Debüt-Roman
A Fairy KingdomMit „A Fairy Kingdom – Die Nynphia-Chroniken 1“ ist Sarah Blunck ein guter Debüt-Roman gelungen.
Lia lebt in einer Welt, in der die Existenz der Feen kein Geheimnis ist. Ihr Leben lang ist sie auf der ...
Mit „A Fairy Kingdom – Die Nynphia-Chroniken 1“ ist Sarah Blunck ein guter Debüt-Roman gelungen.
Lia lebt in einer Welt, in der die Existenz der Feen kein Geheimnis ist. Ihr Leben lang ist sie auf der Suche nach Zugehörigkeit und fragt sich, wieso sie so gar nicht zu den anderen Menschen passt. Vielleicht zögert sie auch deshalb nur kurz, als ihr die Fee Nymi eröffnet, dass Lia zu ihrem Volk gehört und das Königreich retten soll. - Mir persönlich ging diese Entwicklung jedoch zu schnell. Lia hinterfragt kaum, was Nymi ihr erzählt. Schlicht nimmt sie die Enthüllung auf und plant recht sachlich das weitere Vorgehen…
Man merkt dem Buch an, dass Sarah Blunck sich viel mit der deutschen Sprache auseinandergesetzt hat. Leider fehlt des dem Erzählstil dabei an Unbeschwertheit. Mich konnte die Handlung nicht wirklich mitreißen. Zu den Charakteren konnte ich keine richtige Bindung aufbauen und einige Szenen wirkten auf mich erzwungen.
Mir fehlte es zudem an Innenansichten; zu oft waren die Emotionen für mich nicht greifbar und die Handlungen nicht nachvollziehbar. Leider ist auch die Grundidee rund um den Hidden-Identity-Trope nicht besonders innovativ. Dennoch lässt sich das Potential der Autorin erkennen und das Buch ist gutes Debüt.