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Veröffentlicht am 24.09.2024

Historische Biografie

Die Villa der Architektin
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Klappentext:

Rom im 17. Jahrhundert – prachtvolle Paläste, monumentale Kuppeln, kostbarer Stuck. Durch die selbstherrliche Macht der
Päpste und Kardinäle wächst die Stadt im barocken Prunk. Während Frauen ...

Klappentext:

Rom im 17. Jahrhundert – prachtvolle Paläste, monumentale Kuppeln, kostbarer Stuck. Durch die selbstherrliche Macht der
Päpste und Kardinäle wächst die Stadt im barocken Prunk. Während Frauen Kind auf Kind gebären und sich für die Familie
abschinden, malt eine 13-Jährige ihr erstes Altargemälde. Der Vater, plebejisches Künstlergenie und Komödiendichter, führt das Wunderkind in die Kunst ein und lehrt sie, an das Unmögliche zu glauben. Plautilla Bricci wird nicht nur eine bedeutende Malerin und Mitglied der Accademia di San Luca, sondern auch die erste Frau, die einen prächtigen Palazzo nach eigenen Entwürfen plant und vollendet. Gegen alle Widerstände wird ihr Name in den Grundfesten der Villa Benedetta auf dem Gianicolo eingraviert sein …



"Die Villa der Architektin" von Melanie G. Mazzucco ist eine packende Biografie einer mutigen römischen Frau in einem Roman verpackt, der das barocke Rom auf eindrucksvolle Weise zum Leben erweckt. Mit einem scharfen Blick für historische Details und einer fesselnden Erzählweise entführt die Autorin die Leser*innen in eine Zeit voller Machtspiele, Intrigen und leidenschaftlicher Schicksale.

Die Geschichte beginnt in der frühen Kindheit von Plautilla Bricci und erzâhlt sehr ausgiebig aus ihrem Leben. Von der Armut in der sie als Kind lebte, den vielen Umzügen, dem Verhältnis zum Vater. Einerseits waren diese Einblicke sehr interessant, da sie einen starken Einblick in das Leben der damaligen Zeit geboten haben, andererseits fand ich es etwas langatmig. Natürlich sollt hier genau gezeigt werden wie aus dem Mädchen die erste Architektin Roms wurde.

Die Autorin versteht es meisterhaft, das barocke Rom mit all seinen Facetten zu beschreiben – von den prunkvollen Villen bis hin zu der wunderschönen Stadt, welche von Männern regiert wird. Die Figuren sind komplex und vielschichtig. Plautillas Aufstieg zur Architektin bildet das emotionale Zentrum der Geschichte.

Der Roman bietet eine perfekte Mischung aus Intrigen und historischen Fakten. Die Autorin bleibt dabei nah an der historischen Realität und verwebt gekonnt reale Figuren und Ereignisse in ihre fiktive Erzählung. Besonders die Darstellung der von Männern dominierten Welt schildert die Autorin sehr ausführlich und präzise.

"Die Villa der Architektin" ist ein sehr gut recherchierter historischer Roman, der die glanzvolle und unfaire Welt des barocken Roms lebendig werden lässt. Ein Muss für alle Fans von historischen Romanen, die sich für die faszinierende Welt des alten Roms begeistern!

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Veröffentlicht am 24.09.2024

Teil 2 der Essex Dogs

Winterwölfe
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Klappentext:

Ende August 1346: Die große Schlacht bei Crécy ist geschlagen. Die erschöpften Essex Dogs wollen nach Hause, doch der englische König hat anders entschieden: Noch weiter im Norden liegt die ...

Klappentext:

Ende August 1346: Die große Schlacht bei Crécy ist geschlagen. Die erschöpften Essex Dogs wollen nach Hause, doch der englische König hat anders entschieden: Noch weiter im Norden liegt die reiche Hafenstadt Calais. Während der winterlichen Belagerung werden die Söldner zu einsamen Wölfen... Im zweiten Teil seiner Essex-Dogs-Trilogie lässt Dan Jones seine Leser ganz tief eintauchen in ein dunkles Mittelalter, in dem die zarten Flammen an Menschlichkeit, Sehnsucht und Liebe nur umso heller leuchten.

Mit französischem Terrain sind die englischen Söldner mittlerweile vertraut. Aber eine monatelange Belagerung einer Stadt und ihrer Bewohner – das ist auch für Männer, die schon alles gesehen haben, eine brutale Erfahrung. Wofür und gegen wen kämpfen sie hier?
Im zweiten Teil seiner Essex-Dogs-Trilogie versteht es Dan Jones meisterhaft, seine Leser mit filmreifen Szenenwechseln in Atem zu halten. Die Dogs geraten in den Bann einer flämischen Söldnerin, die sich aufs Geschäft mit der Liebe versteht. Die junge Squelette ist auf Rache an den Engländern aus – und trägt das Messer, das ihr Loveday einst geschenkt hatte, immer bei sich. Romford will sich nach England absetzen, wird von Piraten in das belagerte Calais geschleust und flieht kurz vor der Kapitulation der Stadt mit einem geheimisvollen Dokument. Hinter alledem ist ein finsteres Grollen zu vernehmen. Für die Dogs bahnt sich eine Katastrophe an. Ihre Welt wird sich für immer verändern.



"Winterwölfe" entführt die Leserinnen auf eine packende Reise in die Wirren des Hundertjährigen Krieges. Wir begleiten wieder die altbekannten englischen Söldner auf einer spannenden Reise durch die Normandie, um für Ruhm und Ehre zu kämpfen. Doch schon sehr bald schrumpft die Gruppe und verteilt sich auf unterschiedliche Lager. Mit realistischen und detailreichen Beschreibungen entführt der Autor Dan Jones die Leserinnen in die Schlachten, französischen Siedlungen und Intrigen dieser Zeit und lässt sie hautnah miterleben, wie die großen historischen Ereignisse den Alltag der Menschen beeinflussten.

Die Charaktere sind vielschichtig und gut ausgearbeitet. Jedoch stehen in diesem Roman die Kriegshandlungen im Vordergrund, was ein wesentlicher Unterschied zum ersten Band ausmacht. Die Geschichte bleibt spannend und turbulent über die Essex-Dogs. Wir erfahren sehr viel über den Hundertjährigen Krieg und die Belagerungsmethoden mit all seinen schrecklichen Auswirkungen.

Die Handlung ist spannend und klug durchdacht, mit genügend Intrigen, Schlachten und Dramen. Der Autor versteht es meisterhaft, das historische Setting mit einer packenden und flüssigen Erzählweise zu verbinden, die den Leserinnen mitreißt und ihn in eine längst vergangene Ära eintauchen lässt.

"Winterwölfe" ist eine gelungene Fortsetzung von "Essex Dogs". Das Buch ist ein Muss für alle Leser
innen, die sich für die faszinierende Geschichte des Mittelalters interessieren. Mit seiner authentischen Darstellung, packenden Handlung und vielschichtigen Charakteren ist dieses Buch ein absolutes Must-Have für alle Liebhaber historischer Romane.

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Veröffentlicht am 15.09.2024

Im Appenzeller Land werden die Feste gefeiert wie sie fallen

Alpstein
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Klappentext:

Eigentlich sollte es der schönste Tag im Leben werden. Doch die romantische Hochzeit im Appenzellerland verwandelt sich jäh in einen Alptraum, als der Bräutigam kurz nach der Trauung in ...

Klappentext:

Eigentlich sollte es der schönste Tag im Leben werden. Doch die romantische Hochzeit im Appenzellerland verwandelt sich jäh in einen Alptraum, als der Bräutigam kurz nach der Trauung in den Tod stürzt. Milagros von Wirth, die zu den Gästen gehört, glaubt nicht an einen Unfall, denn das Opfer war ein erfahrener Bergsteiger. Sie bittet ihren Sohn, Privatdetektiv Max von Wirth, und seine Kollegin Federica Hardegger um Hilfe, aber sie können nicht verhindern, dass es weitere Tote gibt – und Fede unter Mordverdacht gerät.



"Alpstein" ist ein packender Krimi, der tief in die idyllische, aber geheimnisvolle Bergwelt des Appenzeller Landes eintaucht. Silvia Götschi gelingt mal wieder ein fesselndes Werk, welches die raue Schönheit der alpinen Landschaft mit einer spannenden Mordermittlung vereint.

Die Handlung beginnt, mit einem "Unfall" im Gebirge, welches nun schon viele Jahre zurückliegt. Milagros von Wirth wird ziemlich kurzfristig zu einer Hochzeit geladen von einem Freund ihres verstorbenen Mannes. Heinrich Manser, ein betagter älterer Herr, welcher als Bergsteiger und Autor gefeiert wird, heiratet eine viel viel jüngere Frau Aurora. Milagros begibt sich zur Hochzeit und ein rätselhafter Mord nach dem anderen begleiten die ältere Dame in den nächsten Tagen. Doch als wäre das nicht genug, verstirbt der Bräutigam kurz nach der Hochzeit im Gebirge. Auch die Eltern der Braut werden kurz nach der Hochzeit Tod aufgefunden. Hilfe und Unterstützung bekommt die alte Dame von ihren Sohn Max und seiner Kollegin Fede, welche eine Privatdetektei führe. Doch die privaten Ermittlungen stehen unter keinen guten Stern.

Götschi fängt die Atmosphäre des Appenzeller Landes mit viel Liebe zum Detail ein. Die schroffen Berge, die grünen Wiesen und die einsamen Almhütten bilden den perfekten Hintergrund für einen Krimi, der nicht nur durch Spannung, sondern auch durch seine landschaftliche Schönheit besticht. Ich habe vor 2 Jahren das Appenzeller Land und den Aescher besucht und konnte mich in Atmosphäre zurückversetzen.

"Alpstein" ist ein atmosphärischer und spannender Kriminalroman, der den Charme des Appenzeller Landes mit einer geschickt erzählten Mordermittlung vereint. Silvia Götschi schafft es, die regionale Kultur und die Menschen dieser Gegend authentisch einzufangen und gleichzeitig eine fesselnde Krimihandlung zu erzählen. Ein Muss für Liebhaber von Lokalkrimis und jene, die die Schweizer Bergwelt lieben.

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Veröffentlicht am 15.09.2024

Herbst-Romanze

Meet me in Autumn. Eine Pumpkin spiced Romance
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Klappentext:

Als Jeanies Tante ihr das geliebte Pumpkin Spice Café in der Kleinstadt Dream Harbor schenkt, ergreift sie die Chance auf einen Neuanfang abseits ihres langweiligen Schreibtischjobs. Dort ...

Klappentext:

Als Jeanies Tante ihr das geliebte Pumpkin Spice Café in der Kleinstadt Dream Harbor schenkt, ergreift sie die Chance auf einen Neuanfang abseits ihres langweiligen Schreibtischjobs. Dort angekommen trifft sie auf den Farmer Logan, der nichts für den Klatsch und Tratsch der quirligen Kleinstadtbewohner übrig hat und lieber für sich bleibt. Doch Jeanies Ankunft bringt Logans Routinen durcheinander, und er will nichts mit der irritierend unbekümmerten Frau zu tun haben - auch, wenn er sich auf unerklärliche Weise zu ihr hingezogen fühlt.

Kann Jeanies fröhliche Einstellung den mürrischen, aber attraktiven Logan überzeugen, oder hat das City Girl die einzige Person in der Stadt gefunden, die nicht ihrem Charme oder ihren Pumpkin Spice Lattes erliegt?



Laurie Gilmores "Meet me in Autumn" entführt die Leser*innen auf romantische Tuchfühlung mit etwas spice.

Jeanie Ellis ist die frisch gebackene Besitzerin eines Pumpkin-Spice-Café, das sie von ihrer Tante vererbt bekommen hat. Ihre Tante möchte sich zur Ruhe setzen und für Jeanie ist es ein willkommener Neuanfang. Das kleine malerische Städtchen, Dream Habor , dort gefällt es ihr sehr gut, auch von den Bewohnern wird sie sehr herzlich aufgenommen, so das sie sich sofort wohl fühlt. Allerdings hört sie nachts ungewöhnliche Geräusche, die ihr Angst machen. Der sympathische Logen erklärt sich sofort bereit, mit ihr gemeinsam, der Sache auf den Grund zu gehen. Er bringt ein neues Schloss an und leistet ihr Gesellschaft. Seid dieser Nacht geht sie ihm nicht mehr aus dem Kopf. Selbst Jeanie, ist sehr angetan von diesem attraktiven Farmer, der sehr beliebt ist in diesem Städtchen. Allerdings ist er sehr zurückhaltend, da er in seinem Leben nicht gerade die besten Erfahrungen gemacht hat. Werden die beiden dennoch zueinander finden?

Die Autorin nimmt uns mit, in das malerische Kunststädtchen, Dream Habor, di Orte der Geschehnisse werden liebevoll beschrieben und als Leser hat man direkt ein Bild vor Augen. Die Protagonisten werden lebendig dargestellt und sind vielschichtig gezeichnet, in ihre Gedanken und Gefühle kann man sich als Leser gut hineinversetzen. Das Cover sehr romantisch gestaltet, mit herbstlichen Flair.

Diesen Roman kann man sehr gerne weiterempfehlen. Auf jeden Fall eine gute herbstliche und gemütliche Lektüre, die schöne Lesestunden bescheren kann.

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Veröffentlicht am 03.09.2024

Was wäre wenn

Lieferdienst
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Klappentext:

Neu-Berlin, irgendwann in der Zukunft: Arkadis Arbeitgeber Rio ist darauf spezialisiert, Bestellungen per 3D-Drucker herzustellen und unverzüglich auszuliefern. Der Druck ist enorm: Sobald ...

Klappentext:

Neu-Berlin, irgendwann in der Zukunft: Arkadis Arbeitgeber Rio ist darauf spezialisiert, Bestellungen per 3D-Drucker herzustellen und unverzüglich auszuliefern. Der Druck ist enorm: Sobald etwas geordert wird, egal ob Spielekonsole oder Zahnpasta, beginnt ein gnadenloser Wettlauf aller Lieferdienste um die schnellste Zustellung.

Die Fußsoldaten dieses brutalen Wettbewerbs sind sogenannte Bringer. Auf Hoverboards sausen Arkadi und andere Kuriere durch die Stadt und versuchen, die Konkurrenz mit allen Mitteln auszustechen.

Eines Tages bittet ihn ein Kollege, einen Auftrag für ihn zu übernehmen. Kaum hat Arkadi die Lieferung übernommen, muss er mitansehen, wie sein Kollege stirbt. Der junge Kurier gerät in einen Strudel von Ereignissen, aus dem er sich kaum mehr befreien kann: Arkadi soll seltsame Sonderaufträge ausführen und seine Chefetage interessiert sich plötzlich sehr für ihn. Kann er die mysteriösen Lieferungen zustellen, bevor ihn die Marketing-Drohnen der Konkurrenz aus der Luft holen?



"Lieferdienst" von Tom Hillenbrand ist ein faszinierender Science-Fiction-Roman, der die Leserinnen in die "nahe" Zukunft Berlins entführt. Wir erleben Neu-Berlin. Eine neu aufgebaute Stadt neben Alt-Berlin. Das Leben der Menschen wird immer rasanter und spielt sich in Wohnblöcken ab, welche über 100 Etagen umfassen, oder man wohnt in seinem Auto, welches mit Autopilot unendlich lang auf dem Stadtring fährt, da man sich die Miete nicht mehr leisten kann. Alle Bedürfnisse, werden durch Lieferdienste abgedeckt. Sei es Essen, was per Drohne zugestellt wird, oder eben Produkte des alltäglichen Lebens, welche individuell durch einen 3D-Drucker hergestellt werden.

Ein Kampf der Lieferdienste herrscht: immer im Wettbewerb um die schnellsten und meisten Lieferungen. In dieser Welt lebt und arbeitet Arkadi. Als er eines Tages ein mysteriöses Paket zustellen soll, droht er in einen Strudel von Intrigen und Machtkampf zu geraten.

Der Autor entwirft eine beeindruckende und detailreiche Zukunftsvision, welche einen Angst machen kann. Trotz der Kürze des Buches, sind die Charaktere gut entwickelt und liebevoll gestaltet. Jeder von ihnen bringt seine eigene Vergangenheit und Motivationen mit, die sich im Laufe der Geschichte entfalten. Besonders gelungen ist die Darstellung der Dynamik innerhalb des Lieferdienstes.

Die Handlung ist spannend und gut durchdacht, mit zahlreichen Wendungen und unerwarteten Ereignissen, die den Leser
innen bis zur letzten Seite fesseln. Es gibt eine gelungene Balance zwischen actionreichen Szenen und nachdenklichen Momenten, die zum Reflektieren anregen.

Der Schreibstil des Autors ist flüssig und anschaulich, was es den Leser*innen leicht macht, in die Welt des Buches einzutauchen.

Insgesamt ist "Lieferdienst" ein packender und gut geschriebener kurzer Roman, welcher jeder Fan von Zukunftsfiktionen auf den Schirm haben sollte.

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