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Venice

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.10.2024

Wenn Rache ewig währt

Blutbuße
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Eine tote Frau in einem Nobelhotel in den schwedischen Bergen ruft Hanna Ahlander und ihren Kollegen Daniel Lindskog auf den Plan. Die Stockholmer Immobilienentwicklerin Charlotte Wretlind hatte große ...

Eine tote Frau in einem Nobelhotel in den schwedischen Bergen ruft Hanna Ahlander und ihren Kollegen Daniel Lindskog auf den Plan. Die Stockholmer Immobilienentwicklerin Charlotte Wretlind hatte große Pläne mit einem heruntergekommenen Hotel in einem kleinen Bergdorf. Jetzt liegt sie erstochen in ihrem Hotelzimmer. Die Ermittlungen fördern so einige Verdächtige ans Tageslicht, am Ende kommt es jedoch ganz anders.

Ich habe die ersten beiden Bände der Reihe gerne gelesen und fand sie richtig spannend. Umso mehr habe ich mich auf diesen Teil gefreut. Keine Frage, das Ende ist hochdramatisch und spannend, dazwischen gibt es jedoch etliche Länge auf Nebenplätzen die mit der Geschichte nichts zu tun haben.

Sehr viel privates der Ermittler der kleinen Polizeistation in Are kommen auf und Liebe spielt eine große Rolle. Der Schreibstil durch die kurzen Kapitel ist sehr lebendig, man ist sofort im Geschehen drin. Die Personen und ihre Zweifel werden gut beschrieben, allerdings hätte ich mir manchmal eine Straffung gewünscht. Ich bin gespannt ob es einen weiteren Teil mit den sympathischen Ermittlern in Nordschweden geben wird.

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Veröffentlicht am 12.10.2024

etwas seltsam

Ein anderes Leben
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Am Grab von Peter, genannt Bow treffen die Geschwister und ihre diversen Väter wieder aufeinander. Die inzwischen gestorbene Mutter, Hanna hatte die Väter ihrer Kinder nach und nach geheiratet. Daraus ...

Am Grab von Peter, genannt Bow treffen die Geschwister und ihre diversen Väter wieder aufeinander. Die inzwischen gestorbene Mutter, Hanna hatte die Väter ihrer Kinder nach und nach geheiratet. Daraus entstand ein ziemliche Familien Durcheinander. In Rückblicken erinnert die Ich-Erzählerin von dem bunten Familienleben.

Wie war das Leben der Mutter Hanna die nicht viel von Konventionen hielt und so nach und nach ihre drei besten Studienfreunde heiratete. Nur mit dem letzten Ehemann hielt sie es länger aud und erzog ihre vier Kinder. Im Geist entstehen so Dialoge und Handlungen die so nie stattgefunden haben.

Der Schreibstil ist durchaus anspruchsvoll, teilweise lebendige und witzige Schilderungen dann wieder ernste Schilderungen die sich immer um das schwierige Mutter-Tochter Verhältnis drehen. Für ein Debut Roman ein eindrucksvolles Werk, dass mir zwar recht gut gefallen hat, mich andererseits auch etwas ratlos zurückläßt.

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Veröffentlicht am 12.10.2024

erfrischend anders

Yoko
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Eigentlich wollte sich Yoko nach der Auslieferung ihrer Glückskekse in einem chinesischen Restaurant nur um einen angeketteten verwarlosten Hund kümmern doch als sie wieder herauskommt und sieht wie Männer ...

Eigentlich wollte sich Yoko nach der Auslieferung ihrer Glückskekse in einem chinesischen Restaurant nur um einen angeketteten verwarlosten Hund kümmern doch als sie wieder herauskommt und sieht wie Männer den Hund totprügeln bricht ihre Welt in Stücke. Nichts ist mehr so wie es einmal war und sie schwört Rache.

In Rückblicken erzählt Yoko ihre Geschichte, als Tochter eines alleinerziehenden Vaters lernt sie früh das Fleischerhandwerk und übernimmt die Metzgerei ihres Vaters, später pflegt sie ihn bis zu seinem Tod. Als sie das Geschäft schließen muss, kauft sie im Internet eine Glückskeksfabrik und fabriziert nun in den Geschäftsräumen Glückskekse in die sie liebevolle Texte steckt.

Nach den dramatischen Ereignissen vom Anfang verfolgt sie kompromisslos die Hintermänner der China Maffia und ruft damit ihrerseits Vergeltung auf den Plan. Nachdem ihre beste Freundin zum Opfer geworden ist, setzt sie ihren Plan noch erbarmungsloser fort.

Zugegeben, der Schreibstil von Bernhard Aichner ist nicht leicht zu lesen, doch gerade dieser eher beschreibende Stil ohne wörtliche Rede machen die grausamenen Schilderungen erträglicher. Auf alle Fälle kein Buch für schwache Nerven.

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Veröffentlicht am 22.09.2024

Der Pumuckl ist wieder da

Pumuckl, Tiergeschichten
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Nach der Neuauflage der alten Serie im Fernsehen fühlte ich mich wieder in die Kindheit versetzt mit den lustigen Abenteuern von Meister Eder und seinem Kobold.
Jetzt möchte der Pumuckl ein Haustier haben ...

Nach der Neuauflage der alten Serie im Fernsehen fühlte ich mich wieder in die Kindheit versetzt mit den lustigen Abenteuern von Meister Eder und seinem Kobold.
Jetzt möchte der Pumuckl ein Haustier haben und kommt auf allerhand Ideen. Kurzerhand entführt er Enten und Gänse aus dem Stadtpark in die Werkstatt. Meister Eder ist alles andere als begeistert. Auch im Zoo muss er aufpassen was der Pumuckl so alles anstellt.

Zum Vorlesen ist dieses Buch bestimmt gut geeignet, ansonsten müssen die Kinder schon gut selbst lesen können da gibt es viel Text und nur spärliche Illustrationen.

Ich fand das Buch als Unterhaltung ganz nett, allerdings hätte ich mir mehr Illustrationen oder hier sogar eher einen Comic gewünscht. Hin und wieder wirkt der geschriebene Text etwas sperrig was als Comic durch Bilder leichter darzustellen wäre.

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Veröffentlicht am 07.09.2024

Mathematik mal anders

Pi mal Daumen
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Für Oscar stand es schon seit Kindertagen fest, er studiert später Mathematik. Jetzt endlich beginnt für den hochbegabten aber leicht autistischen jungen Mann sein Studium. Erstaunt über die Fülle der ...

Für Oscar stand es schon seit Kindertagen fest, er studiert später Mathematik. Jetzt endlich beginnt für den hochbegabten aber leicht autistischen jungen Mann sein Studium. Erstaunt über die Fülle der ersten Vorlesungen wird er auf eine Frau aufmerksam die auf dem ersten Blick so gar nichts mit den ganzen jungen Leuten zu tun hat. Sie wird sogar als Putzfrau gehalten. Ausgerechnet Oscar findet einen guten Draht zu der Frau und unterstützt sie bei ihrem Studium.

Zugegeben, Mathematik ist so gar nicht mein Fach und ich war erst mistrauisch ob ich das Buch lesen soll. Die mathematischen Rätsel und die Theorien habe ich nicht nachvollziehen können, war aber auch okay für mich. Der Schreibstil dieses außergewöhnlichen Buches hat etwas fesselndes.

Während man sich manchmal über den besserwisserischen Ton von Oscar ärgert, holt einem die patente Art von Moni wieder zurück. Sie ist einfach eine patente Frau und Oma. Das Buch hat einfach etwas besonderes an sich und ich habe manchmal herzhaft lachen können.

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