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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.03.2025

Kurzweiliger Thriller für jugendliche Leser

Was hast du nur getan?
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Auch wenn ich wohl nicht ganz in die Zielgruppe passe, war ich doch gleich sehr gespannt auf dieses Buch, nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe. Ich wurde davon auch gut unterhalten, auch wenn ...

Auch wenn ich wohl nicht ganz in die Zielgruppe passe, war ich doch gleich sehr gespannt auf dieses Buch, nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe. Ich wurde davon auch gut unterhalten, auch wenn das Buch mich nicht 100pro packen konnte.

Die Geschichte dreht sich um Arthur Otto Falkenberg, der tot auf dem Schulhof aufgefunden wird. Während die Polizei von einem Selbstmord ausgeht, werden Cassidy und ihre Clique von der Schulleiterin gebeten, sich um die anderen Schüler zu kümmern und die Ohren offen zu halten, um einen Skandal an ihrer Schule zu vermeiden. Doch bald häufen sich die Hinweise, dass mehr hinter Arthurs Tod steckt. Wie passen Drogenkäufe in das Image des Musterschülers? Wie viele Tränen der Schüler sind eigentlich Freudentränen? Während Cassidy selbst die Ermittlungen aufnimmt, geraten sie und ihre Clique ins Visier der Polizei. Denn eine von ihnen kannte den Toten besser, als sie zugibt.

In die Geschichte habe ich gut hineingefunden. Der Schreibstil ist recht zackig und locker-leicht. Er passt auf jeden Fall zu der jugendlichen Zielgruppe. Es ist auch ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten regelrecht dahinfliegen lässt. Die Story hält sich nicht mit Nebensächlichkeiten auf. Es geht Schlag auf Schlag ohne Geschnörkel immer weiter. Dazwischen gibt es aber auch Kapitel, in denen jetzt nicht unglaublich viel passiert und die sich etwas gezogen haben.

Die Hauptfigur Cassidy ist ein interessanter Charakter, die in einem nicht einfachen Umfeld aufwächst, aber das Beste daraus machen will. Von ihr war ich etwas überrascht, da ich mit einer anderen Art von Hauptfigur gerechnet habe. Trotz allem finde ich sie recht sympathisch, obwohl sie charakterlich sich von mir sehr unterscheidet und teilweise Dinge tut und sagt, die man nicht unbedingt gutheißen kann. Aber sie ist ja auch erst 15 und mitten in der Pubertät!

Mitten in der Geschichte hatte ich viele offene Fragen im Kopf und habe richtig mitgefiebert. Das Ende fügt dann auch alle Puzzleteile zusammen und gibt die Antworten auf die Fragen, aber ich hatte dann doch mit einem großen Knall gerechnet. Die Auflösung war mir etwas zu seicht, aber hinsichtlich der Zielgruppe ist das auch zu verkraften. Die kurzweilige Storyline ist auf jeden Fall unterhaltsam, auch wenn es hier und da nicht ganz mein Fall war. Aber ich kann auf jeden Fall gute 3,5 von 5 Sternen vergeben.

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Veröffentlicht am 21.10.2024

Anfangs langatmig, zum Ende hin spannend

Am Fluss der Zeiten
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Ich lese sehr gerne historische Romane und als ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe, war ich gleich sehr gespannt darauf. So ganz abholen konnte mich das Buch aber leider nicht, trotzdem wurde ...

Ich lese sehr gerne historische Romane und als ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe, war ich gleich sehr gespannt darauf. So ganz abholen konnte mich das Buch aber leider nicht, trotzdem wurde ich aber gut unterhalten.

Die Storyline dreht sich um Elze, die mit ihren Geschwistern als Eigenbehörige auf dem großen Hof Kalmule aufwächst. Die harte Arbeit auf den Feldern ist ihr Alltag. Doch ihr Leben wandelt sich von Grund auf, als sie ihre Familie verlassen muss und ihren Pflichtdienst als Küchenmagd in der Stadt Münster antritt. Eines Tages wird sie jedoch mit einer Magd der Herren von Oer getauscht und muss künftig auf der Wasserburg Kakesbeck leben, auf der ein Fluch liegt. Dort trifft sie auch Jacob wieder. Aber um den Müllerssohn ranken sich geheimnisvolle Gerüchte. Soll sie diesen Glauben schenken? Und wird Elze nun Teil der alten Prophezeiung werden, um den Fluch der Familie von Oer zu brechen?

Ich habe recht gut in die Storyline hineingefunden – auch wenn der Schreibstil etwas anders war, als ich das bisher von anderen historischen Romanen gewohnt bin. Der Schreibstil passt aber gut zu der Geschichte und ist auch recht bildlich. Anfangs musste ich erst einmal alle Charaktere richtig zuordnen, da man mit einigen Namen und Personen konfrontiert wurde. Das war etwas verwirrend, aber nach einiger Zeit hat sich das geändert und auch die Personenliste war dabei hilfreich.

Das Leben inmitten des 16. Jahrhunderts war natürlich ganz anders, als wir das heute kennen – und ich habe einiges dazugelernt, wie es auf den Höfen zuging und was sie alles machen mussten. Auch die Infos über die Zeit der Widertäufer und König Jan waren interessant und auch erschreckend zugleich.

Stine hat mir am Anfang etwas Angst gemacht, aber gerade ihre Rolle hat mich im Laufe der Geschichte positiv überrascht. Ich hatte am Ende eine komplett andere Meinung über sie und sie ist auch eine meiner Lieblingscharaktere im Buch. Auch Elze ist mir richtig ans Herz gewachsen.

Anfangs war das Buch leider etwas langatmig, erst gegen Ende wurde die Spannungsschraube richtig angezogen. Nun habe ich auch noch ein paar offene Fragen und bin gespannt auf die Fortsetzung. Der erste Band erhält von mir gute 3,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 07.01.2024

Bewegender Roman mit interessanten Charakteren

Die Pension am Meer
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Nachdem ich den Klappentext zu dem Buch gelesen habe, war ich gleich sehr neugierig auf den Roman. Ich wurde auch gut von der bewegenden Storyline unterhalten, auch wenn es ab und an auch einige Längen ...

Nachdem ich den Klappentext zu dem Buch gelesen habe, war ich gleich sehr neugierig auf den Roman. Ich wurde auch gut von der bewegenden Storyline unterhalten, auch wenn es ab und an auch einige Längen gab.

Zur Story:
Als der Tod ihres Vaters sie verarmt zurücklässt, überredet Sarah Summers ihre Schwestern, ihr Haus an der Küste von Devonshire für Gäste zu öffnen, um ihre kranke Mutter zu versorgen. Die vier Schwestern sind fest entschlossen zusammenzuhalten und beginnen gemeinsam das neue Unternehmen. Bald übernachten die unterschiedlichsten Gäste bei ihnen in der Pension. Und für jede der Schwestern beginnt eine ganz eigene Geschichte: Georgiana wird sich den gesellschaftlichen Konventionen nicht so einfach fügen, Emily bezaubert alle mit ihrem Charme, Sarah lernt einen mysteriösen, schottischen Witwer kennen und Violas innere Narben beginnen zu heilen, auch wenn die äußeren bleiben.

In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil passt sehr gut zu dem Genre und es ist ein schöner Lesefluss gegeben. Die einzelnen Figuren sind interessant beschrieben und ich konnte mir von ihnen ein gutes Bild machen. Es war auch spannend ihnen bei ihrer Entwicklung zuzuschauen.

Die Storyline selbst ist eher ruhiger Natur und auch sehr bewegend. Jedoch gab es hin und wieder einige Längen, mir hat da eine gewisse Spannung gefehlt, um richtig in die Geschichte weiter einzutauchen. Jedoch hat sich das gegen Ende gebessert und es wurden einige offene Fragen beantwortet. Zusammengefasst ein versöhnliches Ende. Ich vergebe für den Roman 3,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 18.12.2023

Interessant, aber teils zu langatmig

Das Geheimnis der Mona Lisa
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Ich lese immer wieder gerne historische Romane, die mich in eine vergangene Zeit entführen und mit interessanten Figuren aufwarten. Als ich von diesem Roman rund um die Mona Lisa erfahren habe, war ich ...

Ich lese immer wieder gerne historische Romane, die mich in eine vergangene Zeit entführen und mit interessanten Figuren aufwarten. Als ich von diesem Roman rund um die Mona Lisa erfahren habe, war ich deshalb sehr gespannt darauf – vor allem, da mir auch das Cover schon sofort ins Auge gesprungen ist.

Die Geschichte dreht sich zum einen um Lisa Gherardini und Giuliano aus der mächtigen Dynastie der Medici, die heimlich ein Liebespaar sind. Als die Medici aus der Stadt vertrieben werden, zwingt Lisas Vater die junge Frau zur Heirat mit dem viel älteren Seidenhändler Francesco del Giocondo. Doch ihr Herz hängt an ihrem Geliebten. Zum anderen geht es um Leonardo da Vinci, dem berühmtesten Künstler seiner Zeit. Als Giuliano de Medici ihn bittet, Lisa zu porträtieren, um seiner Geliebten auf diese Weise Nachrichten zukommen zu lassen, geht Leonardo auf das riskante Spiel ein. Dadurch gerät Lisa nicht nur in eine gefährliche Verschwörung - auch ihr Herz wird auf eine schwere Probe gestellt…

In die Storyline habe ich recht schnell hineingefunden. Der Schreibstil passt sehr gut zu dem Genre und es ist auf jeden Fall ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Schön finde ich, dass die Geschichte aus zwei Perspektiven erzählt wird – aus Leonardos Sicht und aus Lisas Sicht.

Lisa ist mir sowieso richtig ans Herz gewachsen. Mit ihrem Denken und Handeln konnte ich mich sehr gut identifizieren. Sie hat es wahrlich nicht gerade leicht im Leben, aber sie ist klug und eine starke Persönlichkeit. Mit ihr musste ich die ganze Zeit über mitfiebern und ihre Storyline habe ich am Liebsten verfolgt.

Etwas Probleme hatte ich dagegen – vor allem anfangs – mit der Storyline von Leonardo, die mich gar nicht fesseln konnte. Er blieb mir zu blass. Seine Passagen haben sich teilweise etwas gezogen. Aber das hat sich zum Glück ab der Mitte des Buches etwas gelegt, aber gegen Lisas Storyline konnte er nicht mithalten.

Toll dagegen fand ich die ganzen geschichtlichen Infos, die in die Geschichte mit eingebunden wurden. Ich habe hier wahrlich einiges dazugelernt. Auf jeden Fall wurde ich gut von dem Buch unterhalten von vergebe 3,5 von 5 Sternen dafür.

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Veröffentlicht am 21.09.2023

Drei starke Frauen gehen ihren Weg

Sturmlichter
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Von historischen Romanen kann ich zurzeit nicht genug bekommen – vor allem, wenn starke Charaktere im Vordergrund stehen. Als ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe, war ich deshalb ganz gespannt ...

Von historischen Romanen kann ich zurzeit nicht genug bekommen – vor allem, wenn starke Charaktere im Vordergrund stehen. Als ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe, war ich deshalb ganz gespannt darauf. Ich wurde von der Storyline rund um drei starke Frauen auch gut unterhalten, nur manchmal war es mir einen Tick zu langatmig.

Die Geschichte dreht sich zum einen um Torie, die sich nach mehr sehnt, als nur Tochter und Ehefrau zu sein. Sie möchte selbst anpacken und kämpft darum, Automechanikerin zu werden. Als der Automobilhersteller Citroën die erste Durchquerung Afrikas mit Fahrzeugen plant, will sie unbedingt Teil dieser Expedition sein. Clarissa ist dagegen Malerin aus Leidenschaft. Doch in der Ehe mit Tories Bruder Maurice merkt sie, dass sie nicht die Freiheiten hat, um ganz sie selbst zu sein, und macht sich auf nach Paris. Mia musste sich schon immer alles hart erkämpfen. Als Krankenschwester setzt sie sich deshalb für die Rechte von Frauen ein – bis sie Maurice begegnet, der ihre geordnete Welt auf den Kopf stellt …

In die Storyline habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil passt sehr gut zu dem Genre, ist locker-leicht, bildlich und es ist ein wunderbarer Lesefluss gegeben, der die Seiten gerade regelrecht dahinfliegen lässt. Nur manchmal war es mir ein bisschen zu langatmig und ausführlich. Gerade wenn es um Mechanik, Kunst und die Politik geht. Da hätte man sich etwas kürzer fassen können, auch wenn es trotzdem lehrreich war.

Der Großteil der Geschichte dreht sich um Torie, die mir auf jeden Fall mit ihrer klugen Art ans Herz gewachsen ist. Clarissas und Mias Part ist dagegen etwas kürzer ausgefallen, was schon schade war. Richtig interessant wurde es dann, als es nach Afrika ging. Da konnte mich die Storyline dann richtig abholen.

Zusammengefasst handelt es sich hier um einen interessanten Roman, der mich gut unterhalten hat, aber durch teilweise langatmige Passagen auch etwas hätte gekürzt werden können – jedoch wirklich lehrreich. Ich vergebe dafür 3,5 von 5 Sternen.

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