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Veröffentlicht am 15.09.2024

Im Appenzeller Land werden die Feste gefeiert wie sie fallen

Alpstein
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Klappentext:

Eigentlich sollte es der schönste Tag im Leben werden. Doch die romantische Hochzeit im Appenzellerland verwandelt sich jäh in einen Alptraum, als der Bräutigam kurz nach der Trauung in ...

Klappentext:

Eigentlich sollte es der schönste Tag im Leben werden. Doch die romantische Hochzeit im Appenzellerland verwandelt sich jäh in einen Alptraum, als der Bräutigam kurz nach der Trauung in den Tod stürzt. Milagros von Wirth, die zu den Gästen gehört, glaubt nicht an einen Unfall, denn das Opfer war ein erfahrener Bergsteiger. Sie bittet ihren Sohn, Privatdetektiv Max von Wirth, und seine Kollegin Federica Hardegger um Hilfe, aber sie können nicht verhindern, dass es weitere Tote gibt – und Fede unter Mordverdacht gerät.



"Alpstein" ist ein packender Krimi, der tief in die idyllische, aber geheimnisvolle Bergwelt des Appenzeller Landes eintaucht. Silvia Götschi gelingt mal wieder ein fesselndes Werk, welches die raue Schönheit der alpinen Landschaft mit einer spannenden Mordermittlung vereint.

Die Handlung beginnt, mit einem "Unfall" im Gebirge, welches nun schon viele Jahre zurückliegt. Milagros von Wirth wird ziemlich kurzfristig zu einer Hochzeit geladen von einem Freund ihres verstorbenen Mannes. Heinrich Manser, ein betagter älterer Herr, welcher als Bergsteiger und Autor gefeiert wird, heiratet eine viel viel jüngere Frau Aurora. Milagros begibt sich zur Hochzeit und ein rätselhafter Mord nach dem anderen begleiten die ältere Dame in den nächsten Tagen. Doch als wäre das nicht genug, verstirbt der Bräutigam kurz nach der Hochzeit im Gebirge. Auch die Eltern der Braut werden kurz nach der Hochzeit Tod aufgefunden. Hilfe und Unterstützung bekommt die alte Dame von ihren Sohn Max und seiner Kollegin Fede, welche eine Privatdetektei führe. Doch die privaten Ermittlungen stehen unter keinen guten Stern.

Götschi fängt die Atmosphäre des Appenzeller Landes mit viel Liebe zum Detail ein. Die schroffen Berge, die grünen Wiesen und die einsamen Almhütten bilden den perfekten Hintergrund für einen Krimi, der nicht nur durch Spannung, sondern auch durch seine landschaftliche Schönheit besticht. Ich habe vor 2 Jahren das Appenzeller Land und den Aescher besucht und konnte mich in Atmosphäre zurückversetzen.

"Alpstein" ist ein atmosphärischer und spannender Kriminalroman, der den Charme des Appenzeller Landes mit einer geschickt erzählten Mordermittlung vereint. Silvia Götschi schafft es, die regionale Kultur und die Menschen dieser Gegend authentisch einzufangen und gleichzeitig eine fesselnde Krimihandlung zu erzählen. Ein Muss für Liebhaber von Lokalkrimis und jene, die die Schweizer Bergwelt lieben.

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Veröffentlicht am 15.09.2024

Herbst-Romanze

Meet me in Autumn. Eine Pumpkin spiced Romance
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Klappentext:

Als Jeanies Tante ihr das geliebte Pumpkin Spice Café in der Kleinstadt Dream Harbor schenkt, ergreift sie die Chance auf einen Neuanfang abseits ihres langweiligen Schreibtischjobs. Dort ...

Klappentext:

Als Jeanies Tante ihr das geliebte Pumpkin Spice Café in der Kleinstadt Dream Harbor schenkt, ergreift sie die Chance auf einen Neuanfang abseits ihres langweiligen Schreibtischjobs. Dort angekommen trifft sie auf den Farmer Logan, der nichts für den Klatsch und Tratsch der quirligen Kleinstadtbewohner übrig hat und lieber für sich bleibt. Doch Jeanies Ankunft bringt Logans Routinen durcheinander, und er will nichts mit der irritierend unbekümmerten Frau zu tun haben - auch, wenn er sich auf unerklärliche Weise zu ihr hingezogen fühlt.

Kann Jeanies fröhliche Einstellung den mürrischen, aber attraktiven Logan überzeugen, oder hat das City Girl die einzige Person in der Stadt gefunden, die nicht ihrem Charme oder ihren Pumpkin Spice Lattes erliegt?



Laurie Gilmores "Meet me in Autumn" entführt die Leser*innen auf romantische Tuchfühlung mit etwas spice.

Jeanie Ellis ist die frisch gebackene Besitzerin eines Pumpkin-Spice-Café, das sie von ihrer Tante vererbt bekommen hat. Ihre Tante möchte sich zur Ruhe setzen und für Jeanie ist es ein willkommener Neuanfang. Das kleine malerische Städtchen, Dream Habor , dort gefällt es ihr sehr gut, auch von den Bewohnern wird sie sehr herzlich aufgenommen, so das sie sich sofort wohl fühlt. Allerdings hört sie nachts ungewöhnliche Geräusche, die ihr Angst machen. Der sympathische Logen erklärt sich sofort bereit, mit ihr gemeinsam, der Sache auf den Grund zu gehen. Er bringt ein neues Schloss an und leistet ihr Gesellschaft. Seid dieser Nacht geht sie ihm nicht mehr aus dem Kopf. Selbst Jeanie, ist sehr angetan von diesem attraktiven Farmer, der sehr beliebt ist in diesem Städtchen. Allerdings ist er sehr zurückhaltend, da er in seinem Leben nicht gerade die besten Erfahrungen gemacht hat. Werden die beiden dennoch zueinander finden?

Die Autorin nimmt uns mit, in das malerische Kunststädtchen, Dream Habor, di Orte der Geschehnisse werden liebevoll beschrieben und als Leser hat man direkt ein Bild vor Augen. Die Protagonisten werden lebendig dargestellt und sind vielschichtig gezeichnet, in ihre Gedanken und Gefühle kann man sich als Leser gut hineinversetzen. Das Cover sehr romantisch gestaltet, mit herbstlichen Flair.

Diesen Roman kann man sehr gerne weiterempfehlen. Auf jeden Fall eine gute herbstliche und gemütliche Lektüre, die schöne Lesestunden bescheren kann.

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Veröffentlicht am 03.09.2024

Was wäre wenn

Lieferdienst
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Klappentext:

Neu-Berlin, irgendwann in der Zukunft: Arkadis Arbeitgeber Rio ist darauf spezialisiert, Bestellungen per 3D-Drucker herzustellen und unverzüglich auszuliefern. Der Druck ist enorm: Sobald ...

Klappentext:

Neu-Berlin, irgendwann in der Zukunft: Arkadis Arbeitgeber Rio ist darauf spezialisiert, Bestellungen per 3D-Drucker herzustellen und unverzüglich auszuliefern. Der Druck ist enorm: Sobald etwas geordert wird, egal ob Spielekonsole oder Zahnpasta, beginnt ein gnadenloser Wettlauf aller Lieferdienste um die schnellste Zustellung.

Die Fußsoldaten dieses brutalen Wettbewerbs sind sogenannte Bringer. Auf Hoverboards sausen Arkadi und andere Kuriere durch die Stadt und versuchen, die Konkurrenz mit allen Mitteln auszustechen.

Eines Tages bittet ihn ein Kollege, einen Auftrag für ihn zu übernehmen. Kaum hat Arkadi die Lieferung übernommen, muss er mitansehen, wie sein Kollege stirbt. Der junge Kurier gerät in einen Strudel von Ereignissen, aus dem er sich kaum mehr befreien kann: Arkadi soll seltsame Sonderaufträge ausführen und seine Chefetage interessiert sich plötzlich sehr für ihn. Kann er die mysteriösen Lieferungen zustellen, bevor ihn die Marketing-Drohnen der Konkurrenz aus der Luft holen?



"Lieferdienst" von Tom Hillenbrand ist ein faszinierender Science-Fiction-Roman, der die Leserinnen in die "nahe" Zukunft Berlins entführt. Wir erleben Neu-Berlin. Eine neu aufgebaute Stadt neben Alt-Berlin. Das Leben der Menschen wird immer rasanter und spielt sich in Wohnblöcken ab, welche über 100 Etagen umfassen, oder man wohnt in seinem Auto, welches mit Autopilot unendlich lang auf dem Stadtring fährt, da man sich die Miete nicht mehr leisten kann. Alle Bedürfnisse, werden durch Lieferdienste abgedeckt. Sei es Essen, was per Drohne zugestellt wird, oder eben Produkte des alltäglichen Lebens, welche individuell durch einen 3D-Drucker hergestellt werden.

Ein Kampf der Lieferdienste herrscht: immer im Wettbewerb um die schnellsten und meisten Lieferungen. In dieser Welt lebt und arbeitet Arkadi. Als er eines Tages ein mysteriöses Paket zustellen soll, droht er in einen Strudel von Intrigen und Machtkampf zu geraten.

Der Autor entwirft eine beeindruckende und detailreiche Zukunftsvision, welche einen Angst machen kann. Trotz der Kürze des Buches, sind die Charaktere gut entwickelt und liebevoll gestaltet. Jeder von ihnen bringt seine eigene Vergangenheit und Motivationen mit, die sich im Laufe der Geschichte entfalten. Besonders gelungen ist die Darstellung der Dynamik innerhalb des Lieferdienstes.

Die Handlung ist spannend und gut durchdacht, mit zahlreichen Wendungen und unerwarteten Ereignissen, die den Leser
innen bis zur letzten Seite fesseln. Es gibt eine gelungene Balance zwischen actionreichen Szenen und nachdenklichen Momenten, die zum Reflektieren anregen.

Der Schreibstil des Autors ist flüssig und anschaulich, was es den Leser*innen leicht macht, in die Welt des Buches einzutauchen.

Insgesamt ist "Lieferdienst" ein packender und gut geschriebener kurzer Roman, welcher jeder Fan von Zukunftsfiktionen auf den Schirm haben sollte.

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Veröffentlicht am 03.09.2024

Auf dem Weg zur Legende

Rom bin ich
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Klappentext:

Rom, 77 v. Chr. Dolabella, rechte Hand des einstigen Diktators Sulla, wird von den Makedoniern der Korruption, Erpressung und des Mordes beschuldigt. Der allmächtige Konsul wähnt sich sicher. ...

Klappentext:

Rom, 77 v. Chr. Dolabella, rechte Hand des einstigen Diktators Sulla, wird von den Makedoniern der Korruption, Erpressung und des Mordes beschuldigt. Der allmächtige Konsul wähnt sich sicher. Die besten Anwälte werden ihn verteidigen. Die 52 Senatoren des Gerichts sind allesamt korrupt und von ihm bestochen. Und zudem weiß er jeden aus dem Weg zu räumen, der sich ihm entgegenstellt. In Rom glaubt daher niemand, dass Dolabella verurteilt wird. Bis ein unbekannter Patrizier von gerade einmal 23 Jahren sich bereit erklärt, die Anklage zu übernehmen und der römischen Elite die Stirn zu bieten. Sein Name: Gaius. Als Julius Cäsar wird er in die Geschichte eingehen.



„Rom bin Ich“ von Santiago Posteguillo bietet einen tiefgehenden Einblick in eine der faszinierendsten Persönlichkeiten der römischen Geschichte. Das Buch fängt das junge Leben des Imperators ein und gibt den Leser*innen einen tiefen Blick in das Leben von Julius Cäsar und seiner Familie.

Der Autor zeichnet ein detailliertes Bild von Beginn und Aufstieg Cäsars, beginnend mit seinen frühen Jahren in einer adligen, aber politisch verfolgten Familie. Die Erzählung ist reich an historischen Details und zeigt die politischen Intrigen, militärischen Erfolge und persönlichen Herausforderungen, die Cäsars Leben prägten.

Ein weiterer großer Pluspunkt des Buches ist, dass der Autor versucht hat Cäsar zum Leben zu erwecken. Wir tauchen in das Leben des berühmten jungen Mannes ein und können an all seinen Gefühlen und Gedanken teil haben. Doch mit all seiner Authentizität, ist das Buch ein großer Klopper mit über 700 Seiten. An vielen Stellen wurde es mir etwas langweilig, vor allem, wenn es um die Schlachten oder Intrigen hinter Cäsar ging, welche zum Werdegang Cäsars evtl. nicht viel beizutragen hatten.

Der Schreibstil des Autors ist klar und prägnant, was das Buch sowohl für Geschichtsexperten als auch für Laien zugänglich macht.

Insgesamt ist „Rom bin Ich" ein ausführlicher und gut recherchierter Roman über den jungen Cäsar. Ich bin schon gespannt auf die nächsten Bände der Reihe und kann dieses Buch jeden empfehlen, der sich für antike Geschichte interessiert.

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Veröffentlicht am 28.08.2024

Betrug am Weimarer Hof

Die Witwen von Weimar
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Klappentext:

Weimar 1804: Der Tischlergeselle Wilhelm entdeckt einen geheimnisvollen Brief. Darin wird behauptet, zwei reiche Witwen seien kurz nach ihrer erneuten Vermählung ermordet worden. Wilhelm ...

Klappentext:

Weimar 1804: Der Tischlergeselle Wilhelm entdeckt einen geheimnisvollen Brief. Darin wird behauptet, zwei reiche Witwen seien kurz nach ihrer erneuten Vermählung ermordet worden. Wilhelm ist neugierig, er geht dem Verdacht nach. Als er erkennt, dass ihm der Standesdünkel Grenzen setzt, kommt er auf die waghalsige Idee, Louise von Göchhausen, die erste Hofdame der Fürstin Anna Amalia, als detektivische Partnerin zu gewinnen. Wird sie ihm helfen? Zugleich versucht Wilhelm, sich von seinem Elternhaus zu lösen. Und er lernt Annette kennen.



"Die Witwen von Weimar" von Bernd Köstering ist ein fesselnder historischer Roman, der die Leser*innen in die kulturelle und politische Blütezeit Weimars entführt. Bernd Köstering gelingt es auf eindrucksvolle Weise, die Atmosphäre der Stadt Anfang des 19. Jahrhunderts zum Leben zu erwecken.

Der Roman glänzt mit zwei Todesfällen. Zwei wohl situierte Frauen, welche kurz nach ihrer Heirat auf unerklärliche Weise starben und ihren frischgebackenen Gatten ein großes Vermögen hinterlassen. Doch die Fälle scheinen sich zu ähneln. Luise von Göchhausen kommet dies spanisch vor. Zusammen mit Wilhelm, einen Handwerkergesellen, gehen die beiden den Todesfällen auf die Spur. Schnell wird klar, dass die Morde zusammenhängen, doch könnte der Ehemann beides Verstorbenen der gleiche Mann sein? Die fulminante Finale der Ermittlungen findet bei einer großen Hochzeit statt. Wird die neue Braut eventuell das nächste Opfer?

Kösterings detailreiche Beschreibungen der Stadt und ihrer Bewohner machen das Buch zu einer lebendigen Zeitreise. Besonders beeindruckend ist die Darstellung der Dichter und Denker, die Weimar geprägt haben. Goethe, Schiller und Anna-Amalie finden ihre Rolle in diesem spannenden Roman und tragen zur Ermittlung bei.

Alles in allem ist "Die Witwen von Weimar" ein lesenswertes Buch für alle, die an deutscher Geschichte und Literatur interessiert sind. Es bietet eine wunderbare Mischung aus Fiktion und historischer Realität und lässt die prächtige Vergangenheit Weimars in einem neuen Licht erstrahlen.

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