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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.10.2024

Spannung und einiges an Drama

Three Tides to Stay (Breaking Waves 3)
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Charaktere: Odina ist ein unglaublich starker Charakter. Sie lebt von einer schrecklichen Situation zur nächsten, was mir die ganze Zeit so unglaublich leid getan hat, aber trotzdem hat sie sich immer ...

Charaktere: Odina ist ein unglaublich starker Charakter. Sie lebt von einer schrecklichen Situation zur nächsten, was mir die ganze Zeit so unglaublich leid getan hat, aber trotzdem hat sie sich immer weiter durchgekämpft. Teilweise dachte ich mir, warum sie nicht einfach ihre Freunde nach Hilfe fragt, aber auf der anderen Seite konnte ich auch verstehen, dass ihr Stolz ihr da im Weg steht. Sie wollte für Jamie immer nur das Beste und sie hat ihm alles gegeben. Und obwohl sie eine gute Mutter ist, hat er den ganzen Stress mit Wilson einfach nicht verdient.
Wilson war mir direkt von Anfang an schon absolut unsympathisch. Er hätte sich einfach nur von Odina und Jamie fernhalten sollen, aber ständig ist er wieder aufgetaucht und hat Chaos gestiftet. Letztendlich hat er mich doch noch mal überrascht, weil ich nicht dachte, dass er zu so etwas fähig ist. Auf der anderen Seite passt das aber sehr gut zu ihm.
Noah mag ich sehr gerne. Man denkt zunächst, dass er der typische junge Student ist, aber da steckt so viel mehr dahinter. Letztendlich ist er erwachsener als alle zusammen. Am Ende jedoch als er so stur sauer auf Odina war, fand ich das irgendwie unnötig. Klar, Odina hat nicht immer ganz die Wahrheit gesagt und einige Sachen verschwiegen, aber nichts damit hatte mit Noah zu tun und das hätte er, meiner Meinung nach, klar differenzieren können.
Das zwischen Odina und Noah war wirklich echt intensiv und hat mir mehrmals eine Gänsehaut beschert.

Spannung: Das Buch hat direkt mit dem nächsten Puzzleteil zu Josis Verschwinden gestartet, was dann am Anfang auch echt Spannung reingebracht hat. Bis zur Hälfte kam dann aber keine neue Info mehr, weswegen es dann eher schleppend ging. Vordergründig ging es dann um Odina und Noah, was nicht ganz so schlimm war, weil die beiden einfach perfekt zusammenpassen, aber trotzdem hat dieser Teil kaum noch Neuigkeiten über Josi bereitgehalten. Mit den Mails kam dann noch mal ein "Knall", aber letztendlich war mir bereits klar, dass Lee auch noch etwas mit der Sache zu tun haben muss. Wilson hat dann mit seiner Persönlichkeit auch noch Drama reingebracht, was auch echt heftig war, aber im Grunde nichts mit Josi zu tun hatte.

Schreibstil: Der Schreibstil hat mir, wie auch in den vorherigen Teilen, sehr gut gefallen.

Cover: Das Cover finde ich sehr schön. Die Farbgebung gefällt mir gut und irgendwie finde ich auch, dass es Odina wirklich gut widerspiegelt.

Fazit: Ich gebe dem Buch 5/5 Sterne. Mir hat die Geschichte echt gut gefallen und ich bin auch ein großer Fan von Odina und Noah. Es war spannend und es gab echt einiges an Drama, aber meiner Meinung nach ist Josis Verschwinden irgendwie in den Hintergrund gerutscht. Dennoch auf jeden Fall eine Leseempfehlung meinerseits!

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Veröffentlicht am 25.10.2024

Sollte jeder lesen

Zafira - Ein Mädchen aus Syrien
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Fazit: "Zafira" ist eine wirklich gute Geschichte, die zwar primär für Kinder geschrieben wurde, aber trotzdem wichtige Themen behandelt, die auch Erwachsene lesen können. Dabei wurden gut verständlich ...

Fazit: "Zafira" ist eine wirklich gute Geschichte, die zwar primär für Kinder geschrieben wurde, aber trotzdem wichtige Themen behandelt, die auch Erwachsene lesen können. Dabei wurden gut verständlich die Themen Flucht und Krieg nähergebracht und was für Auswirkungen diese haben. Auch wenn ich das wusste, war es doch noch mal etwas anderes das so schwarz auf weiß zu lesen.
Ich gebe dem Buch 5/5 Sterne und finde, dass wirklich jeder diese Geschichte lesen sollte.

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Veröffentlicht am 16.10.2024

Wirklich schöne Liebesgeschichte

Das irrationale Vorkommnis der Liebe – Die deutsche Ausgabe von »Love on the Brain«
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Charaktere: Bee habe ich direkt von Anfang an echt cool gefunden. Und auch im weiteren Verlauf des Buches war sie mir durchweg sympathisch. Natürlich war sie gerade im Bezug auf Levi etwas begriffsstutzig ...

Charaktere: Bee habe ich direkt von Anfang an echt cool gefunden. Und auch im weiteren Verlauf des Buches war sie mir durchweg sympathisch. Natürlich war sie gerade im Bezug auf Levi etwas begriffsstutzig und da habe ich mich mehrmals gefragt, ob sie es echt nicht checkt, dafür, dass sie so intelligent ist. Aber wahrscheinlich wollte sie das Offensichtliche nicht wahrhaben. Zusätzlich dazu dass sie super sympathisch ist, hat ihr Charakter wirklich einen guten Fokus auf das Thema Frauen in wissenschaftlichen Berufen gelegt, welche dort erstens leider unterrepräsentiert sind und zweitens leider meistens nicht ernstgenommen werden. Auch wenn sich dieses Thema nicht von einem Tag auf den anderen lösen lässt (leider), ist sie sehr gut damit umgegangen und die Entwicklung dessen ist schon einmal ein Schritt in die richtige Richtung.
Levi war mir ehrlich gesagt am Anfang echt nicht sympathisch. Er war Bee gegenüber ein echter Idiot und hat mich dermaßen aufgeregt. Aber tatsächlich war das alles ein riesiges Missverständnis, was ihn dann natürlich extrem sympathisch gemacht hat. Er hatte seine Gründe, aber auch die Umstände waren nicht ganz so, wie zuerst in meiner Aufregung vermutet. Das zeigt wieder nur, dass alles nicht so ist, wie es scheint.
Levi ist jedenfalls einfach nur süß – so zum Schmelzen süß.
Von Tim war ich aus den Erzählungen her schon echt kein großer Fan und als er dann noch mal einen persönlichen Auftritt hatte, war mein Empfinden definitiv nicht besser.

Spannung: Die Geschichte hat auf jeden Fall viel Spannung bereitgehalten. Neben der Lovestory zwischen Bee und Levi gab es noch viele weitere Spannungsstränge, die letztendlich doch irgendwie miteinander zusammengehangen haben.
Am Ende wurde es dann doch noch mal sehr spannend, obwohl mir das auch etwas random vorgekommen ist.

Schreibstil: Der Schreibstil ist mir direkt als sehr flüssig aufgefallen, sodass es mir wirklich leicht fiel das Buch immer wieder in die Hand zu nehmen und weiterzulesen.

Cover: Das Cover finde ich eigentlich ganz süß. Die Farbgebung gefällt mir dabei am besten.

Fazit: Ich gebe dem Buch 5/5 Sterne. Fast wäre es ein Jahreshighlight geworden, aber dafür war mir das Ende doch etwas random und vor allem verrückt erschienen.
Trotzdem war es eine wirklich schöne Liebesgeschichte, die gleichzeitig einen guten Fokus auf das Thema Frauen in wissenschaftlichen Berufen gelegt hat. Definitiv eine Leseempfehlung meinerseits!

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Veröffentlicht am 05.10.2024

Zum Nachdenken

Solitaire (deutsche Ausgabe)
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Charaktere: Tori hat es nicht so einfach und gerade das hat sie sehr authentisch gemacht. Die große Schwester zu sein, die sich um alles kümmert, aber sich selbst dabei vergisst – es hat mir regelrecht ...

Charaktere: Tori hat es nicht so einfach und gerade das hat sie sehr authentisch gemacht. Die große Schwester zu sein, die sich um alles kümmert, aber sich selbst dabei vergisst – es hat mir regelrecht das Herz gebrochen. Auch wenn sie teilweise nicht wirklich nett war, hat sie ein großes Herz. Aber sie muss einfach nur anfangen sich selbst zu lieben. Dass das nicht so einfach ist, wurde wirklich gut in dieser Geschichte vermittelt. Ich habe Tori sehr ins Herz geschlossen.
Micheal fand ich schon direkt von der ersten Sekunde an amüsant. Er weiß auch immer direkt was er sagen kann. Aber er ist nicht nur amüsant, sondern auch echt süß. Trotz einiger Unstimmigkeiten und Streitigkeiten hat er Tori nie aufgegeben und ich bin mir ziemlich sicher, dass er das niemals wird. Selbst wenn er wollte.
Tori und Michael zusammen sind einfach nur unbeschreiblich. Sie ergänzen sich sehr gut, aber haben gleichzeitig auch einiges gemeinsam, was auf den ersten Blick nicht so scheint.
Anfangs wusste ich nicht was ich von Becky halten sollte, weil ich wirklich das Gefühl hatte, dass es ihr nur um die Oberflächlichkeiten ging und nach der Sache mit Ben, war ich echt nicht begeistert von ihr. Aber letztendlich ist Becky ein wirklich guter Mensch und verdeutlicht einfach, dass jeder sein Päckchen zu tragen hat, selbst wenn man es nicht sieht.
Toris Mutter fand ich schon im letzten Heartstopper Teil nicht so einfühlsam. In diesem Buch war sie aber irgendwie noch mal schlimmer. Es ist sicherlich nicht einfach für sie, aber ständig so auf Tori herumzuhacken hat mich echt aufgeregt.

Spannung: Die Handlung war wirklich sehr interessant, gerade mit Solitaire. Vieles hat mich selber auch aufgewühlt, was aber die Spannung echt vorangetrieben hat. Ich habe nur so die Seiten umgeblättert.

Schreibstil: Der Schreibstil hat mir echt gut gefallen, weil er so flüssig und locker war, obwohl schwierige Themen angesprochen wurden.

Cover: Das Cover gefällt mir echt gut durch die Farbgebung und den zeichnerischen Stil.

Fazit: Ich gebe dem Buch 5/5 und zähle es zu meinen Jahreshighlights. Die Geschichte war ziemlich aufwühlend, aber das auch nur, weil ich die Gefühle der einzelnen Charaktere wirklich verstehen konnte. Teilweise hat es mich auch zum Nachdenken angeregt. Eine Leseempfehlung meinerseits!

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Veröffentlicht am 14.09.2024

Viele Gefühle, Spannung und Schmerz

A Winter to Resist
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Charaktere: Lily mochte ich auf Anhieb. Obwohl sie Orions Fan Nummer eins ist, lässt sie sich nicht von ihm einwickeln. Sie hat eine starke Persönlichkeit, weiß was sie will, wohin sie will und was sie ...

Charaktere: Lily mochte ich auf Anhieb. Obwohl sie Orions Fan Nummer eins ist, lässt sie sich nicht von ihm einwickeln. Sie hat eine starke Persönlichkeit, weiß was sie will, wohin sie will und was sie dafür tun muss, auch wenn es bedeutet ein paar Risiken einzugehen. Für sie gibt es keinen Tiefpunkt, denn falls sie mal am Boden sein sollte, dann steht sie mit neuer Kraft wieder auf. Und genau das hat sie so beeindruckend gemacht.
Auch wenn sie teilweise etwas kalt gewirkt hat, eigentlich hat sie ein weiches Herz, was aber nur die wenigsten, also ihre Freunde und Familie, zu spüren bekommen.
Orion fand ich am Anfang echt unmöglich. Auch wenn das einen Grund gehabt hatte, war der Grund dennoch irgendwie seltsam. Letztendlich sind dann doch Situationen passiert, die die Theorie belegen, aber trotzdem war das einfach nur eine große Angst die sich in seinem Kopf abgespielt hat. Und ich verstehe, dass es dann nicht so einfach ist wieder da rauszukommen, vor allem wenn wieder und wieder die nächste schlimme Sache passiert.
Eigentlich ist er aber ein großer flauschiger Teddybär, der sich nichts sehnlicher wünscht als dass jemand sich nicht von ihm abwendet. Orion habe ich wirklich sehr ins Herz geschlossen.
Piper war wirklich sehr engstirnig und egozentrisch. All das was sie gesagt und getan hat, werde ich ihr wohl niemals verzeihen können.

Spannung: Eigentlich war es ja direkt von Anfang an sehr spannend und diese Spannung hat sich mit den Kapiteln nur so gesteigert. Auch die Spannung zwischen Lily und Orion war konstant spürbar und wurde nur noch intensiver. Es gab sehr viele Schockmomente und gut fand ich auch, dass ich teilweise nicht so ganz wusste wohin die Geschichte führt, weswegen ich mich immer wieder gefragt habe, was wohl als nächstes passiert.
Eiskunstlauf ist außerdem auch ein sehr interessantes Thema.

Schreibstil: Der Schreibstil hat mir, wie auch beim ersten Teil, sehr gut gefallen. Eventuell hat er mir dieses Mal sogar noch ein bisschen mehr gefallen.

Cover: Das Cover finde ich sehr schön. Mir gefällt die Schlichtheit und die Farbgebung.

Fazit: Ich gebe dem Buch 5/5 Sterne und zähle es zu meinen Jahreshighlights. Lily ist ein sehr starker Charakter, der mich ehrlich inspiriert hat. Orion habe ich wirklich ins Herz schließen können, weil er zwar eigentlich so unnahbar wirkt, aber auf der anderen Seite so viele Gefühle mitbringt. Eiskunstlauf ist zudem auch noch ein Thema was mich in den Bann gezogen hat. So viele Gefühle, Spannung und Schmerz – wow! Definitiv eine Leseempfehlung meinerseits!

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