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Claudia_41

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.10.2024

spannender Polarkreis-Krimi

Blutbuße
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„Blutbuße“ von Viveca Sten ist der dritte Fall der Polarkreis – Krimi – Reihe um die Polizeikommissarin Hanna Ahlander.
Im Bergdorf Åre, hoch im nördlichen Schweden, wird die Immobilienentwicklerin Charlotte ...

„Blutbuße“ von Viveca Sten ist der dritte Fall der Polarkreis – Krimi – Reihe um die Polizeikommissarin Hanna Ahlander.
Im Bergdorf Åre, hoch im nördlichen Schweden, wird die Immobilienentwicklerin Charlotte Wretlind in ihrem Hotelzimmer ermordet. Trotz der bevorstehenden Osterfeiertage übernehmen Hanna und ihr Kollege Daniel sofort die Ermittlungen um den brutalen Mord und begeben sich in einem Fall, in dem nichts so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. Ein Wettlauf mit der Zeit beginnt, denn bald geschieht ein zweiter Mord.
Die kurzen Kapitel lassen uns immer näher an die handelnden Personen und ihre ganz persönliche Geschichte kommen. Alle Charaktere werden anschaulich und tiefgründig gezeichnet. Man möchte stets mehr über die Menschen und ihre Geschichte erfahren. Immer wieder fließen Kapitel aus der Vergangenheit mit ein, die der Geschichte noch mehr Tiefe geben und den Spannungsbogen aufbauen. Die Sprache ist klar, unverkennbar und genau. Die Übersetzung von Dagmar Lendt ist sehr gelungen.
Das Buchcover mit den nordischen Farben und den roten Akzenten durch Schrift und Bild ist ein sehr ansprechendes, sehr gelungenes Cover. Besonders gut gefällt mir die Gestaltung der Innenseiten. Durch die grafische Gestaltung der Gegend, grob und fein, findet man sich auch geografisch dicht an der Geschichte wieder.

„Blutbuße“ von Viveca Sten ist ein richtig gutes Buch und eine klare Kaufempfehlung, nicht nur für Fans von nordischen Krimis.
Ich freu mich auf weitere Bücher mit Viveca Sten und ihre Kommissarin Hanna Ahlander.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Medizinisches Wissen von A - Z

Bye-bye Beschwerden
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„Bye – Bye Beschwerden – Medizinisches Wissen von A wie „Aua“ und Z wie „Zieht sich ein bisschen von Jennifer und Felix Asleben ist ein praktischer Ratgeber für jeden Tag und (fast) jedes medizinisches ...

„Bye – Bye Beschwerden – Medizinisches Wissen von A wie „Aua“ und Z wie „Zieht sich ein bisschen von Jennifer und Felix Asleben ist ein praktischer Ratgeber für jeden Tag und (fast) jedes medizinisches Alltagsproblem.
Das Buch oder auch der Ratgeber des Influencer Pärchen @arztundapothekerin stellt in neun Kapiteln mit Vorwort und Begrüßungsworten die 77 häufigsten Alltagsbeschwerden verständlich dar. Der gesamte Körper wird in einzelne Bereiche geteilt. Von „Kopf“ über “Hals- und Atemwege“, „Magen, Darm und Unterleib“ bis hin zu „Haut“ „und ganzer Körper“ ist alles dabei.
Im ersten Kapitel „Kopf“ werden Gesundheitstipps u.a. zu Kopfschmerzen, Migräne, Sonnenstich, Ohrenschmerzen und Lippenherpes gegeben. Die einzelnen Beschwerden auf zwei Seiten kurz, knapp und verständlich erläutert. Neben typischen Beschwerden und möglichen Ursachsen werden auch Medikamente genannt, die mach nehmen könnte. Besonders gefallen haben mir die kurzen Hinweise „wann zum Arzt“. Diesen Punkt finde ich sehr hilfreich und wichtig.
Das Buchcover ist ansprechend und dem Thema folglich gestaltet. Auch die Gestaltung der einzelnen Kapitel sowie die farblichen Akzente in dem Buch haben mir sehr gut gefallen.
„Bye – Bye Beschwerden – Medizinisches Wissen von A wie „Aua“ und Z wie „Zieht sich ein bisschen von Jennifer und Felix Asleben ist ein praktischer, medizinischer Ratgeber für den Alltag.

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Veröffentlicht am 19.01.2026

toller Jugendroman mit aktuellem Thema

Mo & Moritz
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Julya Rabinowich ist mit ihrem Jugendroman „Mo & Moritz“ ein bewegendes und sehr aktuelles Buch gelungen. Dieser Roman lässt die Leserin nicht mehr los. Mit Leichtigkeit und wie im Rausch liest man sich ...

Julya Rabinowich ist mit ihrem Jugendroman „Mo & Moritz“ ein bewegendes und sehr aktuelles Buch gelungen. Dieser Roman lässt die Leserin nicht mehr los. Mit Leichtigkeit und wie im Rausch liest man sich durch die 220 Seiten dieser wunderbaren Geschichte.

Mo, ein junger Mensch mit muslimischen Wurzeln, fliegt aus der Schule und beginnt eine Lehre in einem Wiener Nobelfriseur. Dort, in dieser völlig anderen, sehr noblen Welt, erlebt er Gleichberechtigung, Anerkennung und Unterstützung und fühlt sich endlich angekommen. Bei seinem Einsatz auf dem Opernball begegnet er Moritz, ein Junge aus jüdischer Familie und verliebt sich.
Eine turbulente, sehr emotionale Reise beginnt… Dürfen sich die beiden lieben? Was sagen ihre Familien? Können die beiden Vorurteile und Grenzen überwinden?
Als Mo unfreiwillig in Anschlagpläne involviert wird, droht ihr Leben aus den Fugen zu geraten.

Julya Rabinowich schafft es mit ihrer feinen, emotionalen und direkten Sprache, lebhafte, detaillierte Bilder zu zeichnen, die uns sehr nah an Mo und seine Gedanken lassen. Man hat das Gefühl, Mo und Moritz auf ihrem gemeinsamen Weg zu begleiten. Es ist ein Fest, diesen Roman zu lesen.
Das Cover, als Softcover gestaltet, mit der gewählten Schrift hat mich sehr angesprochen. Die Zeichnung in passender Farbe und Form ist einfach wunderschön. Auch die Gestaltung der Innenseiten mit Text und Bild passt ausgezeichnet zu diesem Buch und ist ein echter Hingucker.

„Mo & Moritz“ von Julya Rabinowich ist ein außergewöhnlicher Jugendroman und eine absolute Leseempfehlung, nicht nur für jungen Menschen.

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Veröffentlicht am 16.12.2024

Geheimnisse auf Eris Island

Die blaue Stunde
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„Die blaue Stunde“ von Paula Hawkins ist ein kunstvoller Roman über besondere Kunst und düstere Geheimnisse.

Im Zentrum des Romans steht das Leben von Vanessa Chapman, eine geheimnisvolle und sehr eigenwillige ...

„Die blaue Stunde“ von Paula Hawkins ist ein kunstvoller Roman über besondere Kunst und düstere Geheimnisse.

Im Zentrum des Romans steht das Leben von Vanessa Chapman, eine geheimnisvolle und sehr eigenwillige Künstlerin. Auch nach ihrem Tod sind ihre besonderen, faszinierenden Werke bekannter denn je.

James Becker, Kurator des Museums, ist Spezialist und großer Fan von Vanessa Chapman. Er kennt sich aus mit ihrer Kunst und ihrem Leben, ist fast ein wenig besessen, hat sogar seine Abschlussarbeit über diese Künstlerin geschrieben. Nach dem spektakulären Fund eines menschlichen Knochens in Chapmanns Werk, begibt sich Becker auf die Suche und findet Antworten auf der verlassenen Insel Eris Island. Dort lebt nur eine Person, einsam und allein, umgeben von Geheimnissen.

Paula Hawkins ist ein besonderer Roman gelungen. Durch den Wechsel der Erzählperspektiven, zeitlichen Rückblenden und Tagebucheinträgen wird die Geschichte um Vanessa Chapmann spannend aufgebaut und erhält Tiefe. Die Charaktere werden anschaulich und tiefgründig gezeichnet, man möchte stets mehr über die Personen erfahren. Die Sprache ist klar, nachdrücklich und genau. Die detaillierten Naturbeschreibungen sind sehr gelungen und erzeugen eine besondere Atmosphäre. Die Übersetzung von Birgit Schmitz ist sehr gelungen. Das Buchcover ist eher schlicht in dunklen, blauen Farben gestaltet. Das geöffnete Fenster zum Meer verleiht dem Cover eine besondere Wirkung.

„Die blaue Stunde“ von Paula Hawkins ist ein besonderer Roman, der auch als Kriminalroman durchgehen könnte und eine klare Empfehlung, nicht nur für Kunstliebhaber.

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Veröffentlicht am 14.02.2026

Gedankenwelt

Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen
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„Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen“ von Christien Brinkgreve ist ein anspruchsvoller, autobiografischer Roman über das Leben und die Ehe mit all seinen Facetten.
Christien Brinkgreve ist eine niederländische ...

„Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen“ von Christien Brinkgreve ist ein anspruchsvoller, autobiografischer Roman über das Leben und die Ehe mit all seinen Facetten.
Christien Brinkgreve ist eine niederländische emeritierte Professorin für Soziologie. Neben der Forschung publizierte sie u.a. zu den Beziehungen zwischen Männern und Frauen. Besonders die Themen Soziologie der Frau, ihre Stellung in der Gesellschaft sowie die Zusammenhänge in Beziehungen finden sich in dem Roman wieder.
Nach dem Tod ihres Mannes räumt Christien Brinkgreve ihr Leben und im wahrsten Sinne des Wortes „ihr Haus voller gemeinsamer Erinnerungen“ aus. In diesem Prozess des Auf- und Ausräumens begleiten wir die Autorin in ihre Vergangenheit und werfen einen Blick das Hier und Jetzt.
Auf der einen Seite gefällt mir die gewählte Ich-Perfektive gut. Auch die beschriebenen Emotionen und Gedankengänge, die wissenschaftlichen Zusammenhänge und Gesellschaftlichen Zwänge werden klar formuliert und sprechen mich an. Auf der anderen Seite fällt es mir schwer durch die Anonymität der Personen und die immer wiederkehrenden Gedankenschleifen, einen guten Zugang zu dem Buch zu finden. Die Personen in ihrem Leben bleiben mir fern, eine Identifikation kann ich so leider nicht erleben.
Das Buchcover ist mir gleich aufgefallen. Die verschieden farbigen und auch in Form unterschiedlichen Blumen sind sehr ansprechend gestaltet. Auch die Gestaltung der Innenseiten ist sehr gelungen.
Abschließend lässt sich sagen:
„Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen“ von Christien Brinkgreve ist ein besonderes Buch für eine besondere Zeit im Leben. Für mich ist es nicht das richtige Buch zur richtigen Zeit.

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