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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.01.2025

Stereotype Romantasy

Married into Magic: Deal with the Elf King
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Das Buch hat mich anfangs total begeistert und in seinen Bann gezogen. Leider lies die Spannung immer mehr nach, was auch daran lag, dass die Geschichte sehr vorhersehbar und stereotyp war. In der Mitte ...

Das Buch hat mich anfangs total begeistert und in seinen Bann gezogen. Leider lies die Spannung immer mehr nach, was auch daran lag, dass die Geschichte sehr vorhersehbar und stereotyp war. In der Mitte hat es sich etwas gezogen, da die Handlung einfach nicht richtig in Gang kam. Im Vordergrund stand die Slow Burn – Romance zwischen Luella und dem Elfenkönig Eldas. Mich konnte die Liebesgeschichte jedoch nicht wirklich abholen. Ich habe das Knistern zwischen den beiden einfach nicht gefühlt. Zudem wirkte alles etwas erzwungen und Luellas Gedanken zu Eldas wiederholten sich.
Der Schreibstil hat mir insgesamt gut gefallen. Zwischendrin habe ich immer mal wieder mit Luellas Art gehadert, da sie etwas selbstgerecht wirkt. Eldas und sie sehen ihre Verpflichtungen als oberstes Ziel an und verdrängen dabei ihre Bedürfnisse und Gefühle. Richtig berühren konnten die beiden Hauptfiguren mich daher leider nicht. Ich hätte mir durchweg viel mehr Tiefe und Emotionen bei den Charakteren gewünscht.
Das Magiesystem fand ich spannend: „Das Erkennen“ erinnerte mich total an den „Erdsee“-Zyklus von Ursula K. LeGuin. Und die Aufteilung der Welt in drei Teile, die durch einen Nebel getrennt sind, erinnert an die nordische und griechische Mythologie – was ich sehr liebe. Doch leider wirkte das Ganze nicht richtig ausgearbeitet und blieb eher eine Randnotiz. Dabei hätte die Geschichte, insbesondere die Nebencharaktere und Nebenhandlungen, viel Potential gehabt.

Fazit:
„Deal With The Elf King“ ist eine stereotype Slow Burn Romance mit einem Hauch Fantasy und einer leider etwas zu vorhersehbaren Entwicklung. Auch wenn das Buch mich stellenweise gut unterhalten hat, ist es für mich kein Highlight und auch nicht wirklich ein Must Read.

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Veröffentlicht am 25.11.2024

Nicht so gut wie Band 1

Der König
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Ich habe Band 1 der Reihe sehr geliebt, doch leider konnte „Der König“ – meiner Meinung nach – nicht an seinen Vorgänger anknüpfen.

Nach Band 1 war ich sehr gespannt, wie es mit den Brüdern Opgard weitergehen ...

Ich habe Band 1 der Reihe sehr geliebt, doch leider konnte „Der König“ – meiner Meinung nach – nicht an seinen Vorgänger anknüpfen.

Nach Band 1 war ich sehr gespannt, wie es mit den Brüdern Opgard weitergehen würde. Leider erfährt der Leser in dieser Fortsetzung nicht viel Neues über die Brüder und ihre Geheimnisse. Und da man bereits ausgiebig ihre Abgründe kennt, erschüttert einen das Geschehen im zweiten Band  kaum noch.

Der Erzählstil ist so, wie man es von Nesbø kennt. Allerdings beginnt das Buch etwas zäh und die Handlung entwickelt sich nur langsam. Dennoch bietet „Der König“, vorallem in der zweiten Hälfte, einige Spannungsmomente.

Fazit:

Leider hatte ich mehr und vor allem neue Enthüllungen erwartet. Das Buch ist durchaus spannend, gehört aber nicht zu den Must-Reads des Autors.

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Veröffentlicht am 25.11.2024

Nicht ausgereift

Regents
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Mir fällt es wirklich schwer, dieses Buch zu bewerten…
Optisch ist es wirklich ein Highlight und ich denke, dass dies auch einer der Hauptgründe war, warum ich das Buch unbedingt lesen wollte. Außerdem ...

Mir fällt es wirklich schwer, dieses Buch zu bewerten…
Optisch ist es wirklich ein Highlight und ich denke, dass dies auch einer der Hauptgründe war, warum ich das Buch unbedingt lesen wollte. Außerdem hatte ich schon so viel Gutes über das Buch gehört, dass meine Erwartungen recht hoch waren. Ich hatte mir eine Story à la „Trueblood“ (Team Eric!) erhofft.
Leider konnte „Regents“ meine Erwartungen nicht erfüllen, da mir der Plot und die Protagonistinnen zu naiv und eindimensional waren. Der Sprachstil ist ziemlich einfach gehalten, weißt aber dennoch zahlreiche Zeichensetzungs- und Logikfehler auf. - Es wirkte, als hätte das Skript nie ein Lektorat durchlaufen.
Vielleicht hätte man die eigentliche Story rund um das Collage, die verschwundene Mitschülerin und die Fantasy-Elemente mehr ausarbeiten können, denn diese wirkten auf mich leider nicht richtig ausgreift.

 Fazit:
Wer auf der Suche nach einer Dark Romantasy mit viel Spice ist wird von „Regents“ definitiv nicht enttäuscht und kann sich auf eine kurzweilige und unterhaltsame Story freuen.

 PS: Warum riecht das Buch so komisch? Ist das gewollt?

Mein Lieblingszitat:
„Entschuldigung, aber dein Hemd ist das Einzige, das hier feucht ist. Mit besten Grüßen von meiner Fo
**.“

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Veröffentlicht am 24.10.2024

Klassische Teenie-Romance mit einem Hauch Fantasy

Die Elite von Ashriver - Hidden Secrets
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Das Buch ist wunderschön gestaltet und der Klappentext hat mich direkt neugierig auf mehr gemacht. Als ich dann noch die Häuser-Einteilung der Ashriver Academy sah, war ich vollkommen begeistert. Ich freute ...

Das Buch ist wunderschön gestaltet und der Klappentext hat mich direkt neugierig auf mehr gemacht. Als ich dann noch die Häuser-Einteilung der Ashriver Academy sah, war ich vollkommen begeistert. Ich freute mich auf eine spannende Romantasy à la „Harry Potter“ meets „Cinderella“…

Die Geschichte wird abwechseln aus den Perspektiven von Jade und Asher erzählt, was ich sehr liebe. Der Erzählstil und das Setting haben mir ebenfalls gut gefallen, auch wenn ich die vielen Wiederholungen (gerade was das Verhältnis von Jade zu ihrer Mutter angeht) nicht gebraucht hätte. Auch die Charaktere  mochte ich sehr.

Doch leider war für meinen Geschmack das Worldbuilding viel zu einfach gehalten. Vieles wurde nur oberflächlich behandelt und die Tatsache, dass es sich um magiebegabte Wesen handelt, kam kaum zum Tragen. Der Fokus lag dafür eher auf den Beziehungen der Charaktere.

Fazit:

Das Buch hat mich gut unterhalten, konnte mich aber leider nicht vollends begeistern. Vor allem fehlte es mir persönlich an Fantasy-Elementen.

Wer jedoch eine klassische Teenie- Lovestory mit Academy-Flair sucht, wird hier definitiv nicht enttäuscht.

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Veröffentlicht am 15.10.2024

Stimmungsvoll

Diviners – Aller Anfang ist böse
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Insgesamt hat mir das Buch von Libba Bray gut gefallen. Ich mochte die unheimliche und gruselige Atmosphäre sehr. Besonders gut hat mir das historische Setting des New Yorks der 1920er Jahre gefallen. ...

Insgesamt hat mir das Buch von Libba Bray gut gefallen. Ich mochte die unheimliche und gruselige Atmosphäre sehr. Besonders gut hat mir das historische Setting des New Yorks der 1920er Jahre gefallen. Ich konnte mich super in die Zeit hineinversetzten und mir die Handlung auch bildlich gut vorstellen.
Der Autorin gelingt es dabei ganz gut, die vielen verschiedenen Handlungsstränge und Charaktere nach und nach miteinander zu verweben. Wobei sie dabei alles nur oberflächlich behandelt. So fehlt es insbesondere den Hauptcharakteren an Tiefe.
Vorallem mit der Protagonistin Evie hatte ich zeitweise einige Probleme: Sie wirte teilweise überheblich, arrogant und egozentrisch, wodurch es mir sehr schwer gefallen ist, eine Beziehung zu ihr aufzubauen. Zwar macht sie eine tolle Entwicklung durch und bietet sicher viel Potential für eine tolle Protagonistin, dennoch bin ich leider bis zum Schluss nicht ganz warm mit Evie geworden.
Ich empfand das Buch stellenweise als langatmig und spannungsarm. Immer wieder verlor sich die Geschichte in unwichtigen Details, während andere Aspekte unausgereift wirkten. Ich bin mir daher noch nicht sicher, ob ich die Reihe weiterlesen werde.

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