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Veröffentlicht am 21.09.2024

Guter Schluss

Abgetrennt
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Paul Herzfeld zum 3.! Herzfeld wird als Fachmann hinzugezogen, als Leichenteile auftauchen, die nicht legal erworben sind. Dadurch "stolpert" er in seinen nächsten Fall, der mal wieder sehr persönlich ...

Paul Herzfeld zum 3.! Herzfeld wird als Fachmann hinzugezogen, als Leichenteile auftauchen, die nicht legal erworben sind. Dadurch "stolpert" er in seinen nächsten Fall, der mal wieder sehr persönlich wird.

Das Cover zeigt einen männlichen Oberkörper bzw. hauptsächlich rechten Oberarm mit dem Tattoo der schwarzen Sonne. Somit passt es perfekt zum Thema und der Wiedererkennungswert zu den Vorgängern ist auch gegeben.

Paul Herzfeld soll eigentlich nur als Fachmann begutachten, ob es sich um echte Leichenteile handelt, und wird dadurch in Dinge involviert, die er besser hätte ruhen lassen. Mir ist Paul Herzfeld in den beiden Vorgängern bereits "ans Herz gewachsen", aber ich finde es gut, dass Michael Tsokos es bei einer Trilogie belassen hat und seinen Protagonisten nicht weitertreibt. Zumal ich gelesen habe, dass Herzfeld in anderen Reihen eine Randfigur darstellt, eine gute Idee! Herzfeld macht wieder einige Dinge mit und erweist sich als eine Art "Superheld", der sowohl sein Leben als auch das eines anderen Menschen rettet. Als Fiktion unterhaltsam, aber doch sehr fiktiv. Ein würdiger Abschluss der Trilogie.

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Veröffentlicht am 21.09.2024

Bloß nicht in die Regenbogenallee!!!

Zur Hölle mit Seniorentellern!
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Elisabeth feiert eben noch gelangweilt ihren 70. Geburtstag, als sich ihr Schwiegersohn verplappert und vom Umzug ins Altenheim spricht. So verlässt Elisabeth ihre eigene Party und landet durch einen Sturz ...

Elisabeth feiert eben noch gelangweilt ihren 70. Geburtstag, als sich ihr Schwiegersohn verplappert und vom Umzug ins Altenheim spricht. So verlässt Elisabeth ihre eigene Party und landet durch einen Sturz mit Oberschenkelhalsbruch im Krankenhaus und von dort aus direkt im "Seniorenknast". Zum Glück findet sie Mitstreiter, mit denen sie ihre Flucht planen kann...

Die Cover von Ellen Berg sind sofort als solche erkennbar durch die Art von "naiver Malerei", mit der alle Figuren gezeichnet sind. Bei "Zur Hölle mit Seniorentellern!" sieht man eine alte Dame, die anscheinend etwas ratlos neben einem alten Herren steht, der wohl grade zum Kopfsprung von der Parkbank ansetzt. Das hat nicht wirklich etwas mit dem Buchinhalt zu tun, trifft aber trotzdem das Gesamtthema.

Ellen Bergs Humor muss man mögen und ist bestimmt nichts für jeden Geschmack, mir gefällt ihr Schreibstil gut. Sie schafft es, das durchaus ernste und nicht lustige Thema der Abschiebung ins Altersheim komisch darzustellen und trotzdem nachdenklich zu machen. Zwischendurch hatte ich keine Ahnung, wohin das Buch führen wird, es ist schön, wenn nicht alles sofort vorhersehbar ist. Auch die Idee, die Demenzstation Regenbogenallee zu nennen, spricht für Ellen Bergs Humor. Ich kann nur hoffen, dass einige Kinder, die vorhaben, ihre Eltern ins Altenheim abzuschieben, vorher dieses Buch lesen und es sich vielleicht nochmal überlegen! Insgesamt nicht ihr bester Roman, aber unterhaltsam, wenn man zwischendurch mal leichte Kost braucht.

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Veröffentlicht am 06.09.2024

Vive por mi

Die Unmöglichkeit des Lebens
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Grace erbt von Christina ein Häuschen auf Ibiza. Obwohl sie alles andere als spontan ist, folgt sie dem Ruf und fliegt auf die Insel. Eigentlich möchte sie nur wissen, was mit Christina passiert ist und ...

Grace erbt von Christina ein Häuschen auf Ibiza. Obwohl sie alles andere als spontan ist, folgt sie dem Ruf und fliegt auf die Insel. Eigentlich möchte sie nur wissen, was mit Christina passiert ist und warum sie ausgerechnet ihr das Häuschen vererbt hat. Aber dann geschehen Dinge, die sich die Mathematiklehrerin Grace niemals hätte vorstellen können.

Das azurblaue Cover zeigt die Silhouette eines Berges mit Vögeln und davor einem Boot sowie grünlich leuchtendem Wasser. Die Stimmigkeit erkennt man erst, wenn man das Buch gelesen hat, vorher stellt man nur den Bezug zu Ibiza fest.

"Die Unmöglichkeit des Lebens" ist ein schöner Titel, dessen Bedeutung sich erst nach und nach erschließt. Matt Haig kennt und liebt Ibiza, wie man zwischen den Zeilen herausliest und man wird durch das Buch mitgenommen auf diese Insel, auf die ich mich jetzt schon freue. Am Anfang dachte ich noch, es handelt sich um einen klassischen Briefroman, aber zwischendurch vergisst man als Leser immer wieder diese Tatsache. Im Roman befinden sich viele poetische Sätze, die mir sehr gut gefallen und die ich mir unbedingt merken muss. Die Phantasy-Bestandteile haben mich anfangs etwas irritiert, da ich damit nicht gerechnet habe, fügen sich aber nach und nach gut ins Gesamtbild ein. Ich bin jedoch froh, dass es nicht mehr geworden ist, das wäre für meinen Geschmack zu viel gewesen. Der schmale Grat, auf dem sich das Buch bewegt, ist für die Geschichte passend und stimmig. Matt Haig schreibt meistens kurze Kapitel, was mir sehr entgegenkommt. Am meisten berührt hat mich das Kapitel "Vive por mi", weshalb ich auch meine Rezension so betitelt habe. Gut gefallen hat mir auch die Idee mit dem fiktiven Buch "La vida imposible", was vom Spanischen übersetzt "Die Unmöglichkeit des Lebens" bedeutet.
Insgesamt ist Matt Haig ein Roman gelungen, der noch nachhallt und einen nachdenklich zurücklässt.

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Veröffentlicht am 02.09.2024

Weiter geht`s

Abgefackelt
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Nach den traumatischen Erfahrungen im ersten Band wird Paul Herzfeld in das scheinbar ruhige Itzehoe versetzt. Aber nachdem ihm das Ableben seines Vorgängers und die Brandruine vor seinem Fenster keine ...

Nach den traumatischen Erfahrungen im ersten Band wird Paul Herzfeld in das scheinbar ruhige Itzehoe versetzt. Aber nachdem ihm das Ableben seines Vorgängers und die Brandruine vor seinem Fenster keine Ruhe lassen, fängt Herzfeld Ermittlungen an, die nicht jedem schmecken und bei denen er sich nicht wirklich beliebt macht....
Im gleichen Stil wie der erste Band, ein schwarzes Cover und dieses Mal eine brennende Hand, alles sehr stimmig.
"Abgefackelt" schließt direkt an den ersten Band an und lässt erkennen, dass auch Ärzte Menschen sind, die nicht alles kalt lässt und die Emotionen haben. Der nüchterne Schreibstil, der den Rechtsmediziner erkennen lässt, passt auch weiterhin gut zum Gesamtbild. Zwischendrin fragt man sich, ob die über allem schwebende Auflösung kurz bevor steht, aber man wird nicht enttäuscht, es geht weiter und der Showdown nähert sich ... vielleicht im dritten Teil? Ich bleibe dran und bin gespannt!

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Veröffentlicht am 02.09.2024

Sehr spannend

Abgeschlagen
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Rechtsmediziner Paul Herzfeld kommt die Reaktion seines Chefs bei einer Obduktion merkwürdig vor. Das ist alles zu glatt und einfach erklärt. Nach und nach kommen mehr Details heraus und Paul Herzfeld ...

Rechtsmediziner Paul Herzfeld kommt die Reaktion seines Chefs bei einer Obduktion merkwürdig vor. Das ist alles zu glatt und einfach erklärt. Nach und nach kommen mehr Details heraus und Paul Herzfeld wird immer weiter in die Ermittlungen hineingezogen, bis es persönlicher wird, als er sich jemals vorstellen konnte.
Ein schwarzes Cover mit einer scharfen Klinge, die nach Schwert aussieht, aber vermutlich eine Machete darstellt, das ist nüchtern, aber passt perfekt zum Buch.
Michael Tsokos ist Rechtsmediziner mit Leib und Seele, das merkt man dem Buch an. Er weiß, wovon er schreibt und neigt nicht zu Gefühlsduseleien, es handelt sich um einen eher nüchternen Schreibstil, der jedoch gut zum Thriller-Genre passt. Am Anfang hatte das Buch ein paar Längen, aber je weiter das Buch fortgeschritten ist, umso besser gefiel es mir und deste weniger konnte ich es aus der Hand legen. Die Spannung wurde permanent gehalten und das Buch hat trotz seiner nicht unbedingt ästhetischen Schilderungen nichts voyeuristisches. Ich habe das Buch in kürzester Zeit gelesen und war froh, auch gleich den zweiten Teil zu haben, um direkt weiterlesen zu können...

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