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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.11.2025

Ungewöhnliches Leseerlebnis

House of Rayne
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Nachdem Salem vor dem Altar alleingelassen wurde, ergreift sie die Flucht auf die abgelegene Insel Blackridge. Doch dort erwartet sie die attraktive Eigentümerin des Bed and Breakfast. Rayne übt eine unfassbare ...

Nachdem Salem vor dem Altar alleingelassen wurde, ergreift sie die Flucht auf die abgelegene Insel Blackridge. Doch dort erwartet sie die attraktive Eigentümerin des Bed and Breakfast. Rayne übt eine unfassbare Anziehungskraft auf sie aus.
Wer hier eine nette Liebesgeschichte erwartet, ist an der falschen Adresse. Die Autorin schreibt wirklich dunkle Dark-Romance zwischen zwei Frauen gepaart mit Horrorelementen. Harley Laroux nimmt sich viel Zeit, detailgetreu zu erzählen und die Geschichte für den Leser „erlebbar“ zu machen.
Erlebbar wird die Geschichte auch dadurch, dass abwechselnd aus den Perspektiven der beiden Frauen erzählt wird. So erfährt man viel von dem Innenleben der Hauptfiguren. Bemerkenswert ist auch, wie die Autorin die Räume nutzt. Sie stehen metaphorisch auch für Selbsterkenntnis, da die Figuren ständig mit sich selbst konfrontiert werden. Daraus resultiert die starke Charakterentwicklung eben beider Frauen.
Die Fülle an spicy Szenen muss man mögen, allerdings ist es meiner Meinung nach hier gelungen, trotzdem eine tiefgehende Geschichte zu erzählen. Mir hätte ein geringeres Maß davon auch gereicht.
Insgesamt ist die Mischung aus Dark Romance mit Horrorelementen gut bei mir angekommen, für ein Highlight hat der letzte Funke allerdings gefehlt.

Veröffentlicht am 11.05.2025

Gelungener Auftakt

A City of Flames
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Bei "A City of Flames" handelt es sich um den Auftakt einer Fantasy-Reihe. Die Autorin lädt hinter den Buchdeckeln in einer Welt voller Magie und zahlreichen Drachen ein. Nara hat ihren Vater durch einen ...

Bei "A City of Flames" handelt es sich um den Auftakt einer Fantasy-Reihe. Die Autorin lädt hinter den Buchdeckeln in einer Welt voller Magie und zahlreichen Drachen ein. Nara hat ihren Vater durch einen Feuerdrachen verloren, wofür sie sich rächen möchte. Als ihr Dorf von einem Drachen angegriffen wird, ist ihre große Chance zum Greifen nahe…
Dabei bietet die Geschichte überraschende Wendungen und eine stetig fortschreitende Handlung. Besonders die Mühe und Liebe, die die Autorin in die Arten von Drachen und deren Magie gesteckt hat, haben es mir angetan. Doch neben Nara können auch die Nebencharaktere durch ihre Individualität punkten.
Leider kam mir das Worldbuilding zu kurz – Hier hätte ich mir eine bildlichere Darstellung der Orte gewünscht, aber auch weitere Erläuterungen zur Gesellschaftsstruktur. Auch einige sprachliche Stolpersteine haben den Lesefluss hin und wieder gestört.
Alles in allem kann ich über die Kritikpunkte hinwegsehen und muss sagen, dass mich dieser erste Teil gut unterhalten und mich neugierig auf die Fortsetzung zurückgelassen hat.

Veröffentlicht am 18.11.2024

Ein beginnendes Epos

Burning Crown
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In dem Drachenwandler Cassim brodelt es, denn er untersteht seit 25 Jahren der Herrschaft des Königs und muss sämtlichen Befehlen folgen. Doch als er Captain Yessa zugewiesen wird, schöpft er neue Hoffnung, ...

In dem Drachenwandler Cassim brodelt es, denn er untersteht seit 25 Jahren der Herrschaft des Königs und muss sämtlichen Befehlen folgen. Doch als er Captain Yessa zugewiesen wird, schöpft er neue Hoffnung, endlich seinem vorgeebneten Schicksal zu entkommen.
Die Autorin ist ein wahres Schreibtalent. Mit Yessa und Cassim kreiert sie Hauptfiguren, die den Leser an die Geschichte fesseln. Yessa überzeugt mit ihrem unglaublichen Mut, während der mürrische Cassim ein Meister im Verbergen seiner Gefühle ist. Die Dialoge der beiden sind witzig, leidenschaftlich, aufregend, sodass ich durch die Seiten geflogen bin!
Ein Kritikpunkt ist das Worldbuilding, das hier gänzlich gefehlt hat. Es ist häufig von Zelten die Rede, aber wie sieht das Land insgesamt aus? Wo stehen besagte Zelte? Hier erhoffe ich mir nachgetragene Informationen im zweiten Band.
Der Spannungsbogen ist permanent, ständig sind neue wichtige Ereignisse an der Tagesordnung, wobei Marie Niehoff dem Leser kaum Verschnaufpausen gönnt- Ich bleibe äußerst gespannt auf den zweiten Teil der Reihe, da das Ende viele Fragen offenlässt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.10.2024

Geschickt erzählt

Invictum
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Mike Brink steht ein zweites Rätsel bevor und seine Expertise ist gefragt. Dieses Mal spielt die Handlung in Japan, weshalb auch zahlreiche Symbole wie ein Drache oder Samurai den Vibe einfangen. Sedge, ...

Mike Brink steht ein zweites Rätsel bevor und seine Expertise ist gefragt. Dieses Mal spielt die Handlung in Japan, weshalb auch zahlreiche Symbole wie ein Drache oder Samurai den Vibe einfangen. Sedge, der bereits aus dem ersten Teil bekannt ist, bleibt eine Bedrohung.
Auch wenn Mike schon aus dem ersten Teil eine vertraute Hauptfigur ist, erfährt man weitere Details über ihn, was ihn mir noch greifbarer gemacht hat. Auch die gute Freundin Rachel ist mir sympathisch
In diesem Roman spielt KI eine große Rolle und die ganzen technischen Details waren mir etwas zu viel zum Abschalten, zumal es so wirkte, als wolle der Autor dieses Thema unbedingt einbinden.
Geschickt hat der Autor jedoch die Rätsel aufgezogen, die er detailreich und zugleich packend beschreibt. Das Buch bringt viele historische und kulturelle Elemente ein, was mir persönlich sehr gefallen hat.
Zusammenfassend kann ich auch diesen Teil wieder empfehlen, auch wenn mir persönlich der Einfluss von KI zu groß war.

Veröffentlicht am 16.09.2024

Ruhig und düster

Starling House
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Die Bewohner von Eden meiden Starling House, da unheimliche Geschichten über das alte Herrenhaus kursieren. Einzig Opal ist von diesem Gebäude fasziniert und nimmt einen Job als Haushälterin dort an…
Die ...

Die Bewohner von Eden meiden Starling House, da unheimliche Geschichten über das alte Herrenhaus kursieren. Einzig Opal ist von diesem Gebäude fasziniert und nimmt einen Job als Haushälterin dort an…
Die Autorin Alix E Harrow hat einen ganz besonderen Schreibstil, der mich von der ersten Seite an gepackt hat. Sie hat es geschafft, mich unfassbar neugierig auf das mysteriöse Haus zu machen, weshalb ich mich genauso wie Opal gefreut habe, es zu betreten. Ein derartiges Setting ist mir bereits aus Thrillern geläufig, dennoch fesselt die düstere Atmosphäre die Leser. Durch die Innensicht Opals konnte ich mich schnell in die Figuren eindecken. Puzzleteile zur Geschichte des Hauses wurden unter anderem durch die Sicht von Arthur Starling zusammengefügt. Die Figuren sind durchdrungen von Tiefe. Sie müssen keine Helden sein, um zu faszinieren. Große Abenteuer sind hier nicht zu erwarten, stattdessen ist es sehr ruhig, das Buch lebt von einzelnen Momenten. Daher hat es mir Spaß gemacht, es zu lesen, eine Sogwirkung hatte es jedoch nicht auf mich.
Zusammenfassend hat Starling House mir schöne Lesestunden beschert und ich kann es jedem weiterempfehlen, der ruhigere Settings mag.