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Lenas_Buecher

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.11.2024

Niedliche Drachengeschichte für kleine LeserInnen

Retter der Drachen – Sei schnell wie der Wind! (Retter der Drachen 1)
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Da meine Töchter Drachengeschichten lieben, hat uns das Buch gleich angesprochen.

Auf dem Cover konnten wir direkt die Protagonistin Lea und den Drachen Avindur sehen. Die schönen Illustrationen ziehen ...

Da meine Töchter Drachengeschichten lieben, hat uns das Buch gleich angesprochen.

Auf dem Cover konnten wir direkt die Protagonistin Lea und den Drachen Avindur sehen. Die schönen Illustrationen ziehen sich auch durch das ganze Buch. Wir mochten, dass es mal kleinere Bilder und mal ganze Seiten mit Bildern zur Geschichte gab. Für das Schulkind-Alter war es auch eine gute Menge bzw Mischung aus Text und Bildern.

Die Kapitel hatten eine angenehme Länge, nicht zu lang und nicht zu kurz.
Bei Schreibstil hat man direkt gemerkt, dass es auch für kleine LeserInnen zum selbst lesen gedacht ist, wenn sie so weit sind (das Buch ist auch zum Punkte Sammeln bei Antolin.de registriert). Die Sätze sind sehr kurz und eher einfach und die ganze Schrift recht groß. Da es für meine 6-jährige noch etwas viel zum selbst lesen war, haben wir uns fürs Vorlesen entschieden und fanden die Geschichte auch so schön zu lesen und spannend.

Dass die Geschichte quasi eine kindliche "Urban Fantasy" darstellt, in der das Mädchen Lea von der Nebelfee Nebula aus einer anderen Welt bzw Reich kontaktiert wird und dann Zuhause ein Drachenbaby großzieht, hat hier mächtig die Fantasy angeregt. Vor allem die Fragen - mit was füttert man in der echten Welt den Drachen (auf Fisch kamen wir auch schnell) und was macht sie mit ihm in der Schule? Manche Situationen sind auch recht lustig, wie das Versteckspiel mit dem Drachen oder wenn er einfach Dinge anknabbert, das hat meiner Tochter gefallen. Dass Lea in ihrem Abenteuer auch Freunde findet und sie sich gemeinsam um den Drachen kümmern, fand ich einen weiteren schönen Aspekt und auch das Ende klingt nach weiteren Bänden und Drachen, die es zu beschützen gilt.
Wir würden gern weitere Geschichten der "Retter der Drachen" lesen und können das Buch empfehlen.

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Veröffentlicht am 14.10.2024

Mehr als nur Drachenabenteuer

Drachenstarke Geschichten - Von mutigen Prinzessinnen, Piratenschätzen und großen Mäuseträumen
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"Drachenstarke Geschichten" bietet mehr als den Drachen, den Titel und Cover versprechen.

Die Illustrationen vom Cover tauchen auch im Buch wieder auf und haben uns gut gefallen, auch wenn einige Geschichten ...

"Drachenstarke Geschichten" bietet mehr als den Drachen, den Titel und Cover versprechen.

Die Illustrationen vom Cover tauchen auch im Buch wieder auf und haben uns gut gefallen, auch wenn einige Geschichten länger waren, wurden sie immer wieder mit Bildern unterstützt. Eine perfekte Mischung für meine Große (6). Die kleinere Schwester (3) fand es teilweise zu lang und zu wenig Bilder, aber für das Grundschulalter ist das Buch ideal. Die Geschichten lassen sich auch toll fürs abendliche Vorlesen nutzen, da es wie in Kapiteln eine Geschichte pro Abend gibt. Der Schreibstil war gut zu lesen und gefiel auch meiner Tochter.

Eine weitere Besonderheit, die gut ankam, war die Karte zu Beginn des Buches mit kleinen Kreisen, die mit Bildern gefüllt werden können, wenn man die Geschichte gelesen hat. So erhält das Kind auch einen Überblick über den "Fortschritt" und es macht Spaß alle Revue passieren zu lassen. Man kann die Bildchen hinten im Buch zum Glück auch selbst ausdrucken. Die Möglichkeit haben wir gern genutzt, da wir das Buch nicht zerschneiden wollten.

In der Hauptgeschichte trifft die Prinzessin Tinka in der geheim Bibliothek des Schlosses auf den Drachen Patu, der die Bücher hütet und wundervoll Geschichten erzählen kann, so dann jeden Abend für Tinka zum Einschlafen. Er schläft auch hin und wieder selbst ein, das fanden wir ganz niedlich und der "Zauberspruch zum wecken wurde hier direkt auswendig gelernt ^^.
Die Geschichten, die Patu erzählt sind alle mit Fabelwesen und Magie gespikt und haben uns sehr gut gefallen.

Insgesamt ein wirklich gelungenes Vorlesebuch, das ich gern empfehle.

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Veröffentlicht am 09.09.2024

Fehler machen und sich entschuldigen

Uppppps! Entschuldigung!
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Das Buch hat uns zunächst mit seinem süß Illustrierten Cover und dem Thema Entschuldigen angesprochen. Vom Buch selbst waren wir dann sehr positiv überrascht.
Es ist recht groß und hochwertig verarbeitet ...

Das Buch hat uns zunächst mit seinem süß Illustrierten Cover und dem Thema Entschuldigen angesprochen. Vom Buch selbst waren wir dann sehr positiv überrascht.
Es ist recht groß und hochwertig verarbeitet und besticht vor allem mit seinen kurzen Texten und tollen comichaften Illustrationen.
Die Bilder kamen bei Kindern verschiedener Altersgruppen sehr gut an. Die Texte sind jeweils kurz und prägnant und mit passenden Bildern hinterlegt.

Das Thema "Fehler machen" und "Entschuldigen" wird in verschiedenen Stufen aufgearbeitet. Zunächst wird dargestellt, dass jeder mal Fehler macht und es werden Fehler in verschiedenen Bereichen/Orten gezeigt. Danach geht es um das Entschuldigen nach einem Fehler. Hier fand ich besonders gut, dass in aller kürze der Texte doch so viele Ebenen angesprochen wurden, wie das warum entschuldigen wir uns, was macht das mit und und dem anderen Betroffenen, der Unterschied zwischen "echten" und nicht Ernst gemeinten Entschuldigungen, aber auch warum es einem manchmal schwer fällt.
Die Kinder waren begeistert und wir haben es direkt einige Male gelesen. Die Art der Übermittlung des Themas scheint also genau ihren Nerv getroffen zu haben.
Mir war es teilweise fast etwas zu kurz, aber da der Inhalt angekommen scheint, bin ich erst Recht beeindruckt von dem Buch. Ich kann es also wirklich empfehlen.

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Veröffentlicht am 26.08.2024

Ein Filmreifer Fall!

The Reappearance of Rachel Price (deutsche Ausgabe)
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Der Klappentext hatte mich direkt vom neuen Buch aus der Feder von Holly Jackson überzeugt und die Aufmachung mit dem Filmthema auf dem Cover fand ich auch sehr schön.
Die Geschichte beginnt direkt bei ...

Der Klappentext hatte mich direkt vom neuen Buch aus der Feder von Holly Jackson überzeugt und die Aufmachung mit dem Filmthema auf dem Cover fand ich auch sehr schön.
Die Geschichte beginnt direkt bei den Dreharbeiten zur geplanten Dokumentation über das Verschwinden von Rachel Price. Es wird dabei viel zum Filmen, der Doku, dem Team und wie so eine Produktion abläuft erzählt. Das war ganz interessant zu beginn. Der Schreibstil war hier anders als ich vermutete, ich kam aber ganz gut in die Geschichte.

Bel Price ist die Hauptfigur, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird. Man lernt sie am engsten kennen und vor allem auch ihre Macken und was ein Leben im Schatten eines solchen Falles, wie dem ungeklärten Verschwinden der Mutter, mit ihr gemacht hat. Anfangs hatte ich oft Mitleid mit ihr, zwischendurch wurde sie mir eher unsympathisch. Ich muss allerdings sagen, dass ich eher dachte, was für eine gute Leistung der Autorin es ist, dass man die Hauptfigur zwar versteht aber dann doch nicht immer mag und sich mit ihrer zunehmend versteiften Haltung zu dem Fall ebenfalls reinsteigert und zwischendurch jeden Verdächtigt.

Die Story entfaltete sich wirklich anders als ich vermutete nach dem Klappentext und das Wiederauftauchen von Rachel lief auch anders ab, als gedacht. Dazu kamen die ganzen Verdächtigungen durch Bels Haltung, da habe ich echt miträtseln können, hier schwächelte für mich allerdings im Mittelteil der Lesefluss ein wenig und ich zweifelte schon, ob mir das Buch bis zum Schluss gefallen würde.

Ab ca 75% der Story hat sich das Blatt dann komplett gewendet und ich war sprachlos und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen! Die Ereignisse überschlagen sich, Bel macht eine innere Entwicklung durch und spürt plötzlich woher welche versteifte Haltung kam und was daran vielleicht nicht gesund oder richtig war und die Wendungen am Ende haben mich umgehauen. Ein kleines Detail zum Ende konnte ich ein wenig vermuten, den Rest habe ich gar nicht kommen sehen oder ganz anders getippt. Wo das Buch mich vorher zwar neugierig gemacht aber emotional kalt gelassen hat, hatte ich zum Ende mehrfach Gänsehaut und musste weinen! Wer es also zwischendurch auch eher zäh empfindet - haltet durch, die emotionale Achterbahnfahrt am Ende lohnt sich!

Insgesamt würde ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen und ich hoffe dass es mal verfilmt werden wird, der Film in meiner Vorstellung dabei mit den Szenen am Ende war grandios!

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Veröffentlicht am 18.03.2026

Solider Auftakt

We Who Will Die
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Ganz unvoreingenommen, da ich noch keine Meinungen gehört hatte, bin ich an dieses Buch in einem Buddyread rangegangen.
Das Cover finde ich ansprechend, es passt schon zum Setting, dass viele römische ...

Ganz unvoreingenommen, da ich noch keine Meinungen gehört hatte, bin ich an dieses Buch in einem Buddyread rangegangen.
Das Cover finde ich ansprechend, es passt schon zum Setting, dass viele römische Einflüsse beinhaltet und zudem ist es für Fantasy mal kein Schwert ^^.
Der Einstieg erfolgt direkt bei der Protagonistin "Arvelle" (der Name hat mich anfangs etwas irritiert, da er mich an einen Buchhandel erinnert ^^), die als Auftrags-Personenschützerin im Dorn-Distrikt ihre Brüder versorgt. Man stellt schnell fest, wie hart und rau das Leben dort ist und eher ein Kampf ums Überleben. Diese raue Art zieht sich auch durchs ganze Buch, es ist durchaus brutal und es überleben auch bei weitem nicht alle Charaktere bis zum Schluss, womit sich das Buch auch etwas von der Masse abhebt für mich. Dieser Fakt ist hier aber auch durchaus passend. Was mir den Anfang erschwert hat, ist das Worldbuilding bzw die viiiiielen Begriffe, die dieses mit sich brachte. Und nicht nur für die ganzen Begriffe hätte es ein umfassendes Glossar gebraucht, auch für die Namen! Es gibt einfach unheimliche viele Charaktere, die dadurch natürlich auch nicht alle wirklich Tiefe besitzen, hier hätte ich mir oft einfach etwas weniger gewünscht. Viel war auch grundsätzlich in der Welt und dem Magiesystem vorhanden, auch hier durchaus spannend und interessant, aber oft einfach eine Spur too much und es hätte auch weniger ausgereicht - Vampire, Menschen ohne Kräfte, Menschen mit "Sygillen", magische Wesen, Zauber bzw Blutschwüre, Reisen über Ley-Linien und neben den Figuren auch viele Orte, die oft nur genannt aber nicht gezeigt wurden. Bei den Orten ist auf jeden Fall genug Spielraum für Folgebände.
Setting in diesem Band war neben dem Dorn am Anfang und in einigen Rückblenden vor allem die Arena. Denn Hauptelement des Buches sind eine Art Gladiatorenkämpfe unter anderem, um in einer "Auslese" die besten Kämpfer für den Imperator und seine Personenschützer oder auch Armee zu finden. Die Kämpfe waren brutal und spannend gestaltet, hier hatte man auch einiges mitzufiebern.
Arvelle als Charakter hat mir gut gefallen, auch wenn sie viel an der Vergangenheit hing und sich oft in ihren Gedanken wiederholte, war sie doch mutig und stark und trug die Handlung gut.
Die männlichen Protas und das angedeutete Love-Triangle haben mich dagegen etwas enttäuscht. Ich hatte schnell den Verdacht was die beiden anging, der sich auch bestätigte und alle Vermutungen und Theorien, wie das ganze ausgehen könnte, waren leider besser als das echte Ende. Hier hätte wirklich mehr passieren dürfen bzw trat ein recht spät eingeführtes Götter-Element weit in den Vordergrund was ich nicht so überzeugend fand.
Alles in allem ein solider Auftakt und durchaus ein spannendes Buch, jedoch mit weniger Romance als erwartet und anderem Ausgang als erhofft, hier setze ich sehr auf Band 2.

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