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Veröffentlicht am 19.11.2024

Blick in die Vergangenheit

Wintersonnenwende (Wolf und Berg ermitteln 2)
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Silvester 1994. Eine junge Frau flieht aus einem Bordell. Denn in dem Zimmer liegt ein toter Mann. Sie musste ansehen, wie ihr Freier erschossen wurde. Und der Mörder nannte ihren richtigen Namen. Die ...

Silvester 1994. Eine junge Frau flieht aus einem Bordell. Denn in dem Zimmer liegt ein toter Mann. Sie musste ansehen, wie ihr Freier erschossen wurde. Und der Mörder nannte ihren richtigen Namen. Die Kommissare Wolf und Zinga ermitteln. Dies tut parallel auch die Journalistin Vera. Doch es bleibt nicht der einzige Mord Und die Sache nimmt immer größere Ausmaße an.

Das Buch ist der zweite Teil der Reihe der Krimis aus der schwedischen Vergangenheit. Er ist düster und sehr brutal. Der Schreibstil selbst ist gut und das Buch lässt sich ebenso gut lesen. Die Lösung ist überraschend und eigentlich fast aktuell. Trotzdem fand ich irgendwie nur schwer Zugang sowohl zum Thema wie auch zum Fall. Das Ganze konnte mich nicht wirklich fesseln und ich war jederzeit in der Lage, mit dem Lesen aufzuhören. Daher ist das Buch für mich am Ende dann doch nur Durchschnitt geworden.

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Veröffentlicht am 05.11.2024

Halbe Miete

Halbe Miete
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Von raschke64

Lilo lebt auf Rügen und vermietet dort 2 Ferienhäuser. Sie hat damit und mit dem Grundstück mehr als genug zu tun. Vor mehr als 30 Jahren hat sie mal 1 Jahr lang als Polizistin gearbeitet. ...

Von raschke64

Lilo lebt auf Rügen und vermietet dort 2 Ferienhäuser. Sie hat damit und mit dem Grundstück mehr als genug zu tun. Vor mehr als 30 Jahren hat sie mal 1 Jahr lang als Polizistin gearbeitet. Als einer ihrer Urlaub bei einer Klippenwanderung verschwindet, ermittelt ihre Tochter, die Polizistin in Stralsund ist. Doch die Polizei kommt nicht wirklich weiter und so beginnt Lilo zusammen mit ihrem Nachbarn, selbst zu ermitteln.

Insgesamt hat mich das Buch eher enttäuscht. Nach ein paar Seiten hatte ich das Gefühl, irgendwie kenne ich das alles – den Aufbau, die Personen, die Eigenarten. Bis mir einfiel. Das klingt alles nach „Pippa Bolle“ – nur muss ich zugeben, dass mir das Original weit besser gefällt. Hier erschien mir vieles nicht wirklich logisch. Die Polizei ermittelt, kommt aber relativ wenig vor. Während Lilo erst mal quasi jeden verdächtigt, obwohl es gar keine Gründe für einen Verdacht gibt. Jedenfalls überzeugten mich die aufgeschriebenen Gründe nicht. Ich hatte das Gefühl, damit sollte Spannung erzeugt werden. Für mich kam aber im gesamten Buch überhaupt keine Spannung auf. Einige Personen wurden so plötzlich und für mich unrealistisch eingefügt. Überzeugt haben mich eigentlich nur die Landschafts- bzw. Ortsbeschreibungen, die stimmig waren. Allerdings auch sehr ausführlich. Aber vermutlich wäre sonst die Handlung und das Buch noch dünner geworden. Gut war, dass das Buch vom Stil her flüssig zu lesen ist. Alles in allem – nette Sommerunterhaltung, mehr aber auch nicht. Eine Fortsetzung werde ich aber eher nicht lesen.

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Veröffentlicht am 05.11.2024

Kings of London

Kings of London
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Kommissar Breen von der Londoner Polizei wird zusammen mit seiner Kollegin Tozer zu einem Haus gerufen, dass ausgebrannt ist. Dort wird eine Leiche gefunden. Sie können den Tatort gerade noch besichtigen ...

Kommissar Breen von der Londoner Polizei wird zusammen mit seiner Kollegin Tozer zu einem Haus gerufen, dass ausgebrannt ist. Dort wird eine Leiche gefunden. Sie können den Tatort gerade noch besichtigen und einige wenige Sachen mitnehmen, bevor eine 2. Gasexplosion das Haus weiter einstürzen lässt. Die Ermittlungen kommen nicht vorwärts und Breen muss den Fall zu den Akten legen. Dann wird ein weiterer Toter gefunden. Es ist der Sohn eines hohen Politikers. Und auch hier werden Breen bei den Ermittlungen viele Steine in den Weg gelegt. Er erhält im Büro Morddrohungen und zu Hause wird ein Brandanschlag auf ihn ausgeführt. Später wird er sogar Verdächtiger in einem weiteren Mordfall und von der Arbeit suspendiert …

Das 2. Buch über Breen und Tozer hat mich nicht wirklich überzeugt. Es ist gut und flüssig lesbar und nicht direkt langweilig. Seine Stärken liegen in der Beschreibung der Endsechziger Zeit. Prominente Persönlichkeiten (Stones, Beatles) oder Ereignisse werden geschickt in die Geschichte eingearbeitet, man spürt förmlich die damalige Zeit, die Situationen, den Sexismus und die Frauenfeindlichkeit in der Polizei (und nicht nur da), Flower Power, Drogen, die Änderungen in der Gesellschaft. Dies wird sehr ausführlich beschrieben und genau damit beginnt für mich das Problem. Die eigentlichen Ermittlungen kommen da relativ kurz bzw. für mich fehlte komplett jede Art von Spannung, die einen Krimi ausmachen sollte. Es hat mich eigentlich überhaupt nicht mehr interessant, von wem und warum die Morde ausgeführt wurden. Ich habe das Buch zu Ende gelesen – mehr aber auch nicht. Auf einen weiteren Teil der Reihe werde ich wohl verzichten.

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Veröffentlicht am 05.11.2024

Mann ohne Herz

Mann ohne Herz
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Siri ist Psychotherapeutin und musste ihre Praxis schließen und beginnt in einer Sonderabteilung der Polizei als Profilerin zu arbeiten. Gleich der erste Fall ist heftig. Ein Mann wird ermordet und das ...

Siri ist Psychotherapeutin und musste ihre Praxis schließen und beginnt in einer Sonderabteilung der Polizei als Profilerin zu arbeiten. Gleich der erste Fall ist heftig. Ein Mann wird ermordet und das Herz rausgeschnitten. Er war homosexuell. Doch ist das der Grund? Dann wird ein kleiner Junge erschossen – und wieder ist es die gleiche Waffe. Doch was haben beide miteinander zu tun?

Mich hat „Mann ohne Herz“ etwas enttäuscht. Ja, das Buch ist gut und flüssig lesbar. Doch ich ertappte mich immer wieder dabei, dass die Gedanken abschweiften und ich öfter Unterbrechungen einfügte. Es war einfach nicht spannend genug. Der Wechsel zwischen den Rückblenden des evtl. Täters und der Opfer und der Beschreibung von Siri machten es nicht sehr viel spannender. Zumal mich gerade am Anfang die vielen privaten Sachen bei Siri, die nichts mit den Ermittlungen zu tun hatten, störten. Ebenfalls unglaubhaft war für mich, das ein 3-Mann-Profiler-Team (Siri, ihr Freund Vijay und die Chefin Carin) an einem Fall sitzt (auch wenn Siri eingearbeitet wurde), die aber selbst nichts ermitteln durften. Ich hatte mehr das Gefühl, dass irgendwie alle Personen „untergebracht“ werden mussten, die wohl (teilweise?) schon in anderen Büchern vorkamen. Auch die Sache zwischen Siri und Jimmy war für mich nur insofern logisch, als es dann eine Erklärung gab, dass Siri sich wieder mit ihrer Freundin versöhnt. Alles in allem für mich viel zu viel nebenbei und zu wenig Krimi, gar kein Thriller.

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Veröffentlicht am 05.11.2024

Salzverkrustet

Salzverkrustet
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Die Wiener Familie Gusel – Vater, Mutter, Sohn – beschließen, 1 Jahr auf dem Mittelmeer zu segeln und ziehen das auch durch. Das Buch enthält die Beschreibung der Reise und Fotos dazu.

Insgesamt war es ...

Die Wiener Familie Gusel – Vater, Mutter, Sohn – beschließen, 1 Jahr auf dem Mittelmeer zu segeln und ziehen das auch durch. Das Buch enthält die Beschreibung der Reise und Fotos dazu.

Insgesamt war es für mich ein nettes, aber irgendwie überflüssiges Buch. Was ich damit meine ist, dass ich das Gefühl hatte, ich lese einen Schulaufsatz „Wie habe ich meine Ferien verbracht“ oder bin bei einem „Dia-Vortrag“ über eine Urlaubsreise dabei. Alles nicht schlecht, aber auch nicht so überzeugend, dass es mein größeres Interesse geweckt hat. Vielleicht lag es auch einfach daran, dass ich mit der Familie nicht „warm“ wurde. Die konsequente Verwendung der Spitznamen brachte für mich eher den Effekt, das ich einen Trickfilm verfolge. Es wurde fast nichts persönliches berichtet: also z. B. Alter oder die Berufe und warum unbedingt dieses eine Jahr Segeln gewählt wurde. So war es eine Reiseaufzählung diverser Häfen, Schwierigkeiten mit dem dortigen Personal, Übelkeit unterwegs – schöner Plätze, toller Gegenden. Ebenso konsequent wurden auch alle anfallenden Probleme und Schwierigkeiten verniedlicht. Ich glaube einfach nicht, dass es wirklich so harmonisch war wie beschrieben. Es wurde alles mit viel Humor erzählt, teilweise richtig witzig. Aber es war nicht so richtig authentisch für mich. Der Spagat zwischen Vermeidung jeglicher persönlicher Dinge und einer persönlichen Reisebeschreibung ist für mich insgesamt nicht gelungen. Trotz dieser Kritik war das Buch aber leicht lesbar und unterhaltsam. Allerdings wüsste ich niemanden, dem ich es empfehlen würde.

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