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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.12.2024

Nur was für Fans

Magical Winter Nights
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Da die Weihnachtszeit bei mir sehr stressig ist und ich kaum dazu komme, ganze Bücher zu lesen, hatte ich die Hoffnung, mir wenigstens durch ein paar weihnachtliche Kurzgeschichten ein weihnachtliches ...

Da die Weihnachtszeit bei mir sehr stressig ist und ich kaum dazu komme, ganze Bücher zu lesen, hatte ich die Hoffnung, mir wenigstens durch ein paar weihnachtliche Kurzgeschichten ein weihnachtliches Lesevergnügen zu verschaffen. Als Anfängerin in diesem Genre habe ich mir dieses Buch ausgesucht, weil es nur fünf Geschichten enthielt.
Leider bin ich enttäuscht worden.
Die Geschichten, von bekannten und erfolgreichen deutschen Autorinnen, lesen sich zwar schnell und zeichnen sich alle durch einen angenehmen Schreibstil aus, allerdings wirken sie alle eher wie Bonuskapitel zu bereits erschienenen Buchreihen. Wenn man die nicht gelesen hat – keine Chance.
Die Geschichte von Kyra Groh mochte ich noch am liebsten, weil ich die Sweet-Lemon-Agency-Reihe sehr schätze, allerdings scheint mir die Handlung am wenigsten geeignet für LeserInnen, die die Reihe nicht kennen. Zu viele Perspektiven (7!), die für Nicht-Insider nur unlogisch sind.
Die letzte Geschichte zerstört jegliche cozy Stimmung. Ich verstehe nicht, wie man etwas derart ungemütliches und unnötig grausames an das Ende einer Anthologie von Weihnachts-/Wintergeschichten stellen kann.
Fazit: Ich muss mich wohl anderweitig nach Kurzgeschichten umsehen, denn an sich fand ich den Umfang sehr angenehm zu lesen.

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Veröffentlicht am 08.06.2026

Furchtbar

The Romance Rivalry
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Das Programm von LYX ist einfach nicht mehr das, was es mal war und leider ist dieses Buch der bisherige Tiefpunkt.
Es war wirklich bodenlos.
Die Charaktere: Flach, nervig, überzogen, kindisch, ohne Entwicklung. ...

Das Programm von LYX ist einfach nicht mehr das, was es mal war und leider ist dieses Buch der bisherige Tiefpunkt.
Es war wirklich bodenlos.
Die Charaktere: Flach, nervig, überzogen, kindisch, ohne Entwicklung.
Die sprachliche Umsetzung: Wie oft kann man das Wort "Romance" auf einer Seite verwenden? Oder Trope? Hinzu kommen völlig platte Dialoge, teilweise ohne irgendeinen Kontext und Formulierungen, die zum Fremdscham aufrufen. "Ich werde daten, bis der Arzt kommt."
Die Idee: An sich gut, aber in der Umsetzung grausig und völlig unlogisch, viel zu übertrieben und die Figuren blicken es selbst nicht. Hinzu kommt dieses ständige, unaufhörliche Anbiedern an die Bookie-Szene, die gleichzeitig total abgewertet wird, indem sich die Figuren selbst ständig aufwerten als einzige "Experten in Sachen Tropes". Es ist nur peinlich.
Das große Finale: Sorry, ein Wolfsroman??? Und der Literaturprofessor, der zum Romantasyfan wird?

Wie gesagt: Es tut mir wirklich leid, aber das war das schlechteste Buch, das mir jemals untergekommen ist.

Trotzdem Danke an @netgalley für das Rezensionsexemplar!

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Veröffentlicht am 29.04.2025

Enttäuschender Hype

Mile High
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Es war einmal ein kleiner Klischeezug, der war vollgepackt mit einem "sündhaft sexy" und "sagenhaft anziehenden" Sportler, seinem Pseudo-Bad-Boy-Image und natürlich seinem Felsen, Pardon, seinem Gemächt. ...

Es war einmal ein kleiner Klischeezug, der war vollgepackt mit einem "sündhaft sexy" und "sagenhaft anziehenden" Sportler, seinem Pseudo-Bad-Boy-Image und natürlich seinem Felsen, Pardon, seinem Gemächt. Eines Tages wurde dieser Klischeezug in ein Flugzeug gesetzt. Da traf er auf die kurvenreiche Flugbegleiterin Stevie, die Hunde liebt und sich auf gar keinen Fall auf einen Klischeezug, äh Pardon, einen Sportler einlassen darf (aus beruflichen Gründen) und möchte (aus privaten Gründen), und es dann doch tut, denn der Sportler ist wirklich sehr perfekt und tätowiert und außerdem macht er sie im Bett völlig fertig. Ihre Worte. Mehrmals. Es gibt nämlich keine andere Formulierungsmöglichkeit, um die körperlichen Fähigkeiten des Klischeezugs auszudrücken, darum wird einfach immer dieselbe verwendet. Wie praktisch.
Jedenfalls rast der Klischeezug dann an allerhand klischeehaften Plottwists vorbei, die jeder voraussagen konnte, der schon mal eine Sport-Romance gelesen hat, in der jemand ehrenamtlich im Tierheim arbeitet. Den obligatorischen, presserummelbedingten Third-Act-Breakup hab ich überblättert, bis dahin, wo das Tierheim gerettet wird.
Die Protagonisten:
Also da kann jemand hinter seinem Bad-Boy-Image noch so einen weichen Kern haben. Wenn ich in einer dunklen, verlassenen Gasse stehe und sage „Nein“ oder „Niemals“, und er drückt mich doch an die Wand der Backsteinmauer, dann hol ich das Pfefferspray raus. Übrigens auch, wenn ein Mann konsequent meine Lieblingsjogginghose kritisiert. Oder wenn er mich bedrängt, obwohl ich ihm gesagt habe, dass ich meinen Job verlieren kann, wenn ich mit ihm zusammen gesehen werde.
Und finally: Er bezeichnet sein Gemächt selbst als FELSEN. Girl, lauf.
Und das Girl? Sie hat Kurven. Alternativ hat sie auch einen kurvenreichen Körper. Ganz ehrlich, ich habe keine Ahnung von ihrer Persönlichkeit, denn selbst, wenn es mal für zwei Sätze darum ging, kommen beide ständig auf kurvige Äußerlichkeiten zurück. Ja, sie auch. Es gibt wirklich nur ein Körperteil, das Stevie häufiger beschreibt als seinen Felsen, und das ist ihr eigener Hintern (kurvig!). Zu ihrer Verteidigung: Er beschreibt seine eigene Ausstattung auch mit großer Hingabe.

Das Genre: Sport-Romance.
Die Anzahl an Seiten, auf denen es tatsächlich um Sport geht (welcher war's eigentlich?), ist maximal einstellig. Ansonsten gehts um: Sein Image, seine Freunde, sein Gemächt und um ein Flugzeug voller strippender Sportler (welcher Sportart noch gleich? Egal, sie haben gute Körper). Ach, und um ihre Kurven.
Die Botschaft:
Stevie leidet sehr unter dummen Sprüchen bezüglich ihres Äußeren. Dieses wird übrigens als „kurvenreich“ beschrieben, falls ich das noch nicht erwähnt hatte. Auch ihr Ex-Freund hat sie immer ziemlich mies behandelt. Als sie ihm begegnet, wird sie natürlich von Zanders gerettet. Und jetzt endlich sind „die Rollen getauscht“, der Ex schüchtert sie nicht mehr ein, "dank des sündhaft sexy Manns", der hinter ihr steht.
Und zu guter Letzt: Es wäre echt schön, wenn die Grammatik-, Syntax-, Logik- und Rechtschreibfehler in den folgenden Auflagen behoben werden würden... Wobei... Ich habe Auflage 7 hier liegen!

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Veröffentlicht am 03.09.2024

Abgebrochen

That Girl
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Das konnte mich überhaupt nicht überzeugen. Die Protagonistin ist unsympathisch, die Nebenfiguren auch. Der Tonfall nüchtern und pessimistisch, gleichzeitig wird ständig etwas ausgelassen, gefühlt wird ...

Das konnte mich überhaupt nicht überzeugen. Die Protagonistin ist unsympathisch, die Nebenfiguren auch. Der Tonfall nüchtern und pessimistisch, gleichzeitig wird ständig etwas ausgelassen, gefühlt wird erwartet, dass man sich jeden Namen, jede Äußerung merkt, bis dann mal wieder ein Bröckchen dazu hingeworfen wird.
Wer ist die Person, die im ersten Satz genannt wird? Was soll der Prolog?
Hab mir schließlich das Ende durchgelesen, in der Hoffnung, Motivation für das Dazwischen zu finden - Fehlanzeige. Ich wollte nicht herausfinden, wie die Protagonistin an diesen Punkt gelangt ist.
Schade um das schöne Cover!

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Veröffentlicht am 03.09.2024

Da ging wohl beim Druck was verloren!

New Wishes
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Erfahrungsgemäß nimmt die Qualität von Buchreihen mit steigender Anzahl der Bände ab. Also bin ich bei mittlerweile Band 7 schon mit deutlich geringeren Ansprüchen an die Sache rangegangen - und bin doch ...

Erfahrungsgemäß nimmt die Qualität von Buchreihen mit steigender Anzahl der Bände ab. Also bin ich bei mittlerweile Band 7 schon mit deutlich geringeren Ansprüchen an die Sache rangegangen - und bin doch sprachlos, wie wenig Qualität es hier auf die Spiegel-Bestseller-Liste geschafft hat. Zwei nur oberflächlich gezeichnete Figuren treffen im kitschigsten Weihnachtstrubel aufeinander, bei dem wirklich jedes Klischee ausgeschlachtet wird. Hätte man vielleicht drei Sätze mehr Charakterentwicklung geschrieben, und dafür zwei Weihnachtslieder weniger gesungen, das hätte schon geholfen. Es fühlte sich an, als hätte die Autorin zum Abschluss nochmal ein paar Dinge abhaken müssen: Alle Figuren der vorhergehenden Bände müssen nochmal auftauchen, es braucht unbedingt einen "Trope", der hier aus den Fingern gesaugt scheint und dann noch ein kleines Dopingproblem, damit wenigstens irgendein Problem da ist. Und das Ende? Nun, das ist eine Frechheit. Da zahlt man einen zweistelligen Betrag, quält sich durch ein oberflächliches Winterwunderland um dann festzustellen, dass entweder der Autorin die Lust an ihrem eigenen Geschwafel ausging, oder dass in der Druckerpresse die letzten zwei Kapitel verloren gingen. Verlag und Autorin haben sicher einen Haufen Geld daran verdient. Schade für die Reihe, die ein solches Ende nicht verdient hat.

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