebensächlichkeiten verlor, anstatt sich auf den Kern der Geschichte zu konzentrieren. Dadurch ließ sich der Spannungsbogen nicht immer aufrechterhalten.
Insgesamt hat das Buch durchaus interessante Ideen und einige berührende Momente, aber für mich fehlte das gewisse Etwas, um wirklich überzeugt zu sein. Daher gebe ich „Die Kathedrale der verlorenen Dinge“ von David Whitley drei Sterne – ein ordentliches Werk, das jedoch nicht ganz im Gedächtnis bleibt.