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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.09.2024

Von einer Konditorei zum 5-Sterne-Hotel

Die Lindenterrasse
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Micaela Jary erzählt die Geschichte des Hotels Louis C. Jacob in Hamburg. Und die damit verbundenen Schicksale von Maria Burmester und Emilia von Wedekind. Der Leser begibt sich nach Nienstedten in das ...

Micaela Jary erzählt die Geschichte des Hotels Louis C. Jacob in Hamburg. Und die damit verbundenen Schicksale von Maria Burmester und Emilia von Wedekind. Der Leser begibt sich nach Nienstedten in das Jahr 1790. Durch einen tragischen Unfall verliert Maria Burmester den Ehemann und Vater ihrer 5 Kinder. Jetzt steht sie mit den Schulden der Konditorei alleine da. Doch schon ist Magnus Frese, ein erfolgreicher Gastwirt, auf der Matte, bedrängt sie, an ihn zu verkaufen und macht ihr schmierige Angebote. Sie erhält einen Kredit von dem Kaufmann Joachim Graaf, für dessen Angebetete sie ein Fest ausrichten soll.
Dieser Roman spiegelt die realhistorische Entwicklungsgeschichte des heutigen 5-Sterne-Hotels wider. Wobei ich ich zugeben muss, dass mich die Geschichte von Maria Burmester und Emilia von Wedekind wesentlich mehr begeistert und gefesselt hat. Gefühlvoll hat die Autorin das Geschick dieser Frauen in Szene gesetzt und nachvollziehbar beschrieben.
Dieses Buch über Liebe und Intrigen hat mir unterhaltsame Stunden beschert. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 25.09.2024

Eine Frau kämpft für ihren Traum

Henriette - Ärztin gegen alle Widerstände
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Sabine Trinkaus erzählt in diesem Roman die Geschichte von Henriette Hirschfeld-Tiburtius (1834-1911),
der ersten niedergelassenen Zahnärztin in Deutschland. Allen Widerständen zum Trotz gelang es ihr, ...

Sabine Trinkaus erzählt in diesem Roman die Geschichte von Henriette Hirschfeld-Tiburtius (1834-1911),
der ersten niedergelassenen Zahnärztin in Deutschland. Allen Widerständen zum Trotz gelang es ihr, in den USA Zahnmedizin zu studieren, wo sie nach großer Beharrlichkeit erst als zweite Frau zum Studium zugelassen wurde.
Im Alter von 19 Jahren wurde sie von ihren Eltern mit dem Gutsbesitzersohn Conrad Hirschfeld verheiratet, der sich jedoch als zunehmender Alkoholiker entpuppte, und den Gutshof innerhalb weniger Jahre herunterwirtschaftete. Nachdem Henriette die Flucht aus dieser unglücklichen Ehe gelang, verdingte sie sich als Gesellschafterin, bevor sie sich der Zahnmedizin zuwandte.
Die Autorin verwebt in diesem biografischen Buch fiktive und realhistorische Ereignisse und Daten gekonnt miteinander. Sie hat die verschiedenen Charaktere vielschichtig angelegt und ausgearbeitet. Die fesselnde Handlung ist nachvollziehbar und ließ mich das Buch kaum aus der Hand legen.
Mein Fazit:
Dieses Buch über eine außergewöhnliche Frau, das mich in das 19. Jahrhundert eintauchen ließ, hat mir wunderschöne und spannende Lesestunden bereitet. 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 24.09.2024

Ein berührender Roman um eine tapfere junge Frau

Sing, wilder Vogel, sing
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Honora ist anders als die Menschen in ihrer Gemeinschaft und wird dadurch ausgegrenzt. Doch als die Große Hungersnot sie alle mit voller Macht trifft, wird ihr dieses Anderssein zum Lebensretter. Sie beschließt, ...

Honora ist anders als die Menschen in ihrer Gemeinschaft und wird dadurch ausgegrenzt. Doch als die Große Hungersnot sie alle mit voller Macht trifft, wird ihr dieses Anderssein zum Lebensretter. Sie beschließt, nach Amerika auszuwandern. Hier hofft sie auf ein besseres Leben und vor allen Dingen, auf ihre ganz eigene Freiheit. Doch es soll noch sehr lange dauern, bis sie diese gefunden hat.
Inspiriert von den historischen Ereignissen am 30. März 1849 in Doolough/Irland hat die Autorin diesen berührenden und spannenden Roman geschrieben. Es geht um eine junge Frau, die trotz der widrigsten Umstände für das kämpft, woran sie glaubt. Und ihren ganz eigenen Weg geht, ohne sich an irgendwelche vorgegebenen Gesetze zu halten.
Obwohl die Protagonisten fiktiv sind, sind die historischen Ereignisse belegbar. Jacqueline O'Mahony hat beides gekonnt miteinander verflochten und in Szene gesetzt. Die berührende und mitreißenden Handlung hat mich ab der ersten Seite in ihren Bann gezogen, und so war es mir fast unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen. Der flüssige Schreibstil trug dazu bei, dass die Seiten nur so dahinflogen.
Dieser Roman hat mich wunderbar unterhalten. Gerne empfehle ich ihn weiter. 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 23.09.2024

Wundervolle Fortsetzung

Die Zeit der Frauen – Das Versprechen der Zukunft
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Auch dieser zweite Band über das Gütersloher Unternehmen Thiele hat mich begeistert. Nach dem Erfolg der Milchzentrifuge entwickeln sie jetzt einen Gegenstand, der die Arbeit der Hausfrauen wesentlich ...

Auch dieser zweite Band über das Gütersloher Unternehmen Thiele hat mich begeistert. Nach dem Erfolg der Milchzentrifuge entwickeln sie jetzt einen Gegenstand, der die Arbeit der Hausfrauen wesentlich erleichtern soll: die Waschmaschine.
Susanne von Berg erzählt mit ihrer leichten, lockeren und flüssigen Schreibweise nicht nur von Katharina und Carl, sonder auch von den Arbeitern der kleinen Fabrik. Anschaulich werden deren Probleme zur Sprache gebracht.
Auch diese Fortsetzung wurde penibel recherchiert und fesselnd zu Papier gebracht. Die Handlung ist nachvollziehbar und die relevanten Charaktere sind vielschichtig angelegt und ausgearbeitet worden. Dadurch war es mir jederzeit möglich, mich in ihre Gefühls-und Gedankenwelt hineinversetzen zu können.
Auch dieses Mal hat mir die Autorin/Autor wunderschöne und unterhaltsame Lesestunden bereitet.
Jetzt bin ich auf den letzten Teil der Trilogie gespannt, der im November erscheinen soll.
4 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 18.09.2024

Interessant und lesenswert

Queen Mum
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Da ich schon einige Bücher der Autorin gelesen habe, war ich auf das Buch über die Mutter von Königin Elisabeth II. sehr gespannt. Es ist die Geschichte einer Frau, die niemals Königin hatte werden wollen. ...

Da ich schon einige Bücher der Autorin gelesen habe, war ich auf das Buch über die Mutter von Königin Elisabeth II. sehr gespannt. Es ist die Geschichte einer Frau, die niemals Königin hatte werden wollen. Und doch stand sie ihrem Mann George VI. tatkräftig zur Seite, als dieser seiner Rolle als König nicht gewachsen war. Politisch und willensstark unterstützte sie ihn stets zuverlässig. Durch ihre warmherzige Art wurde sie von der britischen Bevölkerung geliebt und geachtet.
Durch die von Eva-Maria Bast gewohnt mitreißende Schreibweise konnte ich in die einzelnen Charaktere eintauchen und ihre Gefühls- und Gedankenwelt nachvollziehen. Geschickt hat sie fiktive, historische Begebenheiten und Personen miteinander verbunden.
Diese sehr lesenswerte Romanbiografie bietet einen kurzzeitigen Einblick in das britische Königshaus. Mir hat das Lesen dieses Buches sehr viel Freude bereitet. Gerne empfehle ich es weiter. 4 Sterne.

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