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Reading_Mimi

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.09.2024

Gute Unterhaltung mit - für mich - absehbaren Ende

Stalker – Er will dein Leben.
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Nach seiner guten schauspielerischen Leistung im Münchner Tatort erhält Eric Sanders Unmengen von positiver Nachrichten und auch seine Followerzahl auf Social Media steigen. Doch dann fängt auf ...

Nach seiner guten schauspielerischen Leistung im Münchner Tatort erhält Eric Sanders Unmengen von positiver Nachrichten und auch seine Followerzahl auf Social Media steigen. Doch dann fängt auf einmal jemand an sich bei Instagram und Facebook als er auszugeben und hinterlässt unschöne Kommentare bei seinen Fans. Eric kann sich beim besten Willen nicht vorstellen, wer dahinter stecken könnte. Doch dann kommt es auf einmal noch schlimmer, als er die Nachricht erhält, er solle einen Mord gestehen. Denn tut er das nicht, werden alle, die Eric liebt, sterben. Doch welchen Mord soll er gestehen? Er hat doch niemanden umgebracht - oder etwa doch?!

Der Schreibstil von Arno Strobel war auch bei seinem neusten Werk gewohnt flüssig und fesselnd, sodass man nur so durch die Seiten geflogen ist und konnte mich gut unterhalten. Von Anfang an fiebert man mit dem Protagonisten Eric Sanders mit, auch wenn er mir nicht ganz so sympathisch war, wie ich mir gewünscht hätte. Aber nicht alle Protagonisten müssen sympathisch sein, um eine Geschichte gut finden zu können. Er war auf jeden Fall sehr authentisch geschrieben und ich konnte seine Handlungen, Ängste und Gedanken zu jeder Zeit gut nachvollziehen. Und auch, wenn ich mir schon von Anfang an gedacht habe, wie die Geschichte ausgeht und ich mir denken konnte, wer der Täter ist, konnte sie mich zwischendrin doch überraschen. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt.

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Veröffentlicht am 28.12.2023

Endlich geht es weiter

Miss Merkel: Mord auf hoher See
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Endlich wieder neues von Miss Merkel. Nachdem ich die beiden Bände davor schon sehr gerne gehört habe, habe ich mich nun auch wieder auf die neuste Geschichte von Miss Merkel gefreut. David Safier hat ...

Endlich wieder neues von Miss Merkel. Nachdem ich die beiden Bände davor schon sehr gerne gehört habe, habe ich mich nun auch wieder auf die neuste Geschichte von Miss Merkel gefreut. David Safier hat hier eine wirklich wunderbare Figur erschaffen, die mich immer wieder zum Lachen bringen kann. Aber auch ihre "Begleiter" Achim, Mike und Marie sowie Mops Pupsi (ehemals Putin) sind mir sehr ans Herz gewachsen.

Auch diesmal konnte mich der Autor überzeugen. Die Geschichte wird ganz wunderbar von Nana Spier gelesen und macht einfach nur großen Spaß beim Zuhören. Ich freue mich schon sehr auf weitere Bänder dieser wunderbaren Reihe.

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Veröffentlicht am 05.12.2023

Schöne Kurzgeschichten für die Weihnachtszeit

Feels like Christmas
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In "Feels like Christmas" haben sich fünf Autorinnen zusammen getan und zu ihren Buchreihen jeweils eine weihnachtliche Kurzgeschichte verfasst. Obwohl mir alle gut gefallen haben, war mir nicht immer ...

In "Feels like Christmas" haben sich fünf Autorinnen zusammen getan und zu ihren Buchreihen jeweils eine weihnachtliche Kurzgeschichte verfasst. Obwohl mir alle gut gefallen haben, war mir nicht immer ganz klar, wer genau wer ist, da ich die Reihen dazu (noch) nicht gelesen habe, was es das ein oder andere mal etwas undurchschaubar gemacht hat. Man muss die Bücher nicht gelesen haben, aber ich denke, dass es doch verständlicher ist. Besonders schön fand ich die Geschichte von Kyra Groh und werde auch ganz bald nun endlich ihre Alles-Reihe starten. Hier haben mir die Protagonisten am besten gefallen. Aber auch das Setting in Venedig von Marina Neumeister hat mir gut gefallen. Alles in allem wirklich schön für die Weihnachtszeit und vielleicht lese ich es einfach noch mal, wenn ich auch die Bücher gelesen habe und die Protagonisten alle kenne.

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Veröffentlicht am 11.01.2023

Schönes Setting

The Sea in your Heart
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Die Isländerin Lilja liebt das Meer. Seit ihrer Kindheit haben es ihr besonders die Wale angetan. Neben ihrer Arbeit als Walspotterin für Whale-Watching-Touren für Touristen, arbeitet sie ehrenamtlich ...

Die Isländerin Lilja liebt das Meer. Seit ihrer Kindheit haben es ihr besonders die Wale angetan. Neben ihrer Arbeit als Walspotterin für Whale-Watching-Touren für Touristen, arbeitet sie ehrenamtlich für eine Umweltorganistation, die das Abschlachten von Walen verhindern möchte. Für eine Beziehung hat sie daher auch keine Zeit, bis ihr eines Tages in einer Bar ein junger Mann begegnet, den sie fortan nicht mehr aus ihren Gedanken bekommt. Doch Jules ist jemand, auf den Lilja sich nie hätte einlassen dürfen.

MIr hat die Geschichte sehr gut gefallen. Das Setting, dass die Autorin Kira Mohn hier geschaffen hat, ist wirklich wunderschön und man hatte beim Lesen das Gefühl das Meer riechen zu können. Lilja als Protagonistin hat mir auch gut gefallen. Sie ist eine junge und sympathische Frau, die sich der Rettung der Meereslebewesen verschrieben hat. Man merkt ihr aber auch noch ihr junges Alter an vielen Stellen an. In manchen Situationen wirkte sie auch noch etwas naiv. Jules konnte ich leider nicht immer ganz greifen, auch wenn ich ihn sehr mochte, fehlten mir hier doch mehr Hintergrund, um sein Handeln wirklich nachvollziehen zu können. Zum Schluss hin kam auch noch ein Thema auf, dass für mich wirklich nicht gebraucht worden wäre und für mich zu viel Drama versucht hat reinzubringen.

Ansonsten aber ein wirklich schöner Abschluss der Island-Reihe.

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Veröffentlicht am 24.05.2026

Psychologisch interessant, aber nicht ganz packend

Ungelöst – Die erste Zeugin
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Mit „Ungelöst – Die erste Zeugin“ erzählt Arno Strobel die Geschichte der jungen Medizinstudentin Luisa Menkhoff, die nach vielen Jahren plötzlich wieder mit einem traumatischen Ereignis aus ...

Mit „Ungelöst – Die erste Zeugin“ erzählt Arno Strobel die Geschichte der jungen Medizinstudentin Luisa Menkhoff, die nach vielen Jahren plötzlich wieder mit einem traumatischen Ereignis aus ihrer Kindheit konfrontiert wird. Damals wurde sie von dem Psychiater Joachim Lichner entführt, der sich an ihrem Vater rächen wollte. Als nun eine Frau verschwindet, die ebenfalls mit den damaligen Geschehnissen verbunden war, und kurz darauf weitere Mädchen verschwinden, beginnt für Luisa und die Ermittler ein gefährliches Spiel aus Manipulation, Erinnerungen und falschen Identitäten.

Der Einstieg in die Geschichte hat mir grundsätzlich gut gefallen. Arno Strobel schreibt wie gewohnt sehr flüssig und angenehm lesbar, sodass ich schnell durch die Seiten gekommen bin. Besonders die psychologische Grundidee rund um Manipulation, verdrängte Erinnerungen und Luisas fotografisches Gedächtnis fand ich interessant. Auch die späteren Wendungen und Enthüllungen waren teilweise durchaus clever konstruiert.

Trotzdem konnte mich der Thriller leider emotional nie wirklich packen. Über weite Strecken fehlte mir die echte Spannung und vor allem die Nähe zu den Figuren. Die Charaktere waren zwar nicht unsympathisch, blieben für mich aber eher distanziert und funktional, sodass ich kaum mit ihnen mitgefiebert habe. Gerade zu Beginn zog sich die Handlung für meinen Geschmack etwas zu sehr über Ermittlungsarbeit, Gespräche und Andeutungen, ohne dabei den typischen „Ich-muss-unbedingt-weiterlesen“-Sog auszulösen.

Erst im späteren Verlauf nimmt die Geschichte deutlich an Fahrt auf und entwickelt einige interessante Wendungen, die das Ganze komplexer und psychologisch spannender machen. Obwohl die Geschichte gegen Ende noch einige interessante Wendungen bereithält, konnte sie mich nicht komplett überraschen, da ich viele Entwicklungen schon relativ früh vorhergesehen habe.

Insgesamt ist „Ungelöst – Die erste Zeugin“ für mich ein solider Ermittlerthriller mit interessanter Grundidee und einigen gelungenen Twists, dem jedoch die emotionale Intensität und die echte Sogwirkung gefehlt haben. Leserinnen und Leser, die ruhig aufgebaute Ermittlerthriller mögen, werden hier vermutlich besser abgeholt als Fans sehr temporeicher Psychothriller à la Fitzek oder Freida McFadden.

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