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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.10.2024

Klassische Teenie-Romance mit einem Hauch Fantasy

Die Elite von Ashriver - Hidden Secrets
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Das Buch ist wunderschön gestaltet und der Klappentext hat mich direkt neugierig auf mehr gemacht. Als ich dann noch die Häuser-Einteilung der Ashriver Academy sah, war ich vollkommen begeistert. Ich freute ...

Das Buch ist wunderschön gestaltet und der Klappentext hat mich direkt neugierig auf mehr gemacht. Als ich dann noch die Häuser-Einteilung der Ashriver Academy sah, war ich vollkommen begeistert. Ich freute mich auf eine spannende Romantasy à la „Harry Potter“ meets „Cinderella“…

Die Geschichte wird abwechseln aus den Perspektiven von Jade und Asher erzählt, was ich sehr liebe. Der Erzählstil und das Setting haben mir ebenfalls gut gefallen, auch wenn ich die vielen Wiederholungen (gerade was das Verhältnis von Jade zu ihrer Mutter angeht) nicht gebraucht hätte. Auch die Charaktere  mochte ich sehr.

Doch leider war für meinen Geschmack das Worldbuilding viel zu einfach gehalten. Vieles wurde nur oberflächlich behandelt und die Tatsache, dass es sich um magiebegabte Wesen handelt, kam kaum zum Tragen. Der Fokus lag dafür eher auf den Beziehungen der Charaktere.

Fazit:

Das Buch hat mich gut unterhalten, konnte mich aber leider nicht vollends begeistern. Vor allem fehlte es mir persönlich an Fantasy-Elementen.

Wer jedoch eine klassische Teenie- Lovestory mit Academy-Flair sucht, wird hier definitiv nicht enttäuscht.

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Veröffentlicht am 15.10.2024

Stimmungsvoll

Diviners – Aller Anfang ist böse
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Insgesamt hat mir das Buch von Libba Bray gut gefallen. Ich mochte die unheimliche und gruselige Atmosphäre sehr. Besonders gut hat mir das historische Setting des New Yorks der 1920er Jahre gefallen. ...

Insgesamt hat mir das Buch von Libba Bray gut gefallen. Ich mochte die unheimliche und gruselige Atmosphäre sehr. Besonders gut hat mir das historische Setting des New Yorks der 1920er Jahre gefallen. Ich konnte mich super in die Zeit hineinversetzten und mir die Handlung auch bildlich gut vorstellen.
Der Autorin gelingt es dabei ganz gut, die vielen verschiedenen Handlungsstränge und Charaktere nach und nach miteinander zu verweben. Wobei sie dabei alles nur oberflächlich behandelt. So fehlt es insbesondere den Hauptcharakteren an Tiefe.
Vorallem mit der Protagonistin Evie hatte ich zeitweise einige Probleme: Sie wirte teilweise überheblich, arrogant und egozentrisch, wodurch es mir sehr schwer gefallen ist, eine Beziehung zu ihr aufzubauen. Zwar macht sie eine tolle Entwicklung durch und bietet sicher viel Potential für eine tolle Protagonistin, dennoch bin ich leider bis zum Schluss nicht ganz warm mit Evie geworden.
Ich empfand das Buch stellenweise als langatmig und spannungsarm. Immer wieder verlor sich die Geschichte in unwichtigen Details, während andere Aspekte unausgereift wirkten. Ich bin mir daher noch nicht sicher, ob ich die Reihe weiterlesen werde.

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Veröffentlicht am 23.08.2024

Ausbaufähig

Powerless - Das Spiel
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„Ich bin genervt – sowohl von mir selbst als auch von ihm“ (Paedyn, Seite 300) – tja was soll ich sagen, mir ging es ähnlich…
Zu Beginn war ich total begeistert von dem Buch. Ich liebe den Enemies-To-Lovers-Trope ...

„Ich bin genervt – sowohl von mir selbst als auch von ihm“ (Paedyn, Seite 300) – tja was soll ich sagen, mir ging es ähnlich…
Zu Beginn war ich total begeistert von dem Buch. Ich liebe den Enemies-To-Lovers-Trope und habe auf eine Fantasy-Version von „The Hungergames“ gehofft. Anfangs mochte ich auch die beiden Hauptcharaktere sehr gerne. Doch leider ging besonders Kai mir mit der Zeit nur noch auf die Nerven und ich hoffte sogar, dass Paedyn sich für seinen Bruder Kitt entscheiden würde.
Auch inhaltlich konnte das Buch mich nicht überzeugen: Zum einen waren die Geschehnisse zu vorhersehbar. Zum anderen gelang es der Autorin nicht wirklich, Spannung aufzubauen. Bei den Kämpfen zwischen den Teilnehmer*innen der Spiele habe ich daher kaum mitgefiebert.
Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven der Protagonisten erzählt, was jedoch kaum auffällt, da sie sich in ihrer Ausdrucksweise, ihrer Reife und ihren Gedanken kaum unterscheiden. Auch der Sprachstil konnte mich nicht wirklich überzeugen, da für meinen Geschmack viel zu viele hohle Phrasen eingebaut und dann ständig wiederholt wurden. Meine Top 3: „Stures kleines Ding“, „Ich wirbelte herum“ und „ein leises Lächeln“ – was ist bitteschön ein „leises“ Lächeln?! Ist das nicht der Unterschied zu einem Lachen, dass ein Lächeln immer leise ist?
Fazit:
Der Grundgedanke hat mir sehr gefallen und auch die erste Hälfte des Buches habe ich sehr gemocht. Doch für mich war das Buch insgesamt leider kein Highlight und ich werde die Reihe wohl nicht weiterlesen.

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Veröffentlicht am 21.07.2024

Hatte mehr erwartet

Ein schwarzer Tag im Juli
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Ich hatte große Erwartungen an den Roman, doch leider wurden diese nicht erfüllt: Der Schrecken der damaligen Zeit, die Gefahr aufzufliegen und die Ängste der Menschen waren für mich nicht spürbar. Die ...

Ich hatte große Erwartungen an den Roman, doch leider wurden diese nicht erfüllt: Der Schrecken der damaligen Zeit, die Gefahr aufzufliegen und die Ängste der Menschen waren für mich nicht spürbar. Die fiktive Geschichte rund um die Geschwister Egon und Paula konnte mich emotional einfach nicht abholen. Ich fand ihr Verhalten und ihre Sprache nicht der damaligen Zeit angemessen. Insgesamt war der Sprach- und Erzählstil ziemlich einfach und recht modern gehalten, wodurch es für mich wenig authentisch wirkte.
Schade, vor allem, da die Grundidee und die historischen Grundlagen so viel Potential für eine packende und emotionale Geschichte gehabt hätten…

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Veröffentlicht am 18.07.2024

Ganz okay

Dangerously Close
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Das Buch hat mir insgesamt ganz gut gefallen. Es lässt sich super flüssig lesen und die beiden Protagonisten fand ich sehr sympathisch. Besonders die Perspektivwechsel haben mir sehr gut gefallen. Auch ...

Das Buch hat mir insgesamt ganz gut gefallen. Es lässt sich super flüssig lesen und die beiden Protagonisten fand ich sehr sympathisch. Besonders die Perspektivwechsel haben mir sehr gut gefallen. Auch wenn die Story insgesamt nicht besonders innovativ oder überraschend war, hat sie mich doch gut unterhalten. Die Dynamik zwischen Olivia und Westin fand ich super und authentisch.

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