sommerliche gefühle und eine Geschichte übers erwachsen werden
Fünf Sommer mit dirNach zwölf Jahren ohne Kontakt fällt Percy aus allen Wolken, als Charlie sich wieder bei ihr meldet. Zusammen mit seinem Bruder Sam hat sie ihre Jugend an einem See in Kanada verbracht wo ihre Eltern ein ...
Nach zwölf Jahren ohne Kontakt fällt Percy aus allen Wolken, als Charlie sich wieder bei ihr meldet. Zusammen mit seinem Bruder Sam hat sie ihre Jugend an einem See in Kanada verbracht wo ihre Eltern ein Haus hatten. Zusammen mit Sam und Charlie haben die drei unvergessliche Sommer verbracht und sind zusammen erwachsen geworden. Haben Eis gegessen, gelernt, sind Boot gefahren oder Schwimmen gegangen. Mit beiden Brüdern verbindet sie etwas und so wurden sie unzertrennlich. Doch das war einmal und sie hatten keinen Kontakt mehr. Bis jetzt, als Charlie sich meldet, weil seine Mutter gestorben ist. Für Percy ist klar, dass nach Barry Bay muss und sich der Vergangenheit stellen.
Ich habe das Buch in einem Bücherschrank entdeckt und es kam mir irgendwie bekannt vor und hörte sich gut an.
Der Anfang der Geschichte hat mir dann so gut gefallen, dass ich anstatt nur mal reinzulesen, das ganze Buch lesen wollte.
Das Buch spielt in verschiedenen Zeiten, Percys Sommer mit den Brüdern und dem jetzt. Ich brauche immer ein bisschen bis ich den Durchblick habe wer wie alt ist und die Zeitebenen auseinander halten kann. Bei diesem Buch ist mir das schnell gelungen, nur mit dem Alter habe ich ein bisschen gebraucht.
Percy mochte ich von Anfang an. Sie hat eine schwäche für gruselige Film und schreibt ihre eigenen Geschichten, man muss sie einfach mögen.
Die beiden Brüder sind ziemlich unterschiedlich, der eine ist etwas nerdig, mit seiner Liebe für Anatomie und seinem Ziel es auf eine gute Uni zu schaffen. Während Sam etwas lockerer ist und einfach Spaß am Sommer hat. Ich fand beide haben sich toll ergänzt und wurden zu einer guten Truppe.
Das Buch spielt an einem See und hat so ein tolles Sommergefühl transportiert. So hab ich praktisch vor mir gesehen wie die Freunde Boot fahren oder Percy durch den See schwimmt. Dadurch, dass zwischen den Sommer und dem jetzt zwölf Jahre liegen, habe ich mich immer gefragt, was zwischen den drei passiert ist. Die Auflösung fand ich jetzt nichts so krass weltbewegendes, aber das hat dem Buch keinen Abbruch getan. Hin und wieder war es mit etwas zu Teenagerhaft, aber es waren nur wenige Szenen und da alle in dem Alter waren, fand ich es nicht weiter schlimm.
Vom Schreibstil her hab ich nichts auszusetzen, denn ich bin gut in die Geschichte gekommen und konnte mir die Protagonisten und auch die tollen Szenen am See gut vorstellen. Für mich ist es ein lesenswertes Sommerbuch, das in meine Regale einzieht.