Kurzweiliger Thriller für jugendliche Leser
Was hast du nur getan?Auch wenn ich wohl nicht ganz in die Zielgruppe passe, war ich doch gleich sehr gespannt auf dieses Buch, nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe. Ich wurde davon auch gut unterhalten, auch wenn ...
Auch wenn ich wohl nicht ganz in die Zielgruppe passe, war ich doch gleich sehr gespannt auf dieses Buch, nachdem ich den Klappentext dazu gelesen habe. Ich wurde davon auch gut unterhalten, auch wenn das Buch mich nicht 100pro packen konnte.
Die Geschichte dreht sich um Arthur Otto Falkenberg, der tot auf dem Schulhof aufgefunden wird. Während die Polizei von einem Selbstmord ausgeht, werden Cassidy und ihre Clique von der Schulleiterin gebeten, sich um die anderen Schüler zu kümmern und die Ohren offen zu halten, um einen Skandal an ihrer Schule zu vermeiden. Doch bald häufen sich die Hinweise, dass mehr hinter Arthurs Tod steckt. Wie passen Drogenkäufe in das Image des Musterschülers? Wie viele Tränen der Schüler sind eigentlich Freudentränen? Während Cassidy selbst die Ermittlungen aufnimmt, geraten sie und ihre Clique ins Visier der Polizei. Denn eine von ihnen kannte den Toten besser, als sie zugibt.
In die Geschichte habe ich gut hineingefunden. Der Schreibstil ist recht zackig und locker-leicht. Er passt auf jeden Fall zu der jugendlichen Zielgruppe. Es ist auch ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten regelrecht dahinfliegen lässt. Die Story hält sich nicht mit Nebensächlichkeiten auf. Es geht Schlag auf Schlag ohne Geschnörkel immer weiter. Dazwischen gibt es aber auch Kapitel, in denen jetzt nicht unglaublich viel passiert und die sich etwas gezogen haben.
Die Hauptfigur Cassidy ist ein interessanter Charakter, die in einem nicht einfachen Umfeld aufwächst, aber das Beste daraus machen will. Von ihr war ich etwas überrascht, da ich mit einer anderen Art von Hauptfigur gerechnet habe. Trotz allem finde ich sie recht sympathisch, obwohl sie charakterlich sich von mir sehr unterscheidet und teilweise Dinge tut und sagt, die man nicht unbedingt gutheißen kann. Aber sie ist ja auch erst 15 und mitten in der Pubertät!
Mitten in der Geschichte hatte ich viele offene Fragen im Kopf und habe richtig mitgefiebert. Das Ende fügt dann auch alle Puzzleteile zusammen und gibt die Antworten auf die Fragen, aber ich hatte dann doch mit einem großen Knall gerechnet. Die Auflösung war mir etwas zu seicht, aber hinsichtlich der Zielgruppe ist das auch zu verkraften. Die kurzweilige Storyline ist auf jeden Fall unterhaltsam, auch wenn es hier und da nicht ganz mein Fall war. Aber ich kann auf jeden Fall gute 3,5 von 5 Sternen vergeben.