In einem idyllischen Weinbauort wird eine junge Winzerin tot in Gärkeller gefunden. Lucs Mitarbeiter kommt es komisch vor und zu beginnen sie mit den Ermittlungen, obwohl der Dorfpolizist und die Ärztin ...
In einem idyllischen Weinbauort wird eine junge Winzerin tot in Gärkeller gefunden. Lucs Mitarbeiter kommt es komisch vor und zu beginnen sie mit den Ermittlungen, obwohl der Dorfpolizist und die Ärztin meinen, dass es ein Unfall ist. Doch schnell stellt sich heraus, dass es wohl mehr als ein Unfall war Aber das ganze Dorf schweigt und die junge Winzerin hat sich viele Feinde gemacht, indem sie gegen Pestizide und für grünen Weinanbau war.
Das Buch ist der achte Teil der Reihe. Mir gefällt die gesamte Reihe gut, allerdings kann ich bei diesem Buch den Titel nicht ganz verstehen, denn im Vergleich zu den anderen Fällen fand ich diesen für Luc überhaupt nicht gefährlich. Trotzdem war er sehr interessant, denn ich kannte französischen Süßwein bisher überhaupt nicht. Allerdings kenne ich die Gegend dort ein wenig und konnte mich sofort an bestimmte Orte zurückerinnern. Die Spannung war in Ordnung, es wurden immer wieder neue mögliche Täter präsentiert. Und das Ende birgt noch einige Überraschungen. Von mir gibt es daher eine absolute Leseempfehlung.
Eric Sander ist ein Theaterschauspieler, der nicht unbedingt Karriere gemacht hat. Jetzt hat er allerdings in einem Tatort mitgespielt und plötzlich scheint es steil aufwärts zu gehen. Da wird sein Facebook-Account ...
Eric Sander ist ein Theaterschauspieler, der nicht unbedingt Karriere gemacht hat. Jetzt hat er allerdings in einem Tatort mitgespielt und plötzlich scheint es steil aufwärts zu gehen. Da wird sein Facebook-Account gehackt und er bekommt mysteriöse Drohungen, dass er sich um seine Vergangenheit bemühen soll und eine schreckliche Tat gestehen muss. Um das zu unterstreichen, werden sein Sohn seine Frau entführt
Das Buch ist sehr spannend. Und das auf mehreren Ebenen. Am Anfang will man eigentlich nur wissen, warum diese komischen Geschehnisse passieren. Danach vor allem, ob in der Vergangenheit wirklich so ein großes Geheimnis ist. Und am Ende natürlich, wer der Täter ist. Letzteres ahnt man nach einer Weile. Trotzdem gibt es immer noch genügend Wendungen und einige Überraschungen, so wie man das von dem Autor gewöhnt ist. Von daher gibt es von mir eine Leseempfehlung.
Sue ist 7, ihr Bruder ein Jahr jünger. Die Eltern eigentlich Lehrer. In der Mitte der 1970er Jahre eine normale Familie in England. Bis der Vater Gordon (damals Mitte 30) beschließt, weil die Familie mit ...
Sue ist 7, ihr Bruder ein Jahr jünger. Die Eltern eigentlich Lehrer. In der Mitte der 1970er Jahre eine normale Familie in England. Bis der Vater Gordon (damals Mitte 30) beschließt, weil die Familie mit Nachnamen Cook heißt, wollen sie die Weltumseglung (die 3. Reise) von James Cook 200 Jahre nachvollziehen. Das Segelboot Wavewalker wird gekauft. Dafür wird jeglicher Besitz der Familie veräußert und Sponsoren gesucht und gefunden. Und zahlende Passagiere an Bord aufgenommen. Damit beginnt ein großes Abenteuer, was für einige Monate gedacht war und für Sue 10 Jahren dauern sollte.
Das Buch ist heftig. Es ist auch Sicht von Sue geschrieben. Es wäre sicher interessant, die Sicht der Eltern und des Bruders zu haben. Da würde manches anders ausfallen. Das soll keine Kritik an der Autorin sein, für mich wäre es eine Ergänzung. Denn, auch wenn nicht jedes Wort oder jeder Tag wirklich genau beschrieben war, insgesamt stockte mir oft der Atem. Da wird für den Traum des Vaters alles geopfert. Und noch schlimmer, seine Frau macht alles mit und widersetzt sich ab und zu mal für ihre eigenen Bedürfnisse, kaum für die der Kinder. Wenn sie sich mehr gewehrt hätte, wäre vieles anders gekommen. Doch stattdessen ordnet sie fast alles dem Mann unter und ignoriert die Kinder mehr und mehr. Der Sohn kommt dabei noch besser weg. Zur damaligen Zeit war es mit der Gleichberechtigung nicht sehr weit. Er ist auch jünger und verkraftet einiges besser und scheint vieles weniger zu vermissen. Seine Schwester dagegen muss um ein wenig Bildung kämpfen, bekommt mehr Arbeit aufgebürdet und vermisst Schule und Freundinnen immer mehr. Beide Kinder werden scheinbar in wichtige Entscheidungen einbezogen, vorher aber oft so unter moralischen Druck gesetzt, dass die Entscheidungen nach dem Wunsch des Vaters ausfallen, zumindest in der Mehrheit. Er ignoriert völlig die Gefahren auf dem Meer, die teilweise schlechte Ausrüstung, das fehlende Geld. Selbst Jobangebote, die Hilfe gebracht hätten, lehnt er ab. Auch die zahlenden Passagiere belasten. Denn zum einen erwartet er von ihnen nur Geld und Mitarbeit, aber gibt wenig Gegenleistung und reagiert zunehmend heftiger. Zum anderen ist zwar das Geld immer knapp, aber stets mehr als genügend Alkohol an Bord. Was als eine Traumreise beginnt, wird vor allem für Sue mehr und mehr zum Albtraum. Auch zu einem ganz realen, das Trauma einer riesigen Welle und dem Fast-Untergang des Schiffes dadurch begleitet sie noch jahrelang. Man kann ihre Leistung nur hoch anerkennen, was sie noch aus ihrem Leben gemacht hat.
Trotz allem ist das Buch aber sehr gut lesbar. Die im Einband vorhandene Zeichnung der Wavewalker mit den verschiedenen Kabinen usw. war eine deutliche Hilfe, um eine Vorstellung vom Schiff zu haben. Auch die den Kapiteln vorangestellten Zeiträume, Zeichnungen über die Strecke und die verschiedenen Länder/Inseln waren sehr hilfreich bei der Einordnung.
Ronald Rauhe war Spitzensportler, über viele Jahre gehörte er zu den besten der Welt. Trotzdem hatte ich vor dem Buch nie bewusst etwas über ihn gehört oder gelesen. Zwar habe ich ab und zu Kanu- oder ...
Ronald Rauhe war Spitzensportler, über viele Jahre gehörte er zu den besten der Welt. Trotzdem hatte ich vor dem Buch nie bewusst etwas über ihn gehört oder gelesen. Zwar habe ich ab und zu Kanu- oder Ruder-Wettbewerbe gesehen, aber nur am Rande. Allenfalls der Name Birgit Fischer sagte mir was. So war das Buch für mich ein wirkliches Kennenlernen eines sehr sympathischen und sehr ehrlichen Menschen. Die Geschichte seiner Entwicklung und seiner großen Erfolge ist ja interessant. Aber für mich standen mehr seine Worte und Forderungen im Vordergrund, mit denen er um mehr Sport und mehr Sportförderung kämpft. Ich hoffe, das wird gehört. Und ich hoffe auch, dass sein Sport bekannter wird. Denn eigentlich ist Kanufahren eine einfache Sportart: für die Zuschauer. Start, ein schnelles Rennen und im Ziel ein Ergebnis. Keine ausufernden Regeln, keine Hin- und Her-Rechnungen. Start - Fahrt - Ziel und als Zuschauer weiß man Bescheid bzw. wartet die Zielfotoauswertung ab. Im Buch selbst wird das alles sehr geradlinig und direkt beschrieben, ab und zu blitzt ein gewisser Humor durch. Aber man merkt in jeder Zeile, das ist ein trotz seiner Erfolge sehr bodenständiger Mensch, der weiß, was er will. Und wenn er es nicht weiß, dann macht er sich intensiv Gedanken und versucht, die Probleme zu lösen. Das gilt nicht nur für den Sport und so empfinde ich das Buch als sehr wichtig, sehr interessant, empfehlens- und lesenswert.
Die Mutter von Elias und Alice ist verschwunden. Die Vermisstenmeldung bei der Polizei führt nur dazu, dass der Vater wegen Verdacht auf Beteiligung verhaftet wird. Die Kinder wollen auf eigene Faust die ...
Die Mutter von Elias und Alice ist verschwunden. Die Vermisstenmeldung bei der Polizei führt nur dazu, dass der Vater wegen Verdacht auf Beteiligung verhaftet wird. Die Kinder wollen auf eigene Faust die Mutter im Wald suchen. Dort allerdings werden sie von einer Art Gespenst überfallen und fast ermordet. Es ist ein Krao. Ein Außerirdischer. In letzter Sekunde erhalten sie Hilfe... ebenfalls von außerirdischen Wesen
Das Buch ist der Beginn eines großen Abenteuers, vorwiegend im Weltraum. Der Stil ist zielgruppengerecht. Der Text wird immer wieder unterbrochen von sehr schönen Comics. Mir hat gut gefallen, dass zuerst der Text kam und man sich so eigene Vorstellung machen konnte. Danach wurde das Ganze durch die Comics aufgelockert und gleichzeitig noch nähergebracht. Ebenfalls gut gefallen hat mir, dass das Buch sowohl für Jungen wie für Mädchen lesbar ist. Durch das Geschwisterpaar erleben beide Geschlechter entsprechende Abenteuer und so ist das Buch für alle interessant. Sehr gut ist auch, dass die außerirdischen Wesen sehr unterschiedlich sind und auch, wenn sie technisch weit überlegen sind, brauchen sie oft die Hilfe der Kinder. Am Ende allerdings gibt es einen sehr fiesen Cliffhanger und man muss hoffentlich nicht so lange auf Teil Zwei warten. Den Preis für dieses gut ausgestattete hochwertige Buch finde ich angemessen. Und von mir gibt es eine Leseempfehlung.