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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.12.2024

Noch unentschlossen

Wir finden Mörder (Wir finden Mörder-Serie 1)
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Amy arbeitet als Bodyguard bei einer berühmten Schriftstellerin. Doch schnell stellt sich heraus, dass nicht die Autorin das Ziel eines Mörders ist, sondern Amy selbst. Denn sie arbeitet in einer Agentur, ...

Amy arbeitet als Bodyguard bei einer berühmten Schriftstellerin. Doch schnell stellt sich heraus, dass nicht die Autorin das Ziel eines Mörders ist, sondern Amy selbst. Denn sie arbeitet in einer Agentur, deren Kunden nach und nach ermordet werden und Amy ist immer in der Nähe. So ist sie gleichzeitig verdächtig wie auch gefährdet. Hilfe erhält sie nur von ihrem Schwiegervater, der eigentlich seine Ruhe genießen will, aber als Ex-Kriminalkommissar zumindestens Kompetenzen aufweisen kann.


Das Buch lässt mich etwas unentschlossen zurück, unentschlossen vor allem, ob ich die angedeutete Fortsetzung lesen möchte. Ich kenne die Reihe um den Donnerstagsmord-Club und fand diese Bücher zwar nicht unbedingt spannend, aber immer sehr charmant und auch witzig. Bei diesem Buch war es etwas anders. Direkt spannend war es nicht und witzig auch nur in Teilen. Es gab Kapitel, da habe ich teilweise schallend gelacht. Aber es gab ebenso viele Kapitel, durch die ich mich wirklich quälen musste und die mich auch irgendwie gelangweilt haben. So ist das Buch insgesamt für mich bisher nur Durchschnitt.

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Veröffentlicht am 09.12.2024

Etwas vorhersehbar

Die blaue Stunde
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Vanessa Chapman ist tot und das schon länger. Vielleicht auch gerade deswegen sorgen ihre Kunstwerke dafür, dass sie immer bekannter wird. Da wird eines Tages bei einer Ausstellung in einer Skulptur von ...

Vanessa Chapman ist tot und das schon länger. Vielleicht auch gerade deswegen sorgen ihre Kunstwerke dafür, dass sie immer bekannter wird. Da wird eines Tages bei einer Ausstellung in einer Skulptur von Chapman ein Knochen entdeckt und es stellt sich heraus, dass er von einem Menschen stammt. James Becker wird der Auftrag, das ganze aufzuklären. Er ist Kurator des Museums, dem Chapman ihre ganzen Werke vermacht hat. Er fährt auf die abgeschiedene Insel Eris Island, dem letzten Wohnort der Künstlerin.

Das Buch hat mich insgesamt ein wenig enttäuscht. Der Einstieg ist rasant und man wird sofort in einen regelrechten Sog gezogen auch das Ende birgt einige Überraschungen, ist allerdings in großen Teilen auch vorhersehbar. Der lange Zwischenteil war für mich ein einigen Stellen tatsächlich langweilig. Was sicherlich auch daran liegt, dass eine der Figuren für mich total unsympathisch war und das ganze Hin und Her in der Geschichte mich in Teilen auch etwas nervte. Und mich auch nicht richtig überzeugen konnte. So ist das Buch für mich insgesamt Durchschnitt.

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Veröffentlicht am 19.11.2024

Blick in die Vergangenheit

Wintersonnenwende (Wolf und Berg ermitteln 2)
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Silvester 1994. Eine junge Frau flieht aus einem Bordell. Denn in dem Zimmer liegt ein toter Mann. Sie musste ansehen, wie ihr Freier erschossen wurde. Und der Mörder nannte ihren richtigen Namen. Die ...

Silvester 1994. Eine junge Frau flieht aus einem Bordell. Denn in dem Zimmer liegt ein toter Mann. Sie musste ansehen, wie ihr Freier erschossen wurde. Und der Mörder nannte ihren richtigen Namen. Die Kommissare Wolf und Zinga ermitteln. Dies tut parallel auch die Journalistin Vera. Doch es bleibt nicht der einzige Mord Und die Sache nimmt immer größere Ausmaße an.

Das Buch ist der zweite Teil der Reihe der Krimis aus der schwedischen Vergangenheit. Er ist düster und sehr brutal. Der Schreibstil selbst ist gut und das Buch lässt sich ebenso gut lesen. Die Lösung ist überraschend und eigentlich fast aktuell. Trotzdem fand ich irgendwie nur schwer Zugang sowohl zum Thema wie auch zum Fall. Das Ganze konnte mich nicht wirklich fesseln und ich war jederzeit in der Lage, mit dem Lesen aufzuhören. Daher ist das Buch für mich am Ende dann doch nur Durchschnitt geworden.

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Veröffentlicht am 05.11.2024

Halbe Miete

Halbe Miete
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Von raschke64

Lilo lebt auf Rügen und vermietet dort 2 Ferienhäuser. Sie hat damit und mit dem Grundstück mehr als genug zu tun. Vor mehr als 30 Jahren hat sie mal 1 Jahr lang als Polizistin gearbeitet. ...

Von raschke64

Lilo lebt auf Rügen und vermietet dort 2 Ferienhäuser. Sie hat damit und mit dem Grundstück mehr als genug zu tun. Vor mehr als 30 Jahren hat sie mal 1 Jahr lang als Polizistin gearbeitet. Als einer ihrer Urlaub bei einer Klippenwanderung verschwindet, ermittelt ihre Tochter, die Polizistin in Stralsund ist. Doch die Polizei kommt nicht wirklich weiter und so beginnt Lilo zusammen mit ihrem Nachbarn, selbst zu ermitteln.

Insgesamt hat mich das Buch eher enttäuscht. Nach ein paar Seiten hatte ich das Gefühl, irgendwie kenne ich das alles – den Aufbau, die Personen, die Eigenarten. Bis mir einfiel. Das klingt alles nach „Pippa Bolle“ – nur muss ich zugeben, dass mir das Original weit besser gefällt. Hier erschien mir vieles nicht wirklich logisch. Die Polizei ermittelt, kommt aber relativ wenig vor. Während Lilo erst mal quasi jeden verdächtigt, obwohl es gar keine Gründe für einen Verdacht gibt. Jedenfalls überzeugten mich die aufgeschriebenen Gründe nicht. Ich hatte das Gefühl, damit sollte Spannung erzeugt werden. Für mich kam aber im gesamten Buch überhaupt keine Spannung auf. Einige Personen wurden so plötzlich und für mich unrealistisch eingefügt. Überzeugt haben mich eigentlich nur die Landschafts- bzw. Ortsbeschreibungen, die stimmig waren. Allerdings auch sehr ausführlich. Aber vermutlich wäre sonst die Handlung und das Buch noch dünner geworden. Gut war, dass das Buch vom Stil her flüssig zu lesen ist. Alles in allem – nette Sommerunterhaltung, mehr aber auch nicht. Eine Fortsetzung werde ich aber eher nicht lesen.

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Veröffentlicht am 05.11.2024

Kings of London

Kings of London
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Kommissar Breen von der Londoner Polizei wird zusammen mit seiner Kollegin Tozer zu einem Haus gerufen, dass ausgebrannt ist. Dort wird eine Leiche gefunden. Sie können den Tatort gerade noch besichtigen ...

Kommissar Breen von der Londoner Polizei wird zusammen mit seiner Kollegin Tozer zu einem Haus gerufen, dass ausgebrannt ist. Dort wird eine Leiche gefunden. Sie können den Tatort gerade noch besichtigen und einige wenige Sachen mitnehmen, bevor eine 2. Gasexplosion das Haus weiter einstürzen lässt. Die Ermittlungen kommen nicht vorwärts und Breen muss den Fall zu den Akten legen. Dann wird ein weiterer Toter gefunden. Es ist der Sohn eines hohen Politikers. Und auch hier werden Breen bei den Ermittlungen viele Steine in den Weg gelegt. Er erhält im Büro Morddrohungen und zu Hause wird ein Brandanschlag auf ihn ausgeführt. Später wird er sogar Verdächtiger in einem weiteren Mordfall und von der Arbeit suspendiert …

Das 2. Buch über Breen und Tozer hat mich nicht wirklich überzeugt. Es ist gut und flüssig lesbar und nicht direkt langweilig. Seine Stärken liegen in der Beschreibung der Endsechziger Zeit. Prominente Persönlichkeiten (Stones, Beatles) oder Ereignisse werden geschickt in die Geschichte eingearbeitet, man spürt förmlich die damalige Zeit, die Situationen, den Sexismus und die Frauenfeindlichkeit in der Polizei (und nicht nur da), Flower Power, Drogen, die Änderungen in der Gesellschaft. Dies wird sehr ausführlich beschrieben und genau damit beginnt für mich das Problem. Die eigentlichen Ermittlungen kommen da relativ kurz bzw. für mich fehlte komplett jede Art von Spannung, die einen Krimi ausmachen sollte. Es hat mich eigentlich überhaupt nicht mehr interessant, von wem und warum die Morde ausgeführt wurden. Ich habe das Buch zu Ende gelesen – mehr aber auch nicht. Auf einen weiteren Teil der Reihe werde ich wohl verzichten.

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