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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.01.2025

Für Immer in einer Zeitschleife

Für immer
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Am 6. Juni bleibt die Zeit plötzlich stehen. Es gibt weder Geburten noch Todesfälle – alles verharrt in einem unerklärlichen Zustand. Die Herkunft der Zeitlosigkeit bleibt unklar, doch sie verändert ...

Am 6. Juni bleibt die Zeit plötzlich stehen. Es gibt weder Geburten noch Todesfälle – alles verharrt in einem unerklärlichen Zustand. Die Herkunft der Zeitlosigkeit bleibt unklar, doch sie verändert das Lebensgefühl der Menschen auf tiefgreifende Weise. Ist es ein Virus, eine Verschwörung oder ein Zauber? Jenny, eine junge Mutter und Fotografin erfährt, dass sie an einer unheilbaren Krankheit leidet. Sie empfindet die gewonnene Zeit als ein wertvolles Geschenk. Das Rentnerehepaar Margo und Otto hatte ursprünglich geplant, nach dem Verkauf ihres Hauses ihren Lebensabend in einer neuen Wohnung zu verbringen. Otto hegt eine tiefe Leidenschaft für seine Pflanzen, während Margo davon träumt, zu reisen und das Leben in vollen Zügen zu genießen. Ellen, eine junge Frau, die mit ihren Freunden den Nervenkitzel beim Basejumping sucht. Eva, eine Krankenschwester, sorgt sich um schwangere Frauen, die nicht wissen, wann ihre Babys zur Welt kommen, da die Zeit stillzustehen scheint.
Maja Lunde erzählt in diesem Roman mit viel Einfühlungsvermögen von der Bedeutung des gegenwärtigen Moments, der Endlichkeit des Lebens und der tiefen Verbundenheit zwischen Mensch und Natur.
Ich fand es besonders ansprechend, dass dieser Roman dazu anregt, sich mit der Frage zu beschäftigen, was im Leben wirklich wichtig ist.

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Veröffentlicht am 30.08.2024

Tolle Mutter-Tochter-Geschichte

Graceland – Die Geschichte eines Sommers
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Loralynns sehnlichster Wunsch ist es, einmal Graceland zu besuchen. Als großer Elvisfan wünscht sie sich von ihrer Tochter Grace zum 70igsten Geburtstag eine Reise nach Memphis. Anfänglich ist ...

Loralynns sehnlichster Wunsch ist es, einmal Graceland zu besuchen. Als großer Elvisfan wünscht sie sich von ihrer Tochter Grace zum 70igsten Geburtstag eine Reise nach Memphis. Anfänglich ist Grace nicht so begeistert und möchte eher absagen, aber dann entschließt sie sich doch zu diesem Roadtrip.
Beide treffen viele Leute aus der Vergangenheit und lernen sich gegenseitig besser kennen. Loralynn und Grace versuchen Frieden mit ihrer gemeinsamen oft nicht einfachen Vergangenheit zu schließen.

"Die Geschichte eines Sommers" ist dieses Buch nicht, denn darunter stelle ich mir eher eine etwas leichtere Lektüre vor. Diese Geschichte ist oft traurig und auch schrill, gewürzt mit etwas Humor.
Der Stil des Buches ist ein wenig eigenartig, man muss sich erst einfinden, um Grace und Loralynn besser kennenzulernen und zu verstehen.

Wer einen nicht so einfachen Sommerroman lesen möchte, für den ist dieses Buch ideal.

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Veröffentlicht am 10.10.2019

Eine märchenhafte Geschichte in Fortsetzung zu Band 1

Cinder & Ella
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Der Zweite Teil Von Cinder & Ella war wie so oft bei Zweibändern nicht mehr so gut wie der erste Teil, trotzdem wenn man eine leichte Lektüre lesen möchte, wäre dieses Buch zu empfehlen.

Ella und Cinder ...

Der Zweite Teil Von Cinder & Ella war wie so oft bei Zweibändern nicht mehr so gut wie der erste Teil, trotzdem wenn man eine leichte Lektüre lesen möchte, wäre dieses Buch zu empfehlen.

Ella und Cinder (sein richtiger Name ist Brian) sind nun ein Paar. Da Brian eine berühmte Persönlichkeit ist, gibt es viele Probleme mit der Öffentlichkeit. Es ist schwierig für Ella sich mit dieser neuen Lebenssituation zurechtzufinden. Trotz aller Höhen und Tiefen wird sie von Ängsten und Selbstzweifeln geplagt. Ihr Vater scheint auch nicht sehr hilfreich zu sein. Hingegen Brian unterstützt Ella wo er nur kann. Er ist ein wahrer Prinz und legt ihr die Welt zu Füßen. Wie übersteht diese Liebe trotz Druck der Öffentlichkeit?....

Ein spannendes Buch. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, locker und leicht. Schon nach wenigen Seiten war ich sofort in der Geschichte versunken und konnte nicht mehr aufhören zu lesen.

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Veröffentlicht am 23.02.2026

Triest bleibt fremd: Warum „Alma“ nicht berührt

Alma
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Große Erwartungen, große Ernüchterung: „Alma“ von Federica Manzon versprach für mich einen atmosphärischen Roman über Triest – voller Gefühl, Sehnsucht und italienischem Flair. Ich habe mir einen Roman ...

Große Erwartungen, große Ernüchterung: „Alma“ von Federica Manzon versprach für mich einen atmosphärischen Roman über Triest – voller Gefühl, Sehnsucht und italienischem Flair. Ich habe mir einen Roman erträumt, der nach Habsburger Kaffeehäusern duftet, nach endlosen Sommern klingt und tief ins Herz trifft. Stattdessen bekam ich eine sprunghafte, verschleierte Geschichte mit starkem politischen Fokus auf den Zerfall Jugoslawiens. Die vielen Zeit- und Ortswechsel wirkten verwirrend, der Schreibstil wirkte verschwommen. Gefühlt bin ich nie angekommen, keine Emotion packte mich, kein Happy End – nur ein fader Nachgeschmack blieb. Es fehlten Emotion, Klarheit und ein echter Spannungsbogen. Für mich als Leserin, die gerne tief eintaucht und mitfühlt, war das unglaublich schade. Leider konnte mich das Buch nicht abholen – ich kann es daher nicht empfehlen.

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Veröffentlicht am 17.02.2025

Mehr Schein als Sein… leer und ohne tiefere Bedeutung

Bis die Sonne scheint
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Christian Schünemanns Roman "Bis die Sonne scheint" dreht sich um das Bewahren von Fassaden, auch wenn die Familie in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Im Zentrum der Erzählung steht der fünfzehnjährige ...

Christian Schünemanns Roman "Bis die Sonne scheint" dreht sich um das Bewahren von Fassaden, auch wenn die Familie in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Im Zentrum der Erzählung steht der fünfzehnjährige Daniel, dessen Blickwinkel die gesamte Geschichte prägt. Die Erzählung beleuchtet die Schicksale und Lebenswege von Daniels Onkeln und Tanten, seinen Großeltern und sogar Urgroßeltern, die in Wechselwirkung mit den Ereignissen der 80er Jahre stehen. Letztlich hatte ich das Gefühl, dass ein klarer Zusammenhang zwischen den Ereignissen der Vergangenheit und der Gegenwart fehlte.
Der Autor geht für meinen Geschmack manchmal zu sehr ins Detail, etwa bei Beschreibungen wie man Butter abschneiden kann, was mich ein wenig gestört hat.
Keiner der Charaktere scheint wirklich glücklich zu sein, was durch ihre ständige Flucht in Konsum noch deutlicher wird.
Alles in allem wirkte es etwas düster und irgendwie auch leer. Es konnte mich nicht wirklich fesseln oder überzeugen.

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