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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.01.2025

traumatisches Kindheitserlebnis

Kummersee
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Das Cover hat mir super gut gefallen. Da der Titel in dicken roten Buchstaben vor einem unheimlichen Korridor aus roten Bäumen steht, sieht das Cover richtig unheimlich aus und man denkt wirklich sofort ...

Das Cover hat mir super gut gefallen. Da der Titel in dicken roten Buchstaben vor einem unheimlichen Korridor aus roten Bäumen steht, sieht das Cover richtig unheimlich aus und man denkt wirklich sofort an einen spannenden und fesselnden Inhalt. Und ich muss sagen, die Geschichte war ja auch irgendwie unheimlich und seltsam. Wir lernen die Protagonistin Lena kennen, die nach langen Jahren der Abwesenheit, wieder in ihr Heimatdort zurückkommt. Wenn auch nur für eine berufliche Stippvisite. Aber wie es oft so ist, alles kommt anders als geplant. Mir hat Lena gut gefallen. Ihre Idee, wie sie mit der Vergangenheit vielleicht abschließen kann, fand ich schon gut. Nur leider war dann alles doch schlimmer als gedacht. Die Handlungen sind sehr interessant und man wird ja auch tief in die Vergangenheit von Lena geführt. Man kann sie sich auch als Kind gut vorstellen, denn der Autor versteht es sehr gut die seelischen Zustände von Lena dem Leser zu vermitteln. Man gerät genau wie Lena beim Lesen in die zwiespältigen Gefühle zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Da ihr Kollege und die anderen Begleiter nicht mit ihrer Vergangenheit vertraut sind, können sie auch nicht auf ihre Verhaltensweisen eingehen. Es ist schon gut dargestellt, aus wie vielen seltsamen und undurchsichtigen Bewohnern das Dorf besteht. Mir waren diese Charaktere irgendwie immer unheimlich und auch ich wusste nicht, wem man nun vertrauen kann oder nicht. Lena hat jedenfalls einiges zu verarbeiten. Die Spannung durch die sich überstürzenden Ereignisse ist schon enorm und zieht sich auch bis zum Schluß durch. Es wird nie langweilig und immer wieder kommen neue Erkenntnisse zum Vorschein. Auch wenn diese Zeit der Trennung Deutschlands schon lange her ist, so kann man doch noch die Atmoshäre der damaligen Zeit etwas nachvollziehen. Und gerade die Zonenrandgebiete hatten schon was Besonderes an sich. Ich konnte das damals auch mal erleben und auch mir kam beim Lesen diese seltsame Stimmung von meinem Empfinden an diesem Grenzzaun mitten in der Natur mit den Hundeführern usw. wieder ins Gedächtnis. Der Autor versteht es gut, die ganzen Erlebnisse authentisch und sehr lebendig rüberzubringen. Die Menschen haben es nicht vergessen. Die Geschehnisse rund um das Dorf sind schon speziell und man stellt sich schnell alle möglichen Ursachen dafür vor. Ich war jedenfalls am Ende doch etwas überrascht über die ganzen Zusammenhänge. Aber es hat mir gut gefallen und meine offenen Fragen wurden beantwortet.
Es war eine Rückkehr in die Vergangenheit, die ja auch dort noch nicht vergangen war. Ein interessanter und spannender Thriller und ich kann ihn mit einem guten Gewissen weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 01.09.2024

und die Suche geht weiter....

Die Gewalt des Sturms
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Auch dieser zweiten Band um die Ermittlerinnen Lina Lübbers und Kea Siefken hat mir wieder gut gefallen. Wir erleben weiterhin die Suche von Lina nach dem Maulwurf im Team und erleben die dadurch sich ...

Auch dieser zweiten Band um die Ermittlerinnen Lina Lübbers und Kea Siefken hat mir wieder gut gefallen. Wir erleben weiterhin die Suche von Lina nach dem Maulwurf im Team und erleben die dadurch sich entwickelnden Schwierigkeiten. Besonders im Zusammenleben und -arbeiten der Protagonisten wird diese Problematik deutlich. Es werden folgenschwere Entscheidungen getroffen, die wirklich große Auswirkungen auf alle Beteiligten haben. Aber mir hat diese spannende Auseinandersetzung mit dem schwierigen Thema bezüglich Vertrauen und Zusammenarbeit gut gefallen. Auch sonst sind die dargestellten Lebenssituationen wieder sehr authentisch rübergekommen. Wir erleben aber nicht nur die zwischenmenschlichen Probleme, sondern der Fall entwickelt sich wirklich sehr interessant und unvorhergesehen weiter. Ich hatte jedenfalls nicht mit allen vorkommenden Situationen gerechnet. Aber es hat mich sehr gefesselt und ich habe mit allen Beteiligten mitgelitten. Die ganzen Zusammenhänge mit dem niederländischen Clan sind super interessant und hier wird auch die gute Zusammenarbeit zwischen den länderübergreifenden Polizeieinsätzen gut dargestellt. Es macht einfach Spaß den Handlungen zu folgen. Es ist eine schöne Krimirreihe, wo man die persönlichen Lebenssituationen der Protagonisten miterlebt und natürlich dabei den spannenden Arbeitsalltag nicht aus dem Blick verliert. Außerdem kann man sowas garnicht trennen, denn die Personen sind ja im Privat- wie im Arbeitsleben verbunden. Die Bar mit dem treuen Freund von Lina ist ja immer ein guter Treffpunkt. Das gehört eben auch dazu. Mir hat dieser Ausflug in die Auricher Gegend jedenfalls wieder gut gefallen. Die Handlungen waren spannend, unerwartet und voller emotionalen Momenten. Durch die detailreichen Schilderungen kann man sich immer alles gut vorstellen. Und auch wer den ersten Band nicht gelesen hat, kommt gut zurecht, denn man erfährt doch einiges aus der Vergangenheit. Allerdings macht es mir immer mehr Spaß, wenn ich Serien in der richtigen Reihenfolge lese. Und so habe ich es hier ja auch gehandhabt.

Also, auf zu einer spannenden Lesezeit mit einem interessanten Regionalkrimi im Auricher Land und mit einem abwechslungsreichen Ermittlerteam.

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Veröffentlicht am 18.08.2024

Blicke auf Südafrika

VERMINTE HEIMAT
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Ich habe bisher noch nicht viel über Südafrika gelesen, weder als Sachbuch noch als Roman. Daher war ich sehr neugierig auf dieses Buch. Und es hat mich nicht enttäuscht. Ich habe eine interessante, natürlich ...

Ich habe bisher noch nicht viel über Südafrika gelesen, weder als Sachbuch noch als Roman. Daher war ich sehr neugierig auf dieses Buch. Und es hat mich nicht enttäuscht. Ich habe eine interessante, natürlich fiktive Lebensgeschichte eines Südafrikaners kennengelernt und mit ihm die Lebensverhältnisse in seiner neuen - alten Heimat Südafrika. Der Text an sich ist sehr gut und flüssig zu lesen. Und man kann sich durch die detailreichen Beschreibungen auch immer alles gut vorstellen. Das ist gerade hier sehr wichtig, finde ich zumindest. Aber es hat gut geklappt. Die Geschichte war schon sehr interessant. Jaron kehrt nach einem langen Leben in den Niederlanden wieder in seine Heimat zurück. Aber wie es so ist mit der Vorstellung von einem Ort, den man vor langer Zeit verlassen hat, wird sich diese Vorstellung bewahrheiten? Jaron hat sich wohl doch sehr getäuscht. Denn er hoffte auf ein Land, in dem es viele positive Veränderungen gegeben hätte und er nicht an alte Gegebenheiten erinnert wird. Wir erleben aber ein Land, in dem es nicht sooo positiv abläuft, wie erwartet. Korruption, Wilderei, Umweltsünden, Rassismus und Verbrechen gibt es dort immer noch im Überfluss und Jaron erkennt das alles zu spät. Die Beschreibungen sind schon sehr real und ich fand allerdings auch, dass Jaron etwas blauäugig an alles rangegangen ist. Er ist mir sympathisch, aber seine Leichtgläubigkeit macht mich etwas fassungslos. Vielleicht möchte er einfach nur an das Gute glauben und denkt, alle anderen Menschen wollen auch nur immer aus guten Motiven handeln. Jaron lernt in Laufe der Handlung natürlich und er erlebt auch glückliche und schöne Zeiten. Es kommen viele unterschiedliche Menschen mit ihren so unterschiedlichen Charaktere vor. Und manche waren sympathisch und andere wohl eher nicht. Aber sie hatten alle so ihre Besonderheiten und das machte es auch abwechslungsreich und interessant. Ich fand die Informationen über diese Minen sehr interessant und dieses Buch regt auch wieder zum Nachdenken an. Wer profitiert wovon und was muss getan werden. Die Schilderungen zu den Wildtieren war auch sehr eindrucksvoll und zeigt auch hier die Problematik auf. Profit und Gier gegen Leben und Schutz der Natur

Die Geschehnisse um die Suche nach den verschollenen Geschwistern war sehr gut erzählt und ich war echt überrascht, wer sich dann als Schwester bzw. Bruder entpuppt.

Mir hat dieses Buch jedenfalls gut gefallen. Eine interessante Geschichte über die Zustände in Südafrika, aus den Erlebnissen des Protagonisten Jaron heraus erzählt und das macht es wirklich sehr erlebenswert. Man erlebt die negativen Seiten, aber auch die vielen positiven Seiten von Südafrika. Es war eine interessante Lesezeit und ich kann dieses Buch mit einem guten Gewissen weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 06.05.2024

ein interessantes Ermittlerteam

Die Stille der Flut
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Mit dieser neuen Serie, um die beiden Kommissarinnen Lina Lübbers und Kea Siefken, habe ich eine sehr interessante und spannende Zeit in der Gegend um Aurich verbracht. Es ist schon alles nicht so einfach ...

Mit dieser neuen Serie, um die beiden Kommissarinnen Lina Lübbers und Kea Siefken, habe ich eine sehr interessante und spannende Zeit in der Gegend um Aurich verbracht. Es ist schon alles nicht so einfach mit der Zusammenarbeit der beiden Frauen im gleichen Team in der Polizeiinspektion Aurich. Aber es ist ja eigentlich auch eine besondere Mission für Lina und sicher nicht für die Ewigkeit gedacht. Denn sie soll sozusagen undercover einen Maulwurf auf dieser Wache entlarven. Das ist natürlich nicht so einfach, denn sie arbeitet ja jetzt mit den zu Beobachtenden zusammen und eigentlich ist sie eine sehr freundliche und kommunikative Kollegin. Aber mit der Mission immer im Hinterkopf, ist eine unbeschwerte Zusammenarbeit nicht so gut möglich. Außerdem ist Kea für einen Führungsposten vorgesehen und hat jetzt natürlich die Angst, dass Lina ihr diese Stelle wegnehmen könnte. Auch das ist keine gute Vorraussetzung für eine freundliche und kameradschaftliche Zusammenarbeit. Mir tun beide Frauen leid, denn als Leser weiß ich ja nun, was es im Bezug auf die Arbeit und das seltsame Verhalten beider Frauen auf sich hat. Leider wissen das die Kommissarinnen ja nicht und daher bleibt der Umgang miteinander misstrauisch und zurückhaltend. Das finde ich sehr schade, denn die Beiden sind sehr sympathische und engagierte Frauen. Ich mag sie beide, auch wenn sie sehr unterschiedliche Charaktere sind. Aber wenn es gut lief, würden sie ein unschlagbares Team abgeben. Denn sie ergänzen sich sehr gut. Und ich habe auch Hoffnung, dass sie es auf die Reihe bekommen. Hier ist jedenfalls nicht nur die Suche nach dem Maulwurf sehr wichtig, denn es gibt auch einen aktuellen und interessanten Fall zu lösen. Dieser Fall hat es auch in sich und es ist lange nicht klar, in welche Richtung sich die Ermittlungen entwickeln werden. Es tauchen immer neue Gesichtspunkte auf und erst nach und nach bekommt man den richtigen Blick für die Verbrechen. Mir hat die Themenauswahl für das Verbrechen gut gefallen, denn es ist aktuell und wird trotzdem nicht so groß im realen Leben thematisiert. Daher finde ich den Fokus darauf sehr gut und es macht die Problematik vielleicht jetzt einem größeren Publikum bekannt.

Ansonsten lernen wir natürlich viele neue Personen kennen. Und auch sehr genau, denn Lina nimmt ja alle gut unter die Lupe. Mir sind die meisten Personen ganz sympathisch und besonders der Kollege Hauke sticht da heraus. Er ist aber nicht nur sympathisch, sondern er wirkt durch seine Handlungen auch etwas seltsam. Es hat mich auch erst unsicher gemacht, aber nachdem doch mal genaue Hintergrunderklärungen für sein Handeln ans Tageslicht gekommen sind, hat es sich für mich zum Besseren entwickelt. Denn es hat ja jeder so seine Probleme in diesem Buch. Auch an Lina und Kea gehen private Schwierigkeiten nicht vorbei - jeder hat so sein Päckchen zu tragen. Die Vermischung zwischen Arbeitsleben und Privatleben ist immer aufregend. Wir erfahren viel über die Protagonisten und ihre Lebensweisen. Es wird alles sehr authentisch geschildert. Dazu kommt die besondere Art der Erzählung, denn jedes Kapitel wird entweder aus der Sicht Linas oder Keas erzählt. Man muss zwar immer etwas aufpassen, wer gerade die erzählende Ich-Figur ist, aber es macht es auch super spannend. Man erfährt ja dann die Sichtweise und die Motivation hinter den Handlungen der Erzählenden. So kann man Lina und Kea noch besser kennenlernen und ihre Gedankengänge verfolgen. Das hat mir jedenfalls großem Spaß gemacht. Der Schreibstil ist an sich flüssig und angenehm lesbar. Man bleibt immer im Geschehen drin und kann sich auch alles anhand der detailreichen Beschreibungen gut vorstellen. Ich kenne Aurich und die angrenzenden Gegenden gut und habe mich freut, alles gut wiederzuerkennen. Dafür mag ich auch Regionalkrimis und den damit verbundenen Ausflug in die beschriebenen Gegenden.

Mir hat dieser erste Band um die beiden Ermittlerinnen in Aurich sehr gut gefallen und ich kann das Buch mit einem guten Gewissen weiterempfehlen. Wer Regionalkrimis mit interessanten Ermittlerinnen mag, ist hier genau richtig. Ich hatte jedenfalls eine sehr unterhaltsame Lesezeit und freue mich schon auf den nächsten Band.

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Veröffentlicht am 05.05.2024

eine ganz andere Welt

Die Tage des Wals
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Dieses Buch hat vor allen Dingen klar gezeigt, dass die Welt im Jahre 1938 nicht nur ganz anders war als heute, sondern die Lebensbedingungen und die Traditionen sich auf dieser kleinen walisischen Insel ...

Dieses Buch hat vor allen Dingen klar gezeigt, dass die Welt im Jahre 1938 nicht nur ganz anders war als heute, sondern die Lebensbedingungen und die Traditionen sich auf dieser kleinen walisischen Insel sogar sehr von der Welt dieser Zeit auf dem Festland unterscheidet. Und das war wohl auch gut bekannt, denn warum sonst hätte man schon Ethnografen auf die Insel geschickt. Interessant fand ich es auch, dass man ihr Interesse vermeintlich mehr dem gestrandeten Wall zugeschrieben hat. Aber dafür haben sie doch die Bewohner zu sehr befragt und sich über die Sitten und Gebräuche erkundigt. Für die Bewohner und besonders für die Protagonistin Manod war es ein besonderes Ereigniss und brachte den Hauch der großen und meist unbekannten Welt mit sich. Mir hat Manod jedenfalls sehr gut gefallen. Sie war etwas Besonderes und unterschied sich meiner Meinung nach, auch sehr von den anderen Bewohnern. Diese wollten zwar auch oft die Insel gerne verlassen, aber Manod machte sich doch mehr Gedanken über alles und kam auch zu anderen Schlussfolgerungen. Sie ließ sich nach außen hin nichts anmerken und lebte ihr Leben genau wie alle anderen auch. Sie half dem Vater bei der Arbeit, den anderen Frauen und war natürlich immer für ihre kleine Schwester da. Aber in Gedanken war sie viel weiter und lernte auch schon vorsorglich gut die englische Sprache, damit sie auf dem Festland besser zurechtkommen würde. Sie war belesen und zielstrebig. Für Manod war die Ankunft der Wissenschafter und besonders der Frau in dem Team Joan, eine Lichtblick und ein Weg von der Insel. Sie arbeitet auch für sie und freundet sich mit ihnen an. Mit Joan verbindet sie viel, aber Edward soll ihr Begleiter aufs Festland werden. Beim Lesen des Buches habe ich mich auch manchmal als Ethnograf gefühlt, denn ich habe die detailreichen Schilderungen des Alltagslebens auf der Insel sehr genau verfolgt. Man erfährt viel über die damalige Zeit und natürlich über die besonderen Verhältnisse, die auf dieser abgelegenen und manchmal auch abgeschnittenen Insel herrschen. Die Bewohner haben zwar Kontakt zum Festland und die Kinder fahren sogar jeden Tag mit dem Boot dorthin zur Schule, aber es wirkt trotzdem so, als würden die Ereignisse auf der Welt immer erst mit einer großen Verspätung zu ihnen gelangen. Man kann in dem Buch die erzählten Geschichten für die Ethnografen immer leicht erkennen, denn am Ende steht immer der Name des Erzählenden und woher diese Geschichte kommt. Und auch die Aufzeichnungen der Wissenschaftler sind durch den Fettdruck gut vom normalen Text zu unterscheiden. Die kurzen Kapitel fand ich auch immer gut, denn dann konnte man für sich immer seine Gedanken machen und dann erst weiterlesen. Der Text lässt sich auch gut lesen, man bleibt im Geschehen drin und erfährt viel über die unterschiedlichsten Menschentypen, die für Manod eine große Rolle spielen. Aber die Insel ist klein und daher kennt eh jeder jeden. Ich hatte mit Manod gehofft und gebangt, aber zum Schluß war ich über das Ende doch zufrieden. Denn für mich steht jetzt auch fest, dass Manod ihre eigenen Entscheidungen zum richtigen Zeitpunkt treffen und ihre Wünsche verwirklichen wird. Und zwar ohne die Hilfe und Abhängigkeit von anderen Menschen, denn Manod ist eine starke Frau. Das hat sie eigentlich immer wieder bewiesen und sie lässt sich auch nicht von ihrem erträumten Ziel abbringen. Ich fand die Schilderungen sehr fesselnd und diese interessante Geschichte hat eine Zeit und einen Ort sehr authentisch mit all seinen Bewohnern lebendig werden lassen.

Es ist ein besonderes Buch und ich kann es mit einem guten Gewissen weiterempfehlen.

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