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Veröffentlicht am 05.11.2024

Ein tolles Wintermärchen

Die Winterschwestern
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Die Winterschwestern ist ein magisch-mystisches Wintermärchen, das Leserinnen und Leser in eine faszinierende Wikingerwelt voller Abenteuer und Mythen entführt. Das wunderschön gestaltete, silberverzierte ...

Die Winterschwestern ist ein magisch-mystisches Wintermärchen, das Leserinnen und Leser in eine faszinierende Wikingerwelt voller Abenteuer und Mythen entführt. Das wunderschön gestaltete, silberverzierte Cover und die atmosphärische Erzählung laden dazu ein, in die nordische Welt von Nebeldorf einzutauchen – ein verschneites Küstendorf, in dem wir den jungen Alfred und seine Familie kennenlernen.

Alfred, bekannt für seine schelmischen Streiche zu Ehren Lokis, sieht sich plötzlich mit einer Prophezeiung konfrontiert: Sein geliebter Onkel Ragnar, der sich auf die Suche nach mysteriös verschwundenen Gegenständen begibt, könnte nie wieder zurückkehren, sollte er den Weg allein bestreiten. Was folgt, ist ein Abenteuer voller Geheimnisse, in dem Alfred mutig seine eigene Reise durch Schnee und Eis antritt. Unterstützt von magischen Wesen wie Trollen und der weisen Seherin Frid, begibt sich Alfred auf eine berührende Suche nach der kleinen Winterschwester und entdeckt auf dem Weg Mut, Freundschaft und die Kraft der Familie.

Diese winterliche Geschichte besticht nicht nur durch ihren märchenhaften Plot, sondern auch durch ihre Wärme und die tiefgründigen Themen von Familie, Loyalität und Selbstfindung. Bertrand verbindet gekonnt nordische Mythologie mit starken, sympathischen Figuren, die sowohl kleine als auch große Leser in ihren Bann ziehen werden. Die Winterschwestern ist ein zauberhaftes Winterbuch und eine klare Empfehlung für die kalte Jahreszeit!

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Veröffentlicht am 15.10.2024

Wie alles begann....

Morrighan - Wie alles begann
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Klappentext:

Noch bevor die großen Königreiche der Verbliebenen geboren wurden, die in Kuss der Lüge und Folgebände im Zentrum stehen, kämpfte ein Mädchen darum, zu überleben. Ihr Name war Morrighan. ...

Klappentext:

Noch bevor die großen Königreiche der Verbliebenen geboren wurden, die in Kuss der Lüge und Folgebände im Zentrum stehen, kämpfte ein Mädchen darum, zu überleben. Ihr Name war Morrighan. Schon als Kind trifft sie auf einen Jungen aus einem verfeindeten Lager. Beiden ist klar, dass diese Begegnung verboten ist. Und doch treffen sie sich über die Jahre immer wieder und lernen sich immer besser kennen ...



"Morrighan" ist ein fesselndes und emotionales Prequel, der tief in die Ursprünge der Legenden und Mythen um die Figur Morrighan eintaucht. Die junge Protagonistin Morrighan gehört zu einem der letzten verbliebenen Stämme, die in einer rauen und unwirtlichen Welt ums Überleben kämpfen. Ihre Geschichte ist geprägt von Entbehrungen, Mut und dem unerschütterlichen Willen, für ihr Volk eine Zukunft zu sichern. Doch das Schicksal schlägt eine unerwartete Richtung ein, als sie auf den Plünderer Jarif trifft – eine Begegnung, die nicht nur ihr Leben, sondern auch das ihrer Gemeinschaft grundlegend verändern wird.

Die Handlung zeichnet sich durch eine packende Mischung aus Dramatik und Romantik aus. Die Beziehung zwischen Morrighan und Jarif steht im Mittelpunkt, und obwohl ihre Liebe auf den ersten Blick unmöglich erscheint – schließlich kommt Jarif aus einer feindlichen Welt –, entwickelt sich ihre Beziehung zu einer tiefen, berührenden Romanze.

Neben der romantischen Komponente bietet Morrighan auch dramatische Momente, die den Leser*innen in Atem halten. Das Überleben ihres Stammes, die ständige Bedrohung durch Plünderer und die harschen Bedingungen der Natur verleihen der Geschichte eine düstere, zugleich aber auch kämpferische Atmosphäre. Morrighan selbst ist eine starke, entschlossene Heldin, die sich nicht nur für sich, sondern auch für ihr Volk einsetzt.

Die Autorin verwebt gekonnt historische Anklänge mit mystischen Elementen und lässt den Leser so in eine Welt eintauchen, die gleichermaßen faszinierend wie gefährlich ist.

Insgesamt ist "Morrighan" ein eindrucksvolles Prequel, das sowohl Fans der Reihe, als auch Neulinge der berührenden Liebesgeschichten begeistern wird. Die dramatischen Wendungen, die gut ausgearbeiteten Charaktere und die atmosphärische Welt, in der sich die Geschichte abspielt, machen das Buch zu einem unvergesslichen Leseerlebnis.

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Veröffentlicht am 15.10.2024

Liebevolle Geschichte um den Tannenbaum

Das Wunder der Tannenbäume
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Klappentext:

Schwarzwald, 1815: Anneliese ist erst sechzehn, als ihr Vater tödlich verunglückt und sie in seine Fußstapfen als Holzfällerin treten muss. Doch ihre Familie ist hoch verschuldet, und auf ...

Klappentext:

Schwarzwald, 1815: Anneliese ist erst sechzehn, als ihr Vater tödlich verunglückt und sie in seine Fußstapfen als Holzfällerin treten muss. Doch ihre Familie ist hoch verschuldet, und auf dem Freiburger Markt kann sie mit ihrem Holz kaum etwas verdienen. Da erinnert sich Anneliese an den heidnischen Brauch, Bäume in der Winterzeit festlich zu schmücken. Kurzerhand bietet sie ganze Tannen zum Verkauf an, die sie mit Äpfeln, Nüssen und kleinen Schnitzfiguren dekoriert – eine Sensation! Mit ihren Weihnachtsbäumen zieht Anneliese jedoch nicht nur die Aufmerksamkeit der Marktbesucher auf sich, sondern auch die des jungen Friedrich von Bergen …



Der Roman „Das Wunder der Tannenbäume“ entführt die Leser*innen in den Schwarzwald zu Beginn des 19. Jahrhunderts, einer Zeit voller Härten und Herausforderungen, in der die Natur ebenso mächtig wie unerbittlich ist. Der Roman erzählt die berührende Geschichte der jungen Anneliese, die nach dem tragischen Verlust ihrer Eltern auf sich allein gestellt ist. Ihr Vater stirbt bei einem Unfall im Wald, die Mutter wird Opfer einer verheerenden Seuche – zwei Schicksalsschläge, die Anneliese ins kalte Wasser des Lebens werfen.

Mit einer bemerkenswerten Überzeugung und Willenskraft übernimmt Anneliese die Aufgabe, den Lebensunterhalt allein zu stemmen. Durch eine schicksalshafte Begegnung in ihrer Kindheit, versucht Anneliese mit den Verkauf von geschmückten Tannenbäumen auf dem Markt in Freiburg ihr Glück. Was als Überlebensstrategie beginnt, entwickelt sich jedoch unerwartet zu einer Erfolgsgeschichte. Anneliese schafft es sogar bis an den Hof nach Karlsruhe, doch da wo Erfolg ist, sind auch Neider und das Glück der jungen Frau steht auf der Kippe.

Die Autorin Claudia Romes schafft es meisterhaft, das raue, natürliche Setting des Schwarzwaldes mit den Glanz von Weihnachten zu verbinden.. Die Atmosphäre der Zeit wird authentisch eingefangen: Das einfache Leben der Dorfbewohner, die tiefen Wälder, die das Schicksal Annelieses prägen, und die Bedrohung durch Krankheiten und Armut. Es ist eine Zeit des Umbruchs, und der Roman stellt feinfühlig dar, wie die Menschen, vor allem die Frauen, ihren Platz in einer sich verändernden Welt suchen.

„Das Wunder der Tannenbäume" ist nicht nur ein fesselnder historischer Roman, sondern auch eine bewegende Weihnachtsgeschichte, die zeigt, wie selbst unter den schwierigsten Umständen Stärke und Erfolg möglich sind.

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Veröffentlicht am 15.10.2024

Herbstlicher Krimi

Tod auf Schloss Solitude
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Klappentext:

Unterhaltsame Mörderjagd in Stuttgarts Schlössern – Frech, ironisch, spannend. Bea Pelzers Führung durch das Jagd- und Lustschloss Solitude sollte eigentlich mit einer Weinverkostung als ...

Klappentext:

Unterhaltsame Mörderjagd in Stuttgarts Schlössern – Frech, ironisch, spannend. Bea Pelzers Führung durch das Jagd- und Lustschloss Solitude sollte eigentlich mit einer Weinverkostung als krönendem Abschluss enden – stattdessen wird ihre Kollegin tot auf dem Gelände gefunden. Während Kommissar Gabriel die Ermittlungen aufnimmt, macht sich Bea selbst auf Spurensuche und verschweigt dem Kommissar einen wichtigen Hinweis. Als der Täter erneut zuschlägt, wird ihr klar, dass das vielleicht keine so gute Idee war …



"Tod auf Schloss Solitude" von Martina Fiess ist ein spannender Lokalkrimi, der die idyllische Landschaft des Stuttgarter Umlands mit einer packenden Mordermittlung verknüpft. Der Roman besticht durch seine authentische Darstellung und atemberaubenden Schauplätze wie Schloss Solitude oder den Park Monrepos.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht Bea Pelzer, der mit ihrer besten Freundin in einer Werbeagentur arbeitet. Zusammen mit einer Arbeitskollegen haben sich die Drei eine Wohnung geteilt und zusammen gelebt. Doch eines Tages steht der wütende Ex-Freund ihrer Kollegin vor ihrer Tür und bedroht das friedliche Zusammenleben der 3 Frauen. Als dann auch noch kurze Zeit später ihre Kollegin bei einem Event auf Schloss Solitude tot aufgefunden wird, scheint das Chaos perfekt. Bea merkt schnell, dass hier etwas nicht stimmen kann und ermittelt auf eigene Faust und befindet sich schnell in einem Strudel von Intrigen und Eifersucht.

Martina Fiess versteht es meisterhaft, den alten Gemäuern rund um Stuttgart neues Leben einzuhauchen und diese geschickt in die Kriminalermittlungen zu verweben.

Die Hauptfigur Beaist vielschichtig und überzeugend. Die Dynamik zwischen ihr und ihren Freundin entwickelt sich im Verlauf der Ermittlungen stetig weiter, wobei beide ihre Stärken und Schwächen einbringen.

"Tod auf Schloss Solitude" ist ein stimmungsvoller und spannender Krimi, der die Schönheit und die Geheimnisse des Stuttgarter Umlands gekonnt miteinander verwebt. Martina Fiess schafft es eine authentische, tief in der Region verwurzelte Geschichte zu erzählen. Ein toller Krimi für Fans von Lokalkrimis.

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Veröffentlicht am 24.09.2024

Die letzten Tage des Diktators

Mordsache Caesar
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Klappentext:

Rom hält den Atem an: Während der Senatssitzung am 15. März 44 v. Chr. ist Gaius Julius Caeser unter den Dolchen der Verschwörer fällt – tödlich verwundet durch mindestens 23 Stiche. Wie ...

Klappentext:

Rom hält den Atem an: Während der Senatssitzung am 15. März 44 v. Chr. ist Gaius Julius Caeser unter den Dolchen der Verschwörer fällt – tödlich verwundet durch mindestens 23 Stiche. Wie konnte es so weit kommen? Wer waren die Täter? Welche Motive trieben sie an? Als historischer Ermittler untersucht Michael Sommer den berühmtesten Mordfall der Weltgeschichte und präsentiert seine Ergebnisse – eine packende Geschichte, die sich wie ein Kriminalroman auf den unvermeidlichen Höhepunkt hin zuspitzt.

Das Attentat mag Caesar unerwartet getroffen haben, doch aus heiterem Himmel kam es nicht. Im Stillen hatte sich seit längerer Zeit eine Gruppe aus alten Gegnern und enttäuschten Anhängern formiert, die ihm nach dem Leben trachteten. Nach seiner Ausrufung zum Diktator auf Lebenszeit am 15. Februar 44 v. Chr. begann sich das Netz einer Verschwörung zu spinnen, die sich auf den unvermeidlichen blutigen Höhepunkt an den Iden des März hin zuspitzen sollte. Auf Grundlage der reichen antiken Quellen schildert Michael Sommer die Geschehnisse aus den verschiedenen Perspektiven einer Vielzahl beteiligter Akteure. Mit detektivischer Genauigkeit legt er dabei die teils sehr unterschiedlichen Motive der Caesarmörder offen. Die sogartige Darstellung dieses Tyrannenmordes wird so zugleich zum Spiegel einer ganzen Epoche im Umbruch.



"Mordsache Caesar" von Michael Sommer bietet einen tiefgehenden Einblick in die letzten Tage einer der faszinierendsten Persönlichkeiten der römischen Geschichte. Das Buch fängt die letzten Tage des Lebesn des Imperators ein und gibt den Leser*innen einen tiefen Blick in das Leben von Julius Cäsar und seiner Familie.

Der Autor zeichnet ein detailliertes Bild vom Ende und Tod Cäsars.. Die Erzählung ist reich an historischen Details und zeigt die politischen Intrigen, militärischen Erfolge und persönlichen Herausforderungen, die Cäsars Leben prägten und seinen Untergang ausmachten.

Ein weiterer großer Pluspunkt des Buches ist, dass der Autor versucht hat Cäsar zum Leben zu erwecken. Wir tauchen in das Leben des berühmten Mannes ein und können an all seinen Gefühlen und Gedanken teil haben.

Der Schreibstil des Autors ist klar und prägnant, was das Buch sowohl für Geschichtsexperten als auch für Laien zugänglich macht.

Insgesamt ist „Mordsache Ceasar" ein ausführlicher und gut recherchierter Roman über die letzten Tage Cäsars.

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