Mischung aus Realität und Fiktion, die aber genau so stattfinden könnte
Wenn der Tag anders endet„Wenn der Tag anders endet“ ist ein sehr ergreifender Roman, bei dem sich Realität und Fiktion vermischen, aber leider in der heutigen Welt genau so stattfinden könnte.
Eine neue Regierung will die Macht ...
„Wenn der Tag anders endet“ ist ein sehr ergreifender Roman, bei dem sich Realität und Fiktion vermischen, aber leider in der heutigen Welt genau so stattfinden könnte.
Eine neue Regierung will die Macht übernehmen, setzt tödliche Nanopartikel frei und wer sich nicht fügt, stirbt. Klingt brutal, ist es auch. Es geht tatsächlich um Leben und Tod, was nicht immer einfach zu verarbeiten ist.
Das Cover passt im Nachhinein nicht zu hundert Prozent zur Geschichte, finde ich. Es ist zu „brav“ für den Inhalt und für mich sieht es nach zwei Frauenhänden aus – Frau und Mann würde besser passen.
Es dreht sich ja viel um die Entwicklung und Anziehung zwischen Sabine und dem General Valentin. Es ist ein Hin und Her der Gefühle, der Emotionen und Verantwortung.
Das Buch beginnt ganz ruhig, an einem alltäglichen Morgen und geht aber sehr schnell in eine packende Geschichte über. Es wird immer aus verschiedenen Perspektiven erzählt, was das Ganze sehr kurzweilig macht und man kann eigentlich gar nicht aufhören zu lesen.
Es werden nicht alle Hintergründe, politische wie persönliche, ganz aufgelöst und so erzählt, dass man genau Bescheid weiß. Das soll in Teil zwei aber passieren – daher bin ich sehr auf die Fortsetzung gespannt und bin für mich persönlich neugierig, ob ich die Charaktere dann nochmals neu einordnen kann. Ethisch und seelisch sind für mich einige Dinge nicht vertretbar und nachvollziehbar, wodurch mich die Geschichte aber noch sehr lange beschäftigt hat nach dem Lesen.