Stereotype Romantasy
Married into Magic: Deal with the Elf KingDas Buch hat mich anfangs total begeistert und in seinen Bann gezogen. Leider lies die Spannung immer mehr nach, was auch daran lag, dass die Geschichte sehr vorhersehbar und stereotyp war. In der Mitte ...
Das Buch hat mich anfangs total begeistert und in seinen Bann gezogen. Leider lies die Spannung immer mehr nach, was auch daran lag, dass die Geschichte sehr vorhersehbar und stereotyp war. In der Mitte hat es sich etwas gezogen, da die Handlung einfach nicht richtig in Gang kam. Im Vordergrund stand die Slow Burn – Romance zwischen Luella und dem Elfenkönig Eldas. Mich konnte die Liebesgeschichte jedoch nicht wirklich abholen. Ich habe das Knistern zwischen den beiden einfach nicht gefühlt. Zudem wirkte alles etwas erzwungen und Luellas Gedanken zu Eldas wiederholten sich.
Der Schreibstil hat mir insgesamt gut gefallen. Zwischendrin habe ich immer mal wieder mit Luellas Art gehadert, da sie etwas selbstgerecht wirkt. Eldas und sie sehen ihre Verpflichtungen als oberstes Ziel an und verdrängen dabei ihre Bedürfnisse und Gefühle. Richtig berühren konnten die beiden Hauptfiguren mich daher leider nicht. Ich hätte mir durchweg viel mehr Tiefe und Emotionen bei den Charakteren gewünscht.
Das Magiesystem fand ich spannend: „Das Erkennen“ erinnerte mich total an den „Erdsee“-Zyklus von Ursula K. LeGuin. Und die Aufteilung der Welt in drei Teile, die durch einen Nebel getrennt sind, erinnert an die nordische und griechische Mythologie – was ich sehr liebe. Doch leider wirkte das Ganze nicht richtig ausgearbeitet und blieb eher eine Randnotiz. Dabei hätte die Geschichte, insbesondere die Nebencharaktere und Nebenhandlungen, viel Potential gehabt.
Fazit:
„Deal With The Elf King“ ist eine stereotype Slow Burn Romance mit einem Hauch Fantasy und einer leider etwas zu vorhersehbaren Entwicklung. Auch wenn das Buch mich stellenweise gut unterhalten hat, ist es für mich kein Highlight und auch nicht wirklich ein Must Read.