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Veröffentlicht am 25.02.2025

Eine romantische Auszeit in Italien - eine undramatische, aber abwechslungsreiche und lebendige Geschichte über die Suche nach Liebe und Familie.

Die kleine Villa in Italien
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Lia hat vor Kurzem durch einen Zufall erfahren, dass ihr Vater nicht ihr leiblicher Vater ist. Ihre Mutter erzählte ihr sodann von einer kurzen Romanze mit einem Italiener, der Schauspieler in Hollywood ...

Lia hat vor Kurzem durch einen Zufall erfahren, dass ihr Vater nicht ihr leiblicher Vater ist. Ihre Mutter erzählte ihr sodann von einer kurzen Romanze mit einem Italiener, der Schauspieler in Hollywood geworden ist. Lia möchte Ernesto kennenlernen und reist dafür an die Amalfiküste nach Italien, wo er die Sommer mit seiner Familie verbringt. Zuvor hatte Lia versucht, ihren Vater über sein Management zu kontaktieren, war jedoch an Raphael Knight gescheitert.
In Italien stellt sich heraus, dass Raph Ernestos Stiefsohn ist und Lia für eine der vielen Betrügerinnen hält, die behaupten, ein uneheliches Kind Ernestos zu sein. Unerwartet herzlich wird Lia jedoch von Ernesto und seiner Familie aufgenommen und in eine der Gästesuiten der Villa eingeladen. Während Lia Zeit mit der quirligen Patchworkfamilie verbringt und das Flair Italiens genießt, kann sie Raph nicht ausweichen, gegen dessen Misstrauen sie sich zur Wehr setzen muss.

"Die kleine Villa in Italien" ist Band 11 der Reihe "Romantic Escapes" und als eigene Geschichte unabhängig von den Teilen davor zu lesen.

Lia ist in Italien, um nicht nur ihren fremden Vater kennenzulernen, sondern auch um Inspiration für ihre Kunst und den Auftrag eines italienischen Restaurants in London zu erhalten. Sie trifft dort auf eine reiche, aber dennoch sehr bodenständige Familie, die sie warmherzig willkommen heißt. Für Lia ist der Kontrast enorm, denn sie war verletzt von der Lüge ihrer Mutter über ihre Herkunft überstürzt abgereist, fühlt sich entwurzelt und leer. Sie spürt mehr den Verlust der gewohnten Familie, als den Zugewinn einer neuen. Ihre Sehnsucht nach Zugehörigkeit ist groß und dir Gastfreundschaft der Salvatores macht es ihr leicht, auch wenn sie sich zunächst vor Raph behaupten muss, der einen ausgeprägten Beschützerinstinkt hat. Die Spannung zwischen den beiden lässt unter der Sonne Italiens jedoch bald die Funken sprühen.

Die Geschichte erfüllt als "romantische Auszeit" die Erwartung der Reihe. Sie vermittelt Leichtigkeit und Urlaubsstimmung und durch die anschaulichen Beschreibungen hat man sonnige Bilder im Kopf und den Duft von frischer Pasta, Zitronen oder dem salzigen Meer in der Nase.
Auch wenn Lia sich verraten fühlt, unter der Lebenslüge über ihre Wurzeln leidet und auf Distanz zu ihrer Primärfamilie geht, ist die Stimmung nicht betrüblich und die Geschichte wenig anspruchsvoll oder tiefsinnig. Im Vordergrund stehen neben den Flirts und plumpen Kuppelversuchen von Raphs Mutter vor allem die Atmosphäre und der Genuss. Der Roman liest sich über weite Teile wie ein kulinarischer Reisebericht, führt durch Zitronenhaine zur Weltstadt des Thunfischs bis zur besten Pizza in Neapel. Es wird gekocht, gegessen und die Highlights der Amalfiküste entdeckt.

Die Geschichte ist abwechslungsreich, lebendig und hat auch dank der liebenswerten Charaktere ihren Charme, ist als reine sommerliche Unterhaltungslektüre allerdings wenig feinfühlig oder emotional. Die eigentlichen Probleme der Identitätskrise, der verletzten Gefühle und des Misstrauens, mit denen sich die Hauptfiguren Lia und Raph konfrontiert sehen, treten für Liebe und Flair in den Hintergrund.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.02.2025

Originelles Locked-Room-Szenario mit überraschendem Plottwist, jedoch nicht durchgehend spannend

Das Dinner – Alle am Tisch sind gute Freunde. Oder?
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Jonathan und Lotta veranstalten in ihrem Restaurant in der Eifel ein Krimidinner und möchten damit an eine alte Freundschaft anknüpfen, die vor fünf Jahren von dem Verschwinden von Maria, Lottas bester ...

Jonathan und Lotta veranstalten in ihrem Restaurant in der Eifel ein Krimidinner und möchten damit an eine alte Freundschaft anknüpfen, die vor fünf Jahren von dem Verschwinden von Maria, Lottas bester Freundin, erschüttert wurde. Schon nach dem Aperitif zeigen sich erste Parallelen der fiktiven Krimihandlung des Spiels mit dem Tag vor fünf Jahren. Es scheint, als habe jemand absichtlich für die Freundesgruppe ein solches Spiel inszeniert, um die Vergangenheit aufzurollen und zu klären, was mit Maria passiert ist. Misstrauen herrscht unter den Freunden und die Situation in dem abgelegenen Restaurant, um das ein Sturm tobt, spannt sich weiter an, als deutlich wird, dass jemand den vermeintlichen Mörder von Maria unter ihnen vermutet.

Der Roman ist originell aus drei Erzählebenen aufgebaut: das Dinner und das Treffen der Freunde in der Gegenwart, die Krimihandlung, in der jeder von ihnen eine Rolle erhält und der Besuch eines Festivals vor fünf Jahren, wo sie Maria zum letzten Mal gesehen haben.
Dabei wird die Geschichte aus wechselnden Perspektiven der fünf Hauptfiguren erzählt. Verwirrung gibt es trotzdem keine, denn Ort und Zeit sind eingangs jeweils angegeben und die Rollennamen ähneln den echten Namen, so dass die Identitäten klar sind.

Sympathisch ist keiner der Charaktere und auch die Freundschaft fühlt sich gegenwärtig und in der Vergangenheit toxisch an. Geheimnisse, Neid und Misstrauen stehen zwischen ihnen. Dazu kommt ein reger Konsum von Alkohol und Drogen, der die Hemmschwelle sinken lässt und das Gehirn vernebelt.

Spannung wird anfangs aufgebaut, flacht jedoch ab, als das Spiel vorzeitig endet. Während man wie ein Voyeur auf die sechs Freunde blickt, die ihre kompromittierenden Geheimnisse bewahren möchten, drehen sich die Dialoge ermüdend im Kreis. Schuldzuweisungen und Verdächtigungen werden ausgesprochen und eine sehr offensichtliche Tatsache aus der Vergangenheit als Geheimnis offenbart.
Fast alle haben eine Schuld auf sich genommen oder ein Motiv, Maria zu beseitigen. Selbst als die Hüllen fallen und immer mehr Details über die Vergangenheit ans Licht kommen, bleibt lange im Verborgenen, was mit Maria geschehen ist.

Das Locked-Room-Szenario ist mit dem inszenierten Krimidinner erfrischend anders und als Idee einer erzwungenen Aufklärung der Vergangenheit originell. Das Potenzial wird durch das vorzeitige Ende des Spiels jedoch nicht ganz ausgeschöpft.
Auch wenn es für einen Thriller nicht relevant ist, die Charaktere zu mögen, agieren hier zu viele Charaktere mit Lastern, denen man eine Freundschaft nicht wirklich abkauft. Das letzte Drittel zieht sich durch ewiges Lamentieren arg in die Länge bis die Situation eskaliert. Der Plottwist am Ende ist jedoch raffiniert, liefert eine logische Erklärung und versöhnt mit dem langen Vorlauf, indem es vieles zu hinterfragen galt.

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Veröffentlicht am 24.11.2024

Melancholische Geschichte, die zwar unterhaltsam und berührend ist, aber als Second-Chance-Romance nur wenig überzeugen kann, da der Funke zwischen den Charakteren nicht wirklich überspringt.

Last Time We Met
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Eleanor und Fin waren in ihrer Kindheit und Jugend die besten Freunde. Ihre Gegensätze glichen sich perfekt aus. Während Fin spontan war und seine Meinung nicht hinter dem Berg hielt, war Eleanor organisiert ...

Eleanor und Fin waren in ihrer Kindheit und Jugend die besten Freunde. Ihre Gegensätze glichen sich perfekt aus. Während Fin spontan war und seine Meinung nicht hinter dem Berg hielt, war Eleanor organisiert und zurückhaltend. Ihre Wege trennten sich, als Fin nach der Schulzeit London verließ, um zu reisen und sich letztlich in L.A. niederließ.
Fünfzehn Jahre später kehrt Fin zurück, als seine Mutter im Sterben liegt. Eleanor wurde drei Monate zuvor von ihrem Langzeitfreund verlassen.
Bei der Hochzeit einer gemeinsamen Freundin treffen Fin und Eleanor erstmals nach langer Zeit aufeinander, aber die Stimmung ist unterkühlt. Dabei hatten sie sich als Teenager sogar vertraglich darauf geeinigt, im Alter von 35 Jahren zu heiraten, sollten beide ungebunden sein.

Auch wenn das Buch eine Friends-to-Lovers-/ Second-Chance-/ Marriage-Pact-Romance schreibt, entwickelt die Geschichte sich nicht ganz so romantisch wie man erwarten könnte, ist sie doch von einigen betrüblichen Themen wie Alkoholismus, Betrug, Krankheit, Tod, Trauer und emotionalem Missbrauch geprägt. Zudem findet zu Beginn keine und auch später nur wenig Interaktion zwischen Eleanor und Fin statt.

Die Mehrheit der Kapitel handeln in der Gegenwart. Die einzelnen Rückblenden in die Vergangenheit der gemeinsamen Jugend sind nur kurze Ausschnitte. Darin wird zwar deutlich, dass die beiden mit den Jahren mehr Gefühle für einander hegten als nur Freundschaft, jedoch sehr lange nicht, woran ihre Bindung zerbrochen ist und warum sie den Kontakt nicht gehalten haben. So ist auch das Wiedersehen verhalten und wenig herzlich, wobei Fin allerdings von Eleanors Familie mit offenen Armen empfangen wird.

Während Fin seine Mutter, zu der er auch den Kontakt abgebrochen hatte, widerwillig und mehr aus Pflichtgefühl besucht, wird Eleanor von einer Freundin zu Dates gedrängt, obwohl die Trennung von ihrem Freund noch weit zurück liegt. Die Erinnerungen an diese Beziehung sind jedoch unschön, so dass irritierend ist, dass Eleanor ihren Freund nicht selbst verlassen hat und so leidet. Auch die andauernde Trauer um den Vater ist etwas zu präsent.
Darüber hinaus erscheinen die Szenen im Pflegeheim nicht immer realistisch - sowohl in Bezug auf das Verhalten der dementen und todkranken Mutter als auch der eigentümlichen Fotoshootings, zu denen Fotograf Fin genötigt wird.

Erst nach mehreren zurückhaltenden Treffen zeigt sich, dass Eleanor und Fin überhaupt noch so etwas wie Freundschaft empfinden. Echte Nähe ist nicht zu spüren, ein klärendes Gespräch findet nur im Ansatz statt und dann braucht es am Ende reichlich Drama bis sich die beiden besinnen.

Auch wenn die Geschichte nicht ganz rund ist, ist sie abwechslungsreich und unterhaltsam und kann zudem emotional berühren. Dass beide Hauptfiguren ein Trauma in sich tragen und Angst vor Verletzungen haben, ist deutlich zu spüren. Deshalb ist die Stimmung fast durchgehend melancholisch statt von Wiedersehensfreude geprägt. Lange bleibt offen, was zwischen den beiden ehemaligen besten Freunden steht und ob ihr kindlicher Pakt ein gutes Omen war. Romantische Gefühle erwartet man allerdings vergebens.

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Veröffentlicht am 03.09.2024

Humorvolle Lektüre über eine ältere Lady, die noch einmal durchstartet. Schöne Botschaft, wenn auch mit überzogener Darstellung.

Nicht zu alt für diesen Scheiß
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Sylvia wohnt seit Kurzem in einer Seniorenwohnanlage mit ihrem Ehemann Louis in Florida. Als sie diesen in flagranti mit einer Nachbarin im Bett erwischt und er ihr infolgedessen gesteht, dass sie aufgrund ...

Sylvia wohnt seit Kurzem in einer Seniorenwohnanlage mit ihrem Ehemann Louis in Florida. Als sie diesen in flagranti mit einer Nachbarin im Bett erwischt und er ihr infolgedessen gesteht, dass sie aufgrund einer finanziellen Fehlentscheidung bankrott sind, verlässt Silvia kurzerhand ihren Mann. Nach einem Zwischenstopp bei ihrer Tochter in Connecticut, die ihre Mutter überzeugen möchte, sich vernünftigerweise mit Louis zu versöhnen, bricht Sylvia mit ihrer besten Freundin Evie an der Seite nach New York auf. Mit 63 Jahren fühlt sich Sylvia nicht zu alt für einen Neuanfang, sucht sich Wohnung und Job, um wieder auf eigenen Beinen zu stehen. Louis legt ihr weiterhin Steine in den Weg, aber Sylvia gibt sich kämpferisch und vielleicht ist sie auch wieder bereit für eine neue Liebe.

"Nicht zu alt für diesen Scheiß" ist - wie der launige Titel schon suggeriert - ein humorvoller Roman über eine lebensältere Lady, die plötzlich vor den Trümmern ihrer Ehe steht, das Beste daraus macht und ihren Träumen folgt, auch wenn Außenstehende dies als lächerlich und unvernünftig abtun (würden).
Sylvia hat nicht vor, sich in einer Seniorenanlage mit einem Mann zu arrangieren, der nicht nur eine Affäre hat, sondern ihre ganze Altersvorsorge verzockt hat und ist mutig genug, aus dem bisher goldenen Käfig auszubrechen.

Es ist ein Roman über zweite Chancen, der lebendig und turbulent erzählt ist und schon in der prekären Anfangssituation im ehelichen Schlafzimmer zu dritt für Lacher sorgt.
Auch wenn die Geschichte aus Sicht einer Ü60-Jährigen verfasst ist, ist der Roman auch für jüngere LeserInnen geeignet, denn Sylvias Situation ist auf viele Lebenslagen übertragbar. Prüde sollte man allerdings nicht sein, denn Sylvias Libido inklusive Dick-Pics ihres älteren Lovers finden Erwähnung. Ganz erst zu nehmen sind diese Szenen vielleicht nicht, aber den Humor muss man mögen wie die überzeichneten Figuren der High Society.

Die Geschichte entwickelt sich nicht weiter überraschend und geht nicht sonderlich in die Tiefe, aber das ist auch nicht der Anspruch des Romans. Es ist eine humorvolle Lektüre mit einer sympathischen, resoluten Heldin, die als ältere Lady in der Berufswelt und in Liebesdingen mit ihrem ganz speziellen Charme punkten kann. Daneben geht es um die Verbindungen zwischen Müttern und Töchtern und mitunter schwierigen Familienverhältnissen.
Der Roman zeigt, dass es nie zu spät ist, seinen Träumen zu folgen und vor allem, unbeirrt seinen eigenen Weg zu gehen. Das sooo erfolgreiche Ende für Sylvia ist jedoch ein wenig überzogen. Die Geschichte hätte zufriedenstellender ein paar Seiten früher enden können.

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Veröffentlicht am 10.03.2024

Historischer Roman nach wahren Begebenheiten, der ein schreckliches Ereignis in den Mittelpunkt rückt und von eine dramatische Liebesgeschichte erzählt.

Neunzehn Stufen
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Im Herbst 1942 wird London immer wieder von Luftangriffen bedroht. Nellie Morris und ihre Familie suchen regelmäßig Zuflucht in der nahe gelegenen U-Bahn-Station Bethnal Green. Der Krieg hat sie mürbe ...

Im Herbst 1942 wird London immer wieder von Luftangriffen bedroht. Nellie Morris und ihre Familie suchen regelmäßig Zuflucht in der nahe gelegenen U-Bahn-Station Bethnal Green. Der Krieg hat sie mürbe gemacht, aber die Familie, vor allem ihre jüngere Schwester Flo, sowie ihre Arbeit als Sekretärin bei der Bürgermeisterin Mrs. Bolton geben Nellie Halt und eine Aufgabe.
Durch einen Zufall lernt sie den amerikanischen Pilot Ray Fleming kennen und verliebt sich auf den zweiten Blick in ihn. Beide träumen sie von Frieden und Freiheit und davon, die Zukunft gemeinsam zu verbringen.
Doch im Frühjahr 1943 kommt es in London zu einem tragischen Ereignis, das für Nellie alles ändert und das sie sogar ihre Liebe zu Ray in Frage stellen lässt.

"Neunzehn Stufen" ist inspiriert von der Lebensgeschichte der Großmutter der Autorin. Es ist ein dramatisches Zeitzeugnis, eine stürmische Liebes- und bewegende Familiengeschichte.
Wie viel des Romans Fiktion ist und wie viel auf wahren Begebenheiten beruht, wird nicht erläutert. Tatsache ist jedoch, dass sich die erschütternde Katastrophe von Bethnal Green im März 1943 ereignet hat und für viele Londoner zu einer der schmerzvollsten Nächte des Zweiten Weltkrieges wurde.

Die Geschichte wird lebendig in einfachen Worten erzählt. Die Liebesgeschichte entfaltet sich sehr rasch und euphorisch und überrascht am Ende nicht mit ihrer Dramatik. Die Charaktere sind allesamt liebenswert, gutherzig, verständnisvoll und damit arg flach und eindimensional. Die Liebesszenen werden blumig und kitschig beschrieben. Durch die Schicksalsschläge, die Nellie erleben muss und ihre inneren Kämpfe zwischen Trauer, Verantwortung, Schuld und Vergebung erhält der Roman mehr Gehalt.

Es ist ein historischer Roman, der gut unterhält und mit der Hauptfigur Nellie mitleiden lässt, der aber weder erzählerisch noch inhaltlich etwas Neues bietet und trotz des Hintergrunds der Geschichte der eigenen Familie bzw. Großmutter Ruth reichlich unpersönlich bleibt.

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